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Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Neue Kernlehrpläne für das Abendgymnasium und Kolleg in Nordrhein-Westfalen.

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Präsentation zum Thema: "Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Neue Kernlehrpläne für das Abendgymnasium und Kolleg in Nordrhein-Westfalen."—  Präsentation transkript:

1 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Neue Kernlehrpläne für das Abendgymnasium und Kolleg in Nordrhein-Westfalen Kernlehrplan Philosophie H ERZLICH WILLKOMMEN 1

2 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen I. Informationen zum Konzept und zur Gestaltung von kompetenzorientierten Kernlehrplänen  Orientierungswechsel – von der Stoff- zur Ergebnisorientierung  Kompetenzorientierung  Kompetenzorientierte Kernlehrpläne II. Schulinterne Lehrpläne und Unterstützungsangebote III. Fachspezifische Erläuterungen zum neuen KLP Philosophie Agenda 2

3 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen I. Informationen zum Konzept und zur Gestaltung von kompetenzorientierten Kernlehrplänen 3

4 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 44 Von der Input-Steuerung und „Stofforientierung“ Was soll am Ende dieses Bildungsabschnitts durchgenommen und behandelt worden sein? zur Ergebnis- bzw. „Output-Steuerung“ und Kompetenzorientierung Was sollen Studierende am Ende eines Bildungsabschnitts können? Orientierungswechsel 4

5 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 55 durchgenommener Stoff als unterrichtliches Angebot Angebots- Nutzungsmodell „Stofforientierung“ Unterrichtsgestaltung und Arbeitsprozesse Fokus der Verantwortung Lernergebnisse Lernerfolg Nutzung des Angebots seitens der Studierenden Orientierungswechsel 5

6 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 66 als Steuerungsprinzip und als didaktisches Prinzip Kompetenzorientierung - Orientierungswechsel Denken vom Ergebnis her: 6

7 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 77 unterrichtliches Angebot i.S. inhaltlicher Schwerpunktsetzungen, Lernarrangements, Problem-, Anwendungsorientierung etc. Fokus der Verantwortung Lernergebnisse Lernerfolg (langfristig entwickelte Kompetenzen) Nutzung des Angebots seitens der Studierenden Angebots- Nutzungsmodell „Kompetenzorientierung“ Kompetenzorientierung 7

8 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 88 Kompetenzbegriff der Kernlehrpläne: Kompetenzen spiegeln die grundlegenden Handlungsanforderungen, denen Studierende in einem Lernbereich (Fach, „Domäne“) ausgesetzt sind. Nach Weinert (2001, S. 27f.) versteht man Kompetenzen als „ die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können“. Eine Kompetenz ist eine Disposition, die dazu befähigt, variable Anforderungssituationen in einem bestimmten Lern- oder Handlungsbereich erfolgreich und verantwortlich zu bewältigen. Kompetenzorientierung 8

9 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 9 9 benennen individuelle fachspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten einer Person (keine reinen Unterrichtsinhalte) Kompetenzen werden in einem längeren Entwicklungsprozess erworben (sind nicht identisch mit Stundenzielen) sind Grundlage für das selbstständige Lösen von Problemen und für das Hervorbringen von Neuem sind stärkenorientiert (nicht defizitorientiert) Kompetenzorientierung 9

10 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 10 Welche Kompetenzen sollen bis zum Ende des Bildungsabschnitts entwickelt werden (KLP-Vorgabe, schulinterner Lehrplan)? Worauf konzentrieren wir uns zunächst? Welcher Inhalt / welche Sache ist geeignet, um dieses Können (diese Kompetenzen) zu entwickeln? + In welchen Anwendungs- und Handlungssituationen ist die Kompetenz relevant? Wie muss auf dieser Grundlage die Erwerbs- bzw. Lernsituation gestaltet sein? Kompetenz(erwartungen) als Ausgangspunkt für die Planung „Nach ___Stunden zum Thema ____ erwarte ich, dass die Studierenden …, …, …, … und … können.“ Kompetenzorientierung 10

11 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Kompetenzorientierte Kernlehrpläne 11

