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Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a a.a. 2015/2016 Textanalyse Fachsprache Tourismus 20.10.2015.

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1 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a a.a. 2015/2016 Textanalyse Fachsprache Tourismus

2 Vorgehensweise 1.Erste Lektüre (Vorverständnis gewinnen) 2.Inhaltliche Erfassung (Bestimmung der Textsorte) 3.Erfassung des Gedankenganges (Argumentationsstruktur/Roter Faden) 4.Sprachliche Analyse (Wortwahl, Satzbau, stilistische Mittel, …) 5.Aussage Zusammenfassung von Form, Inhalt und Aussage > Funktionszusammenhang 6.Niederschrift der Textanalyse

3 Textexterne Faktoren Sender (Wer?) Senderintention (Wozu?) Adressat/Empfänger (Wem?) Medium/Kanal Ort (Wo?) Zeit (Wann?) Kommunikationsanlass (Warum?) Textfunktion

4 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus Wer ist wichtiger, der Sender oder der Textproduzent? > Der Sender, weil nur er eine Mitteilungsabsicht hat. Was sind Präsuppositionen? > Implizite Voraussetzungen. Bsp.: „Kepler starb im Elend.“ (Präsupposition: es gab einen Mann, der Kepler hieß - Johannes Kepler: Begründer der modernen Astronomie) > Die Mauer fiel (Präsupposition: Deutschland war bis dahin geteilt)

5 Textinterne Faktoren Thematik (Worüber?) Textinhalt (Was?) Präsuppositionen (Was nicht?) Textaufbau Nonverbale Elemente Lexik (in welchen Worten?) Syntax (in was für Sätzen?) Suprasegmentale Elemente (in welchem Ton?)

6 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus Leitfragen: Wie hat der Autor Gedanken, Inhalte und Absichten sprachlich umgesetzt? Was will der Text mit seinen sprachlichen Mitteln erreichen? Welche Wirkung geht von der sprachlichen Gestaltung aus?

7 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus Die sprachliche Analyse _______________________________________ Wir analysieren 3 Ebenen: - Wortwahl (Lexik) - Satzbau (Syntax) - Rhetorische und stilistische Mittel

8 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus LEXIK (Wortwahl) Werden bestimmte Wortarten besonders häufig verwendet? Verwendet der Autor deutlich mehr Verben, Substantive oder Adjektive? Welche Absicht verfolgt er damit? Nominalstil: Typisch für juristische und verwaltungs- oder wirtschafts- oder wissenschaftliche Texte Adjektivischer Stil: betont Stellungnahme, Empfindung, Einschätzung des Sprechers, bewertet, kommentiert, erläutert, dient der Anschaulichkeit, VerbildlichungWortartenVerben

9 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus LEXIK (Wortwahl) Welche Sprachschichten lassen sich erkennen? Welche Wirkung geht von ihnen aus? > Hochsprache – DialektSprachschichten Enthält der Text auffällige Fremdwörter oder fachsprachliche Ausdrücke? Warum? Lassen sich bestimmte Wörter einem bestimmten Bereich zuordnen (z.B. Technik, Kunst, Sport)? Wie wirkt das? Komposita Bsp.: Sonderzahlung, Übergangslösung, Freistellungsauftrag… Wird benutzt um Sachverhalte prägnanter zu formulieren (Konzentrierung in der Fachsprache)

10 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus RHETORISCHE UND STILISTISCHE MITTEL Gibt es Wörter oder Wendungen, die etwas übertreiben/untertreiben? Gibt es Wörter und Wendungen die nur einen Teil von einem Ganzen ansprechen? (Synekdoche: Brot für Nahrungsmittel) Gibt es Wörter die das Gegenteil von dem meinen was sie sagen? (Ironie)

11 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus RHETORISCHE UND STILISTISCHE MITTEL Gibt es Wörter die zwei oder mehrere Bedeutungen haben? (Synonyme) Gibt es Wörter und Wendungen die etwas beschönigen/weglassen? (Euphemismen/Tabuisierungen)?Euphemismen Euphemismen sind Wörter, die einen Sachverhalt verhüllen oder beschönigen („Anpfiff“ = Zurechtweisung; „abnibbeln“ = sterben, „Freistellen“ = Entlassen) Sie wirken oft ironisch/sarkastisch.

12 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus RHETORISCHE UND STILISTISCHE MITTEL Gibt es Wörter und Wendungen die etwas bildlich ausdrücken? (Sprachliche Bilder, Metaphern, Vergleiche) Welche Wirkung haben sie? Metapher: „Mimose“ = empfindlicher Mensch, „aus allen Wolken fallen“ = überrascht sein Vergleich: „Ein Mann wie ein Baum“Sprachliche BilderMetaphernVergleiche Metaphern sprechen die Imagination an, Vergleiche sind eher rational

13 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus RHETORISCHE UND STILISTISCHE MITTEL Gibt es im Text Wörter und Wendungen, die mit anderen Vorstellungen assoziiert bzw. konnotiert werden können? Warum? - Köter (=Hund) hat eine negative Konnotation (Nebenbedeutung) - Flöhe (pulci) kann eine (von vielen) Assoziation zum Wort Hund sein.assoziiertkonnotiert

14 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus RHETORISCHE UND STILISTISCHE MITTEL Enthält der Text: - Schlagwörter (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) - Leerformeln (Leerformeln sind besonders in Politik und Religion Sätze, die im Grunde gar nichts aussagen und schon gar nichts bewirken, jedoch Eindruck schinden und Bedeutung vorgaukeln Bsp: Wachstum für alle!) - Stereotype (Deutsche sind pünktlich)?SchlagwörterLeerformelnStereotype Wie wirken sie? Was wird mit ihnen beabsichtigt?

