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Literaturgeschichte. Mittelalter (1050 – 1600) Barock (1600-1720) Aufklärung (1720-1800) Sturm und Drang (1770-1785) Weimarer Klassik (1786-1810) Romantik.

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1 Literaturgeschichte

2 Mittelalter (1050 – 1600) Barock ( ) Aufklärung ( ) Sturm und Drang ( ) Weimarer Klassik ( ) Romantik ( ) Frührealismus ( ) Realismus ( ) Naturalismus ( ) Moderne ( ) Expressionismus ( ) Kriegs und Zwischenkrieg ( ) Trümmerliteratur( ) DDR ( ) Schweizer Literatur ( ) Pop-Literatur (1990er) Epochen Der Deutschen Literatur

3 Epochen der Deutschen Literatur Mittelalter (1050 – 1500) Trümmerliteratur( ) DDR ( ) Schweizer Literatur ( ) Pop-Literatur (1990er) Renaissance (1500 – 1600)

4 Merkmale & Themen

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6 Epochen verteilen 1)positive Grundstimmung negative Grundstimmung 2)geprägt von Zeitgeschichte geprägt von Formalem 3)Bezug zu Vorherigem Abgrenzung zu Vorherigem 4)politisch motiviert ästhetisch motiviert 5)Gesellschaft im Fokus Individuum im Fokus 6)auf Welt ausgerichtet auf Transzendenz ausgerichtet 7)einheitlich heterogen (Strömungen) 8)konservativ (Bewahrung) kreativ (Neues)

7 Texte zuordnen

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13 Überblick

14 Mittelalter ( ) »Swer selhen strît, / der kumber âne vröide gît, / verlâzen kunde, des ich niene kann, / der ware ein sælic man.« (Hartmann von Aue) Minnesang höhere/niedere Minne ritterliche Tugenden Mäzen und Dichter Lehenspyramide geistliche vs. höfische Literatur Mittelhochdeutsch

15 Barock ( ) »DV sihst / wohin du sihst nur Eitelkeit auff Erden.« (Gryphius: Es ist alles eitel) Emblem (pictura, inscriptio, subscritpio) Memento mori Carpe diem Vanitas Regelpoetik Neuhochdeutsche Literatursprache

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17 Aufklärung ( ) »Sapere aude!«: »Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.« (Kant: Was ist Aufklärung?) Französische Revolution Emanzipation: Gesellschaft, Wirtschaft, Natur, Kunst/Literatur, Geschlecht Religionskritik, Tugend Rationalismus und Empirismus Entstehung einer literarischen Öffentlichkeit bürgerliches Trauerspiel moralische Wochenschriften Parabel und Fabel, Aphorismus

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19 Sturm und Drang ( ) »Hast du’s nicht alles selbst vollendet, / Heilig glühend Herz?« (Goethe: Prometheus) Dichter als Originalgenie antike Helden: z.B. Prometheus Naturbegeisterung Gefühlsüberschwang Freundschaftskult Herrschafts- und Ständekritik Briefroman wider die Regelpoesie

20 Weimarer Klassik ( ) »Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!« (Goethe: Das Göttliche) Humanitätsideal Schöne und erhabene Seele (Anmut und Würde) Formstrenge Rezeption der Antike Erziehungsideal Harmonie Utopie des ewig Wahren, Guten und Schönen Bildungsroman

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22 Romantik ( ) »Schläft ein Lied in allen Dingen, / Die da träumen fort und fort, / Und die Welt hebt an zu singen, / Triffst du nur das Zauberwort.« (Eichendorf: Wünschelrute) Utopie, Weltflucht Poetisierung der Welt Nostalgie Gefühlsüberschwang Sehnsucht romantische Ironie Volkslied und -märchen fantastische Erzählungen