12 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 12 Kernlehrplan-Generationen Lehrpläne (vor 2004): Inputsteuerung, Stofforientierung (LP GOSt 1999) Kernlehrpläne der „ersten Generation“ (2004): ergebnisorientierte Steuerung, z.T. ausschließlich über Kompetenzbereiche; Inhalte eher implizit (z.B. Deutsch Sekundarstufe I) Kernlehrpläne der „zweiten Generation“ (2007): ergebnisorientierte Steuerung, Zwei-Säulen-Struktur mit Kompetenzbereichen und Inhalts- feldern; eher abstrakte, keine konkretisierenden Kompetenzerwartungen (z.B. Geschichte Gymnasium) Kernlehrpläne der „dritten Generation“ (2010ff.): ergebnisorientierte Steuerung, Zwei-Säulen-Struktur, Kompetenzbereiche und Inhaltsfelder zusammengeführt in konkretisierten Kompetenzerwartungen (z.B. Gesellschaftslehre Gesamtschule/Sekundarstufe I) Kompetenzorientierte Kernlehrpläne 12

13 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Struktur Kompetenzerwartungen Die Studierenden erörtern abwägend Konsequenzen einer deterministischen und indeterministischen Position im Hinblick auf die Verantwortung des Menschen für sein Handeln (u.a. die Frage nach dem Sinn von Strafe). Kompetenzbereiche (Prozesse) Übergreifende fachliche Kompetenz (Kap. 1) (z.B. philosophische Problemreflexion ) Inhaltsfelder (Gegenstände) Kompetenzorientierte Kernlehrpläne 13

14 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Kompetenzorientierte Kernlehrpläne Zentrale Begriffe und Ebenen im Kernlehrplan (I) Kompetenzbereiche: Systematisieren die kognitiven Prozesse – Sach-, Methoden-, Urteils- und Handlungskompetenz Inhaltsfelder: Systematisieren die Gegenstände, sind nicht mit Unterrichtsvorhaben gleichzusetzen – Beispiele: 3. Werte und Normen des Handelns 4. Zusammenleben in Staat und Gesellschaft Inhaltliche Schwerpunkte: Untergliederungselemente der Inhaltsfelder – Beispiele zu IF 3:  Grundsätze eines gelingenden Lebens  Nützlichkeit und Pflicht als ethische Prinzipien  Verantwortung in ethischen Anwendungskontexten 14

15 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Zentrale Begriffe und Ebenen im Kernlehrplan (II) Übergeordnete Kompetenzerwartungen: Inhaltsfeldübergreifende Kompetenzerwartungen aus allen Kompetenzbereichen, mit Progression Konkretisierte Kompetenzerwartungen: Inhaltsfeldbezogene Kompetenzerwartungen als heruntergebrochene Zusammenführung von Prozessen und Gegenständen (Sach- und Urteilskompetenzen) Kompetenzorientierte Kernlehrpläne 15

16 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Sachkompetenz Übergeordnete Kompetenzerwartung: Die Studierenden -analysieren und rekonstruieren philosophische Positionen und Denkmodelle in ihren wesentlichen gedanklichen bzw. argumentativen Schritten (SK3) Konkretisierte Kompetenzerwartung: Die Studierenden -analysieren und rekonstruieren eine die Willensfreiheit verneinende und eine sie bejahende Auffassung des Menschen in ihren wesentlichen gedanklichen Schritten und ordnen diese als deterministisch bzw. indeterministisch ein (IF2) Urteilskompetenz Übergeordnete Kompetenzerwartung: Die Studierenden -erörtern argumentativ abwägend philosophische Probleme unter Bezug auf relevante philosophische Positionen und Denkmodelle (UK5) Konkretisierte Kompetenzerwartung: Die Studierenden -erörtern unter Bezugnahme auf die behandelte kulturanthropologische Position argumentativ abwägend die Frage nach dem Menschen als Natur- oder Kulturwesen (IF2) Kompetenzorientierte Kernlehrpläne Kompetenzerwartungen 16

17 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Kompetenzorientierte Kernlehrpläne Progression einer übergeordneten Methodenkompetenz (MK13) Die Studierenden  stellen philosophische Probleme und Problemlösungsbeiträge in ihrem Für und Wider dar (EPH).  stellen argumentativ abwägend philosophische Probleme und Problemlösungen dar, auch in Form eines Essays (GK - QPH).  stellen in einer differenzierten Argumentation (u.a. philosophische Disputation, philosophischer Essay) abwägend komplexere philosophische Probleme und Problemlösungsbeiträge dar (LK – QPH). 17

18 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen KapitelGliederungspunkt Vorbemerkungen 1 Aufgaben und Ziele des Faches 2 Kompetenzbereiche, Inhaltsfelder und Kompetenzerwartungen 2.1 Kompetenzbereiche und Inhaltsfelder des Faches 2.2 Kompetenzerwartungen und inhaltliche Schwerpunkte bis zum Ende der Einführungsphase 2.3 Kompetenzerwartungen und inhaltliche Schwerpunkte bis zum Ende der Qualifikationsphase Grundkurs Leistungskurs 3 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung 4 Abiturprüfung Anhang Kompetenzorientierte Kernlehrpläne 18

