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Hauptfeststellung der Einheitswerte

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Präsentation zum Thema: "Hauptfeststellung der Einheitswerte"—  Präsentation transkript:

1 Hauptfeststellung der Einheitswerte
© LK NÖ Informationsveranstaltung BBK ________________

2 EW – HF 2014 Ablauf Grundsatzinformation zum Einheitswert
Überblick zu weiteren Informationen und Hilfestellungen Erklärungsformulare - Ausfüllhinweise

3 EW – HF 2014 Warum? rechtliche Grundlage Bewertungsgesetz
Einheitswerte (EW) sind alle 9 Jahre festzustellen, jedoch letzte HF war im Jahr 1988! Veränderungen der letzten 25 Jahre nicht berücksichtigt wie zB öffentliche Gelder VfGH: (nicht aktualisierter) EW keine geeignete Grundlage für: Erbschafts- und Schenkungssteuer Grundbuchseintragungsgebühr Grunderwerbsteuer (Reparaturfrist bis ) akuter Handlungsbedarf für Reform des EW Alternativen zum EW Aufzeichnungen (Buchführung, E/A-Rechnung,…) für Einkommensteuer etc. Verkehrswert für Grundsteuer etc.

4 EW – HF 2014 Was ist der Einheitswert?
ein Ertragswert (kein Verkehrswert)  Ertragsmöglichkeit (18facher Reinertrag) Beispiele: € EW für Betrieb  möglicher Reinertrag/Jahr: € 1.800 € EW pro ha  Reinertrag von 100 €/ha 500 € EW pro Hektar  Reinertrag von 28 €/ha Basis: Flächen im Eigentum

5 EW – HF 2014 Was hängt vom Einheitswert ab?
insbesondere: Grundsteuer Grundsteuerzuschläge (Unfallversicherungsbeitrag, Kammerumlage, Abgabe von luf Betrieben, Beitrag zum Ausgleichsfonds für Familienbeihilfen) Einkommensteuer bei vollpauschalierten Betrieben Buchführungspflicht (und damit Umsatzsteuerpauschalierung) Beiträge zur bäuerlichen Sozialversicherung Grunderwerbsteuer bei bäuerlichen Betriebsübergaben Kirchenbeitrag Bodenwertabgabe bestimmte Gebühren (zB Grundbucheintragungsgebühr) Arbeitslosengeld Schul- und Heimbeihilfe Studienbeihilfe Pendlerhilfe Kindergartenkostenzuschuss (für Nachmittagsbetreuung)

6 EW – HF 2014 Durchschnittliche landwirtschaftliche Hektarsätze nach Bezirken

7 EW – HF 2014 gesetzliche Grundlagen – Bewertungsgesetz (BewG)
§ 20: 1. Jänner 2014 Stichtag 1. Jänner 2015 Beginn Wirksamkeit § 35: Direktzahlungen (1. Säule) gesondert zu berücksichtigen: 33 % des im Vorjahr ausbezahlten Betrages § 38: Hektarsatz für Betriebszahl 100: € (bisher: €) § 86: Änderungen der Einheitswerte anlässlich der HF 2014 sind in der Sozialversicherung vor 1. Jänner 2017 nicht zu berücksichtigen

8 EW – HF 2014 Von der Bodenklimazahl zum Einheitswert - Landwirtschaft
individuell +/- Zu-/Abschläge f. Regionalwirtschaftliche Verhältnisse +/- Zu-/Abschläge f. Betriebliche Verhältnisse +/- Zu-/Abschläge f. Betriebsgröße (= rel. Maßstab von ) x 24,0 (Hektarhöchstsatz/100) Hektarsatz (= Ertragswert pro ha) x Fläche in ha aus der Fläche + Zuschlag für Öffentliche Gelder (33% der Zahlungen in der Säule 1) + Zuschläge für überdurchschnittliche Tierhaltung, Sonderkulturen, …. Bodenklimazahl ortsüblich: Richtbetrieb individuell Betriebszahl Hektarsatz lw. Einheitswert lw. Einheitswert

9 EW – HF 2014 Erklärungsformulare
Welche Formulare müssen von wem ausgefüllt werden? LuF 1 (Hauptformular) und LuF 1B (Daten der wirtschaftlichen Einheit)  Grundeigentümer oder LuF 3 (Pächterformular) und LuF 3B  Pächter ohne Eigentumsflächen Beilagen: LuF 1-T: Tierhalter, Imker ab 50 Bienenvölker LuF 1-A: Eigentümer Alpen und Inhaber Weiderechte LuF 1-S: bei Sonderkulturen, Christbaumkulturen, …. LuF 1-O: Erwerbsobstbau, Erdbeeranbau, Most- und Safterzeugung im Streuobstbau LuF 1-G: Gartenbau, Baumschulen ……

10 EW – HF 2014 Zeitplan Ende Mai – Ende Juni: Aussendung der Erklärungen in Papierform oder postalischer Hinweis auf FinanzOnline 8 Wochen nach Zusendung: späteste Abgabe der Erklärungen beim örtlichen Finanzamt ab Oktober 2014: Bescheidversand (ohne vorherige Erklärung) für Betriebe unter 5 ha LN oder unter 10 ha Wald, ohne Hofstelle danach restliche Bescheide FinanzOnline – Databox andere Bescheidempfänger - Papierform

11 EW – HF 2014 Information/Unterstützung
BBK/LK NÖ Informationsveranstaltungen auf Gemeindeebene InfoVA zu Spezialbereichen durch LK-Fachreferenten (zB Alm/Weide, Forst >10-100, >100 ha, Fischerei,…) Sondernummer BBK-aktuell Homepage der LK NÖ (www.noe.lko.at/einheitswert) Ausfüllbeispiele, Leerformulare mit Ausfüllhinweisen, Fragen und Antworten, Vieheinheitenrechner, Termine Infoveranstaltungen,… Finanzämter/BMF Hotline-Tel.Nr.:

12 EW – HF 2014 LK-Ausfüllhilfe
Hilfestellung zum Ausfüllen der wichtigsten Formulare durch geschulte Betreuungslandwirte aus dem Bezirk Kosten: 100 € pauschal (eine Stunde inkludiert), darüber hinaus 25 €/angefangener Viertelstunde Achtung: keine individuelle Beratung sondern Ausfüllhilfe auf Basis Ihrer Angaben Betreuungslandwirte im Bezirk (direkte Kontaktaufnahme): ______________, Tel.Nr.:______________

13 EW – HF 2014 Formulare Nachbestellung, FinanzOnline
Erklärung nur mit Originalformularen (keine Kopien) Nachbestellung von Formularen: Online Bestellservice (Vorteil: vorausgefüllte Erklärung)  – Formulare örtliches Finanzamt (telefonisch oder Abholung) FinanzOnline – Erstanmeldung oder – Registrieren oder persönlich am Finanzamt (Formular FON 1) Hotline für Fragen zu FinanzOnline: 0810/221100 Achtung: FinanzOnline steht voraussichtlich erst ab 20. Juni zur Verfügung (technische Probleme)!

14 EW – HF 2014 Ausfüllgrundsätze
graue Felder (Daten zur wirtschaftlichen Einheit, zum Betrieb, Vertretungsbefugte Personen, (Mit-)Eigentümer)  vorausgefüllt durch Finanzamt, darin keine Änderungen vornehmen rote Felder: Ergänzungen, Korrekturen,… durch Erklärungspflichtige BLOCKSCHRIFT und ausschließlich blaue oder schwarze Farbe verwenden genaue Hinweise: siehe Ausfüllhilfe LuF 2 (Seite 2) und ausgefüllte Musterbeispiele unter Erklärungsformulare Beispiele

15 EW – HF 2014 Ausfüllgrundsätze - Beispiel
Angaben/Vordruck durch Finanzamt R I E S S A L I N G H O F Änderungen, Ergänzungen in BLOCKSCHRIFT, Farbe blau oder schwarz

16 EW – HF 2014: LuF 1 Allgemeines
Bewertungsgegenstand = land- und forstwirtschaftlicher Betrieb Land- und forstwirtschaftliches Vermögen bestehend aus: Landwirtschaftliches Vermögen Forstwirtschaftliches Vermögen Weinbauvermögen Gärtnerisches Vermögen übriges land- und forstwirtschaftliches Vermögen (Fischzucht, Teichwirtschaft, Fischereirechte, lmkerei etc.)

17 EW – HF 2014: LuF 1 Definitionen
Einheitswertaktenzeichen (EWAZ): Identifikationsbegriff der wirtschaftlichen Einheit beim Finanzamt (11-stellig) Grundstücksnummer: über Grundstücksnummer und KG-Nummer kann jedes Grundstück identifiziert werden Grundbuch: wird mit Namen und Nummer beschrieben, Nummer ist 5-stellig und mit führenden Nullen anzugeben Einlagezahl (EZ): Grundbuchseinlage einer Liegenschaft, die eine oder mehrere Grundstücke umfasst Katastralgemeinde (KG): Gliederungseinheit der Vermessungsbehörden, Name und KG-Nr. 5-stellig, ist mit führenden Nullen anzugeben

18 EW – HF 2014: LuF 1 Formularkopf
zuständiges Finanzamt und das EW-Aktenzeichen sind vorausgefüllt Feld „Daten der wirtschaftlichen Einheit“ und die beim FA erfasste Art des Grundbesitzes, Katastralgemeinde, EZ und eine Grundstücksnummer sind angeführt

19 EW – HF 2014: LuF 1 Formularkopf
weitere Grundstücke der wirtschaftlichen Einheit sind - soweit diese beim Finanzamt in elektronischer Form erfasst sind - in der Beilage LuF 1-B aufgelistet nach Grundbuch, Einlagezahl, Katastralgemeinde, Grundstücksnummer und bewertete Fläche In der Beilage LuF 1-B können auch zusätzliche Grundstücke erfasst werden, die nicht angedruckt sind bzw. Korrekturen vorgenommen werden

20 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 1: Angaben zum Betrieb

21 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 1: Angaben zum Betrieb
Hofstelle ist jener Ort, von dem der Betrieb bewirtschaftet wird muss nicht zwingend ident sein mit Wohnadresse

22 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 2: Vertretungsbefugte Person
bei Miteigentum wird erfasste vertretungsbefugte Person angedruckt Vertreterwechsel nur mit gesondertem Antrag möglich

23 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 3: Miteigentümer
Ausfüllen nur erforderlich, wenn Änderungen oder Ergänzungen notwendig sind, es werden max. 4 Eigentümer angedruckt, weitere Eigentümer im Formular LuF 1- MI HF2014 vorgedruckt bzw. anzuführen

24 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4: Definition „wirtschaftliche Einheit“
Wirtschaftsgüter (zB Grund und Boden, Wirtschaftsgebäude, Obst- und Sonderkulturen) mit gleichen Eigentumsverhältnissen oder im Eigentum von Ehegatten oder eingetragenen Partnern bilden eine wirtschaftliche Einheit, wenn sie nach der Verkehrsanschauung zusammengehören. Das ist der Fall, wenn die Betriebe von einer Hofstelle aus bewirtschaftet werden können und ein innerer wirtschaftlicher Zusammenhang gegeben ist.

