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25. EDR-Studientag 19.11.2015.

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Präsentation zum Thema: "25. EDR-Studientag 19.11.2015."—  Präsentation transkript:

1 25. EDR-Studientag

2 Pädagogische Herausforderung und Chance
25. EDR-Studientag Umgang mit Vielfalt Pädagogische Herausforderung und Chance

3 Voraussetzungen Personale Ebene Systemische Ebene Didaktische Ebene

4 Schulstruktur seit 1920: Homogenisierung durch Separierung als vorherrschende Denkfigur Kritik: starke Kopplung zwischen Lernleistung und Merkmalen der sozialen Herkunft Bildungsverlierer Kinder und Jugendliche mit besonderen Bildungsbedürfnissen sind besonders betroffen

5 Herausforderungen Die Gesellschaft wird immer unübersichtlicher und bunter. Art 24 (1) der Behindertenrechtskonvention: „Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung. Um dieses Recht zu verwirklichen (...) gewährleisten die Vertragsstaaten ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen (...)“

6 Ein inklusiver Umgang mit Vielfalt umfasst alle Dimensionen von Heterogenität:
Lernbeeinträchtigungen Leistungsbeeinträchtigungen die soziale Situation Mehrsprachigkeit persönliche Belastungen ...

7 Gehandicapt? Unfähig? Anders begabt? Gehbehindert? Eigentlich heiße ich Jonathan!

8 Herausforderung für das deutsche Schulsystem:
Heterogenität statt Homogenität! Inklusion statt Separierung!

9 nach einer Idee „Kunst aufgeräumt“ von Urs Wehrli

10 Änderungen in der Haltung der Lehrkräfte sind notwendig, reichen aber alleine nicht aus – auch auf der Ebene des Schulsystems ist erheblich nachzubessern.

11 Pablo Pineda „Auch Blumen sind verschieden, und alle sind schön. Der Drang zur sozialen Homogenisierung ist ein Übel der Gesellschaft. Wenn alle [...] gleich sind, sind wir um vieles ärmer.“

12 Aufgaben Die Schule muss das Recht auf Bildung, Zugehörigkeit und Gemeinsamkeit auch für jene mit besonderen Bildungsbedürfnissen realisieren. Die Schule muss „kommunikative Infrastrukturen“ [S.Beutel/H.Veith,2015] schaffen, in denen Gemeinsamkeiten wahrgenommen und Unterschiede ausgehalten werden. Die Schule muss sich im Sinne des Prinzips der Individualisierung, allerdings in gemeinsamer Unterrichtung verändern.

13 Fakten 697 Schülerinnen und Schüler in 27 Klassen
74 Schülerinnen und Schüler mit Unter- stützungs- bedarf 14 Schülerinnen und Schüler mit keinen oder geringen Deutsch- kenntnissen 39 Schülerinnen und Schüler mit Migrations- hintergrund 67 Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen, davon 8 FöLk 4 Pädagogische Mitarbeiterinnen

14 Umgang mit Vielfalt Leitbild Leitungsstruktur Gemeinsamer Unterricht
Teamstruktur Inklusion Entscheidungsstruktur Umgang mit Vielfalt Soziales Lernen Leistungsbewertung Klassenrat Leistungsrückmeldung Eingangsphase Ganztagsschule Pausenkonzept

15 Umgang mit Vielfalt Gemeinsamer Unterricht Inklusion Leitbild
Leitungsstruktur Teamstruktur Entscheidungsstruktur Umgang mit Vielfalt Gemeinsamer Unterricht Inklusion Soziales Lernen Klassenrat Eingangsphase Leitbild Leistungsbewertung Leistungsrückmeldung Ganztagsschule Pausenkonzept

16 Gemeinsamer Unterricht Inklusion
5. Klassen heterogen zusammengesetzt wie Durchschnitt der Bevölkerung Unterricht im Klassenverband Kinder mit Förderbedarf in 2 von 4 Klassen Förderbedarf Lernen, soziale Entwicklung, geistige Entwicklung, Hören, Sehen und einige Körperbehinderte in 50% der Stunden dieser Klassen zwei Lehrkräfte nach Bedarf Sprachunterricht

17 Gemeinsamer Unterricht Inklusion
Die IGS hält die Lernwege und die Schullaufbahn lange offen. Abitur gymnasiale Oberstufe Klasse Sekundararstufe II Sek-I-HS Sek-I-RS erw.Sek-I FöSA HSA Integrierte Gesamtschule Förder- schule Haupt- schule Real- schule Gymnasium 10. Klasse 9. Klasse 8. Klasse 7. Klasse 6. Klasse 5. Klasse Sekundararstufe I Schüler mit Förderbedarf 4. Klasse 3. Klasse 2. Klasse 1. Klasse Grundschule Empfehlungen (Gutachten) sind hilfreich, keine Festlegung Primarstufe

18 Gemeinsamer Unterricht Inklusion
Aufteilung in Gruppen Differenzierte Arbeitspläne Gemeinsamer Unterricht Inklusion Differenzierte Lernkontrollen Absprachen treffen Absprachen treffen Aufteilung in Gruppen Differenzierte Arbeitspläne Differenzierte Lernkontrollen

19 Umgang mit Vielfalt Soziales Lernen Klassenrat Eingangsphase Leitbild
Leitungsstruktur Teamstruktur Entscheidungsstruktur Umgang mit Vielfalt Gemeinsamer Unterricht Inklusion Soziales Lernen Klassenrat Eingangsphase Leitbild Leistungsbewertung Leistungsrückmeldung Ganztagsschule Pausenkonzept Soziales Lernen Klassenrat Eingangsphase

