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Bündnis für Kinder und Jugendreha – aktuelle Infos 18. Tagung Psychosoziale Rehabilitation in der.

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Präsentation zum Thema: "Bündnis für Kinder und Jugendreha – aktuelle Infos 18. Tagung Psychosoziale Rehabilitation in der."—  Präsentation transkript:

1 Bündnis für Kinder und Jugendreha – aktuelle Infos 18. Tagung Psychosoziale Rehabilitation in der Pädiatrie Dr. med. Edith Waldeck Edelsteinklink Bruchweiler Dr. med. Johannes Oepen Viktoriastift Bad Kreuznach

2 Positionspapier: Kinder- und Jugendrehabilitation stärken und weiterentwickeln Das „Bündnis Kinder- und Jugendreha“ hat zu Stärkung und Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendreha ein Positionspapier erstellt. Vorrangige Zuständigkeit der Deutschen Rentenversicherung für die Kinder- und Jugendrehabilitation als Pflichtleistung Beseitigung der Budgetbegrenzung in der Kinder- und Jugendrehabilitation Aufhebung der „Vier-Jahres-Frist“ Nachsorge und Flexibilisierung fördern bzw. entwickeln! Erweiterte Begleitung von Kindern in der Reha (flexibilisierte Begleitung) Familienorientierte Rehabilitation ausweiten

3 24. Rehawissenschaftliches Kolloquium der DRV in Augsburg 16. bis 18. März 2015 Wer kommt in die Reha? Gundula Roßbach, Direktorin der DRV Bund „Etwa ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in stationärer Reha kommen wg. psychischer Erkrankungen /Gesundheitsbeschwerden“ der Anteil von Asthma bronchiale /Atemwegserkrankungen nimmt aufgrund einer verbesserten ambulanten Versorgung ab der Anteil an jungen Reha-Patienten mit psychischen Auffälligkeiten, Verhaltens- oder Angststörungen, Störung des Sozialverhaltens und depressiven Verstimmungen weiter an. Damit rangieren psychische Störungen mit 25% auf Platz 1 der Haupt-Reha-Indikationen, an zweiter Stelle steht mit 19% die Adipositas Nachtrag DGSPJ: Es gibt auch Rehabilitation für seltenere Krankheiten und FOR!

4 Frühe Unterstützung ist gefragt Kathleen Krause Univ. Potsdam „Netzwerk Schule und Krankheit“ „Etwa 15% der Schüler leben mit einer chronischen Krankheit gut 22% der 3- bis 17-Jährigen haben psychische Störungen. Forderung, die Betroffenen frühzeitig zu unterstützen, Lehrer und Mitschüler für die Situation zu sensibilisieren. Dem Kind selbst muss der Druck und das Gefühl des Ausgeschlossen-Seins genommen werden, auf krankheitsbedingte Schulausfälle und Lernschwierigkeiten besser eingehen, um erfolgreiche Schulausbildung zu ermöglichen“, Hier kann die Kinder- bzw. Jugendreha ein Element zur Verbesserung sein: Losgelöst vom gewohnten Umfeld lernen chronisch kranke Kinder andere Kinder mit ähnlichen Problemen kennen erfahren eine individuelle Förderung auch im Schulalltag der Reha, die so eine Regelschule nicht leisten kann.

5 Bündnis Kinder- und Jugend-Reha: Es besteht nach wie vor ein Bedarf an qualifizierter medizinischer Rehabilitation für Kinder und Jugendliche warum erhalten nur ~ Kinder/Jugendliche pro Jahr eine Reha? Viele Ärzte und Eltern wissen nicht mehr, dass die DRV medizinische Reha-Leistungen für Kinder und Jugendliche finanziert und dass Eltern in die Behandlung mehr einbezogen werden als früher! Wichtig: auch Kinder und Jugendlichen erreichen, die zwar aufgrund ihres Gesundheitszustandes auf Rehabilitationsleistungen angewiesen sind, aber aus Unkenntnis /anderen Gründen nicht in Anspruch nehmen z.B. bis zum vollendeten 8. Lj ein Elternteil als Begleitperson in die Reha! bei konkreter Bescheinigung besonderer medizinischer Notwendigkeit ist dies auch noch bei etwas älteren Kindern möglich. „Die DRV hat als einer der Kostenträger von Kinder- und Jugendrehabilitation diese Problematik erkannt und wird die Altersgrenze erneut diskutieren“ (DRV-Direktorin Gundula Roßbach).

6 Eltern-(Mit)Arbeit ist wirksam Die Forderung nach Einbeziehung und Zusammenarbeit mit Eltern, bestätigte Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll, Direktorin des Staatsinstituts für Frühpädagogik in München. „Wissenschaftliche Studien ergeben, dass frühkindliche sichere Bindungserfahrungen und familiäre Unterstützung wichtige Schutzfaktoren für die positive Entwicklung und damit auch spätere Leistungsfähigkeit von Kindern darstellen“ schon im Kleinkindalter werden Weichen für spätere erfolgreiche Bildung und Berufstätigkeit gelegt eine frühzeitige Reha ist daher für „risikobehaftete“ Kleinkinder sinnvoll und notwendig. Elterntrainings bringen Erfolg z.B. Coaching von Müttern mit Schreibabys: „Bereits wenige Seminare können ausreichen, Eltern zu stärken, so dass sie besser mit der Situation umgehen können und feinfühliger auf ihr Kind eingehen können“ (Prof. F. Becker-Stoll)

7 Chancen auf Schulabschluss fördern Dr. Helmut Wallrabenstein, Ltd. Arzt Bundesagentur für Arbeit: Wichtigkeit früher Intervention bei kranken Kindern /Jugendlichen in Hinblick auf den Schulabschluss. ein fehlender Abschluss ist eines der größten Hindernisse bei der beruflichen Integration

8 Wenn alle nachfragen kommt was in Bewegung! Direktorin Gundula Roßbach DRV-Bund Darum macht sich die DRV traditionell und nun verstärkt stark für die stationäre medizinische Rehabilitation chronisch körperlichen oder psychisch kranker Kinder / Jugendlicher „In der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen sollte auf eine Steigerung der Leistungsfähigkeit und in der Folge späteren Erwerbstätigkeit geachtet werden. Dies kann allerdings nicht allein durch eine Reha erfolgen: Sie ist ein Baustein, der mit ambulanten und nachgehenden Leistungen stärker verzahnt werden müsste“

9 Qualitätsmanagement kommt voran DRV-Qualitätsberichte werden im Benchmark erstellt und Kliniken aber auch GKV zur Verfügung gestellt Die Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL) wurde für 2015 überarbeitet und ist zum in Kraft getreten mit einer Übergangsfrist bis Es wird erhofft, die Belange von Kindern und Jugendlichen korrekter abbilden zu können als bisher

10 DRV-Rehabilitandenbefragung Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation Bericht 2015

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18 Fazit Die medizinische Kinder-Reha ist keine Kindererholungskur der alten Art Die Qualitätssicherung ist auf einem guten Weg – er sollte achtungsvoll (!) weitergegangen werden Reha muss bekannter werden – es lohnt sich für die Kinder, Jugendlichen und ihre Familien und für die Praxis/ Ambulanz bzw. andere Helfersysteme! Sie ist in einem überlegten Vorgehen auf Basis der ICF (Aktivitäten und Teilhabe) ein wichtiger Mosaikstein in der Behandlung und Förderung chronisch kranker Kinder „Wir retten nicht Leben, tragen aber zur Rettung von Lebensläufen bei“ (Th. Spindler) Die Forderungen zur Weiterentwiclung sind auf dem Tisch - sie sollten bekannt werden


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