25 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1: relevante Fläche
nur Eigentumsflächen sind hier anzuführen! Fläche laut Kataster ist relevant („Bruttofläche“), nicht bewirtschaftete Fläche laut Datenbestand der Agrarmarkt Austria (=bewirtschafter-bezogene geförderte „Nettoflächen“ bestehend aus Eigen-, Pacht- und zur Nutzung überlassenen Flächen) Untergliederung in bewertungsrechtliche Nutzungsarten

26 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Daten 4.1.1 sind nicht aktuell
wenn die Daten unter Punkt zum Stichtag 1. Jänner 2014 nicht aktuell sind: Erklärung der aktuellen Daten unter Punkt bzw (wenn kein luf Zweck mehr vorliegt): Flächenausmaß und/oder aktuelle bewertungsrechtliche Zuordnung zB landwirtschaftlich genutzte Flächen, forstwirtschaftlich genutzte Flächen erforderlichenfalls ist Beilage LuF 1-B HF2014 auszufüllen.

27 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1: Aktuelle Benützungsart
Wenn die Benützungsarten laut Kataster oder Grundbuch von der tatsächlichen Nutzung abweicht, ist die tatsächliche Nutzung anzugeben (Kulturstand vor Katasterstand). Ausnahme: wenn im Kataster Wald ausgewiesen ist, in der Natur jedoch keine Waldfläche vorhanden ist, Angabe als forstwirtschaftlich genutzte Fläche außer Rodungsbewilligung oder Feststellungsbescheid vorhanden

28 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Landwirtschaftlich genutzte Flächen
Zu den landwirtschaftlich genutzten Flächen zählen alle Teile (Flächen, Gebäude ua) einer wirtschaftlichen Einheit, die einem landwirtschaftlichen Hauptzweck dienen insbesondere die im Kataster ausgewiesenen „landwirtschaftlich genutzten Grundflächen“ ohne Erwerbsgärten (das sind gärtnerisch und baumschulmäßig genutzte Flächen) - sofern Flächennutzung noch aktuell ist zB wie Äcker, Wiesen, Weiden, verbuschte Flächen, Hutweiden, Feldraine, . . .

29 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Landwirtschaftlich genutzte Flächen
weiters sind in die landwirtschaftlich genutzte Fläche einzubeziehen: die Flächen der landwirtschaftlichen Hofstelle (Bauflächen, Hausgärten, Betriebsflächen) sowie private Verkehrsflächen, die nicht dem öffentlichen Verkehr dienen (Wege und Straßen außerhalb des Wald- und Alpbereiches) und Teichflächen bis zu 0,5 ha. Bauflächen von landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden und Wohngebäude/teile der im Betrieb beschäftigten Arbeiter Wohngebäude des Betriebsinhabers (Wohnungswert)

30 EW – HF 2014: LuF 1 Landwirtschaftlich genutzte Flächen
aktuelle Verhältnisse zum Stichtag unter Pkt erklären Erwerbsgärten zählen zu den gärtnerisch/baumschulmäßig genutzten Flächen, sind daher herauszurechnen Neuaufforstungen von landwirtschaftlichen Nutzflächen, die im Kataster noch nicht berücksichtigt sind, herausrechnen Flächen, die keinem land-/forstwirtschaftlichen Zweck mehr dienen herausrechnen und unter Pkt eintragen

31 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Forstwirtschaftlich genutzte Flächen
Zu den forstwirtschaftlich genutzten Flächen zählen alle Teile einer wirtschaftlichen Einheit, die dauernd einem forstwirtschaftlichen Hauptzweck dienen diese Flächen sind in der Regel im Grundbuch und Kataster unter der Benützungsart Wald (Wälder, Krummholzflächen, Forststraßen) ausgewiesen (aber es gilt: „Kulturstand vor Katasterstand“) Wald sind mit forstlichen Holzgewächsen bestockte Flächen, sowie vorübergehend (Kahlschlag) und dauernd unbestockte Flächen (wie Forststraßen)

32 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Forstwirtschaftlich genutzte Flächen
weiters sind in die forstwirtschaftlich genutzte Fläche einzubeziehen: die Flächen der forstwirtschaftlichen Betriebsgebäude Forstdienstgebäude, welche in einem engen räumlichen Zusammenhang mit dem Forstbetrieb stehen Nicht in die forstwirtschaftlich genutzte Fläche einzubeziehen sind beispielsweise Flächen von: Wohngebäude des Betriebsinhabers samt Umgriff dem Jagdbetrieb dienende Gebäude

33 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Alpwirtschaftlich genutzte Flächen
Alpen sind Vegetationsflächen oberhalb und außerhalb der höhenbezogenen Dauersiedlungsgrenze, die vorwiegend durch Beweidung während der Sommermonate genutzt werden, sowie die in regelmäßigen Abständen gemähten Dauergrasflächen im Almbereich. Abzurechnen sind: Waldflächen im Sinne des Forstgesetzes und unproduktive Flächen, die in der Alpfläche enthalten sind

34 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Alpwirtschaftlich genutzte Flächen
Weiters sind in die alpwirtschaftlich genutzte Fläche einzubeziehen: Bauflächen der alpwirtschaftlich genutzten Gebäude alpwirtschaftlich genutzte Betriebsflächen private Alpwege, die nicht dem öffentlichen Verkehr dienen Alpwald (kein Wald im Sinne des Forstgesetzes)

35 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Alpwirtschaftlich genutzte Flächen
Nicht zur alpwirtschaftlich genutzten Fläche zählen beispielsweise Flächen von: Tal- und Bergstationen von Liftanlagen Grundflächen der Beschneiungsteiche vermietete Almgebäude Schihütten Parkplätze für Liftbenützer u.a. Gewerblicher Almausschank, Jausenstationen gesonderte Informationsveranstaltungen für Erklärungen von Almen und Weiderechten durch LK NÖ

36 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Weinbaumäßig genutzte Flächen
Zur weinbaumäßig genutzten Fläche zählen alle Teile einer wirtschaftlichen Einheit, die einem weinbaulichen Hauptzweck dienen, das sind insbesondere die Weingartenflächen laut Kataster Weiters sind in die weinbaumäßig genutzte Fläche einzubeziehen: Bauflächen von weinbaulich genutzten Wirtschaftsgebäuden Betriebsflächen von Weinbaubetrieben Bauflächen von weinbaulich genutzten Betriebsgebäuden und Wohngebäude/teile der im Betrieb beschäftigten Arbeiter  Wohngebäude des Betriebsinhabers

37 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Weinbaumäßig genutzte Flächen
Nicht in die weinbaumäßig genutzte Fläche einzubeziehen sind beispielsweise: gewerblicher Buschenschank mit dazugehörigen Betriebsflächen gewerblich genutzte Kellereigebäude und dazugehörige Betriebsflächen Rebschulflächen und Rebanlagen zur Gewinnung von Schnittreben (sind bei den gärtnerisch/baumschulmäßig genutzten Flächen anzugeben)

38 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Gärtnerisch/Baumschulmäßig genutzte Flächen
Zur gärtnerisch/baumschulmäßig genutzten Fläche gehören insbesondere: Freilandflächen: für Gemüse– und Zierpflanzen, Baum- und Rebschulflächen, Forstgehölze (Forstbaumschulen) Geschützter Anbau: Folientunnels ab 3,5 m Basisbreite, Foliengewächshäuser, Gewächshäuser (zB Glashäuser) und anderes mehr

39 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Gärtnerisch/Baumschulmäßig genutzte Flächen
Gemüsebau innerhalb eines Fruchtwechsels mit Feldfrüchten (wie zB Mais, Zuckerrüben, Weizen) ist als Feldgemüsebau nicht dem gärtnerischen Freiland, sondern den Sonderkulturen zuzurechnen. Die im Kataster ausgewiesenen Flächen unter der Benützungsart Dauerkulturen und Erwerbsgärten entsprechen nicht dem Flächenausmaß des gärtnerischen Vermögens, da sie auch die Dauerkulturen wie Obstkulturen, Christbäume uam umfassen.