20 Soziales Lernen Klassenrat Eingangsphase
Begrüßung der neuen 5. Klassen 2wöchige Einführungsphase Begleitung durch Sozialpädagogin 2 Stunden Klassenrat pro Woche (später 1 Stunde) Streitschlichterausbildung

21 Umgang mit Vielfalt Leitungsstruktur Teamstruktur
Entscheidungsstruktur Leitungsstruktur Teamstruktur Entscheidungsstruktur Umgang mit Vielfalt Gemeinsamer Unterricht Inklusion Soziales Lernen Klassenrat Eingangsphase Leitbild Leistungsbewertung Leistungsrückmeldung Ganztagsschule Pausenkonzept

22 Entscheidungsstruktur
Leitungsstruktur Teamstruktur Entscheidungsstruktur 6 Jahrgangsteams: TutorInnen aller Klassen eines Jahrgangs, Förderschullehrkräfte, päd. MitarbeiterInnen → Jahrgangsleitung 7 Fach(bereichs)teams: alle Fachlehrkräfte eines Faches → Fachbereichsleitung Kollegiale Schulleitung: Leiter, stellv. Leiterin, didaktischer Leiter Didaktisch-Pädagogischer Ausschuss: 6 JgL, 7 FbL, 3 SL, 1 PR, 4 SV, 4 EV = 25 Gesamtkonferenz: alle MitarbeiterInnen der Schule, 27 EV + 27 SV Schulvorstand: LV, EV, SV → Schulleiter

23 Entscheidungsstruktur
Leitungsstruktur Teamstruktur Entscheidungsstruktur Steuergruppe (DPA) berät Entwicklungen und bereitet Entscheidungen vor Gesamtkonferenz entscheidet Schulvorstand bestätigt demokratische Entscheidungsstruktur Transparenz flache Hierarchie Beteiligung aller Teams an der Vorbereitung von Entscheidungen

24 Leitungsstruktur Teamstruktur Entscheidungsstruktur

25 Umgang mit Vielfalt Ganztagsschule Pausenkonzept Leitbild
Leitungsstruktur Teamstruktur Entscheidungsstruktur Umgang mit Vielfalt Gemeinsamer Unterricht Inklusion Soziales Lernen Klassenrat Eingangsphase Leitbild Leistungsbewertung Leistungsrückmeldung Ganztagsschule Pausenkonzept Ganztagsschule Pausenkonzept

26 Ganztagsschule Pausenkonzept
"teilweise offene Ganztagsschule" Unterricht an 3 Tagen: 08:10-16:00 Mittagspause mit Mensa-Angebot 13:20-14:30 gemeinsames Mittagessen (verpflichtend für 5. Klasse) in den Pausen: Klassen und Jahrgangsbereiche offen großes Freigelände, Freizeitbereich, Bücherei Pausengestaltung: - nach eigenen Wünschen und Vorlieben - in Ruhebereichen oder aktiv - soziale Beziehungen knüpfen

27 Ganztagsschule Pausenkonzept Unterricht in Doppelstunden
keine Hausaufgaben auf, sondern Arbeits- und Übungsstunden Wochenarbeitsplan Lern-Partnerschaften 5. und 8. Klasse

28 Umgang mit Vielfalt Leistungsbewertung Leistungsrückmeldung Leitbild
Leitungsstruktur Teamstruktur Entscheidungsstruktur Umgang mit Vielfalt Gemeinsamer Unterricht Inklusion Soziales Lernen Klassenrat Eingangsphase Leitbild Leistungsbewertung Leistungsrückmeldung Ganztagsschule Pausenkonzept Leistungsbewertung Leistungsrückmeldung

29 Leistungsrückmeldung
Leistungsbewertung Leistungsrückmeldung Kompetenzorientierte Bewertung keine Noten von der 5. bis zur 8. Klasse niveaubezogene Unterrichtsangebote ab der 7. Klasse → niveaubezogene Bewertungen e = Kompetenz erworben te = Kompetenz teilweise erworben nne = Kompetenz noch nicht erworben zusätzliche Rückmeldungen als Text mit Hinweisen für Verbesserungen Lernentwicklungsberichte am Ende des Halbjahres orientiert an der individuellen Lernentwicklung und im Blick auf die Schülerpersönlichkeit

30

31 Leistungsrückmeldung
Leistungsbewertung Leistungsrückmeldung kompetenzorientierte Bewertung auch bei den Noten in 9 und 10 kein Sitzenbleiben bis Klasse 10

32 Leistungsrückmeldung
Leistungsbewertung Leistungsrückmeldung Lernentwicklungsberichte Tutorenbrief: ausführlicher Text der Klassenlehrer an den Schüler Sozialverhalten Einfügen in die Klassengemeinschaft Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten Entwicklungsmöglichkeiten Fach-Berichte: Beurteilungen der Fachlehrkräfte erworbene Kompetenzen Arbeitsverhalten

33 Umgang mit Vielfalt Leitbild Leitbild Leitungsstruktur
Teamstruktur Entscheidungsstruktur Umgang mit Vielfalt Gemeinsamer Unterricht Inklusion Soziales Lernen Klassenrat Eingangsphase Leitbild Leistungsbewertung Leistungsrückmeldung Ganztagsschule Pausenkonzept

34 Leitbild Vielfalt Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Begabungen, Lernvoraussetzungen und Lernfähigkeiten Vertrauen in die Entwicklungsmöglichkeiten in jedem Kind Zeit für Entwicklung, Kinder sollen Fähigkeiten und Interessen zur Geltung bringen Sinn das Lernen als sinnvolles Handeln erleben

35 Leitbild Lehrkräfte zugewandt und geduldig
tolerant, höflich, respektvoll interessiert und zielstrebig SchülerInnen

36 25. EDR-Studientag


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