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EL-KARIB Esma ul Husna. Linguistische Bedeutung  Kommt von „Kurb“: nahe  Gegenteil ist Bu‘d: fern  Kurb bedeutet sich zu seinem Ansprechpartner drehen.

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1 EL-KARIB Esma ul Husna

2 Linguistische Bedeutung  Kommt von „Kurb“: nahe  Gegenteil ist Bu‘d: fern  Kurb bedeutet sich zu seinem Ansprechpartner drehen. Bu‘d dem Ansprechpartner den Rücken kehren. Denn wer sich nähern will muss sich erst mal zu ihm wenden  Kurban: etwas das näher bringt  alles was dich Allah näher bringt ist ein Kurban (Opfergabe)  Mukarrabin  An diesem Tag werdet ihr in drei Klassen eingeteilt: die Rechtsstehenden; wohl denen, die rechts stehen! die Linksstehenden; wehe denen, die links stehen! und die, die bei den guten Werken vor die anderen rücken; sie rücken im Jenseits vor. Sie sind die Gott Nahestehenden und gehören in die Gärten der Glückseligkeit. Viele sind von den Früheren und wenige von den Späteren. (56:7-14)  56:88. Wenn er nun zu denen gehört, die (Gott) nahe sind, 89. Dann (wird er) Glück (genießen) und Duft (der Seligkeit) und einen Garten der Wonne.  Akraba/akriba: Verwandte, Personen die einem nahe stehen  Karib: ein Subjekt, das sehr nahe ist, derjenige, dem man am nächsten sein will

3 Fachspezifische Bedeutung  sehr nahe  im nahe sein kennt er keine Grenze  im nahe sein ist er ohne Partner und Gleichen

4 immateriell nahe sein  Materiell: zu Allah st unmöglich  Immateriell  57:4. Er ist es, Der die Himmel und die Erde erschuf in sechs Zeiten, dann setzte Er Sich auf den Thron. Er weiß, was in die Erde eingeht und was aus ihr hervorkommt, was vom Himmel niederkommt und was zu ihm aufsteigt. Und Er ist mit euch, wo immer ihr sein mögt. Und Allah sieht alles, was ihr tut.  22:37. Ihr Fleisch erreicht Allah nicht, noch tut es ihr Blut, sondern eure Ehrfurcht ist es, die Ihn erreicht. Also hat Er sie euch dienstbar gemacht, dass ihr Allah dafür preiset, dass Er euch geleitet hat. Und gib frohe Botschaft denen, die Gutes tun.  50:16. Wahrlich, Wir erschufen den Menschen, und Wir wissen alles, was sein Fleisch ihm zuflüstert; denn Wir sind ihm näher als die Halsader.

5 Wege um sich Allah st zu nähern  Kurbu‘l-fitra: durch eine reine, unveränderte Natur  Kurbu‘l-taqwa: durch Verantwortungsbewusstsein, durch Ehrfurcht (findet als Weg um sich zu nähern im Kuran am meisten Erwähnung)  Kurbu‘l-ibadat: durch gottesdienstliche Handlungen  Kurbu‘l-idschaba: durch Duas, Bittgebete  Kurbu‘l-hamd: durch Dankbarkeit (auch für Dinge, die einem als Teil der Prüfung in der Dunja genommen werden)  Kurbu‘t-taah: durch das Gehorchen  Kurbu‘t-tawba: durch die Reue

6 Kurban – die Söhne Adams 5:27. Verkünde ihnen wahrheitsgemäß die Geschichte von den zwei Söhnen Adams, wie sie beide ein Opfer darbrachten, und es ward angenommen von dem einen von ihnen und ward nicht angenommen von dem andern. Da sprach dieser: «Wahrhaftig, ich schlage dich tot.» Jener erwiderte: «Allah nimmt nur an von den Gottesfürchtigen. 28. Wenn du auch deine Hand nach mir ausstreckst, um mich zu erschlagen, so werde ich doch nicht meine Hand nach dir ausstrecken, um dich zu erschlagen. Ich fürchte Allah, den Herrn der Welten. 29. Ich will, dass du meine Sünde tragest zu der deinen und so unter den Bewohnern des Feuers seiest, und das ist der Lohn der Frevler.» 30. Doch sein Sinn trieb ihn, seinen Bruder zu töten; also erschlug er ihn und ward der Verlorenen einer. 31. Da sandte Allah einen Raben, der auf dem Boden scharrte, dass Er ihm zeige, wie er den Leichnam seines Bruders verbergen könne. Er sprach: «Weh mir! Bin ich nicht einmal imstande, wie dieser Rabe zu sein und den Leichnam meines Bruders zu verbergen?» Und da wurde er reuig.