19 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 19 Merkmale standardorientiert: Kernlehrpläne greifen die Bildungsstandards vollständig auf bzw. definieren Standards (zu erreichende Ziele). kompetenzorientiert: Kernlehrpläne bestehen aus fachbezogenen Kompetenzerwartungen. outputorientiert: Kernlehrpläne beschreiben die erwarteten Lernergebnisse. verbindlich: Kernlehrpläne beschreiben eine landesweit verbindliche Obligatorik; sie formulieren klare Ergebniserwartungen und keine Wahlmöglichkeiten. entdidaktisiert: Kernlehrpläne beschränken sich auf die Formulierung der zu erreichenden Ergebnisse und treffen keine Aussagen zu Wegen und Verfahren der Zielerreichung (außer in Ansätzen in der Primarstufe). Kompetenzorientierte Kernlehrpläne 19

20 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 20 II. Schulinterne Lehrpläne: Konstrukt, Struktur und zentrale Elemente (Unterstützungsmaterialien zur Kernlehrplanimplementation, das Lehrplaninformationssystem „Lehrplannavigator“) 20

21 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Aufgabe schulinterner Lehrpläne: die verbindlichen Vorgaben der Kernlehrpläne auf die Situation der Schule bezogen konkretisieren und Freiräume ausgestalten Rechtliche Grundlagen SchulG § 29 - Unterrichtsvorgaben (1) Das Ministerium erlässt in der Regel schulformspezifische Vorgaben für den Unterricht (Richtlinien, Rahmenvorgaben, Lehrpläne). Diese legen insbesondere die Ziele und Inhalte für die Bildungsgänge, Unterrichtsfächer und Lernbereiche fest und bestimmen die erwarteten Lernergebnisse (Bildungsstandards). (2) Die Schulen bestimmen auf der Grundlage der Unterrichtsvorgaben nach Absatz 1 in Verbindung mit ihrem Schulprogramm schuleigene Unterrichtsvorgaben. (3) Unterrichtsvorgaben nach den Absätzen 1 und 2 sind so zu fassen, dass für die Lehrerinnen und Lehrer ein pädagogischer Gestaltungsspielraum bleibt. Schulinterne Lehrpläne 21

22 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 22 Anforderungen an die Schulen angesichts kompetenzorientierter Kernlehrpläne Schulinterne Lehrpläne KLP: Vorgabe zu erreichender Kompetenzen … Beschränkung auf den Kernbereich fachlicher Anforderungen … Formulierung von Kompetenzerwartungen und inhaltlichen Schwerpunkten zu einem bestimmten Zeitpunkt eines Bildungsganges … Schule: … didaktisch-pädagogische Prozesse in der Verantwortung der Schule … Gestaltungsräume der Schulen … Konkretisierung in unterrichtlichen Kontexten und Umsetzung in aufeinander abgestimmte Unterrichtsvorhaben (Progression, Kumulativität) 22

23 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 23 Anforderungen an die Schulen angesichts kompetenzorientierter Kernlehrpläne Schulinterne Lehrpläne KLP: Festlegung des Umfangs von Kompetenzerwartungen und damit verbundener Fachkenntnisse … Aussagen zur Leistungserfassung und -bewertung … Schule: … lerngruppen-adäquate Umsetzung und Konkretisierung … Vereinbarungen und Absprachen über Kriterien Verpflichtung der Schulen schuleigene Curricula (Lehrpläne/ Arbeitspläne) zu erstellen laut Schulgesetz 23

24 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 24 Struktur eines schulinternen Lehrplans – Gliederung KapitelGliederungspunkt 1 Die Fachgruppe X in der Y-Schule 2 Entscheidungen zum Unterricht 2.1 Unterrichtsvorhaben Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben Konkretisierte Unterrichtsvorhaben 2.2 Grundsätze der fachmethodische und fachdidaktischen Arbeit 2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung 2.4 Lehr- und Lernmittel 3 Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen 4Qualitätssicherung und Evaluation 24

25 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 25 Beispiel: Übersichtsraster für die Sekundarstufe II EPH Unterrichtsvorhaben I: Thema, Kompetenzen, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte Unterrichtsvorhaben II: Thema, Kompetenzen, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte … Q1, GK Unterrichtsvorhaben I: Thema, Kompetenzen, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte Unterrichtsvorhaben II: Thema, Kompetenzen, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte … Q2, GK Unterrichtsvorhaben I: Thema, Kompetenzen, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte Unterrichtsvorhaben II: Thema, Kompetenzen, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte … Q1, LK Unterrichtsvorhaben I: Thema, Kompetenzen, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte Unterrichtsvorhaben II: Thema, Kompetenzen, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte … Q2, LK Unterrichtsvorhaben I: Thema, Kompetenzen, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte Unterrichtsvorhaben II: Thema, Kompetenzen, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte … 25