15 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus RHETORISCHE UND STILISTISCHE MITTEL Erhalten bestimmte Wörter eine besondere Bedeutung, wenn man den Kontext berücksichtigt (Bedeutungserweiterung, -verengung, emotionale Färbung)? - Endlösung, „Die perfekte Welle“ von JuliKontext Aus welcher Zeit stammen die verwendeten Wörter? Sind sie schon veraltet (Archaismus) oder neu gebildet (Neologismus)? Welchen Zweck verfolgen sie? Bsp.: Jugendwort des Jahres 2015 „merkeln“ (kommt von Angela Merkel und wird als Verb verwendet)ArchaismusNeologismus

16 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus RHETORISCHE UND STILISTISCHE MITTEL Gibt es Lautspiele? Alliterationen? Bsp.: Der frühe Vogel fängt den Wurm/Mann und Maus/ “Milch macht müde Männer munter!“ Werbeslogan der Milchwirtschaft aus den 50er Jahren, der zu einem geflügelten Wort geworden ist. Wie wirkt das?

17 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus SYNTAX (Satzbau) Welche Satzarten werden im Text verwendet? Kommt eine Satzart besonders häufig oder in auffälliger Weise vor? > Aussagesätze, Fragesätze, Hauptsätze, Nebensätze, Aufforderungssätze (Geht sofort ins Bett!), Infinitivsätze (Ich verspreche dir, dich nie wieder zu belügen), ….Satzarten

18 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus SYNTAX (Satzbau) Welche Formen der Satzverbindung (Parataxe, Hypotaxe) sind zu erkennen? Dominiert eine davon? Den ganzen Text über oder nur an einer bestimmten Textstelle? > Parataxte: Aneinanderreihung selbstständiger Hauptsätze > Hypotaxe: Nebensätze die mit Konjunktionen mit den Hauptsätzen verbunden werden.SatzverbindungParataxe Hypotaxe

19 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus SYNTAKTISCHE STILMITTEL (Satzbau) Ellipsen? Parenthesen? Ellipse (Auslassung von Satzteilen, Verkürzung aufs Wesentliche): Erst [kommt]die Arbeit dann [kommt] das Vergnügen! Parenthese (Einschub): Bsp.: „Diesbezüglich – und das will ich ganz deutlich sagen – mache ich mir erhebliche Sorgen.“ Ein kontextferner Satz oder Satzteil wird in einen bestehenden Satz eingefügt. Das kann ein plötzlicher Einfall sein, der in den Redezusammenhang passt, aber syntaktisch nicht vorbereitet wurde. Er wird durch Bindestriche gekennzeichnet, und ist meist als Kommentar gedacht.

20 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus SYNTAKTISCHE STILMITTEL (Satzbau) Aposiopese? Anakoluth? Aposiopese: situativ bedingter Satzabbruch aus Erregung, Unsicherheit, Verlegenheit, Unterbrechung. Anakoluth: Der Faden eines Satzanfanges geht verloren und wird durch einen anderen Neuanfang abgelöst.

21 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus SYNTAKTISCHE STILMITTEL (Satzbau) Werden die Sätze unverbunden (asyndetisch) aneinandergereiht oder besteht eine enge Verknüpfung durch beiordnende (koordinierende) oder unterordnende (subordinierende) Konjunktionen (während, weil,…) oder Pronominaladverbien (dafür, hierfür, wofür; damit, hiermit, womit)?Konjunktionen Werden im Text auffällig kurze oder lange Sätze verwendet?

22 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus Kurzer Satz: 3-5 einfache Satzglieder, wie sie dem Sprachgebrauch der Kinder und einfacher Leute entsprechen. In appellierenden Texten (Werbung/Rede/PR) verwendet (bessere Einprägsamkeit) Satz mittlerer Länge Gut geeignet um alle notwendigen Informationen so zu vereinigen, dass keine inhaltlichen oder gedanklichen Brüche entstehen Lange Sätze: Findet sich in politischen, philosophischen und spezialwissen- schaftlichen Texten, die komplexe Gedankengebäude abbilden sollen. In der Literatur vor allem in Texten auktorial erzählender Autoren (das eigene Erzählgeschehen wird gleichzeitig kommentiert)

23 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus SYNTAKTISCHE STILMITTEL (Satzbau) Lassen sich Zusammenhänge zwischen dem Satzbau und der Aussageabsicht erkennen? Ausrufesatz: Zeigt innere Anteilnahme des Sprechers Fragesatz: wird verwendet um Irritation, Spannung/Handlungserwartung zu erzeugenAussageabsicht

24 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Textanalyse – Fachsprache Tourismus SYNTAKTISCHE STILMITTEL (Satzbau) Wiederholung Außer der Lautwiederholung gibt es die Wortwiederholung (iteratio) oder die mehrfache Nennung der gleichen Wortgruppe (repititio). Die Wörter werden auf diese Weise besonders hervorgehoben und wirken eindringlicher. Sie prägen sich so auch besser ein. Rhetorische Fragen


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