7 Kurban – die Söhne Adams  Kain und Abel sollten Allah st ein Opfer darbringen. Kain war Ackerbauer und gab Allah st die schlechteste seiner Ernten und Abel gab als Hirte das beste seiner Tiere. Allah nahm Kains Opfer nicht an, doch das von Abel wurde angenommen.  Es geht in dieser Geschichte um das Amanabewusstsein. Dass man nicht vergisst, dass man alles was man hat als anvertrautes Gut zwecks Prüfung von Allah st bekommen hat und jederzeit bereit sein sollte wieder zurückzugeben.  Doch man kann nur das hergeben, das einem gehört. Die Frage ist also wer gehört wem? Dein Besitz dir oder du deinem Besitz? Weltliches kann anfangen ein Hindernis zwischen dir und Allah st darzustellen. Manchmal muss man sie daher aus dem Weg räumen.  Das Kostbarste weggeben:  3:92. Nie könnt ihr zur vollkommenen Rechtschaffenheit gelangen, solange ihr nicht spendet von dem, was ihr liebt; und was immer ihr spendet, wahrlich, Allah weiß es wohl.

8 Kurban – Ibrahims Sonne, Mond und Sterne 1. Prüfung: sein Vater Ibrahim wird von seinem Vater vor die Wahl gestellt, entweder bleibt er und wird wegen seiner Apostasie von seinem Vater umgebracht oder er verlässt seine Heimat. Ibrahim entscheidet sich für das zweite und lässt alles Bekannte, seine geliebte Heimat hinter sich und bricht auf ins Ungewisse.  Er antwortete: «Verlässest du meine Götter, o Abraham? Wenn du nicht aufhörst, so werde ich dich wahrlich steinigen. Verlasse mich auf lange Zeit.» 47. (Abraham) sprach: «Friede sei auf dir! Ich will von meinem Herrn Vergebung für dich erflehen: Er ist gnädig gegen mich. 48. Und ich werde mich von euch und von dem, was ihr statt Allah anruft, fernhalten; und ich will zu meinem Herrn beten; ich werde durch das Gebet zu meinem Herrn bestimmt nicht unglücklich sein.„ 49. Als er sich nun von ihnen und von dem, was sie statt Allah verehrten, getrennt hatte, da bescherten Wir ihm Isaak und Jakob und machten beide zu Propheten. Ibrahim as verliert zwar seinen geliebten Vater, aber bekommt an seiner statt zwei Söhne und einen Enkel, alle drei auserwählt als Propheten. Er benutzt im Kuran das Wort "schakija", was soviel wie "unglücklich sein" bedeutet, d.h. ein Wunsch, der an Allah st gerichtet wird, führt niemals zum Unglück, sondern definitiv zum Glück=zum Erfolg. Er wird definitiv erfüllt.

9 Kurban – Ibrahims Sonne, Mond und Sterne 2. Prüfung: seine Ehefrauen  Aufgrund ihrer Unfruchtbarkeit schenkte Sarah Ibrahim as ihre Sklavin Hadschar zum Ehelichen. Es muss für sie eine sehr schwere Prüfung gewesen sein, die Zweisamkeit aufzugeben und ihren Geliebten mit jemand anderem zu teilen. Doch auch Ibrahim muss es schwer gefallen sein, da Sarah trotz all der Prüfungen nie von seiner Seite gewichen war und voller Treue alles für ihn verlassen hatte.  Desweiteren wissen wir, dass Ibrahim as Hadschar mit Ismail as in der Wüste zurücklassen musste  14:37. Unser Herr, ich habe einen Teil meiner Nachkommenschaft in einem unfruchtbaren Tal nahe bei Deinem Heiligen Haus angesiedelt, o unser Herr, auf dass sie das Gebet verrichten mögen. So mache die Herzen der Menschen ihnen zugeneigt und versorge sie mit Früchten, damit sie dankbar seien.  D.h. Ibrahim durfte auch nicht blind an seinen Frauen hängen und musste sie wenn nötig aufgeben können

