Vorüberlegung Frühere Forderung: Möglichst alle im konzeptuellen Schema ausdrückbaren Sachverhalte sollen sich im logischen Schema wiederfinden. Forderung.

Slides:



Advertisements
Ähnliche Präsentationen
Business Engineering Philipp Osl, Alexander Schmidt
Advertisements

ER-Modell: Objekte und Klassen
Zur Rolle der Sprache bei der Modellierung von Datenbanken
Kapitel 3: Logische Datenmodelle
Kardinalität von binären Beziehungen (1)
Die Definitionsphase -Objektorientierte Analyse - Das statische Modell
Das Entity-Relationship-Modell
Franziska Schmidt Sarah Ahlheit
Objektorientierte Datenbanken
Abhängigkeitsbeziehung
Datenbankentwurf mit Hilfe des ER-Modells entwickeln
Übung Datenbanksysteme UML
Geoinformation III Vorlesung 13b XML-Schema.
Kapitel 2: Konzeptuelle Modellierung
Quadratische Gleichung
RelationentheorieObjektorientierte Datenbanken AIFB SS Die Objekt-Definitionssprache ODL (1/24) Alle Elemente des Objektmodells können beschrieben.
Abbildungsverfahren (1)
Datenbankentwurfsprozess
UML-Klassendiagramm: Assoziationen (1)
Polymorphe Operatoren: Bewertung
Abbildungsverfahren (1)
Klassen und Schnittstellen Klasse: Definiert Zustandsraum ihrer Instanzen vollständig (Implementierung der Struktur, soweit Voraussetzung für die Methoden-
Polymorphe Konsistenzbedingungen (1)
Aufgabe Aufgabe: Einflussfaktoren: ?
1 Klassen (1) Eine Klasse beschreibt eine Menge von Objekten mit gemeinsamer Struktur gemeinsamem Verhalten gemeinsamen Beziehungen gemeinsamer Semantik.
6. Vorlesung: Statische Konzepte
Der einfache Wirtschaftskreislauf
Die Grundterminologie
Datenbankentwurf Abstraktionsebenen des Datenbankentwurfs
ODL-Spezifikation von Kunde
Smart Features b Relationen b Regeln. Relationen b Definition: b Eine Relation ist eine Verbindung zwischen zwei Objekten. Diese Objekte können entweder.
Institut für Kartographie und Geoinformation Prof. Dr. Lutz Plümer Objektorientierte Konzepte/UML Geoinformation I Vorlesung 2 WS 2000/2001.
Effiziente Algorithmen
Semantisches Datenmodell Entity-Relationship-Modell Normalformen
SS 2011 – IBB4C Datenmanagement Fr 15:15 – 16:45 R Vorlesung #5 Relationale Entwurfstheorie.
Vorlesung #2 Datenbankentwurf
SS 2009 – IBB4C Datenmanagement Fr 15:15 – 16:45 R Vorlesung #2 Datenbankentwurf.
SS 2010 – IBB4C Datenmanagement Fr 15:15 – 16:45 R Vorlesung #2 Datenbankentwurf.
Vorlesung #4 Überführung des ER-Modells in das relationale Modell
SS 2004 Datenbanken 4W Mi 13:30 – 15:00 G 2.30 Vorlesung #3 ER Modellierung.
SS 2012 – IBB4C Datenmanagement Fr 15:15 – 16:45 R Vorlesung #3 ER Modellierung.
SS 2010 – IBB4C Datenmanagement Fr 15:15 – 16:45 R Vorlesung #3 ER Modellierung.
Vorlesung #4 Überführung des ER-Modells in das relationale Modell
UML-Kurzüberblick Peter Brusten.
Paradigmenwechsel in der Unternehmensmodellierung Prof. Dr. Wolfgang Voigt Dipl.-Ing. Päd. Alexander Huwaldt UML Extrakt UML Seminar, Chemnitz
Datenbanksysteme für Hörer anderer Fachrichtungen
Abbildung von Generalisierungen (1) U U d (0, ) FlussMeer Gewässer LiegtAn See U Stadt (0, ) StadtNameBegrenzungGewässerNameMaxTiefe BegrenzungVerlauf.
Relationale Datenbanken
1 Ausgangslage Vorgehensweise: Informell, pragmatisch, stark graphisch orientiert. Systemanalytischer Ausgangspunkt: Klassischer Systembegriff als Ansammlung.
XJustiz XJustiz_XML XJustiz_Schema Fachmodul Wertelisten
Klassen und Klassenstruktur
SS 2014 – IBB4C Datenmanagement Do 17:00 – 18:30 R Vorlesung #2 Datenbankentwurf.
Objekte und Literale ODMG-Objektmodell kennt zwei Arten von Datenelementen: Literale: Identität ist ausschließlich durch Wert gegeben. Nur maximal eine.
Abbildung UML-Schema  Rel. Schema (1)
SS 2014 – IBB4C Datenmanagement Do 17:00 – 18:30 R Vorlesung #3 ER Modellierung.
Konflikte bei der Zusammenführung (1) Namenskonflikte: Derselbe Sachverhalt wird in den Sichten mit demselben Konstrukt behandelt, aber mit unterschiedlichen.
SS 2014 – IBB4B Datenmanagement Do 17:00 – 18:30 R Vorlesung #4 Überführung des ER-Modells in das relationale Modell.
Hypothesen Tamara Katschnig. 2 Hypothesen Aussagen müssen so formuliert werden, dass sie auch empirischen Kontrollen zugänglich sind und zwar in Form.
Software-Demo: CASE-Tool „Together“
Ableitung UML  XML Schema
Sichtbarkeit einschränken
Gerhard Röhner September 2012
SS 2015 – IBB4C Datenmanagement Fr 17:00 – 18:30 R Vorlesung #2 Datenbankentwurf.
SS 2015 – IBB4C Datenmanagement Fr 17:00 – 18:30 R Vorlesung #4 Überführung des ER-Modells in das relationale Modell.
Vorlesung Grundlagen der computergestützten Produktion und Logistik W1332 Fakultät für Wirtschaftswissenschaften W. Dangelmaier.
Übungsblatt 3 Erläuterungen Wintersemester 15/16 DBIS.
Übungsblatt 4 Erläuterungen Wintersemester 15/16 DBIS.
Sei B = Beziehungstyp, min/max-Notation Kardinalität (0,1) von E: Jede Ausprägung e  E t (E) geht in diesem Fall höchstens einmal in B ein. Das bedeutet.
Vorlesung #4 Überführung des ER-Modells in das relationale Modell
2. Die rekursive Datenstruktur Baum 2.1 Von der Liste zum Baum
 Präsentation transkript:

Vorüberlegung Frühere Forderung: Möglichst alle im konzeptuellen Schema ausdrückbaren Sachverhalte sollen sich im logischen Schema wiederfinden. Forderung lässt sich mit dem ER-Modell nur auf die Struktur beschränkt erfüllen. Daher UML-Modellierung empfehlenswert, da es sich dabei um eine objektorientierte Entwurfsmethode handelt.

Abbildung von Domänen und Klassen Abbildung atomarer Domänen: Jede im UML-Schema auftauchende Domäne D UML wird auf eine Domäne D O des objektorientierten Modells abgebildet. Abbildung nicht-atomarer Domänen: Im objektorientierten Modell sind nicht-atomare Domänen ohne weiteres zulässig. Die Konstruktion erfolgt rekursiv aus den atomaren Domänen. Abbildung von Klassen: UML-Klassen werden - je nach Zielsetzung - auf ODMG-Schnittstellen oder -Klassen abgebildet. Schlüssel sind abbildbar bei ODMG-Klassen, für die Extents vorgesehen sind. Abbildung von Typhierarchien: Unmittelbar abbildbar, wobei Beschränkungen bezüglich Mehrfachvererbung zu beachten sind.

Abbildung von Assoziationen (1) Zur Erinnerung: UML Binäre Assoziationen sind normalerweise ungerichtet, besitzen aber Benennungen für eine oder beide Leserichtungen. Die Kardinalitäten werden in Leserichtung angeschrieben. Binäre Assoziationen können auch gerichtet sein (Navigationsrichtung). Mit binären Assoziationen lassen sich Attribute verbinden. Dann liegt eine (benannte oder unbenannte) Assoziationsklasse vor. Drei- und mehrstellige Assoziationen sind ungerichtet und bilden Klassen. Ihre Kardinalitäten beziehen sich jedoch auf die Gesamtheit der beteiligten Entitytypen bis auf den Zieltyp. ODMG Referenzen sind binär und gerichtet. Zweiseitige Richtung erhält man über das relationship inverse-Konstrukt.

Abbildung von Assoziationen (2) Gerichtete unbenannte n:1-Assoziation: Referenzattribut auf der n-Seite zugeschlagen, Referenztyp durch Klasse auf der 1-Seite gegeben. Falls Assoziationsklasse, werden deren Attribute der n-Seite zugeschlagen. Ungerichtete unbenannte n:1-Assoziation: Einfaches Referenzattribut mit relationship inverse auf der n-Seite, Referenztyp durch Klasse auf der 1-Seite gegeben. set-Referenzattribut mit relationship inverse auf der 1-Seite, Referenztyp durch Klasse auf der n- Seite gegeben. Falls Assoziationsklasse, werden deren Attribute der n-Seite zugeschlagen.

Abbildung von Assoziationen (3) m:n-Assoziationen, drei- und mehrstellige Assoziationen, Assoziationsklassen: Assoziation wird durch einen eigenen Objekttyp T O repräsentiert, dem - soweit vorhanden - die Attribute der Assoziation zugeschlagen werden. Für jede angeschlossene Klasse wird in T O ein Referenzattribut eingeführt. Ist eine solche Klasse ein 1-Ende, so ist das Attribut einfach, sonst set. Soll eine Kante in beiden Richtungen durchlaufen werden können, so ist in T O und der angeschlossenen Klasse ein Referenzattribut mit relationship inverse auf T O vorzusehen. Wegen der Kardinalitäten-Regelung kann in der angeschlossenen Klasse keine Aussage über die Kardinalität bezüglich T O gemacht werden. Daher ist ein set-Attribut vorzusehen.