26 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 26 Schulinterner Lehrplan im HTML-Format Schulinterner Lehrplan im HTML-Format Vorgaben Grundmuster, Bestandteile, Konstruktionshinweise, „Algorithmen“ Musterbeispiel eines schulinternen Fachlehrplans und einer Jahrgangspartitur Kernlehrplan im HTML-Format Kernlehrplan im HTML-Format verbindliche Kompetenz- erwartungen am Ende bestimmter Phasen des Bildungsganges obligatorische inhaltliche Schwerpunkte Datenbank Hintergrund- materialien, „Tools“, Unterstützungs- material Diagnose- bögen und Evaluations- instrumente schülerver- ständliche Ausformulie- rungen von Kompetenz- erwartungen Unterrichts- und Lernarran- gements zu Kompetenz- erwartungen Beispiel- aufgaben (Lernaufgaben / Testaufgaben) zu konkreten Kompetenz- erwartungen Konkretisie- rungen zum Schulinternen Lehrplan: Beispiele zu Unterrichts- vorhaben Unterstützungsangebot Lehrplannavigator 26

27 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen III. Fachspezifische Erläuterungen zum neuen KLP Philosophie 27

28 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 1.Vom Lehrplan (1989) zum Kernlehrplan (2014) – Kontinuitäten und die wichtigsten Neuerungen 2. Der neue Kernlehrplan Philosophie im Überblick 3. Lernerfolgsüberprüfung, Leistungsbewertung und Abiturprüfung 28

29 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Vom Lehrplan (1999) zum Kernlehrplan (2013) – Kontinuitäten und die wichtigsten Neuerungen 29

30 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 1. Die wichtigsten Kontinuitäten - weitgehende Beibehaltung bewährter inhaltlicher Bereiche der Abiturvorgaben, die sich auf Philosophische Anthropologie, Ethik, Rechts- und Staatsphilosophie, Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie beziehen, sowie zahlreicher inhaltlicher Schwerpunkte - Übernahme von Kompetenzen, die im Kapitel 2 (Gegenstand und Methodik des Faches) dargestellt sind, als obligatorische Methodenkompetenzen 30

31 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 1. Die wichtigsten Neuerungen (I) - konsequente Output-Orientierung („Was können Schülerinnen und Schüler im Fach Philosophie hinterher mehr als vorher?“) - durchgängige Kompetenzorientierung und expliziter Ausweis von vier Kompetenzbereichen (Sach-, Methoden-, Urteils- und Handlungs- kompetenz) - Konzentration auf den fachlichen Kern (5 verbindliche Inhaltsfelder) – Stichwort Zentralabitur -Zuordnung des auf Philosophische Anthropologie bezogenen Inhaltsfeldes („Das Selbstverständnis des Menschen“) zur Qualifikationsphase -Ausdehnung der „Einführung in die Philosophie“ auf das gesamte Halbjahr der Einführungsphase (Inhaltsfeld 1: „Der Mensch als erkennendes und handelndes Wesen) 31

32 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 1. Die wichtigsten Neuerungen (II) -Keine feste Zuordnung der Inhaltsfelder zu bestimmten Halbjahren, lediglich Zuordnung zur EF- und Q-Phase (weitere Empfehlungen durch HC) - Konsequenz: Ein Unterrichtsvorhaben kann mehrere inhaltliche Schwerpunkte aus verschiedenen Inhaltsfeldern abdecken (z. B.: Ein UV zu Kant könnte das auf Ethik bezogene Inhaltsfeld und – teilweise – das auf Anthropologie bezogene Inhaltsfeld – „Der Mensch als freies und selbstbestimmtes Wesen“ – abdecken). -Verzicht auf die „Dimensionen“ (alter KLP GOSt), stattdessen Möglichkeit der Zuordnung von Unterrichtsvorhaben zu mehreren Inhaltsfeldern (s.o.) 32

33 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Vergleich zwischen KLP GOSt und KLP WBK 33 bis auf zwei Details in der Einführungsphase (Toulmin-Schema, bildliche und szenische Darstellung) identische übergeordnete Kompetenzen sehr starke inhaltliche Reduzierung der Einführungsphase (u.a. Streichung der Anthropologie, Rechts- und Staatsphilosophie) möglich wegen des spiralcurricularen Aufbaus des KLP-GOSt- Plans Qualifikationsphase in GOSt und WBK identisch, dadurch gleiche Voraussetzungen für das Abitur