10 Kurban – Ibrahims Sonne, Mond und Sterne 3. Prüfung: sein Sohn  37:102. Als er alt genug war, um mit ihm zu arbeiten, sprach (Abraham): «O mein lieber Sohn, ich habe im Traum gesehen, dass ich dich schlachte. Nun schau, was meinst du dazu?» Er antwortete: «O mein Vater, tu, wie dir befohlen; du sollst mich, so Allah will, standhaft finden.» 103. Als sie sich beide (Gott) ergeben hatten und er ihn mit der Stirn gegen den Boden hingelegt hatte, 104. Da riefen Wir ihm zu: «O Abraham, 105. Erfüllt hast du bereits das Traumgesicht.» Also lohnen Wir denen, die Gutes tun Das war in der Tat eine offenbare Prüfung Und Wir lösten ihn aus durch ein großes Opfer Und Wir bewahrten seinen Namen unter den künftigen Geschlechtern Friede sei auf Abraham! 110. Also lohnen Wir denen, die Gutes tun Er gehörte zu Unseren gläubigen Dienern Und Wir gaben ihm die frohe Kunde von Isaak, einem Propheten, der Rechtschaffenen einem.  Der Sohn, den er sich nur um Allahs Willen gewünscht hatte, um zusammen mit ihm auf dem Wege Allahs arbeiten zu können, der Sohn, in den er jahrelang investiert hatte und der nun alt genug war seinen Beitrag zu leisten, sollte geopfert werden. Allah wollte wissen, ob Ismail ein Mittel war womit Ibrahim sich Allah nähern wollte oder inzwischen zu einem Hindernis geworden war.

11 Kurban – Ibrahims Sonne, Mond und Sterne  6:75. Also zeigten Wir Abraham das Reich der Himmel und der Erde, (auf dass er rechtgeleitet sei) und er zu den Festen im Glauben zählen möchte. 76. Als nun die Nacht ihn überschattete, da erblickte er einen Stern. Er sprach: «Das ist mein Herr!» Doch da er unterging, sprach er: «Ich liebe nicht die Untergehenden.» 77. Als er den Mond sah, sein Licht ausbreitend, da sprach er: «Das ist mein Herr!» Doch da er unterging, sprach er: «Hätte nicht mein Herr mich recht geleitet, wäre ich gewiss unter den Verirrten gewesen.» 78. Als er die Sonne sah, ihr Licht ausbreitend, da sprach er: «Das ist mein Herr, das ist das Größte!» Da sie aber unterging, sprach er: «O mein Volk, ich habe nichts zu tun mit dem, was ihr anbetet. 79. Siehe, ich habe mein Angesicht in Aufrichtigkeit zu Dem gewandt, Der die Himmel und die Erde schuf, und ich gehöre nicht zu den Götzendienern.»  Symbolisch betrachtet könnte man sagen, dass Ibrahim drei Dinge aufgab um sich nur an Allah st zu klammern. Diese drei Dinge, Sonne, Mond und Sterne, könnten Symbole für seinen Vater, seine Ehefrauen und seinen Sohn sein.

12 Vorkommen im Kuran  Kommt 3 mal im Kuran vor  Kommt immer in unbestimmter Form als „Karibun“, eine Form der Nähe, die man sich nicht vorstellen, nicht begreifen kann  9. Jahr (Boykott)  11:61. Und zu den Thamüd (entsandten Wir) ihren Bruder Sáleh. Er sprach: «O mein Volk, dienet Allah; ihr habt keinen andern Gott als Ihn. Er hat euch aus der Erde hervorgebracht und euch darauf eine Stätte gegeben. So erflehet Vergebung von Ihm, dann bekehrt euch zu Ihm. Wahrlich, mein Herr ist nahe (und) erhört die Gebete.»  11. Jahr (Isra & Miradsch, Bajja von Aqaba, Vorbereitung auf die Hidschra)  34:50. Sprich: «Wenn ich irre, so irre ich nur wider mich selbst; und wenn ich rechtgeleitet bin, so ist es durch das, was mein Herr mir offenbart hat. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Nahe.»  1. JnH (Gründung des islamischen Staates in Medina)  2:186. Und wenn Meine Diener dich nach Mir fragen (sprich): «Ich bin nahe. Ich antworte dem Gebet des Bittenden, wenn er zu Mir betet. So sollten sie auf Mich hören und an Mich glauben, auf dass sie den rechten Weg wandeln mögen.»

