Bausteine für die Eucharistiefeier

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 Präsentation transkript:

Bausteine für die Eucharistiefeier Ankommen Eröffnung – Besinnung - Gloria Wir kommen an. Wir denken an unsere Taufe. Wir besinnen uns auf unser Leben. Wir bitten um Vergebung. Wir danken für die Liebe Gottes. Wortgottesdienst Wir hören das Wort Gottes und versuchen zu verstehen, was es für uns heute bedeutet. Eucharistiefeier Wir vergegenwärtigen das Geschehen des letzten Abendmahls und vertrauen im Teilen von Brot und Wein auf die Gegenwart Jesu. Sendung Wir lassen uns gestärkt als Christen in die Welt senden. Der Segen Gottes begleitet uns auf unserem Weg.

Ankommen Einzug – Kreuzzeichen - Begrüssung Eröffnungslied KG 180 (1.-4.) Besinnung - Bussakt Vergebungsgebet Gloria – Lobpreis (in der Adventszeit kein Gloria) Tagesgebet

Eröffnung Ankommen Einzug mit Orgelspiel Die Gemeinde steht auf (Zeichen der Aufmerksamkeit) Begrüssung der Gemeinde Das Kreuzzeichen erinnert uns an unsere Taufe. „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ In diesem Zeichen erinnern wir uns an die Freundschaft, die Gott uns in der Taufe geschenkt hat. Eröffnungslied: KG 180 (1.-4.) „singt das Lied der Freude“

Kyrie - Besinnung Besinnung – Kyrie Die Besinnung soll uns helfen, all das nicht zu vergessen, was in unserem Leben schief gegangen ist. „Kyrie eleison“ = „Herr erbarme dich“ Vergebungsgebet - Bitte um Gottes Vergebung.

Gloria - Lobpreis Wir dürfen fest daran glauben, dass wir in Gottes Liebe einen Platz haben. Das ist ein Grund zur Freude und zum Lobpreis. (in der Adventszeit entfällt das Gloria) Tagesgebet „lasset uns beten“ sagt der Priester als Einleitung zum Tagesgebet. Es folgt eine kurze Stille, in der er mit ausgebreiteten Armen die Gebete der Gemeinde miteinbezieht. Nicht „nur“ der Priester betet, sondern wir alle als Gemeinde.

Wortgottesdienst - hören Gottes Wort Lesung: Philipper 4,4-7 Zwischengesang: KG 85 + Psalmgebet Evangelium: Lukas 3,1-18 Bedeutung? - Predigt Glauben bekennen - Credo (Für-)bitten

Lesung Sehr unterschiedliche Texte werden bei der Lesung durch eine Lektorin / einen Lektor vorgetragen. Die Lesung ist entweder ein Text aus dem sogenannten Alten Testament, oder aus dem neuen Testament. Die Lesung wird vom Vorlesepult (Ambo) aus vorgetragen. Alle hören sitzend zu. Lektorin sagt am Schluss: „Worte des lebendigen Gottes“ Antwort: „Dank sei Gott.“

Halleluja – KG 85 „Halleluja“ ist ein uraltes Wort, mit dem die Menschen Gott loben. Mit diesem fröhlichen Ruf begrüssen wir bei unserem Gottesdienst Jesus noch einmal extra! Denn wir stellen uns vor, dass er in der Botschaft des Evangeliums zu uns spricht. KG 85 „Die Freude an Gott, Halleluja, ist unsere Kraft, Halleluja“

Evangelium – Frohe Botschaft Evangelium heisst übersetzt „Frohe Botschaft“. Priester: „Der Herr sei mit euch.“ „und mit deinem Geiste“ Zum Hören der Frohbotschaft stehen alle auf und versuchen aufmerksam zuzuhören. Die Kerzen rechts und links zeigen an, dass hier etwas wichtiges geschieht. Im Evangelium begegnen wir Jesus Christus. Der Priester bezeichnet das Buch und sich selbst auf Stirn, Mund und Brust mit dem Kreuzzeichen: „Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas“ Die Gemeinde bezeichnet sich ebenfalls mit dem Kreuzzeichen: „Ehre sei dir, o Herr.“ Nach dem Ev: „Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.“ „Lob se dir, Christus.“

Die Predigt Wer predigt macht sich vorher Gedanken dazu, wie die vorher gehörte Frohbotschaft in die heutige Zeit hinein verkündet werden kann. Die Predigt will uns helfen zu verstehen, was Jesus uns heute sagen will.