40 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Gärtnerisch/Baumschulmäßig genutzte Flächen
Weiters sind in die gärtnerisch/baumschulmäßig genutzten Fläche einzubeziehen: Dauerwege, Lagerplätze für gärtnerische Materialien und Gerätschaften Kundenparkplätze Zier- und Schauflächen Betriebsgebäude einschließlich der Wohn- und Aufenthaltsräume der im gärtnerischen Betrieb angestellten Personen

41 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Gärtnerisch/Baumschulmäßig genutzte Flächen
Nicht in die gärtnerisch/baumschulmäßig genutzten Fläche einzubeziehen sind: Baufläche des Wohnhauses des Betriebsinhabers samt Umgriff (Hausgarten) nicht betrieblich genutzte Flächen

42 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Vegetationsflächen mit geringer Ertragsfähigkeit
Vegetationsflächen mit geringer Ertragsfähigkeit sind Flächen, deren Ertragsfähigkeit so gering ist, dass sie im derzeitigen Zustand land- und forstwirtschaftlich nicht genutzt werden können diese Flächen werden nicht der Bodenschätzung unterzogen zumeist im Hochgebirge insbesondere können Flächen der Benützungsart „Sonstige vegetationsarme Flächen“ (laut Kataster) darunter fallen, sofern diese nicht weitgehend unproduktiv (Fels-, Geröllflächen) sind, (nicht bodengeschätzte) Moore und ehemalige, nicht rekultivierte Torfstiche

43 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Gewässerflächen inkl. Schilfflächen
das sind Grundflächen der stehenden Gewässer (zB Teiche, Seen) fließenden Gewässer (zB Bäche, Flüsse) einschließlich der Gewässerrandflächen Schilfflächen Teichbetriebsflächen und Flächen von Fischzucht-Durchflussanlagen zählen zu diesen Flächen Baufläche des Wohnhauses des Betriebsinhabers ist hier dem Grundvermögen zuzuordnen (Pkt ) – gilt für das gesamte übrige land- und forstwirtschaftliche Vermögen (Fischereirechte, Imkerei, . .)

44 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.1 Unproduktive Flächen
Als unproduktive Fläche gilt alles Land, das durch keinerlei Nutzung einen Ertrag abwirft und das auch bei geordneter, verständiger Wirtschaftsweise nicht in Kultur genommen werden kann Fels- und Geröllflächen, kahles Gestein, Gletscher, Sonstige „Vegetationsarme Flächen“ (laut Kataster), die überwiegend unproduktiv und nicht alpwirtschaftlich genutzt werden Privatwege, die dem öffentlichen Verkehr dienen, sind hier ebenfalls zu erfassen

45 EW – HF 2014: LuF 1 Beispiel Daten vom Finanzamt vorausgefüllt
Ergänzungen erforderlich, da nicht im grauen Bereich vorgedruckt

46 EW – HF 2014: LuF 1 Beispiel Ergänzungen erforderlich, da nicht im grauen Bereich vorgedruckt

47 EW – HF 2014: LuF 1 Beispiel Korrektur erforderlich, da Anna Ackerbauer ihren Hälfteanteil vor dem an Sohn übergeben hat

48 EW – HF 2014: LuF 1 Beispiel Keine Ergänzungen erforderlich, da bereits bei Vertretungsbefugter Person angeführt

49 EW – HF 2014: LuF 1 Beispiel Ergänzung erforderlich, da Sohn Adalbert Ackerbauer den Hälfteanteil der Mutter vor übernommen hat

50 EW – HF 2014: LuF 1 Beispiel Flächenkorrektur erforderlich, da 100 m² nicht mehr land-/forst- wirtschaftlichen Zwecken dienen

51 Exkurs – Kurzanleitung zum NÖ Atlas Ein wertvolles Instrument für die Grundlagenerhebung
Das Land Niederösterreich betreibt ein öffentlich zugängliches Geographisches Informationssystem (GIS), mit Hilfe dessen man Katasterdaten mit der aktuellen Luftaufnahme als Hintergrund betrachten kann.

52 Exkurs – Kurzanleitung zum NÖ Atlas Ein wertvolles Instrument für die Grundlagenerhebung
Schritt 1: Mit der Adresse bzw. über die Homepage des Landes NÖ durch Betätigung des Buttons „NÖ Karten“ wird der NÖ Atlas aufgerufen Schritt 2: Durch Drücken des Buttons „Karten Center: Alle Karten“ und Auswahl des Punktes „Grundstücke“ aus der Gruppe „Planung und Kataster“ kann man den Grundstückslayer öffnen. Schritt 3: Unter „Detail Suche“ Grundstücke bzw. Einlagezahlen je Katastralgemeinde abfragen und am Luftbild anschauen.

53 Exkurs - Auszug aus dem Grundbuch/Grundstücksverzeichnis
erhältlich: im Internet Vermessungsamt Bezirksgericht Notare Ingenieurkonsulenten für Landwirtschaft besonders praktikabel ist die Bestellung via Internet im Web Shop des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV) bei Aufsuchen des Vermessungsamtes Lichtbildausweis mitnehmen bei Abfrage für andere Eigentümer Vollmacht erforderlich

54 Exkurs - Auszug aus dem Grundbuch/Grundstücksverzeichnis
Bestellung via Internet im Web Shop des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV) unter oder mittels Downloadformular unter dem Button „Hauptfeststellung der Einheitswerte für Land- und Forstwirtschaft 2014“ alle wesentlichen Informationen abrufbar

55 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 4.2 Angabe zu Betriebszweigen
Dem Finanzamt bekannte Betriebszweige sind in Spalte 1. angeführt. Die jeweilige Beilage ist in diesem Fall angeschlossen! Sollte ein am Betrieb vorhandener Betriebszweig dem Finanzamt nicht bekannt sein, ist in Spalte „2. Vorhanden“ beim jeweiligen Betriebszweig das entsprechende Feld anzukreuzen. Sollte ein (im Formular angeführter) Betriebszweig nicht mehr vorhanden sein, ist in Spalte „3. Nicht mehr vorhanden“ das entsprechende Feld anzukreuzen. Für die entsprechenden Betriebszweige sind die jeweiligen Beilagen der Erklärung anzuschließen!

56 EW – HF 2014: LuF 1 Beispiel Punkt 4.2
X Beilage LuF 1-S wurde nicht über-mittelt, diese muss jedoch beigelegt werden, da zuschlagspflichtige Sonderkulturen angebaut werden X Beilage LuF 1-T wurde übermittelt

57 EW – HF 2014: LuF 1 Punkte 4.1.3 und 5. Bewertungsgegenstand
Nur luf Vermögen wird neu bewertet! Nicht luf Vermögen (Grundvermögen und gewerbliches Betriebsvermögen) ist nicht Gegenstand der neuen Hauptfeststellung! Allerdings kann es auch beim nicht luf Vermögen zu Berichtigungen (sogenannte Fortschreibung) kommen (zB Dachgeschossausbau ist noch nicht bewertet)

58 EW – HF 2014: LuF 1 Punkte und 5. Bewertungsgegenstand Zum luf Vermögen gehören alle Teile eines Betriebes, die einem luf Hauptzweck dienen, insbesondere: Grund und Boden Wirtschaftsgebäude Landmaschinen und Geräte Almen/Sonderkulturen/Obstkulturen luf Nebenbetriebe Nicht zum luf Vermögen gehören zB: Camping-, Sport- und Parkplätze

59 EW – HF 2014: LuF 1 Punkte 4.1.3 und 5. Bewertungsgegenstand
Zum Grundvermögen bzw. gewerblichen Betriebsvermögen gehören insbesondere: Einfamilienhäuser (Bauernhaus über € 2.180,185 EW) Gebäude, die für gewerbliche bzw. sonstige betriebsfremde Zwecke genutzt werden Sand-, Schottergruben, Steinbrüche, Campingplätze, Beschneiungsteiche, Golfplätze, Sportanlagen,… Grundstücke, welche in absehbarer Zeit nicht mehr landw. genutzt werden (Baulücke, usw.)

60 EW – HF 2014: LuF 1 Punkte und 5. Abgrenzung luf Vermögen und Grundvermögen bei Bauland Lage laut Flächenwidmungsplan Sonstige Verhältnisse (Anschluss an öffentliches Gut, Kanal, Wasser,..) Bestehende Verwertungsmöglichkeit (Bautätigkeit in der Umgebung, Baulücke, ..) Objektive Verwertungsmöglichkeit in absehbarer Zeit

61 EW – HF 2014: LuF 1 Punkte und 5. Viehwirtschaft – Abgrenzung Landwirtschaft-Gewerbe Im EW (bis zur Normalunterstellung) enthalten. (Normalunterstellung = bis 20 ha RLN, 2 VE/ha; darüber 1VE/ha) Darüber Zuschlag von 280 € pro VE bis zur Gewerblichkeitsgrenze (Maximalunterstellung). Bei Überschreiten der Maximalunterstellung (sofern nicht wertmäßig überwiegend eigene Futtermittel verwendet werden) Entfall der Zuschläge Tierhaltung wird steuerlich als Gewerbebetrieb angesehen, das Gebäude wird als Grundvermögen bewertet.

62 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 6. Luf Nebenbetriebe Muss dem luf Betrieb zu dienen bestimmt sein (wirtschaftl. untergeordnet) Bsp.: Brennerei, Verarbeitungsräume, … Es darf steuerlich kein Gewerbebetrieb vorliegen! (grundsätzlich € Bruttoeinnahmengrenze bei Be-/Verarbeitung)

63 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 7. Zukauf von Handelswaren
(zugekaufte Erzeugnisse, die land- und forstwirtschaftlich nicht bearbeitet werden und sich im Betrieb vor dem Weiterverkauf nicht wesentlich verändern, zB Gemüse, Brennholz, …) Einkaufswert max. 25% des Umsatzes des Betriebszweiges! Bsp.: Umsatz Forstwirtschaft € Einkaufswert Handelsware max €

64 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 7. Zukauf von Handelswaren
Spezialregelung Weinbau: Zukauf von max kg Weintrauben bzw. max Liter Wein aus frischen Weintrauben pro Hektar weinbaulicher Betriebsfläche! Bei Überschreiten der Zukaufsgrenzen geht die Einstufung als lw. Betrieb (für den gesamten Weinbau) verloren!!