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24 Frührealismus (1815 – 1848) Vormärz ( ) »Friede den Hütten! Krieg den Palästen!« (Büchner: Hessischer Landbote) politisches Gedicht Zensur Sozial- und Ständekritik Frauenemanzipation Freiheitsbestrebungen Aufruf zur Einheit Publizistik Biedermeier ( ) »Laß, o Welt, o laß mich sein! / Locket nicht mit Liebesgaben, / Laßt dies Herz alleine haben / Seine Wonne, seine Pein!« (Mörike: Verborgenheit) Restauration Rückzug ins Private, Entsagung Idylle, Widerspruch zwischen Realität und Literatur

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27 Realismus/Naturalismus ( ) »Diese Richtung [der Naturalismus] verhält sich zum Realismus wie das rohe Erz zum Metal: Die Läuterung fehlt.« (Fontane: Was verstehen wir unter Realismus?) läuternde Poetisierung vs. nackte Wiedergabe der Wirklichkeit (Kunst = Natur – X vs. Kunst = Natur + X) Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft Soziale Not und Determination Regionalismus und Historismus Humor (Selbstironisierung)

28 Literaturepoche: Realismus ( ) Literatur hat die Aufgabe, die Wirklichkeit so realitätsnah wie möglich zu beschreiben. Verzicht von Idealisierung und beschönigenden Metaphern Industrialisierung, Deutsche Revolution 1848, Reichsgründung 1871 und die deutsche Kaiserzeit bilden den historischer Rahmen literarischer Stil: detailreiche Sprache, distanziert, auktoriale Erzählperspektive Gesellschaftsromane, Balladen und Novellen als bevorzugte Gattungen Fontane gehört mit den Werken "Effi Briest", "Irrungen, Wirrungen." und "Frau Jenny Treibel" zu den wichtigsten Vertretern des Realismus

29 Literaturepoche: Naturalismus ( ) Der Naturalismus versucht ähnlich wie der Realismus an der Realität anzusetzen. Die Welt soll so realitätsnah wie möglich dargestellt werden Kombination von Prosa und Lyrik zu einer Mischform (Prosalyrik) Der Mensch wird mit Blick auf seiner sozialen Rolle und seinem sozialem Umfeld beurteilt. Zusätzlich veränderte Charles Darwins Evolutionstheorie bedeutend das Menschenbild die Autoren des deutschen Naturalismus sind im Wesentlichen durch ausländische Literaten wie Dostojewski, Tolstoi und Zola beeinflusst worden Aus dem Naturalismus entwickelten sich die frühen Strömungen des Symbolismus, Fin de siècle und Expressionismus Gerhart Hauptmann, Henrik Ibsen und Arno Holz gehören zu den wichtigsten Vertretern des Naturalismus

30 Literaturepoche: Moderne (1900-heute) Der Mauerfall und das Ende des Kalten Krieges leiten die Postmoderne ein. Exilliteratur ( ) und Trümmerliteratur (ab 1945) sind durch Aufstieg und Niederlage der Nationalsozialisten geschuldet Die Epoche der Moderne ist im Vergleich zu den vorherigen Literaturepochen stilistisch nicht mehr einzugrenzen Umfassende Benutzung von Stilmitteln jeglicher Art. Grenzen werden ausgetestet Die Freiheit steht im Vordergrund. Kunst & Literatur sind erstmals in der Historie keiner Zensur mehr unterworfen und jederzeit verfügbar Bedeutende Literaten: Brecht, Böll, Celan, Dürrenmatt, Grass, Hesse, Kästner, Lenz, Mann, Rilke, Schnitzler, Tucholsky, Walser

31 Symbolismus ( ) »D ER Z EIT IHRE K UNST, DER K UNST IHRE F REIHEIT « (Überschrift der Wiener Secession) Untergangsstimmung Morbidität Mysterium (Geheimniskrämerei) künstliche Schönheit Ästhetisierung l’art pour l’art Exklusivität Symbolkraft der Dinge Dinggedicht

