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Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/02-2007 – Seiten - 1 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Garten- und Landschaftsbau Dipl. Ing. Ulf Dohne BGW Präventionsdienste.

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Präsentation zum Thema: "Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/02-2007 – Seiten - 1 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Garten- und Landschaftsbau Dipl. Ing. Ulf Dohne BGW Präventionsdienste."—  Präsentation transkript:

1 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 1 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Garten- und Landschaftsbau Dipl. Ing. Ulf Dohne BGW Präventionsdienste Würzburg Werkstättenmesse 2007

2 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 2 WfbM und grüner Bereich Bedeutung  historisch Selbstversorgung durch Landwirtschaft, Gemüseanbau Pflege der eigenen Grünflächen  heute überwiegend Dienstleistungstätigkeiten mit Außenwirkung abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit, aber auch für unterschiedlichste Leistungsfähigkeit geeignet Arbeit mit vielfältigem therapeutischen Nutzen Möglichkeit der Beschäftigung vieler Menschen in einigen Tätigkeitsfeldern

3 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 3 WfbM und grüner Bereich Typische Tätigkeitsfelder  Grünpflege / Landschaftspflege  Gewächshaus  Forstliche Arbeiten  Landschaftsgestaltung  Landwirtschaft Ackerbau Viehzucht Fischzucht  Weinbau

4 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 4 Typische Gefahren Unfallbeispiele Verletzungen bei manuellen Arbeiten (Auszüge aus Unfallmeldungen) Beispiel 1: „Beim Schneiden von Ästen an einem ca. 2,5 m hohen Baum abgerutscht und runtergestürzt und aufs Knie gefallen“ Verletzung: Bluterguss und Verstauchung linkes Knie (Helfer im Gartenbau) Beispiel 2: „Beim Baum schneiden einen Ast auf die rechte Hand bekommen, dadurch die Hand geprellt und die Knöchel leicht gerissen“ Verletzung: Prellung und Schwellung rechte Hand (Helfer)

5 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 5 Beispiel 3: „Beim Aufladen von Ästen auf dem LKW hat sich ein Ast verbogen und ist dann dem Mitarbeiter ins Auge geschnellt“ Verletzung: Riss in der Netzhaut des rechten Auges (Gartenbauhelfer) Typische Gefahren Unfallbeispiele Beispiel 4: „ Beim Schärfen eines Rasenmähermessers ist Herrn O. ein Metallstück in das linke Auge eingedrungen“ Verletzung: Fremdkörper im linken Auge (Helfer)

6 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 6 Beinverletzungen bei Heckeschneiden Beispiel 5: „Beim Heckeschneiden von oben nach unten mit der Heckenschere in den rechten Oberschenkel geschnitten“ Verletzung: Schnittwunde im rechten Oberschenkel (Helfer in der Grünpflege) Typische Gefahren Unfallbeispiele Beispiel 6: „ Herr L. hat sich bei der Arbeit mit der motorisierten Heckenschere ins Bein geschnitten“ Verletzung: Schnittwunde Kniescheibe (Praktikum Gartengruppe)

7 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 7 Verletzungen bei Rasenmäherarbeiten Beispiel 7: „Beim Reinigen des Gerätes bei Restdrehzahl in den Finger geschnitten“ Verletzung: Schnittverletzungen und Quetschungen des Zeige- und Mittelfingers der rechten Hand (Fachlicher Anleiter) Typische Gefahren Unfallbeispiele Beispiel 8: „ Der AS-Mäher kam mit seinem Vorderrad in ein Loch und blockierte. Herr B. sah dies und wollte helfen. Er packte den Mäher am Vorderrad und wollte ihn aus dem Loch heben. Dabei rutsche er mit seinem rechten Fuß unter das Messer“ Verletzung: Schnittwunden im Zeh- und Vorderfußbereich des rechten Fußes (behinderter Mitarbeiter)

8 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 8 Zerschnittener Schuh AS – Mäher Typische Gefahren Unfallbeispiele

9 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 9 Verletzungen bei Freischneidearbeiten Beispiel 9: „ bei sachgemäßen Freischneidearbeiten mit PSA wie Helm mit Visier, Handschuhen und Arbeitsschutzschuhen löste sich ein Stein und flog unter dem Visier hinweg. Dadurch wurde das rechte untere Augenlied getroffen und verursachte eine starke Blutung“ Verletzung: Platzwunde am rechten unteren Augenlied (Teilnehmer einer ABM) Typische Gefahren Unfallbeispiele Beispiel 10: „ Am Unfalltag befand sich Herr K. mit seinem Betreuer Herrn H. auf der o. g. Wiese um dort die Hecke zu schneiden. Als Herr H. mit der Motorsense begann die Hecke zu schneiden, wollte Herr K. behilflich sein und lief ihm direkt mit dem rechten Bein in die Motorsense. Dabei zog er sich eine Schnittverletzung am rechten Unterschenkel zu“ Verletzung: Schnittverletzung am rechten Unterschenkel (Mitarbeiter der WfbM)

10 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 10 Tödlicher Unfall bei Baumfällung Beispiel 11: „ Als Herr H. einen der Bäume mit ca. 13 cm Durchmesser umsägen wollte, gab er wie immer mehrmals die Anweisung, dass sich alle entfernen sollten.... Bevor Herr H. den Baum endgültig umsägte, vergewisserte er sich noch einmal, dass sich keine Person mehr im Fällbereich des Baumes befand. Dann sägte er den Baum um. Als er wieder zum gefällten Baum hinschaute sah er Herrn P. ca. 1 m neben dem Baumwipfel liegen. Herr H. lief sofort zu dem am Boden liegenden Herrn P. und stellte eine Verletzung an dessen Kopf fest. Keiner der Beteiligten kann sich erklären wie Herr P. dahin gelangt ist...“ Verletzung: Schädelbruch (landwirtschaftlicher Helfer) Typische Gefahren Unfallbeispiele