65 EW – HF 2014: LuF 1 Beispiel 1: Punkt 4.1.3
2000 m² inkl. Halle (200 m²) werden an einen Gewerbebetrieb verpachtet. Dieser lagert Betonteile auf der gepachteten Fläche und stellt seine Maschinen in der Halle ein. LW Betrieb 10 ha Acker

66 EW – HF 2014: LuF 1 Beispiel 1: Punkt 5.
A-Dorf gew. verpachteter Lagerplatz (1.800 m²) X A-Dorf gew. vermietete Halle (200 m²)

67 EW – HF 2014: LuF 1 Beispiel 2: Punkt 4.1.3
1.000 m² der Ackerfläche sind Bauland („Baulücke“) LW Betrieb 15 ha Acker

68 EW – HF 2014: LuF 1 Beispiel 2: Punkte 5. und 6.
A-Dorf Bauland - Baulücke 90 Mastschweine werden gehalten und direkt vermarktet (Bruttoeinnahmen aus der Veräußerung von Fleischpaketen und Fleischwaren €) Fleischvermarktung 25.000

69 EW – HF 2014: Bewertung des forstwirtschaftlichen Vermögens
Bewertungsverfahren nach Nutzungsverhalten und Größe Überwiegend aussetzende Holznutzung Kleinstwald bis 10 ha (pauschale Bewertung) Kleinwald über 10 ha bis 100 ha (einfache Bewertung nach tatsächlichen Verhältnissen) Überwiegend regelmäßige Holznutzung Großwald über 100 ha (differenzierte Bewertung nach tatsächlichen Verhältnissen)

70 EW – HF 2014: Forstliche Einheitsbewertung bis 10 Hektar
Forstfläche bis 10 ha („Kleinstwald“) Pauschale Hektarsätze pro Verwaltungsbezirk in Österreich Pauschale Hektarsätze (österreichweit) für Auwald, Schutzwald, (Windschutzanlagen), Christbaumkulturen auf Waldboden über 0,5 ha

71 EW – HF 2014: Hektarsätze für Betriebe mit nicht mehr als 10 Hektar Waldfläche

72 EW – HF 2014: „Kleinstwald“ – Sonderkategorien 1
Schutzwald (gem. § 21 Forstgesetz) Standortschutzwälder: Wälder, deren Standort durch die abtragenden Kräfte von Wind, Wasser oder Schwerkraft gefährdet ist und die eine besondere Behandlung zum Schutz des Bodens und des Bewuchses sowie zur Sicherung der Wiederbewaldung erfordern. zB Wälder … … auf Flugsand- oder Flugerdeböden … auf zur Verkarstung neigenden oder stark erosionsgefährdeten Standorten … in felsigen, seichtgründigen oder schroffen Lagen, wenn ihre Wiederbewaldung nur unter schwierigen Bedingungen möglich ist. Grundsätzlich keine behördliche Bestätigung erforderlich.

73 EW – HF 2014: „Kleinstwald“ – Sonderkategorien 2
(Objektschutzwälder): Wälder, die Menschen, menschliche Siedlungen oder Anlagen oder kultivierten Boden insbesondere vor Elementargefahren oder schädigenden Umwelteinflüssen schützen und die eine besondere Behandlung zur Erreichung und Sicherung ihrer Schutzwirkung erfordern. Restriktive Handhabung

74 EW – HF 2014: „Kleinstwald“ – Sonderkategorien 3
Windschutzanlagen (gem. § 2 Forstgesetz) Streifen oder Reihen von Bäumen oder Sträuchern, die vorwiegend dem Schutz vor Windschäden, insbesondere für landwirtschaftliche Grundstücke, sowie der Schneebindung dienen. (Hinzuzählung zum „Schutzwald“) Auwald Vegetationsform entlang von größeren Flüssen, welche aus für die Region untypischen Laubwaldgesellschaften besteht sowie von Überschwemmung und/oder Grundwasser stark beeinflusst wird. Christbaumkulturen auf Waldboden Der Christbaumzucht innerhalb des Waldes forstrechtlich gewidmet. (Darunter fallen nicht Christbaumkulturen auf lw. Grundstücken)

75 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 8.1 „Kleinstwald“ – Beispiel 1
Änderung wegen Neubewaldung von 50 Ar Bezirk A

76 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 8.1 „Kleinstwald“ – Beispiel 2
Kategorien Schutzwald (inkl. Windschutzanlagen) und Auwald sind gesondert auszuweisen. Bezirk B 40 00

77 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 8.1 „Kleinstwald“ – Beispiel 3
Flächenaufteilung nach polit. Bezirken vom FA in diesem Fall ausgefüllt Sonderkategorien sind hier auszuweisen Bezirk C Bezirk D

78 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 8.1 Forstliche Einheitsbewertung 10,01 bis 100 ha
Forstfläche über 10 bis 100 ha („Kleinwald“) Eingangsgrößen (Wirtschaftswald – Hochwald) vier Baumartengruppen drei Bringungslagen drei Wachstumsstufen drei Altersstufen Ausschlagwald, Auwald Sonderbetriebsklassen (zB Schutzwald) Bewirtschaftungserschwernisse aus Lage und Flächenform

79 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 8.2 Beispiel Kleinwald (über 10 bis 100 ha Wald)
Korrektur der Zuordnung aufgrund einer Aufforstung von m²

80 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 8.2 Beispiel Kleinwald (über 10 bis 100 ha Wald)
Forstbetriebsfläche gesamt (drei Teilstücke) 12,97 ha davon Wirtschaftswald-Hochwald 12,47 davon Nichtholzbodenfläche (Forststraße, Holzlagerplatz) 0,50 Bringungslage 1 im Wirtschaftswald-Hochwald (mehr als zwei Drittel der Fläche schlepperbefahrbar) Flächenverteilung im Wirtschaftswald-Hochwald: Altersgruppe Baumarten Wachstumsstufe Fläche 0-40 Jahre 40% 50% Fichte mittel 2,49 ha 30% Kiefer 1,50 20% Laubholz 1,00 41-80 Jahre 60% 2,24 über 80 Jahre 0,75 80% schlecht 2,99 gesamt 12,47

81 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 8.2 Beispiel Kleinwald (über 10 bis 100 ha Wald)
X

82 EW – HF 2014: LuF 1 Punkt 8.2 Beispiel Kleinwald (über 10 bis 100 ha Wald)

83 EW – HF 2014 Christbaumkulturen auf landwirtschaftlichen Grundstücken
sowohl Eigentümer als auch Pächter müssen Christbaumkulturen getrennt nach Eigenflächen und nach Zupachtungen im Formular LuF 1-S angeben (Katastralgemeinde(n), Grundstücksnummer(n), Flächenausmaß); ggfs. Name und Adresse von Pächter und Verpächter die Bewertung erfolgt beim Eigentümer (da Dauerkultur) eine Erklärung ist ab einer Mindestfläche (Eigenflächen plus allfällige Zupachtungen) von 0,5 Hektar vorzunehmen pro Hektar wird ein Zuschlag von € in Anwendung gebracht

84 EW – HF 2014: LuF 1-S Punkt 4. Beispiel Christbaumkulturen auf landwirtschaftlichen Grundstücken
Käsling /4, Zuschlag für jeweilige Eigentümer: 0,4 ha x € = 400 €  Eigentümer 1 0,3 ha x € = 300 €  Eigentümer 2 Ferdinand Fichtinger 5757 Tanningsdorf 36 0666/ Tanningdorf

85 EW – HF 2014 Einheitswert Weinbau
Bewertung Weinbau bisher: sogenannte „Vergleichslagen“ natürliche und regionale wirtschaftliche Ertragsbedingungen: Festlegung nach komplizierten Verfahren Berücksichtigung der Vermarktungsmöglichkeiten (und nicht der tatsächlichen Vermarktungsverhältnisse)

86 EW – HF 2014 Ziele Weinbaubewertung
Vereinfachung Nutzung bestehender Daten Mehr Automationsunterstützung Differenzierung zwischen den einzelnen Vermarktungsverhältnissen (Traube/Flasche) Buschenschank (wird durch Zuschläge berücksichtigt)

87 EW – HF 2014 Weinbau Bewertung Weinbau neu:
betriebsindividuell nach den tatsächlichen Vermarktungsverhältnissen (Traube, Flasche, Buschenschank) natürliche Ertragsbedingungen: betriebsindividuelle Bodenschätzung unter Berücksichtigung der Klimas der letzten Jahrzehnte

88 EW – HF 2014 Weinbau Bewertung Weinbau neu:
Die wirtschaftlichen Ertragsbedingungen werden durch Zu- und Abschläge der weinbaulich genutzten Flächen berücksichtigt. Entfernung zu Ballungszentren Konsumenten pro ha Weingartenfläche Erzeugerpreise usw., aber auch die Größe der Feldstücke, Hangneigungen, Niederschlagsverhältnisse, ortsübliche Hagelgefährdung wird beurteilt bzw. berücksichtigt. Anstelle der Vergleichslagen werden nun tatsächlich existierende sogenannte Vergleichsbetriebe, die für eine Region repräsentativ sind, herangezogen.