32 Expressionismus ( ) »Die Steine feinden / Fenster grinsen Verrat / Äste würgen / Berge Sträucher blättern raschlig / Gellen / Tod.« (August Stramm: Patrouille) Wirtschaftskrise nach Gründerjahren und Imperialismus Krisenbewusststein und Erwartung einer gewaltsamen Lösung Erfahrung des großen Krieges Sprachkrise (Chandos) Radikale Ideen und kulturrevolutionärer Protest Zertrümmerung tradierter Formen: Aufbrechen grammatischer Strukturen, Verfremdung, Verzerrung Schock, Aufhaben gewohnter Rezeptionsmuster Ausdruck ohne Rücksicht auf Schönheit: Expressivität statt Widergabe von Impression (Schrei)

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34 Weimarer Republik ( ) »Wer wird denn weinen, / wenn man auseinander geht. / Wenn an der nächsten Ecke / schon ein Anderer steht. / Man sagt Auf Wiedersehen / und denkt sich heimlich bloß / Na endlich bin ich wieder ein Verhältnis los.« (Berliner Chanson der Zwanzigerjahre) Stilpluralismus: Polarität zwischen links und rechts Dadaismus Neue Sachlichkeit Episches Theater (Brecht) publizistische Gebrauchsliteratur (Zeitschriften, Zeitungen) große Gesellschaftsromane Auseinandersetzung mit dem Krieg

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38 Exilliteratur ( ) »Was sind das für Zeiten, wo / Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist / Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!« (Brecht: An die Nachgeborenen) ›entartete Kunst‹ Bücherverbrennung Arisierung der deutschen Literaturgeschichte äußere Emigration innere Emigration Anpassung Kampf gegen Krieg und NS-Herrschaft

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42 Literatur nach 45 ( ) »Wacht auf, denn eure Träume sind schlecht! / Bleibt wach, weil das Entsetzliche näher kommt. / Auch zu dir kommt es, der weit entfernt wohnt von den Stätten, wo Blut vergossen wird, / auch zu dir und deinem Nachmittagsschlaf, worin du ungern gestört wirst.« (Günter Eich: Träume) Trümmerliteratur (Heimkehr-, Kriegsliteratur) Protagonisten sind Kriegsversehrte Mangel, Knappheit: Kleines bedeutet viel (simple Dinge stehen im Mittelpunkt) depressive, desillusionierte Grundstimmung Realismus, Tendenz zu einer Ästhetik des Hässlichen nüchterner, lakonischer Stil (kurze Sätze, Wiederholungen), konkrete Poesie Gruppe 47 Hörspiel als neue Gattung der Dramatik

43 Literatur in der DDR ( ) »Wenn du durch mein land fährst, / […] dann wirst du blumen sehen, / lachende kinder, / greise, alternd unter den resten / der herbstsonne, / menschen, freundlich dich grüßend, / gewiss / nur eines vermisse ich: / deine frage nach dem ort / der zuchthäuser für / dichter, deren verse den zweifel / lehrten an der vollkommenheit / dieses bildes« (Siegfried Heinrich: Wenn du durch mein land fährst) Auseinandersetzung mit dem Faschismus Bitterfelder Weg Greif zur Feder, Kumpel!, Greif zur Schaufel, Genosse Schriftsteller! Sozialistischer Realismus Direkte Widerspiegelung der gesellschaftlichen Realität Darstellung einer positiven Zukunftsperspektive Primat des Inhalts über die Form Ankunftsliteratur: Ankunft im Alltag (2. Bitterfelder Konferenz 1964) Liberalisierungstendenzen und Repressalien Instrumentalisierung von Literatur (z.B. Schullektüre) Zensur

44 Literatur nach 1989 ( ) / Pop »I don’t care. I’d rather sink – – than call Brad for help!« (Roy Lichtenstein: Drowning Girl) autobiografisches Schreiben Postmoderne, Pop das Ende der großen Erzählungen (nach dem Zusammenbruch der Ideologien) Alles ist Zitat! Anspielungen, Verweise (Intertextualität) Nachahmung und Vermischung von Stilen Vielfalt der Formen

45 Links literaturstroemungen/ literaturstroemungen/ https://oberprima.com/deutsch/literatur-epochen- deutsch/# (Videos) https://oberprima.com/deutsch/literatur-epochen- deutsch/#


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