Credo- Glaubensbekenntnis Niemand kann genau sagen, wie Gott ist und dennoch können wir gemeinsam unseren Glauben bekennen. Das sogenannte Apostolische Glaubensbekenntnis ist vor vielen hundert Jahren entstanden. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten den Glauben zu bekennen.

Apostolisches Glaubensbekenntnis Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen

Fürbitten Die Sorgen und Nöte der Menschen von nah und fern sind uns nicht egal. In den Fürbitten bringen wir diese Nöte vor Gott. Für andere beten gibt Kraft. Für wen oder was, möchtest du heute beten? Antwort: Gib Freude ins Herz!

Eucharistiefeier Kollekte / Opfergabe Tisch decken danken loben erinnern Verwandlung Frieden – empfangen Brot und Wein teilen

Gabenbereitung – den Tisch decken Jesus hat beim letzten Abendmahl ein Zeichen gesetzt, damit seine FreundInnen sich immer wieder an ihn erinnern: er hat mit ihnen Brot und Wein geteilt. In den Gaben von Brot und Wein ist uns Gott ganz nahe! KG 99 „O Gott nimm an die Gaben“

Das Hochgebet Dieses Gebet ist der Höhepunkt der Eucharistiefeier. Es ist Lob und Dank an Gott und die Erinnerung an das, was Jesus beim letzten Abendmahl vor seinen Jüngern getan und gesprochen hat.

Priester: „der Herr sei mit euch.“ Alle: „und mit deinem Geiste.“ Priester: „Erhebet die Herzen.“ Alle: „Wir haben sie beim Herrn.“ Priester: „Lasset uns danken , dem Herrn, unserem Gott.“ Alle: „das ist würdig und recht.“ Es folgt die sogenannte Präfation (Vorbereitung auf die Wandlung: Heiliglied (sanctus) KG 298 (1/5) „Macht hoch die Tür“

Wandlung von Brot und Wein Bitte zur Wandlung von Brot und Wein Einsetzungsbericht: Vergegenwärtigung des letzten Abendmahls „Nehmet und esset alle davon: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ „Nehmet und trinket alle daraus: Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch vergossen wird…“ „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“

Geheimnis des Glaubens Alle: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bist du kommst in Herrlichkeit.“

Vaterunser - Friedensgruss Das Vaterunser ist das Gebet, das uns als Christen weltweit verbindet. Jesus selbst hat durch dieses Gebet seinen Freunden und Freundinnen gezeigt, wie sie beten können. Vom Altar aus erinnert der Priester an Gedanken der Versöhnung und des Friedens. Im Auftrag Jesu wünscht er der Gemeinde den Frieden. Alle sind eingeladen, sich ein Zeichen des Friedens zu geben.

Die Kommunion Ein Hauptmann hat Jesus einmal gebeten, seinen kranken Diener zu heilen. Und der Glaube dieses Mannes war so gross, dass er zu Jesus sagte: „Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; aber sprich nur ein Wort, so wird mein Diener gesund.“ In der Eucharistiefeier beten wir diese Worte bis heute fast genau gleich: „Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.“

Segen - Sendung Beten – Schlussgebet Schlusslied – wir stehen auf Senden – Gehet hin und bringet den Frieden Auszug

Dankgebet - Schlusslied Am Ende des Gottesdienstes spricht der Priester ein feierliches Gebet. Darin sagt er „Danke“ für unser gemeinsames Mahl und unsere Feier. KG 523 (1-4)“Lobt froh den Herrn“

Gesegnet werden – gesegnet sein Der Segen ist ein Zeichen dafür, dass wir auch im Alltag mit Jesus und untereinander verbunden sind. Danach gehen wir gestärkt in den Alltag zurück. Dahin werden wir mit den Worten „gehet hin und bringet den Frieden“ geschickt.