89 EW – HF 2014 Weinbau Erklärung Weinbau: LuF 1
Eigentumsflächen auf Basis Katasterstand Zuordnung: „weinbaumäßig genutzte Flächen“ wenn kein Vordruck der Flächen im Punkt durch das Finanzamt  Angabe im Punkt erforderlich bei Abweichung der tatsächlichen Verhältnisse zum im Vergleich zu Vordruck Punkt  Korrektur im Punkt erforderlich

90 EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 4
EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 4. Beispiel Flächen der wirtschaftlichen Einheit

91 EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 9
EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 9.1 Hangneigungsklassen der Weinbau(eigentums)flächen Angabe der Hangneigungsklassen: Übernahme aus Weinbaukataster oder eigene Einschätzung Anmerkung: Angaben dienen nur zur Überprüfung der unterstellten ortsüblichen Verhältnisse Die Bezeichnung der fünf Neigungsklassen entspricht der Abstufung des Weinbaukatasters

92 EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 9.1 Beispiel Hangneigungsklassen
X

93 EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 9
EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 9.2 Tatsächliche Vermarktungsverhältnisse betriebsindividuelle Vermarktungsform (Durchschnitt der letzten 3 Jahre) des Weinbaubetriebes (inkl. Pachtflächen) Hochrechnung auf Weinmenge: 1 kg Trauben ≙ 0,75 l Wein im Buschenschank veräußerter Wein ist der Vermarktungsform „Flaschenwein“ zuzurechnen bei gänzlicher Fremdverpachtung keine Angaben erforderlich

94 EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 9
EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 9.2 Beispiel Vermarktungsverhältnisse Es ist die betriebsindividuelle Vermarktungsform bekanntzugeben. Das Verhältnis ist auf Basis der Weinmenge in Litern zu ermitteln, wobei 1 kg Trauben 0,75 l Wein entsprechen (1 l Wein entspricht 1,33 kg Trauben). X

95 EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 9.3 Beispiel Pachtverhältnisse
Bei teilweiser Verpachtung wird seitens des Finanzamtes i.d.R. eine Nachfrage erforderlich sein. Bei innerbetrieblicher Verpachtung sind unter Punkt 9.2 die Vermarktungsverhältnisse bekanntzugeben X

96 EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 9.4 Weinbuschenschank
erforderliche Angaben bei Weinbuschenschank (Basis: Durchschnitt der letzten 3 Jahre) Weinausschank in Litern Art des Buschenschanks: bäuerlicher Buschenschank mit Speisenverabreichung bäuerlicher Buschenschank mit gewerblicher Speisenverabreichung (Anmeldegewerbe) bäuerlicher Buschenschank mit gewerblicher Speisenverabreichung im Rahmen einer „Gastgewerbekonzession“

97 EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 9
EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 9.4 Beispiel Weinbuschenschank (Heuriger) Auszug aus dem NÖ-Buschenschankgesetz: Besitzer von Wein- und Obstgärten sind berechtigt, nach Maßgabe der Bestimmungen dieses Gesetzes Wein und Obstwein, Traubenund Obstmost, Trauben- und Obstsaft aus eigener Fechsung sowie selbstgebrannte geistige Getränke entgeltlich auszuschenken (Buschenschank, “Heuriger”). Bekanntgabe des Weinausschankes in Litern Bekanntgabe der Art des Buschenschank X 4.000 X

98 EW – HF 2014: Weinbau Besonderheiten Bewertung Buschenschank
Buschenschank ist Teil des Weinbaus (soferne nicht als Gastgewerbe) Einkünfte daraus Land- und Forstwirtschaft Buschenschanklokal Teil des luf Betriebes-Weinbau Zuschlag gemäß § 40 bei Einheitswert 800 Liter frei (immer – „Freibetrag“) Zuschlag pro darüberhinaus im Buschenschank veräußerten Liter Wein 1,40 € wenn mit Speisenverkauf 1,00 € wenn ohne Speisenverkauf

99 EW – HF 2014: Weinbau Speisenverkauf im Rahmen eines Gewerbes
Kleine Konzession (reines Anmeldegewerbe) Teil der Land- und Forstwirtschaft Steuerlich Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Zuschlag trotzdem nur 1 €, da SV gewerblich Buschenschank somit „ohne Speisenverkauf“ Buschenschanklokal ist Teil des luf Betriebes Große Konzession (Gastgewerbe) Buschenschank ist Gewerbebetrieb Gewerbliche Einkünfte, ein von Land- und Forstwirtschaft verschiedener Betrieb Kein Buschenschankzuschlag Buschenschanklokal ist Betriebsgebäude wie GV zu bewerten

100 EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 9
EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkt 9.5 Zukauf von Weintrauben, Most und Wein Die durchschnittlichen (letzten 3 Jahre) Zukaufsmengen sind anzugeben. ACHTUNG: Die Zukaufsmengen dürfen lt. Gewerbeordnung nicht mehr als kg Weintrauben oder l Wein /ha bewirtschafteten Weingartenfläche betragen. Eine Überschreitung (Ausnahme Ernteausfälle) führt unter Umständen zur Einstufung als Gewerbebetrieb.

101 EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkte 9. 5 und 9
EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkte 9.5 und 9.6 Beispiel Zukauf von Weintrauben, Traubenmost und Wein ein einheitlicher Weinbaubetrieb ist auch dann anzunehmen, wenn die Einkaufsmenge des Zukaufes nicht mehr als kg frische Weintrauben oder insgesamt l Wein aus frischen Weintrauben sowie Traubenmost, jeweils pro Hektar bewirtschafteter Betriebsfläche, beträgt. Punkt 9.6 Angabe der selbstbewirtschafteten weinbaumäßig genutzten Flächen zuzüglich Zupachtungen abzüglich Verpachtungen 10.000 300

102 EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkte 9
EW – HF 2014: Weinbau LuF 1 Punkte 9.7 Eigentumsflächen der wirtschaftlichen Einheit Diese Tabelle ist nur dann auszufüllen, wenn die vorgedruckten Angaben (im Punkt 4.1) über die weinbaumäßig genutzten Flächen im Punkt geändert wurden. Keine Abweichung zu den vom Finanzamt bekannt gegebenen Weinbauflächen  nichts auszufüllen

103 EW – HF 2014: Weinbau Beispiel Weinbaumäßig genutzte Flächen nach Katastralgemeinden
Es ist das Gesamtausmaß der im Eigentum stehenden Weingartenfläche je Katastralgemeinde im Punkt 9.7 aufgrund der Korrektur der Weinbauflächen im Punkt anzugeben.

104 EW – HF 2014: Weinbau Beispiel Weinbaumäßig genutzte Flächen nach Katastralgemeinden
11111 A-Dorf 22222 B-Dorf 33333 C-Dorf

105 EW – HF 2014: Weinbau Hinweise
Alle Flächenangaben, die in der Erklärung verlangt werden, sind Grundstücksflächen bzw. Katasterflächen (also keine INVEKOS-Flächen oder „Nettoflächen“ von diversen Förderungen)! Tafeltraubenflächen sind ebenfalls Weinbauflächen und keine Obstflächen. Rebschulen sind auf einem eigenen Formular (LuF1-G) einzutragen. Wenn auf einer Pachtfläche eine Rebschule angelegt wird, ist dies vom Verpächter (Grundstückseigentümer) anzugeben!

106 EW – HF 2014: LuF 1-B „Daten der wirtschaftlichen Einheit“ – Beilage zu LuF 1 HF2014
in diesem Formular sind – soferne vorhanden bzw. technisch möglich – Grundstücksdaten angedruckt weiters werden Daten der Agrarmarkt Austria (AMA) zu öffentlichen Geldern und allfälligen Sonder- und Obstkulturen sowie gärtnerisch bzw. baumschulmäßig genutzte Flächen dargestellt

107 EW – HF 2014: LuF 1-B Flächenstand zum 1
EW – HF 2014: LuF 1-B Flächenstand zum 1. Jänner 2014 laut Aktenlage des Finanzamtes alle beim Finanzamt zum Stichtag 1. Jänner 2014 gespeicherten Grundstücke nach Einlagezahl inkl. Name und Nummer des Grundbuches und der Katastralgemeinde sowie der im EW-Akt bewerteten Flächen sind angeführt (jedoch nicht in allen Fällen!) Falls der vorausgefüllte Stand nicht den tatsächlichen Gegebenheiten am 1. Jänner 2014 entspricht, sind Änderungen unter Punkt 1.2 einzutragen 1.2.1 Flächenabgänge (z.B. Grundstücksverkauf, - abtretung) 1.2.2 Flächenzugänge (z.B. Grundstückskauf, Schenkung) bei Bedarf (wenn Platz nicht ausreicht): formloses Beiblatt anfügen

108 EW – HF 2014: LuF 1-B Punkt 2 bis Punkt 4
Punkt 2 – Grundlagen und Flächendaten der Alpe(n)/Alme(n) Punkt 3 – Daten zu Weiderechten Punkt 4 – Daten der Agrarmarkt Austria Öffentliche Gelder der ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik zB Einheitliche Betriebsprämie, Mutterkuhprämie, Milchkuhprämie, Zusatzprämie für Mutterkuh,… Flächendaten zu: Sonderkulturen Obstkulturen Gärtnerisch/Baumschulmäßig genutzte Flächen

109 EW – HF 2014: LuF 1-B 1. Flächenstand zum 1.1.2014
Beispiel für vorgedruckte Daten

110 EW – HF 2014: LuF 1-B 1.2 Korrekturen zu Punkt 1.1
Flächenabgang eines Grundstücks zB durch Verkauf oder Übergabe/ Schenkung vor Wenn gesamte EZ betroffen ist  KG-Nr. und GSt-Nr. nicht angeben

111 EW – HF 2014: LuF 1-B 1.2 Korrekturen zu Punkt 1.1
Flächenzugang durch Kauf oder Übergabe/Schenkung vor dem Änderungsgrund ist anzukreuzen

112 EW – HF 2014: LuF 1-B 2. Derzeit erfasste Grundlagen- u
EW – HF 2014: LuF 1-B 2. Derzeit erfasste Grundlagen- u. Flächendaten der Alpe(n)/Alme(n) Daten dienen zur Information

113 EW – HF 2014: LuF 1-B 3. Derzeit erfasst Daten zu Weiderechten
Daten dienen zur Information Erklärungen sind in der Beilage LuF 1-A vorzunehmen

114 EW – HF 2014: LuF 1-B 4.1 Öffentliche Gelder gemäß § 35 Bewertungsgesetz (BewG)
Daten dienen zur Information; für die HF 2014 werden die Auszahlungsdaten des Jahres 2013 herangezogen

