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Testung des Ovsynch-Verfahrens an Problemkühen

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Präsentation zum Thema: "Testung des Ovsynch-Verfahrens an Problemkühen"—  Präsentation transkript:

1 Testung des Ovsynch-Verfahrens an Problemkühen
Ziel der Untersuchungen war es, das Ovsynch-Verfahren an Hochleistungskühen, bei denen bis Tag 60 post partum (p.p.) keine Brunst beobachtet werden konnte, vorzugsweise bei azyklischen Kühen mit kleinen funktionslosen Ovarien, auf die Probe zu stellen. Rinder mit Ovarialzysten oder klinischen Endrometritiden wurden in diesem Versuch nicht berücksichtigt. Eine leistungsgerechte Fütterung war Kondition. AGTK-2005-OvsynchRind

2 Original-Regime des Ovsynch-Verfahrens
Therapie 1: Tag x* p.p.: GnRH i.m. Therapie 2: Tag x* + 7 p.p.: PGF2a i.m. Therapie 3: Tag x* +7+ (1-2) p.p.: GnRH i.m. kB1: Tag x* +7+(1-2) + (0-30 h) p.p. *beispielsweise Tag 60 p.p. AGTK-2005-OvsynchRind

3 Angewandtes Ovsynch-Verfahren
Th. 1: Tag 60 p.p.: 100 µg Gonavet-50* i.m. Th. 2: Tag 67 p.p.: 500 µg PGF-Veyx forte* i.m. Th. 3: Tag 68 p.p.: 100 µg Gonavet-50* i.m. (24-30 h später) kB1: Tag 69 (16-20) nach Th. 3 *Veyx-Pharma GmbH, Schwarzenborn AGTK-2005-OvsynchRind

4 Ergebnisse der Ovsynch-Testung
Von 71 Kühen (bei diesen wurde zuvor mehrfach der Uterus- und Ovarbefund inkl. Sonographie erhoben) wiesen bis zum Tag 60 p.p. 18 (25%) eine zyklische Ovaraktivität auf, waren demnach sub- oder anöstrisch. 53 Kühe (75% von 71) waren am Tag 60 p.p. azyklisch. Ein kleiner Teil (<10%), der suböstrischen Tiere wies noch während der Hormontherapie einen Östrus auf, der für die kB1 genutzt wurde. Alle Tiere [n=266 ( ohne wiederholte gynäkologische U. bis Tag 60 p.p.] entwickelten mit dem Ovsynch-Verfahren eine Zyklizität, die bei erfolgloser kB1 erhalten blieb. Dabei war der überwiegende Anteil (>90%) normozyklisch, der Rest zeigte verkürzte Zyklen. AGTK-2005-OvsynchRind

5 Ergebnisse der Ovsynch-Testung
61% (163 von 266) der Kühe wurden mit der kB1 gravid, von denen 18 (11%) 6 bzw. 9 Wochen nach der kB1 jedoch erneut brünstig und erfolgreich nachbesamt wurden (also resultiert Ovsynch offenbar in einer hohen Rate an embryonalem Fruchttod!). 22 % (58) der Kühe konzipierten mit der kB2. 7,5 % konzipierten mit der kB3. 3 % (8) der Kühe konzipierten mit der 4./5. kB. Bei 6% (17) der Kühe wurde keine Trächtigkeit erzielt. Sie schieden wegen Unfruchtbarkeit aus dem Betrieb aus. Zusammenfassung: Bei 80% der Kühe wurde mit dem Ovsynch eine ZKZ unter 400 Tagen erzielt. AGTK-2005-OvsynchRind

6 Schlussfolgerungen aus der Ovsynch-Testung
Der große Vorteil des Ovsynch-Verfahrens liegt darin, dass anöstrische wie azyklische Kühe, selbst wenn die kB1 nicht erfolgreich ist, anschließend erkennbar und regulär überwiegend zyklieren. Das Ovsynch-Verfahren entpflichtet nicht von einer genauen Brunstbeobachtung bereits während der Anwendung, da ein Teil der Kühe vorzeitig in Brunst kommt, eine tierärztliche Kontrolle ist daher unabdingbar. AGTK-2005-OvsynchRind

7 Schlussfolgerungen aus der Ovsynch-Testung
Das Ovsynch-Verfahren ist nicht als das Allheilmittel anzusehen, welches in die Lage versetzen könnte, Brunstbeobachtung und tierärztliches Herdenmanagement einzusparen. Die mit dem Ovsynch-Verfahren zu erzielenden Trächtigkeitsraten und ZKZ sind gut bis zufriedenstellend. AGTK-2005-OvsynchRind


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