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Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART Bioacker- und Futterbautagung.

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Präsentation zum Thema: "Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART Bioacker- und Futterbautagung."—  Präsentation transkript:

1 Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART Bioacker- und Futterbautagung ART, Biologische Bekämpfung von Drahtwürmern - wo stehen wir? Giselher Grabenweger, Sonja Eckard, Ursula Kölliker, Christian Schweizer, Forschungsgruppe Ökologischer Pflanzenschutz

2 2 Warum sind Drahtwürmer schwierig bekämpfbar? Natürliche Feinde der Drahtwürmer Entwicklung biologischer Schädlingsbekämpfungsverfahren Übersicht Biologische Bekämpfung von Drahtwürmern – wo stehen wir? Grabenweger et al. | © Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART

3 3 ~ 7000 Arten, davon in der Landwirtschaft schädlich In Europa ~ 10 landwirtschaftlich bedeutende Arten, v.a. aus der Gattung Agriotes, z.B. A. lineatus, A. obscurus, A.sputator Drahtwürmer „Drahtwurmbefall“ bedeutet in den meisten Fällen Vorkommen von mehreren unterschiedlichen Arten Biologische Bekämpfung von Drahtwürmern – wo stehen wir? Grabenweger et al. | © Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART

4 4 IIIIIIIVVVIVIIVIIIIXXXIXII 1. Jahr Jahr Jahr Entwicklung der Drahtwürmer Entwicklung dauert je nach Art mehrere Jahre zu verschiedenen Entwicklungszeitpunkten besonders schädlich, bzw. leichter bekämpfbar

5 5 Vertikalwanderungen im Boden: Lebensweise der Drahtwürmer Graphik: Lorenzo Furlan J Appl Ent 1998 Abhängig von Temperatur/ Wetter/ Jahreszeit schwer erreichbar Kontrollmassnahmen eventuell unwirksam! Biologische Bekämpfung von Drahtwürmern – wo stehen wir? Grabenweger et al. | © Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART

6 6 Großes Spektrum an Nahrungspflanzen: Getreide, Mais, Gemüsekulturen, Obstgehölze, Rüben, Kartoffeln Nicht alleine auf frische Kulturpflanzen angewiesen; zusätzlich - tote organische Substanz („Humus“) - Unkräuter - andere Bodentiere (räuberisch) Können monatelange Hungerphasen problemlos überstehen Nahrungsspektrum der Drahtwürmer „standorttreue“ Lebensweise auch bei widrigen Umständen „aushungern“ dauert mehrere Jahre! Biologische Bekämpfung von Drahtwürmern – wo stehen wir? Grabenweger et al. | © Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART

7 7 Entomopathogene Pilze: Metarhizium anisopliae complex Heimische Arten, häufig in Naturwiesen Natürliche Drahtwurmpopulationen oft erheblich infiziert (>30%) Geeignet für biologische Schädlingsbekämpfung im Ackerbau? Natürliche Feinde der Drahtwürmer Biologische Bekämpfung von Drahtwürmern – wo stehen wir? Grabenweger et al. | © Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART Bisherige Tätigkeiten an der ART : Viele Stämme von ART isoliert und getestet Laborergebnisse teilweise gut Freilandversuche mit Einsaat von Pilzgerste ohne Erfolg (Methode wie bei Engerlingsbekämpfung)

8 8 Bisherige Tätigkeiten an der ART (cont.) 2008: Laborversuche mit Isolat 2825 (aus Drahtwurmzucht) zeigen hohe Virulenz Metarhizium spp. gegen Drahtwürmer Biologische Bekämpfung von Drahtwürmern – wo stehen wir? Grabenweger et al. | © Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART 2010: Gewächshausversuche in Töpfen mit Isolat 2825 erfolgreich; Freilandversuch ohne Erfolg 2012: ART Isolat 2825 verglichen mit anderen europäischen Isolaten Wirksamkeit im Vergleich hoch gegen A. lineatus und A. obscurus gering gegen A. sputator Wirksamkeit ausreichend für praktische Anwendung im Feld?

9 9 Hypothese: Metarhizium-Isolat ART2825 als alleinige Bekämpfungs- massnahme im Ackerbau nicht ausreichend, weil Wirksamkeit zu gering (eventuell ausreichend gegen A. obscurus) Ungünstige Umweltbedingungen für Pilz in Ackerböden Metarhizium spp. gegen Drahtwürmer Lösungsansätze: Nutzung von Synergien: Kombination des Pilzes mit einem anderen natürlichen Drahtwurmantagonisten oder mit Repellentien Formulierungstechnologie: Anpassung der Formulierung an die Bedürfnisse des Pilzes im Ackerboden Biologische Bekämpfung von Drahtwürmern – wo stehen wir? Grabenweger et al. | © Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART

10 10 15 Partnerorganisationen (8 Forschung, 7 KMUs) Koordination: Universität Göttingen Ziel: Möglichkeiten der biologischen Bekämpfung von bodenlebenden Schädlingen verbessern Swiss Team ART: Jürg Enkerli (Teamleiter) und Andy Lutz (PhD) Entwicklung molekularbiologischer Methoden zur Identifikation und Quantifizierung von Metarhizium-Stämmen im Boden Effekte des gezielten Pilzeinsatzes auf “non-target”-Mikroorganismen Giselher Grabenweger und Sonja Eckard (PhD): Entwicklung einer biologischen Schädlingsbekämpfungsmethode auf Basis geeigneter Metarhizium-Isolate gegen Drahtwürmer im Kartoffelbau EU Projekt INBIOSOIL uni- goettingen.de Bildquelle: Gabi Brändle, Agroscope ART

11 11 Nutzung von Synergien, die durch eine Kombination von entomopathogenen Pilzen mit - bioaktiven Pflanzeninhaltsstoffen (z.B. Neem, Knoblauchextrakt, …) - entomopathogenen Nematoden entstehen EU Projekt INBIOSOIL Biologische Bekämpfung von Drahtwürmern – wo stehen wir? Grabenweger et al. | © Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART Nutzung des Potentials von neuen Formulierungstechniken (z.B. „multilayer“ Mikrokapseln) zur Verbesserung von Wirksamkeit, Lagerfähigkeit, Überlebensraten, Applikationstechnik, Kosteneffizienz

12 12 Herzlichen Dank! ART – Forschung für Landwirtschaft und Natur art.admin.ch Telefon


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