115 EW – HF 2014: LuF 1-B 4.1.2 Korrekturen zu 4.1.1
Erklärung/Korrektur bei Abweichungen zu den unter Punkt vorgedruckten Daten möglich

116 EW – HF 2014: LuF 3 HF2014 und LuF 3-B HF2014
nur für reine Pachtbetriebe, wo zum Stichtag 1. Jänner 2014 keine land- und forstwirtschaftlichen Eigentumsflächen vorhanden waren bei reinen Pachtbetrieben führen die ausbezahlten öffentlichen Gelder aus der 1. Säule der gemeinsamen Agrarpolitik zu einer eigenen wirtschaftlichen Einheit und zu einem eigenen Einheitswert (33% des im Vorjahr bezahlten Betrages) Betriebssitz in jener Gemeinde, von wo Bewirtschaftung erfolgt Zuschläge gemäß § 40 BewG bei reinen Pachtbetrieben: Obst und Sonderkulturen, die keine Dauerkulturen sind, zB Erdbeeren  Bewirtschafter Tierhaltung: Erklärung LuF 1-T und allfällige Zuschläge  Grundeigentümer

117 EW – HF 2014: Tierhaltung Gesetzliche Grundlagen
Die Zucht oder das Halten von Tieren gilt als landwirtschaftlicher Betrieb, wenn (wertmäßig) überwiegend eigene Erzeugnisse (Futtermittel) verwendet werden. § 30 Abs. 3 BewG Der Mehrertrag aus überdurchschnittlicher Tierhaltung (Tierbeständen) ist mit einem Zuschlag zu berücksichtigen. § 30 Abs. 12 BewG 1955 § 40 BewG 1955 Zuschlag für jede gehaltene bzw. erzeugte VE über dem Normalbestand = 280 €.

118 EW – HF 2014: Tierhaltung Gesetzliche Grundlagen
Der Zuschlag wird abgeleitet aus: dem Tierbestand in Vieheinheiten (VE) Bestand (durchschnittlicher Jahresbestand) Jahresproduktion der reduzierten landwirtschaftlichen Nutzfläche (RLN) Hutweiden und Streuwiesen sind auf 1/3 ihrer Fläche zu kürzen Alpen und Bergmähder sind auf 1/5 ihrer Fläche zu kürzen

119 EW – HF 2014: Tierhaltung Bei den verschiedenen Tierkategorien wird entweder der Bestand oder die Jahresproduktion erfasst (teileweise Vordruck der AMA-Daten im Formular) Bestand (Anzahl) ist nur bei Abweichungen von den Daten der AMA zu erklären oder wenn der Tierbestand nicht bei der AMA erfasst ist. Der Jahresbestand entspricht dem Bestand Jahresproduktion Die durchschnittliche Jahresproduktion ist in allen Fällen zu erklären! idR Durchschnitt der letzten drei Jahre Bei Aufstockung bzw. Verringerung von Produktionskapazitäten sind nur jene Jahre maßgeblich, die der aktuellen Produktion entsprechen. Hinweis: Die Jahresproduktion entspricht bei Masttieren der Summe der verkauften und der für den Privatverbrauch verwendeten Tiere.

120 EW – HF 2014: Tierhaltung Vieheinheiten Schlüssel (§ 30 Abs. 7 BewG)
Tierart VE je Stück Pferde: Fohlen, Jungpferde bis ein Jahr 0,35 Jungpferde bis drei Jahre, Kleinpferde 0,6 andere Pferde über drei Jahre 0,8 Rinder: Rinder bis sechs Monate 0,3 Rinder sechs Monate bis ein Jahr 0,55 Rinder ein bis eineinhalb Jahre 0,65 Rinder eineinhalb bis zwei Jahre Rinder über zwei Jahre 1 Schafe und Ziegen: Lämmer bis sechs Monate 0,02 Schafe über sechs Monate bis ein Jahr 0,1 Schafe über ein Jahr 0,15 Ziegen über sechs Monate bis ein Jahr 0,05 Ziegen über ein Jahr 0,12 Tierart VE je Stück Schweine: Ferkel (10 bis 30 kg) 0,01 Mastschweine aus zugekauften Ferkeln 0,06 Mastschweine aus eigenen Ferkeln 0,07 Jungsauen, Jungeber 0,1 Zuchtsauen, Zuchteber 0,35 Hühner: Junghennen 0,002 Legehennen aus zugekauften Junghennen 0,013 Jungmasthühner 0,001 Übriges Geflügel: Mastenten 0,003 Mastgänse 0,006 Mastputen 0,009 Kaninchen: Zucht- und Angorakaninchen 0,034 Mastkaninchen Damtiere: Damtiere 0,09

121 EW – HF 2014: Tierhaltung Formular LuF 1-T HF2014

122 EW – HF 2014: Tierhaltung LuF 1-T, Pferde
Der Bestand ist auf die einzelnen Alterskategorien aufzuteilen. Kleinpferde sind Pferde bis zu einer Widerristhöhe (Stockmaß) von 1,2 Meter. Hinweis: Die Kategorisierung laut AMA-Tierliste entspricht nicht den Kategorien des Bewertungsgesetzes!

123 EW – HF 2014: Tierhaltung LuF 1-T, Rinder
Für Rinder aller Altersklassen wird aus den Daten der Rinderdatenbank der Durchschnittsbestand ermittelt und am Formular vorgedruckt. Grundlage bildet der Bestand an 13 Stichtagen (jeweils der 1. eines Monats und der 15. Juli). Die Rinderbestände müssen nur erklärt werden, wenn der Bestand 2013 wesentlich vom nachhaltigen Bestand abweicht.

124 EW – HF 2014: Tierhaltung LuF 1-T, Schafe und Ziegen
Schafe, Ziegen Lämmer bis sechs Monate - Jahresproduktion Verkaufte Lämmer, Lämmer für den Eigenverbrauch und die Remontierung Schafe und Ziegen über sechs Monate - Bestand Anzahl der Tiere zum Stichtag des jeweiligen Jahres Tierart 1.1. 1.2. 1.3. 1.4. 1.5. 1.6. 1.7. 1.8. 1.9. 1.10. 1.11. 1.12. Ø Stück Schafe sechs Monate bis ein Jahr 20 23 18 17 5 - 13,7 Schafe über 1 Jahr 75 73 80 81 93 91 90 82,8

125 EW – HF 2014: Tierhaltung LuF 1-T, Schweine
Ferkel, Mastschweine, Jungsauen u. Jungeber: Jahresproduktion ist anzugeben. Jungsauen: weibliche zur Zucht bestimmte Schweine, gedeckt oder ungedeckt bis zur ersten Abferkelung. Eigenremontierung: erzeugte (nachgestellte) Jungsauen sind beim Erzeugerbetrieb anzugeben, Jungsauenzukauf: die Jungsauen sind nur beim Jungsauenerzeuger anzugeben, unabhängig ob sie gedeckt oder ungedeckt verkauft werden. Beim Zukäufer (Ferkelerzeuger ohne Eigenremontierung) sind die Jungsauen nicht anzugeben Jungeber: zur Zucht bestimmte männliche Schweine sind ebenfalls nur beim Erzeugerbetrieb anzugeben.

126 EW – HF 2014: Tierhaltung LuF 1-T, Schweine
Zuchtsauen, Zuchteber: der Bestand ist anzugeben (Jahresdurchschnitt) Daten aus Sauenplaner, oder sonstigen Aufzeichnungen und Auswertungen Liegen keine Daten von Auswertungen (Herdenmanagementprogramme wie z.B. Sauenplaner,…) vor kann nach diesem Beispiel der durchschnittliche Jahresbestand erhoben werden. Tierart 1.1. 1.2. 1.3. 1.4. 1.5. 1.6. 1.7. 1.8. 1.9. 1.10. 1.11. 1.12. Æ Stück Zuchtsauen 58 60 62 57 61 60,2 Zuchteber 1 1,0 Summe 59 63 61,2

127 EW – HF 2014: Tierhaltung Beispiel: Zuchtsauenbetrieb mit Jungsauenzukauf
Tierbestand bzw. Jahresproduktion Zuchtsauen ab erster Abferkelung: 93,6 Stück, Jahresdurchschnittsbestand lt. Auswertung Sauenplaner Zuchteber: 2 Stück Verkaufte Ferkel: Stück Zugekaufte Jungsauen (gedeckt bzw. ungedeckt): 37 Stück 2.385 95,6 Vieheinheiten des Betriebes: 57,3

128 EW – HF 2014: Tierhaltung Beispiel: Zuchtsauenbetrieb mit Eigenremontierung
Tierbestand bzw. Jahresproduktion Zuchtsauen ab erster Abferkelung: Jahresdurchschnittsbestand 93,6 Stück Zuchteber: 2 Stück Verkaufte Ferkel: Stück Verkaufte zuchtuntaugliche Jungsauen: 10 Stück Erzeugte Jungsauen für die Eigenremontierung: 36 Stück Verkaufte Jungsauen, da für eigene Nachzucht nicht benötigt (gedeckt bzw. ungedeckt): 4 Stück Zugekaufte Jungsauen („Stammsauen“ gedeckt bzw. ungedeckt): 3 Stück 2.332 10 40 95,6 Vieheinheiten des Betriebes: 61,5

129 EW – HF 2014: Tierhaltung Beispiel: Geschlossener Zucht-Mastbetrieb mit Jungsauenzukauf
Tierbestand bzw. Jahresproduktion Zuchtsauen ab erster Abferkelung: Jahresdurchschnittsbestand 54 Stück Zuchteber: 1 Stück Verkaufte männliche und weibliche Mastschweine: Stück Zugekaufte Jungsauen (gedeckt bzw. ungedeckt): 23 Stück 1.410 55 Vieheinheiten des Betriebes: 118

