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Der Realismus Heinrich Heine. Der Realismus realistische Schreibweise schon bei Tragödien des Euripides (480 v. Chr. - 406 v. Chr.), im Mittelalter, in.

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1 Der Realismus Heinrich Heine

2 Der Realismus realistische Schreibweise schon bei Tragödien des Euripides (480 v. Chr v. Chr.), im Mittelalter, in der Renaissance (Shakespeare) und in der Barockzeit Epochenbegriff der europ. Literatur im 19. Jahrhundert ( ) „Poetischer Realismus“: Verzichtet auf extreme Darstellungen, meist kürzere Erzählungen/Novellen „Bürgerlicher Realismus“: Als Grundlage die Werte der Bürger, meist umfangreiche Romane

3 Die Gedanken und Themen Ausbreitung der Industrialisierung → materieller, ökonomischer Gedanke beobachtbare, wahrzunehmende Wirklichkeit des Menschen/ der Natur Übernatürliches (Religion) ist unwirklich, eine Illusion historische Stoffe (→ wirklichkeitsgetreue Darstellung möglich) Verarbeitung der Realität und seelischen Vorgängen Konflikt Individuum und Masse

4 Arbeiterbewegung: Bürgertum wird zur beherrschenden Klasse → Darstellung von alltäglichen Problemen einfacher Menschen soziale Umstände im Mittelpunkt, z.T. (versteckte) Gesellschaftskritik bis 1871 nationale Einheit detailgetreu: Wirklichkeit soll nachgeahmt werden, Anteilnahme wird im Leser geweckt objektive Erzählweise Humor und Ironie

5 Beispiele Charles Darwin ( ): „survival of the fittest“ → Natur: Kampf um das Überleben, Mensch sei Produkt der Naturgeschichte (Evolution) → widerspricht der Bibel Ludwig Feuerbach ( ): Religion sei eine Erfindung des Menschen

6 Literarische Formen Dinggedicht: Objektive, distanzierte Betrachtung eines Objektes Unwesentliches entfällt → symbolisch und subjektiv Entwicklungsroman Entwicklungsprozess einer Figur, reift an das Ideal der jeweiligen Gesellschaftsschicht heran

7 Literarische Formen Gesellschaftsroman: Beschreibt zeitgeschichtlichen Verhältnisse einer Gesellschaft, Kritik an Missständen Historischer Roman: Anlehnung an historisch authentische Ereignisse und Personen (tatsächlicher Wirklichkeitsgehalt dem Autor überlassen)

8 Literarische Formen Dorfgeschichte: Klar, einfach (Volkstum) Erzählperspektive aus bäuerlicher Sicht Novelle: Kürzere Prosaform (Novelle erreicht Höhepunkt zur Zeit des Realismus)

9 Vertreter des Realismus Adalbert Stifter ( ): „ Der Nachsommer" (1857) Friedrich Hebbel ( ): „Herodes und Mariamne" (1850) Theodor Storm ( ): „Der Schimmelreiter" (1888) Gottfried Keller ( ): „Sieben Legenden" (1872) Theodor Fontane ( ): „Effi Briest" (1895)

10 Heinrich Heine

11 Biographie geboren als Harry Heine in Düsseldorf 1815 kaufmännische Lehre in Frankfurt, dann Hamburg bei seinem Onkel 1817 erste Gedichte unter Pseudonym veröffentlicht 1819 Jurastudium in Bonn begonnen, 1820 nach Göttingen gewechselt 1821 wegen Duell ein halbes Jahr Studienverbot → immatrikuliert sich an der Universität Berlins

12 1822 Heine wird Mitglied im „Verein für Kultur und Wissenschaft für Juden“ 1825 Konvention vom Judentum zum Protestantismus, ließ sich auf den Namen „Christian Johann Heinrich“ taufen und promovierte in Göttingen 1831 Korrespondent für deutsche Zeitungen in Paris 1834 Begegnung mit Créscence Eugénie ("Mathilde") Mirat 1835 Verbot sämtlicher Schriften Heines in Preußen

13 1841 Hochzeit mit Mathilde 1848 Zusammenbruch, Rückenmarkschwindsucht, Lähmung Tod in Paris

14 Bekannte Werke Heines "Buch der Lieder" (1827) "Die romantische Schule" (1836) Deutschland. Ein Wintermärchen (1844) "Atta Troll. Ein Sommernachtstraum" (1847) "Romanzero" (1851)

15 Heine und der Realismus „Letzter Dichter der Romantik“ interessiert an den Widersprüchen der Übergangsgesellschaft seiner Zeit → Realismus Glaube an Humanität, Schönheit und den Kampf dafür, jedoch Skepsis, was Verwirklichung angeht Kunstideal: Keine Kunst ohne direkten Kontakt zur Welt und Politik

16 Heinrich Heine Walküren Unten Schlacht. Doch oben schossen Durch die Luft auf Wolkenrossen Drei Walküren, und es klang Schilderklirrend ihr Gesang: »Fürsten hadern, Völker streiten, Jeder will die Macht erbeuten; Herrschaft ist das höchste Gut, Höchste Tugend ist der Mut.

17 Heisa! vor dem Tod beschützen Keine stolzen Eisenmützen, Und das Heldenblut zerrinnt Und der schlechtre Mann gewinnt. Lorbeerkränze, Siegesbogen! Morgen kommt er eingezogen, Der den Bessern überwand Und gewonnen Leut' und Land. Bürgermeister und Senator Holen ein den Triumphator, Tragen ihm die Schlüssel vor, Und der Zug geht durch das Tor.

18 Hei! da böllert's von den Wällen, Zinken und Trompeten gellen, Glockenklang erfüllt die Luft, Und der Pöbel ›Vivat!‹ ruft. Lächelnd stehen auf Balkonen Schöne Fraun, und Blumenkronen Werfen sie dem Sieger zu. Dieser grüßt mit stolzer Ruh'.«

19 Quellen 1849/art/Zwischen_Romant/html/ca/8ab2cf70d792928be40505d5ed3662b5/ ?tx_mediadb_pi1[maxItems]=


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