34 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 34

35 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Der neue Kernlehrplan Philosophie im Überblick 35

36 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 1. Übergreifende Fachkompetenz Philosophische Problemreflexion umfasst die Fähigkeit - selbstständig zu philosophieren, d.h. - grundsätzliche Fragestellungen und Probleme - methodisch geleitet - unter Einbezug der philosophischen Tradition zu reflektieren. Dazu gehört - die Problemverortung, d.h. die Darlegung eines auf den Problemkontext bezogenen eigenen Standpunktes (Orientierung im Denken als Voraussetzung verantwortlichen Handelns). Dies bedarf - einer spezifischen Form der Darstellung im Hinblick auf die Entfaltung von gedanklichen und argumentativen Zusammenhängen. 36

37 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 1. Sachkompetenz umfasst z. B. die Fähigkeit, philosophische Ansätze in ihren Grundgedanken zu analysieren und zu rekonstruieren. 2. Methodenkompetenz Verfahren der Problemreflexion, z. B. in philosophischen Texten das diesen jeweils zugrundeliegende Problem sowie die zentrale These ermitteln Verfahren der Präsentation und Darstellung, z.B. philosophische Sachverhalte in diskursiver Form strukturiert darstellen 3. Urteilskompetenz umfasst z. B. die Fähigkeit, die Überzeugungskraft philosophischer Ansätze zu überprüfen. 4. Handlungskompetenz umfasst z. B. die Fähigkeit, eigene Entscheidungen und Handlungen durch philosophisch dimensionierte Begründungen zu rechtfertigen. 2. Kompetenzbereiche 37

38 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 3. Inhaltsfelder Einführungsphase 1. Der Mensch als erkennendes und handelndes Wesen Qualifikationsphase 2. Das Selbstverständnis des Menschen 3. Werte und Normen des Handelns 4. Zusammenleben in Staat und Gesellschaft 5. Geltungsansprüche der Wissenschaften 38

39 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 4. Inhaltliche Schwerpunkte (exemplarisch) Inhaltsfeld 2: Das Selbstverständnis des Menschen Inhaltliche Schwerpunkte: Der Mensch als Natur- und Kulturwesen Das Verhältnis von Leib und Seele Der Mensch als freies und selbstbestimmtes Wesen zusätzlich im Leistungskurs: Das Menschenbild der Neurowissenschaften und der Forschungen zur künstlichen Intelligenz 39

40 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Inhaltsfeld 2: Das Selbstverständnis des Menschen / Inhaltlicher Schwerpunkt: Der Mensch als Natur- und Kulturwesen Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler - rekonstruieren eine den Menschen als Kulturwesen bestimmende anthropologische Position in ihren wesentlichen gedanklichen Schritten und erläutern diese Bestimmung an zentralen Elementen von Kultur. Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler - bewerten kriteriengeleitet und argumentativ die Tragfähigkeit der behandelten anthropologischen Positionen zur Orientierung in grundlegenden Fragen des Daseins - erörtern unter Bezug auf die behandelte kulturanthropologische Situation argumentativ abwägend die Frage nach dem Menschen als Natur- oder Kulturwesen. 5. Konkretisierte Kompetenzerwartungen (exemplarisch) 40

41 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen Lernerfolgsüberprüfung, Leistungsbewertung und Abiturprüfung 41

42 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 1. Überprüfungsformen - Erfassung und Darlegung eines philosophischen Problems - Erörterung eines philosophischen Problems - Diskursive oder präsentative Darstellung philosophischer Sachzusammenhänge -Bestimmung und Explikation philosophischer Begriffe -Analyse und Interpretation eines philosophischen Textes -Rekonstruktion philosophischer Positionen und Denkmodelle -Darstellung philosophischer Positionen in Anwendungskontexten -Vergleich philosophischer Texte bzw. Positionen -Beurteilung philosophischer Texte und Positionen 42

43 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen 2. Abiturprüfung Aufgabenarten im Zentralabitur: I Erschließung eines philosophischen Textes mit Vergleich und Beurteilung II Erörterung eines philosophischen Problems A auf der Grundlage eines philosophischen Texte B auf der Grundlage einer oder mehrerer philosophischer Aussagen C auf der Grundlage eines Fallbeispiels 43

44 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen für Ihre Aufmerksamkeit Wir freuen uns auf Ihre Fragen! H ERZLICHEN D ANK 44


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