130 EW – HF 2014: Tierhaltung Beispiel: Geschlossener Zucht-Mastbetrieb mit Eigenremontierung
Tierbestand bzw. Jahresproduktion Zuchtsauen ab erster Abferkelung: Jahresdurchschnittsbestand 54 Stück Zuchteber: 1 Stück Verkaufte männliche und weibliche Mastschweine sowie zuchtuntaugliche Jungsauen: Stück Erzeugte Jungsauen für die Eigenremontierung: 22 Stück Zugekaufte Jungsauen („Stammsauen“ gedeckt bzw. ungedeckt): 2 Stück – sind nicht zu erfassen 1.388 22 55 Vieheinheiten des Betriebes: 118,6

131 EW – HF 2014: Tierhaltung Beispiel: Spezialisierter Jungsauenerzeugerbetrieb
Tierbestand bzw. Jahresproduktion Zuchtsauen ab erster Abferkelung: Jahresdurchschnittsbestand 54 Stück Zuchteber: 1 Stück Verkaufte zuchttaugliche Jungsauen, (alle Qualitätsstufen ungedeckt bzw. gedeckt): 540 Stück Verkaufte männliche und weibliche Mastschweine sowie zuchtuntaugliche Jungsauen: 870 Stück Zugekaufte Jungsauen („Stammsauen“ gedeckt bzw. ungedeckt): 23 Stück 870 540 55 Vieheinheiten des Betriebes: 134,1

132 EW – HF 2014: Tierhaltung Beispiel: Mastbetrieb mit Babyferkelzukauf
Tierbestand bzw. Jahresproduktion Verkaufte männliche und weibliche Mastschweine: Stück 1.388 Vieheinheiten des Betriebes: 97,2

133 EW – HF 2014: Tierhaltung LuF 1-T, Hühner
Junghennen, Jungmasthühner – Jahresproduktion Beispiel - Jungmasthühner Masthühnererzeugung 2011: Jahresproduktion Stück (7 Umtriebe) Masthühnererzeugung 2012: Jahresproduktion Stück (5 Umtriebe) Masthühnererzeugung 2013: Jahresproduktion Stück (6 Umtriebe) Nachhaltige Jahresproduktion:

134 EW – HF 2014: Tierhaltung LuF 1-T, Hühner
Legehennen aus zugekauften Junghennen – Bestand Zuchthähne sind nicht anzugeben! Zur Berücksichtigung der Verluste und der anteiligen Leerstehzeit zwischen Ausstallen der Legehennen (LH) und Einstallen der Junghennen (JH) – Serviceperiode – erfolgt die Bestandsermittlung nach folgender Formel: Beispiel: 6.300 Junghennen werden eingestallt, die Haltedauer bis zum Ausstallen beträgt 5.984 Legehennen werden ausgestallt 418 Tage Haltedauer 25 Tage von der Stallräumung bis zum Wiedereinstallen (Serviceperiode)

135 EW – HF 2014: Tierhaltung LuF 1-T, Übriges Geflügel, Kaninchen, Damtiere, Sonstige
Übrige Geflügelarten – Jahresproduktion Ø der letzten 3 Jahre bzw. Ø der zukünftigen Produktion Kaninchen Zucht- und Angorakaninchen – Bestand (Ø Jahresbestand) Mastkaninchen – Jahresproduktion (verkaufte und Eigenbedarfstiere) Damtiere Ø Bestand inkl. Nachzucht Sonstige Tierarten Ø Bestände sonstiger Tierarten (z.B. Lamas, Alpakas, Strauße, …)

136 EW – HF 2014: Tierhaltung LuF 1-T Punkt 1
EW – HF 2014: Tierhaltung LuF 1-T Punkt 1.1 Beispiel Überwiegend eigene Erzeugnisse X 1.1 LuF 1-T Wird aufgrund dieses VE-Schlüssels die Maximalunterstellung nicht überschritten, ist es irrelevant, ob überwiegend eigene oder zugekaufte Erzeugnisse (insb. Futtermittel) eingesetzt werden (Tierhaltung immer Teil der Landwirtschaft). Nur wenn die Maximalunterstellung überschritten, bzw. Tiere gehalten werden, für die keine VE im Bewertungsgesetz geregelt sind, ist die Futtermittelherkunft zu prüfen. Werden in diesen Fällen wertmäßig überwiegend eigene  Futtermittel verwendet, erfolgt die Zurechnung der Tierhaltung zur Landwirtschaft. Werden wertmäßig überwiegend fremde Erzeugnisse verwendet, handelt es sich steuerlich um Gewerbebetriebe (keine Viehzuschläge, Stall ist wie „Grundvermögen“ zu bewerten) 1.2 LuF 1-T In NÖ nicht relevant

137 EW – HF 2014: Tierhaltung LuF 1-T Punkt 9
EW – HF 2014: Tierhaltung LuF 1-T Punkt 9.2 Selbstbewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzfläche Eigentumsflächen Flächen laut Kataster (landw.- bzw. alpwirtschaftlich genutzte Fläche) inkl. Bauflächen für Wirtschaftsgebäude und das bäuerliche Wohnhaus sofern landwirtschaftl. Nutzung Nicht berücksichtigt: Unproduktive Flächen gem. Pkt bzw des Erklärungsformulars LuF1 z.B. Fels, Geröll, … Kategorien Forst, Weinbau, Gartenbau/ Baumschulen, Vegetationsflächen mit geringer Ertragsfähigkeit, Gewässerflächen + Zupachtungen und zur Nutzung übernommene Flächen Flächen laut Pachtvertrag bzw. Nutzungsvereinbarung - Verpachtung und zur Nutzung überlassene Flächen Reduktionsfaktoren zur Ermittlung der reduzierten landw. Nutzfläche (RLN): Hutweiden, Streuwiesen: 1/3 Almen, Bergmähder: 1/5

138 EW – HF 2014: Tierhaltung LuF 1-T Punkt 2 Beispiel: Selbstbewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzfläche 8,0 Bewirtschaftete reduzierte landwirtschaftliche Nutzfläche: Eigentumsflächen + Zupachtungen und zur Nutzung übernommene Flächen - Verpachtung und zur Nutzung überlassene Flächen + 0,3 ha RLN / VE die über den Sommer auf Zinsalmen gehalten wird Ermittlung RLN im Beispiel: 46,70 ha (= 48,20 – 1,50) + 0,5 ha (1,50 : 3) + 2,0 ha (10,0 : 5) + 2,4 (8 VE x 0,3) = 51,6 ha RLN

139 Normalunterstellung (Normalbestand) an VE Maximale Unterstellung an VE
EW – HF 2014: Tierhaltung Richtlinien – Überdurchschnittliche Tierhaltung HF 2014 Betriebsgrößenklasse in red. LN (RLN) Normalunterstellung (Normalbestand) an VE Maximale Unterstellung an VE bis 10 ha RLN x 2,0 RLN x 2,0 VE RLN x 8 VE 10 bis 20 ha 20 VE + (RLN - 10) x 2 VE 80 VE + (RLN - 10) x 6 VE 20 bis 30 ha 40 VE + (RLN - 20) x 1 VE 140 VE + (RLN - 20) x 4 VE 30 bis 40 ha 50 VE + (RLN - 30) x 1 VE 180 VE + (RLN - 30) x 3 VE 40 bis 50 ha 60 VE + (RLN - 40) x 1 VE 210 VE + (RLN - 40) x 2 VE über 50 ha 70 VE + (RLN - 50) x 1 VE 230 VE + (RLN - 50) x 1,5 VE

140 EW – HF 2014: Vieheinheiten und Normalunterstellung Beispiel Rinderhaltung
VE: Fläche: 25,60 ha Grünland (inkl. Pachtflächen), davon 0,57ha Hutweide RLN = 25,22ha (weil Hutweide auf 1/3 reduziert) Normalunterstellung bei 25,22 ha: 20 ha x 2 VE + 5,22 ha x 1 VE = 45,22 VE tatsächlich gehaltene VE (34,97) unter Normalunterstellung  keine Zuschläge zum Einheitswert aus der Tierhaltung. Rinder bis 6 Monate 9,7 x 0,30 VE 2,91 VE Rinder 6 Monate – 1 Jahr 5,81 x 0,55 VE 3,20 VE Rinder 1 – 1,5 Jahre 5,12 x 0,65 VE 3,33 VE Rinder 1,5 – 2 Jahre 4,80 x 0,80 VE 3,84 VE Rinder über 2 Jahre 21,70 x 1,00 VE 21,70 VE 34,97 VE

141 EW – HF 2014: Tierhaltung Beispiel Zuchtsauen + Mast
VE: Fläche: 59 ha (inkl. Pachtflächen) Normalunterstellung VE: 70 VE + (RLN - 50) x 1 VE = 70 + (59 – 50) x 1 = 79 VE Maximalunterstellung VE: 230 VE + (RLN - 50) x 1,5 VE = (59 – 50) x 1,5 = 243,5 VE  118,61 VE – 79 VE = 39,61 VE über der Normalunterstellung Ermittlung Zuschlag: 39,61 x 280 € = ,80 € Zuschlag zum Einheitswert aus der Tierhaltung Mastschweine aus eigenen Ferkeln 1.388 x 0,07 VE 97,16 VE Jungsauen 22 x 0,1 VE 2,2 VE Zuchtsauen, Zuchteber 55 x 0,35 VE 19,25 VE 118,61 VE

142 EW – HF 2014 Bewertungsrichtlinien – Imkerei
Bewertung von Bienenvölkern Pauschal 11 € / Bienenvolk Bewertung erfolgt erst ab 50 Bienenvölkern (Freigrenze) Pauschalabschlag von 100 € bei Völkeranzahl bis zu 99 Bienenvölkern Ab 100 Bienenvölkern kein Pauschalabschlag Erzeugung von Bienenköniginnen und Urprodukten Beim Umsatz: € Freibetrag, Mehrertrag wird bei EW-Berechnung berücksichtigt

143 EW – HF 2014: LuF 1-T Imkerei Hauptstandort: Standort des Betriebes oder des Bienenhauses. Betriebsarten: Auch mehrfaches Ankreuzen möglich. Anzahl der Bienenvölker: Nachhaltiger Bestand ist anzugeben, aber auch zukünftige Entwicklung berücksichtigen (z.B. höhere Anzahl an Völkern nach Erweiterung des Bienenhauses). Einnahmen aus der Erzeugung von Bienenköniginnen und anderen Bienenprodukten: Gesamtsumme der Einnahmen aus der Erzeugung von Bienenköniginnen, Weiselzellen, Met, Gelee Royale, Bienengift ist anzugeben.