13 Namenskombinationen  Mudschib:  9. Jahr (Boykott)  Der die Gebete erhört  Sami:  11. Jahr (Isra &Miradsch, Bajja von Aqaba, Vorbereitung auf die Hidschra)  Der seinen Diener hört  Karib allein ohne Namenskombination:  1. JnH (Gründung des islamischen Staates in Medina)

14 Mudschib 9. Jahr (Boykott)  11:61. Und zu den Thamüd (entsandten Wir) ihren Bruder Sáleh. Er sprach: «O mein Volk, dienet Allah; ihr habt keinen andern Gott als Ihn. Er hat euch aus der Erde hervorgebracht und euch darauf eine Stätte gegeben. So erflehet Vergebung von Ihm, dann bekehrt euch zu Ihm. Wahrlich, mein Herr ist nahe (und) erhört die Gebete.»  Zwiegespräch des Herzens mit dem Geliebten. Beten um mit ihm zu reden, Kuran lesen um ihm zuzuhören. Das Gebet ist daher die Himmelsreise (das Miradsch) des Mumin.

15 Mudschib  25:77. Sprich: «Was kümmert Sich mein Herr um euch, wenn ihr nicht (zu Ihm) betet? Ihr habt ja geleugnet, und das wird (euch) nun anhaften.»  22:11. Und unter den Menschen ist manch einer, der Allah (sozusagen) am Rande dient. Wenn ihn Gutes trifft, so ist er damit zufrieden; trifft ihn aber eine Prüfung, dann kehrt er zu seinem (früheren) Weg zurück. Er verliert diese Welt so gut wie die künftige. Das ist ein offenbarer Verlust. 12. Er ruft statt Allah das an, was ihm weder zu schaden noch zu nützen vermag. Das heißt zu weit irregehen! 13. Er ruft den an, dessen Schaden näher ist als sein Nutzen. Übel ist fürwahr der Beschützer und übel fürwahr der Freund.

16 Sami  11. Jahr (Isra & Miradsch, Bajja von Aqaba, Vorbereitung auf die Hidschra)  34:50. Sprich: «Wenn ich irre, so irre ich nur wider mich selbst; und wenn ich rechtgeleitet bin, so ist es durch das, was mein Herr mir offenbart hat. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Nahe.»  7:205. Und gedenke deines Herrn in deiner Seele in Demut und Furcht und ohne laute Worte des morgens und des abends; und sei nicht der Nachlässigen einer Die deinem Herrn nahe sind, sie wenden sich nicht hoffärtig ab von Seinem Dienst, sondern sie lobpreisen Ihn und werfen sich vor Ihm nieder.  Du brauchst nicht schreien. Allah ist dir nahe. Er hört dich.

17 Sami + Karib bewahrt vor Schirk  Denn wenn er permanent anwesend ist, einen hört, Duas erhört, einem hilft, dann braucht man keinen anderen mehr.  Kein Vermittler nötig  39:3. Fürwahr, Allah (allein) gebührt lauterer Gehorsam. Und diejenigen, die sich andere zu Beschützern nehmen statt Ihn (sprechen): «Wir dienen ihnen nur, damit sie uns Allah nahebringen.» Allah wird zwischen ihnen richten über das, worin sie uneins sind. Wahrlich, Allah weist nicht dem den Weg, der ein Lügner, ein Undankbarer ist.  Allah erhört einen direkt, auch bei der Tawba. Man braucht keine Vermittler einsetzen. Siehe 11:61

18 Sami + Karib bewahrt vor Deismus  39:38. Und wenn du sie fragst: «Wer schuf die Himmel und die Erde?», so werden sie sicherlich antworten: «Allah». Sprich: «Wisst ihr dann, was ihr außer Allah anruft? Wenn Allah für mich Unglück will, können sie dessen Schaden entfernen? Oder wenn Er Barmherzigkeit für mich will, können sie Seine Barmherzigkeit hemmen?» Sprich: «Allah ist meine Genüge. Auf Ihn vertrauen die Vertrauenden.»  29:63. Und wenn du sie fragst: «Wer sendet Wasser vom Himmel nieder und belebt damit die Erde nach ihrem Tod?» – dann werden sie gewisslich sagen: «Allah». Sprich: «Aller Preis gebührt Allah» Jedoch die meisten von ihnen verstehen es nicht.  Sie waren keine Polytheisten weil sie Allah verleugneten, sondern weil sie an einen Gott glaubten, der die Welt erschaffen und sich dann zurückgezogen hatte, der sich in das Weltgeschehen nicht mehr einmischte. Daher bedienten sie sich der Götzen, der Engel und der Dschinn um durch sie mit dem weit entfernten Gott wieder Kontakt herzustellen. Sie glaubten daran, dass wenn sie diese Vermittler zufrieden stellten, z.B. mit Opfergaben, dann legten diese bei Allah ein gutes Wort für sie ein und ihre Wünsche würden erfüllt werden. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass Allah st in der chronologischen Reihenfolge des Kurans den Namen Rabb vor den Namen Allah treten lässt. Denn an Allah glaubten sie bereits, aber nicht an den Rabb, der sie permanent sah und Prüfungen aussetzte und aktiv in ihr Leben eingriff.