11 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 11 Unfall Motorsäge Typische Gefahren Unfallbeispiele

12 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 12 Typische Gefahren  Hand ∼ 31 %  Fuß∼ 19 %  Knie / Unterschenkel ∼ 12 %  Arme∼ 11 %  Kopf∼ 11 %  sonstiges∼ 16 %  Hand ∼ 31 %  Fuß∼ 19 %  Knie / Unterschenkel ∼ 12 %  Arme∼ 11 %  Kopf∼ 11 %  sonstiges∼ 16 % Verletzte Körperteile

13 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 13 aus der Unfallanzeige ist häufig nicht ersichtlich, was tatsächlich den Unfall verursacht hat,... bei Unfallermittlungen treten allerdings regelmäßig die gleichen „Problemfelder“ auf. aus der Unfallanzeige ist häufig nicht ersichtlich, was tatsächlich den Unfall verursacht hat,... bei Unfallermittlungen treten allerdings regelmäßig die gleichen „Problemfelder“ auf.

14 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 14 WfbM und grüner Bereich  Technik  Umwelt / Verkehr  Aufsichtsmöglichkeiten / Personalschlüssel  Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter  Beförderung von Personen und Materialtransport  Organisation Typische Gefahren und Gefährdung, die zu Unfällen führen:

15 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 15 Erforderliche Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes  sichere Technik für Einsatzzweck geeignet regelmäßig gewartet, instand gehalten, geprüft mit erforderlichen Schutzausrüstungen versehen „GS“ Beachtung der Betriebsbestimmungen (staatliche und berufsgenossenschaftliche Vorschriften, Herstellerangaben) Eignung der Technik für den jeweiligen Einsatzzweck

16 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 16 Erforderliche Maßnahmen  Aufsichtsmöglichkeiten / Personalschlüssel Qualifikation der Gruppenleiter und –helfer (häufig besitzen Gruppenleiter und –helfer keine Berufsausbildung im grünen Bereich) Betreuungspersonal aufstocken Zusatzqualifikationen ggf. erforderlich [z.B.Sachkundenachweis für Spritzmittel] überschaubare Aufträge anstreben

17 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 17 Erforderliche Maßnahmen  Umwelt / Verkehr Absicherung der Einsatzstellen (RSA) geeignete PSA  Sonnenschutz  Regenschutz  PSA für spezielle Arbeitsmittel (Helm, Brille, Gehörschutz, Schnittschutz...) Notfallmedikamente  Insektenstich  phototrope Pflanzen Berücksichtigung der Arbeitumgebungsbedingungen

18 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 18 Erforderliche Maßnahmen  Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter gewissenhafte Prüfung auf Eignung der betreuten Mitarbeiter im Team treffen (Gruppenleiter, Sicherheitsfachkraft, Betriebsarzt, Sozialdienst,...) für Außenarbeitsplätze ist „verkehrssicheres Verhalten“ Pflicht betriebsinterne Ausbildung mit Qualifikation zur Maschinenbedienung mit Berechtigungsscheinen

19 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 19 Erforderliche Maßnahmen Beförderung von Personen und Materialtransport  geeignete Fahrzeuge auswählen  Ladungssicherung beachten Zurrpunkte an Fahrzeug vorhanden Spanngurte Sicherungsgurte Sicherung von Kanistern, Handwerkzeugen (Rechen, Schaufel,...) regelmäßig gewartet, instand gehalten, geprüft  Fahrerlaubnis (insbesondere bei „Anhängerbetrieb“) vorhanden  GGVS Bestimmungen bekannt und beachtet

20 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 20 Erforderliche Maßnahmen  Organisation Dienstaufsicht gewährleisten Prüfung, Wartung von Arbeitsmitteln regelmäßig durchführen und organisieren Erreichbarkeit (mobil, Funk,...) im Außeneinsatz sicherstellen arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen anbieten und ggf. veranlassen Information der Gruppenleiter über Änderungen in der Medikation der Betreuten Gefährdungsbeurteilung erstellen und über „Restgefahren“ informieren Betriebsanweisungen zum Umgang mit Maschinen, Gefahrstoffen und Biostoffen erstellen Unterweisung der Mitarbeiter planen, durchführen und dokumentieren

21 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 21 Zu beachtende Rechtsgebiete (Beispiele)  Personenbeförderung (BO-Kraft)  Ladungssicherung (BGV D27, HGB, STVO, StVZO, VDI 2700)  Baustellenabsicherung (RSA)  Maschinenbedienung (UVVen z.B.: BGV D27, VSG 4.2, VSG 4.3, VSG 3.1)  Transport von Kraftstoffen, Spritzmitteln... (GGVS)  Lagerung von Kraftstoffen, Spritzmitteln (GefStoffV) ...

22 Herr Dipl.-Ing. Dohne – a66a/ – Seiten - 22 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Dipl. Ing. Ulf-Thorsten Dohne BGW Präventionsdienste Würzburg Röntgenring Würzburg Tel.: 09 31/35 75 – 501 Fax: 09 31/35 75 –


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