144 EW – HF 2014: LuF 1-T Beispiel Imkerei
X X X 586 3.470 Anzahl Bienenvölker (Oktober) 612 Durchschnitt 586 Einnahmen aus Verkauf von Weiselzellen, Met 4.350 Durchschnitt 3.470

145 EW – HF 2014 Bewertung landwirtschaftlicher Sonderkulturen
Lw. Sonderkulturen im Sinne der Bewertungsrichtlinie 2014 Feldgemüse Arznei-, Tee- und Gewürzpflanzen Hopfenkulturen (Dauerkulturen) Christbaumkulturen auf lw. gen. Flächen (Dauerkulturen) Zuschläge für die Dauerkulturen Hopfenanlagen, Christbaumkulturen, sind im Einheitswert des Eigentümers zu erfassen Zuschläge für Feldgemüse, Gewürzpflanzen sind im Einheitswert des Bewirtschafters zu erfassen.

146 EW – HF 2014 Bewertung von Feldgemüse, Arznei-, Tee-, Gewürzpflanzen
Abgrenzung zum Gartenbau: Feldgemüse ist feldmäßiger Anbau von Gemüse im Rahmen eines landwirtschaftlichen Betriebes; kennzeichnend ist die Flächenrotation bietet keine klare Abgrenzung zum Gartenbau (Intensität der Flächenrotation?) dauernd mit (Feld)-Gemüse bestellte Flächen sind dem gärtnerischen Vermögen zuzurechnen.

147 EW – HF 2014 Berechnung der Zuschläge für Feldgemüse
Bewertung durch pauschale Zuschläge zum Vergleichswert (Hektarsatz) Ausgangspunkt ist der Ertragswert der zuschlagsfreien Marktfrüchte Zuschlag nur bei höherem Ertragswert der Sonderkulturen Basis der Berechnung Durchschnittliche Ernteerträge (Statistik) Durchschnittliche Erzeugerpreise (Statistik) Durchschnittliche Schwundraten Hohe Arbeitsbelastungen

148 EW – HF 2014 Bewertung von Feldgemüse
Es erfolgte eine Neubewertung aller Gemüsearten z.B.: neu dabei Knoblauch und Speisekürbis häufig erfolgt eine Bündelung in Kulturgruppen Zwiebel (So-, Winter-Zwiebel, Bundzwiebel, Schalotte ) Blattsalate (Eichblatt, Lollo Rossa, Mixsalate, Frisee,…) Unterscheidung in „Gemüse frisch“ und „Gemüse Verarbeitung“ Spinat frisch – Spinat Verarbeitung Speisekürbis frisch – Speisekürbis Verarbeitung,….

149 EW – HF 2014 Bewertung von Feldgemüse
Dauerkulturen im Gemüsebau werden auch pauschal bewertet Spargel, Rhabarber Zuschlagsermittlung ab dem 1. Standjahr  Zuschlag beim Bewirtschafter Kulturfolgen im Jahr haben nur einen Zuschlag Zuschlag der Kultur mit dem höheren Ertragswert z.B.: Anbau von Häuptelsalat nach Kohlrabi in einem Jahr Nur die Kultur Häuptelsalat mit dem höheren Zuschlag ist zu bewerten.

150 EW – HF 2014 Bewertung von Feldgemüse im geschützten Anbau
Welche Art von geschütztem Anbau zählt noch als Feldgemüse? Flachabdeckungen mit Mulchfolie, Vlies und Lochfolie Nicht begehbare Minitunnel begehbare Verfrühungstunnel, die nicht dauerhaft auf dem Feld stehen (Spargelverfrühung) dauerhafte Folientunnel mit einer Basisbreite bis zu 3,5m

151 EW – HF 2014 Zuschläge im Feldgemüsebau
Die Feldgemüsekulturen werden in Abhängigkeit von ihrer Ertragslage in 3 Zuschlagskategorien eingeteilt Feldgemüsearten die sich nicht in diesen Kategorien finden, sind zuschlagsfrei. Die Klimastufe im Anbaugebiet beeinflusst die Zuschlagshöhe. Ca. 95% der NÖ Feldgemüseanbauflächen sind in der besten Klimastufe a. Intensität der Bewirtschaftung wird nicht berücksichtigt Bioanbau, Bewässerung, Sorten, Vliesabdeckung,….

152 EW – HF 2014 Zuschläge im Feldgemüsebau
Tabelle: Feldgemüsezuschläge in € je Hektar in Abhängigkeit von der Klimastufe Klima-stufe a a/b b b/c c Kat. 1 1.480 1.410 1.330 1.110 890 Kat. 2 980 930 880 740 590 Kat. 3 480 460 430 360 290

153 EW – HF 2014 Zuschläge Feldgemüse
Kategorie 1 Fenchel Knolle, Melanzani, Paprika frisch, Pfefferoni frisch, Schnittlauch frisch Kategorie 2 Brokkoli, Einlegegurken, Fisolen frisch, Häuptelsalat (alle Blattsalate), Melonen, Paradeiser (Tomaten), Petersilienwurzel, Porree, Rettich weiß, Rhabarber, Sellerie frisch, Senfgurke, Spargel, Speisekürbis frisch, Spinat frisch, Vogerlsalat (Feldsalat), Zuckermais frisch

154 EW – HF 2014 Zuschläge Feldgemüse
Kategorie 3 Chinakohl, Dille frisch, Feldgurken, Karfiol, Karotten frisch, Knoblauch, Kohlrabi, Kohlsprossen, Kraut rot frisch, Kraut weiß frisch, Kren frisch, Petersilie Blatt frisch, Pfefferoni Verarbeitung, Radieschen, Rote Rüben frisch, Sellerie Verarbeitung, Speisekürbis Verarbeitung, Zucchini, Zwiebel Zuschlagsfrei alle nicht in den Kategorien 1-3 Angeführten Beispiele: Grünerbse VA, Zuckermais VA, Spinat VA, Fisolen VA, Rote Rübe VA, Karotten VA, Rotkraut VA, Weißkraut VA,…

155 EW – HF 2014 Erfassung der Zuschläge im Feldgemüsebau
ab einem Flächenausmaß von 1 ha Anbaufläche Feldgemüse, Arznei-,Tee- und Gewürzpflanzen sind Zuschläge zu erfassen Feldgemüse auf Eigen- und Pachtflächen ist im Formular Luf 1-S HF2014 zu erfassen erhebungsrelevant ist die durchschnittliche Fläche an Feldgemüse, Arznei-,Tee- und Gewürzpflanzen aus den letzten 3 Jahren (Aktuell aus 2011, 2012, 2013) gärtnerisch genutzte Flächen sind im Formular Luf 1-G HF2014 zu erfassen

156 EW – HF 2014 Zuschläge Arznei-, Tee- und Gewürzpflanzen
Zuschlag ab einer Mindestfläche von insgesamt 1 ha Arznei-, Tee-, Gewürzpflanzen und Feldgemüse Zuschlag beim Bewirtschafter (unabhängig davon ob auf Eigen- oder Pachtfläche) nicht angeführte Kulturen sind zuschlagsfrei keine Staffelung nach Klimastufen Arznei-, Tee- und Gewürzpflanzen Zuschlag Alant, Basilikum, Brennnessel, Kornblume, Lavendel, Oregano, Schafgarbe, Studentenblume 360 €/ha

157 EW – HF 2014 Sonderkulturen (Beilage LuF 1-S)
ausfüllen wenn in Summe > 1 ha dieser Kulturen angebaut werden Angaben notwendig für Zurechnung der Grundsteuer

158 EW – HF 2014 LuF 1-S Beispiel 1 (Sonderkulturen)
Betrieb bewirtschaftet insgesamt 88 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche (Eigen und Pachtflächen) 15 ha Sonderkulturen Davon zuschlagspflichtig: Melanzani 1,50 ha Kat 1 Sellerie frisch 1,00 ha Kat 2 Spargel 3,50 ha Kat 2 Spinat frisch 2,00 ha Kat 2 Radieschen 1,30 ha Kat 3 Fläche der zuschlagspflichtigen So-Kulturen ist > 1ha; Luf 1-S HF2014 auszufüllen

159 EW – HF 2014 LuF 1-S Beispiel 1 (Sonderkulturen)
Weizenstätten

160 EW – HF 2014 LuF 1-S Bespiel 2 (Arznei-, Tee- und Gewürzpflanzen)
Betrieb KG Heuberg Winterweizen 20,0 ha Winterroggen 8,5 ha Sommergerste 10,2 ha Stärkekartoffel 5,1 ha Gewürzfenchel 4,8 ha Kornblume 1,8 ha HEUBERG

161 EW – HF 2014 Zuschläge Hopfen- und Christbaumkulturen
Zuschlag ab einer Mindestfläche von insgesamt 0,5 ha Zuschläge für diese Dauerkulturen sind im Einheitswert des Eigentümers zu erfassen keine Staffelung nach Klimastufen Pauschale Zuschläge Zuschlag Christbäume auf landwirtschaftlich genutzten Flächen 1000 €/ha Hopfen, in ebener Lage 1250 €/ha Hopfen, in Hanglage ab 10° (18%) 900 €/ha


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