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Fettnäpfchen Oder wie Max innerhalb von zwei Jahren 80‘000 Franken Schulden macht. Es passiert nichts Spektakuläres, wir sehen ein ganz normales Leben.

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Präsentation zum Thema: "Fettnäpfchen Oder wie Max innerhalb von zwei Jahren 80‘000 Franken Schulden macht. Es passiert nichts Spektakuläres, wir sehen ein ganz normales Leben."—  Präsentation transkript:

1 Fettnäpfchen Oder wie Max innerhalb von zwei Jahren 80‘000 Franken Schulden macht. Es passiert nichts Spektakuläres, wir sehen ein ganz normales Leben eines jungen Erwachsenen. Das ist Max – er begleitet uns durch die Präsentation.

2 Vor 6 Monaten hat Max, 19 1 / 2 Jahre, die Lehre beendet. Seither verdient er monatlich 4000 Franken (+ 13. Monatslohn). Er erfüllt sich einen Traum: eine eigene Wohnung (Miete: Fr /Monat inkl.). Einige Möbel erhält er von Verwandten, den Rest der Einrichtung kauft er mit seinem Ersparten (Fr. 10‘000.-).

3 So sieht das erste Haushaltbudget von Max aus:

4 Max hat viel Geld zur Verfügung ̶ das freut ihn und die Wirtschaft Ich kaufe ein Auto! (mangels Liquidität via Leasing Fr. 15‘000.–, 4 Jahre, mtl. Fr. 252.–) und einen anständigen Computer (auch geleast, für Fr. 90.– im Monat während 2 Jahren) und ein neues Smartphone brauch ich auch!

5 Leider auch schlechte Nachrichten Die Folgekosten der Wohnung sind etwas höher als gedacht: Hausrat/Haftpflicht- Versicherung, TV- und Radiogebühren Zum Glück verkraftet mein Budget das problemlos …

6 Die Ferien wurden etwas kostspieliger – die Discos waren sündhaft teuer – von jetzt an lege ich dafür Fr. 100.– mtl. zusätzlich zur Seite. Das Auto ist auch teurer als nur die Leasingrate: Autoversicherung (Fr.190.–), Vignette (Fr. 40.–), Parkplatz (Fr. 100.–) Benzin, Reifen, Service etc. – es kostet mich insgesamt jeden Monat 475 Franken. Trotzdem bleiben Max Jeden Monat mehr als Fr. 300.– übrig für Taschengeld usw.

7 Steuerrechnung: 6233.– direkte Bundessteuer: 380.– Böse Überraschung! Max trifft folgende Massnahmen: die Rechnungen bezahlt er mit einem Teil der Rückstellung für Feriengeld (monatlich dann nur noch Fr. 200.–), er überzieht das Lohnkonto mit Fr – und für Haushalt genügen auch Fr. 500.– im Monat (es muss ja nicht immer ein Steak sein)

8 Max ist verliebt

9 Hurra – eine feste Freundin! Das alte Bett von Onkel Charly war ein echter Liebestöter. Ich habe nun ein Doppelbett gekauft (Möbelhaus, Kundenkarte, Fr –) Für die Tilgung der Restkosten verwende ich das Geld für Ferien und Unvorhergesehenes Meine Freundin ist mir das wert!

10 Viele Feriengrüsse aus den USA, Max+ Maxine Mit der Kreditkarte (Limit Fr –) klappt es prima – und ist erst noch viel sicherer als mit Bargeld. Allerdings muss ich nun monatlich 10 Prozent zurückzahlen (wie beim Möbelhaus)

11 Ein aktueller Blick in die Buchhaltung von Max Immerhin: Steuern zahlt er jetzt monatlich à Konto, mit Dauerauftrag (gewisse Sachen lernt er) allerdings liegt für Ferien und Unvorhergesehenes nichts mehr drin.

12 Einkommen: /Monat

13 Es ist alles realistisch gerechnet, geht aber nicht ganz auf. Zum Glück habe ich einen 13. Monatslohn – wenn ich die Steuern mit diesem bezahle, so geht es wieder (vielleicht gibt es ja eine Lohnerhöhung). Total Rechnungen/fixe Kosten: Telekommunikation Haushalt Taschengeld Total Ausgaben pro Monat Einkommen immer noch:

14 Wenn Max kein Geld mehr im Portemonnaie hat Lösbar mit der Kunden- karte von X (Lebensmittel, Sekt etc.), problemlos bis Fr – sowie von Y, Fr –, die Kleider über die Kundenkarte des Textil- geschäfts (Fr –) und wenn nichts mehr geht: Kreditkarte nützen

15 Übrigens: Max wohnt heute seit 18 Monaten in der eigenen Wohnung und feiert seinen 21. Geburtstag. Herzliche Gratulation – mach eine Riesenfete! Was? Im Moment nicht flüssig? Dieses Détail bekommst du doch in den Griff! Happy Birthday!

16 Immer diese Einzahlungsscheine – und das Steueramt kann auch ganz schön nerven! Bank XY gewährt problemlos Kredit für Fr. 30‘000.– Zinsen sind 1 1 / 2 Prozent günstiger als bei den Kundenkarten usw. Damit bezahle ich alle Kunden- und Kreditkarten usw.

17 Scheisse! Auspuff und Blechschaden (Fr – Selbstbehalt) – zum Glück nichts Gröberes Dank der Vergütung der Krankenkasse kann Max die Telefonrechnungen bezahlen (der Arzt muss warten) Bank XY: Raten 860.– /Monat schenken ein Max hat nachher kaum noch Geld zur Verfügung. Zum Glück hat er noch die alten Kundenkarten, mit denen er einkaufen kann. Er meistert sein Leben dank Plastikgeld und Bestellungen bei Versandhäusern. Statt in den Ausgang: Fernsehen zu Hause.

18 Max’Notmassnahmen Keine Gelder mehr für Rechnungen, die noch nicht sofort fällig sind (Steuern etc.) Kredit von Kollegen Kredit erhöhen auf Fr. 40‘000.– (entgegen- kommenderweise Raten nur um Fr. 100.– erhöht). Nach weiteren sechs Monaten sieht Max’ Bilanz wie folgt aus:

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20 Wir haben Ihnen 80‘000 Franken Schulden versprochen Gewiss, Max lebte konsumorientiert er machte jedoch nichts Aussergewöhnliches Es geschah nichts Spektakuläres, keine Arbeitslosigkeit, keine Schwangerschaft, keine grosse Krankheit – nichts Es läpperte sich einfach so zusammen

21 Nicht jede Person trifft Fettnäpfchen so präzis wie Max Leider ist Max aber auch nicht ein Hirngespinst und – Hand aufs Herz – haben wir nicht alle – in dem einen oder anderen Punkt – auch schon Max geheissen? Budgetberatungsstellen, Sozialdienste und Fachstellen für Schuldenfragen beraten Sie!

22 Wir empfehlen Ihnen folgende Webseiten: und Partnerseiten Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit und wünschen Max und Maxine viel Ausdauer (die Sanierung wird leider einige Jahre dauern). Die vorliegende Präsentation wurde erarbeitet von der Fachstelle für Schuldenfragen Luzern (Autor: Charly Gmür) und von Plusminus Basel (Michael Claussen / Agnes Würsch) überarbeitet. Grafik: Remo Keller, milk&wodka


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