19 Sami + Karib bewahrt vor einem falschen Schafaatverständnis  Polytheisten glaubten an die Fürsprache der Götzen  39:3. Fürwahr, Allah (allein) gebührt lauterer Gehorsam. Und diejenigen, die sich andere zu Beschützern nehmen statt Ihn (sprechen): «Wir dienen ihnen nur, damit sie uns Allah nahebringen.» Allah wird zwischen ihnen richten über das, worin sie uneins sind. Wahrlich, Allah weist nicht dem den Weg, der ein Lügner, ein Undankbarer ist.  10:18. Sie verehren statt Allah das, was ihnen weder schaden noch nützen kann; und sie sagen: «Das sind unsere Fürsprecher bei Allah.» Sprich: «Wollt ihr Allah von etwas Nachricht geben, was Er nicht kennt in den Himmeln oder auf der Erde?» Heilig ist Er und hoch erhaben über das, was sie anbeten.

20 Karib ohne Namenskombination 1. JnH (Gründung des islamischen Staates in Medina)  Auch wenn du Hidschra machst, alles Bekannte hinter dir lässt, ins Ungewisse aufbrichst, ich bin bei dir und verlasse dich nicht.  2:186. Und wenn Meine Diener dich nach Mir fragen: «Ich bin nahe. Ich antworte dem Gebet des Bittenden, wenn er zu Mir betet. So sollten sie auf Mich hören und an Mich glauben, auf dass sie den rechten Weg wandeln mögen.»  Es gibt verschieden Stellen im Kuran, wo Allah st dem Propheten mitteilt, dass die Menschen ihn nach einer bestimmten Sache fragen werden. Allah sagt dann immer: dann sprich (oder sag ihnen) das und jenes…  2:189. Sie fragen dich nach den Monden. Sprich: «Sie sind ein Mittel zum Messen der Zeit für die Menschheit und für die Pilgerfahrt.» Und das ist nicht Tugend, daß ihr die Häuser von hinten betretet; sondern wahrhaft gerecht ist, wer gottesfürchtig ist. Und ihr sollt die Häuser betreten durch ihre Türen; und fürchtet Allah, auf daß ihr Erfolg habt.

21 Karib ohne Namenskombination  2:219. Sie fragen dich über Wein und Glücksspiel. Sprich: «In beiden ist großes Übel und auch Nutzen für die Menschen; doch ihr Übel ist größer als ihr Nutzen.» Und sie fragen dich, was sie spenden sollen. Sprich: «(Gebt, was ihr) entbehren (könnt).» So macht Allah euch die Gebote klar, auf daß ihr nachdenkt,  2:222. Und sie fragen dich wegen der monatlichen Reinigung. Sprich: «Das ist schadenbringend, so haltet euch fern von Frauen während der Reinigung, und geht nicht ein zu ihnen, ehe sie sich gereinigt. Haben sie sich durch ein Bad gereinigt, so geht ein zu ihnen, wie Allah es euch geboten. Allah liebt die sich Bekehrenden und liebt die sich Reinhaltenden.»

22 Karib ohne Namenskombination  Doch in dem Vers 2:186, kommt ohne den Befehl „Sprich:“ direkt die Antwort von Allah „Ich bin nahe!“, als ob Rasulullah in dem Fall als Bote wegfällt. D.h. sobald sie nach Allah fragen, ist er zur Stelle. Rasulullah verschwindet und übrig bleibt nur noch der Diener, der Allah herbeigerufen hat. Interessant ist das genau in diesem Vers Karib ohne Namenskombination kommt, als ob die Nähe hier ausreicht, als ob die Zweisamkeit die Antwort auf die Sehnsucht nach Allah st ist.  Weiterhin ist auffällig, dass dieser Vers inmitten von Versen über das Fasten kommt ohne auf den ersten Blick einen direkten Bezug zum Thema Fasten zu haben. Doch bei genauerem hinsehen fällt auf, dass nur derjenige fasten kann, der an einen Gott glaubt, der ihm näher ist als seine Halsschlagader, der ihn auch im Geheimen sieht.

23 Quelle  Mustafa Islamoglu „Kur‘an‘a Göre Esma-i Hüsna 2“


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