Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 1 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 1 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik."—  Präsentation transkript:

1 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 1 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Reihe 7 Werner-Christian Jung/Ingrid Willetts

2 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 2 Übersicht über die Arbeitsschritte

3 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 3 Übersicht über die Arbeitsschritte 1 Begrüßung, Einführung, Arbeitsbündnis Warming Up (Menschenknoten) Kurzeinführung Mein Bildungsweg zur Waldpädagogik (Einzelarbeit, Austausch in Triaden, Erarbeitung eines Gemeinsamkeiten-Dreiecks; Vorstellung und Visualisierung von Markanzen zu biografischen Wald-/Natur- und zu Waldpädagogik-Zugängen (Plenum) Grundlagen der Feedback-Kultur – Das Johari-Fenster Erfragen von Erwartungen und Beitragsbereitschaft im Plenum - Diese Tage werden gut, wenn … (grün) - Zum Gelingen will ich durch Folgendes beitragen … (blau) Vorstellung Programmvorschlag Arbeitsbündnis Wege zu Arbeitsbündnissen in der WP: 3 Gruppen

4 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 4 Übersicht über die Arbeitsschritte 2 Lebendiges Lernen 2.1 Was ist Waldpädagogik? 2.2 Aspekt Selbsterfahrung: Quadratlegeübung nach T. Brocher 2.3 Bedürfnispyramide (nach Maslow) 2.4 traditionelles Lernverständnis und Bildung als ko-konstruktiver Prozess 2.5 Bindung und Bildung /Wohlbefinden und Engagiertheit (Laewen, Carr und andere) 2.6 Kognition, Emotion, Verhalten und Einstellungen 2.7 Motivationsbeeinflussung durch pos. oder neg. Sanktionen 3. Einzelne und Gruppe 3.1 Einzelner, Dyade, Triade, Kleingruppe, Großgruppe, Menge, Masse 3.2 Gruppendynamiken: Erarbeitung an einer Gruppenbild-Aufgabe (Unser Bild vom Wald) ((3.3 Pädagogische Aufgaben der Waldpäd. Für die Gruppenphasen))

5 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 5 5 Übersicht über die Arbeitsschritte 4. Kommunikation in der Begegnung 4.1 TZI-Regeln und ihre Bedeutung für den Gruppenprozess 4.2 Sieben Fallen in der Kommunikation mit Gruppen 4.3 mehrseitig kommunizieren lernen (F.Schulz-von Thun) 5. Bildung für nachhaltige Entwicklung 5.1 Individuelle Lektüre einer Rezension des Bandes von Louv: „Das letzte Kind im Wald?“ 5.2 Herkommen der BNE-Debatte 5.2 Grundverständnis von BNE ((6. Waldpädagogik als Beziehungsgestaltung 6.1 Begegnungsübung (Maskierte und Unbeschuhte) 6.2 Wer begegnet uns: Entwicklungspsychologische Aspekte 6.3 Leben in der Glas-Menagerie: Schlaglichter zum Kind-Natur- Verhältnis))

6 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 6 6 Seminarübersicht 7. Projektplanung und –gestaltung 7.1 Definition 7.2 Der „pädagogische Regelkreis“ als Strukturierungsinstrument in der pädagogischen Planung und Kommunikation 7.3 Anwendung auf Fallbeispiele aus der Praxis ((7.4 Kriterien der Zielbestimmung (SMART-Regel) )) 7.5 „W-Fragen“ als Projektfragen 8. Evaluation ((8.1. Wie werten wir waldpädagogische Projekte aus?)) 8.2 Evaluation des Seminars Anhang: Literatur Anmerkungen 1. Die zwischen (( und )) gefassten Schritte wurde nicht gegangen. 2. Es wurden Wald- und gruppenbezogene Lieder gesungen. 3. In Pausen wurden fakultativ durch die TN Aktivitäten waldpädagogischer Praxis vorgestellt und vermittelt.

7 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 7 1Einführungsaufgabe Bitte tragen Sie Ihren persönlichen biographischen Weg zu Wald/Natur und ggf. zur Waldpädagogik ein. Tauschen Sie sich darüber anschließend in Triaden aus und halten Sie Gemeinsamkeiten auf einem Plakat fest. Kindheit Gegenwart 2017 Natur Waldpädagogik

8 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 8 1Feedback-Kultur und Johari-Fenster Einpflegen! Öffentliche Person Blinder Fleck PrivatpersonUnbekanntes mir bekannt / unbekannt anderen bekannt / unbekannt

9 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 9 1 Diese Tage werden gut, wenn… /Zum Gelingen will ich durch Folgendes beitragen: Einpflegen!

10 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 10 1 Ins Labyrinth mit dem „Strippenzieher“ Bezugsquelle: Karl-Schubert-Werkstätten Karl-Schubert-Gemeinschaft e.V. | Kurze Str. 31 | Filderstadt | Telefon: | Einpflegen!

11 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 11 1 Ins Labyrinth mit dem „Strippenzieher“ Bezugsquelle Einpflegen!

12 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 12 Was ist Pädagogik? 2 Lebendiges Lernen wörtlich (aus dem Griechischen): Die Lehre davon, wie Kinder zu führen zu erziehen sind. (vgl. dazu: Andragogik und Gerontagogik) umfasst als Praxistheorie: Erziehung (Hilfe zu Sozialisation, Enkulturation Persönlichkeitsaufbau), Betreuung (Pflege, Fürsorge, Schutz) Bildung (autonomer Aneignungsprozess zwischen Innen und Außen) Pädagogik ist somit auf die drei o.g. Felder zielgerichtet angewandte Psychologie.

13 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 13  Ungewisse Zukunft: Was wird in Zukunft Relevanz haben?  Ziele: Welche Bildungsziele sollen erreicht werden?  Lernmotivation: Wird der Stoff von den Lernenden als sinnvoll angesehen? Problemfelder der Pädagogik 2 Lebendiges Lernen

14 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 14 Wald-Pädagogik 2 Lebendiges Lernen 1. fragt nach: den Vorkenntnissen, Erfahrungen, Absichten, Zielen der Partner; den Wechselwirkungen zwischen Mensch +Wald; ökologischen Zusammenhängen 2. zielt auf: Mensch in Einklang mit Natur bringen durch Sinnesanregung, Achtsamkeit; Erlebnis- und Gestaltungswelten erschließen; Förderung von Motorik, und körperlicher Arbeit (z.B. Pflanzen, Feuer machen), Kreativität + Sozialverhalten; Kennenlernen der Natur + Umgang mit ihr; Vermittlung einer Nachhaltigkeitshaltung 3. nutzt: kreativ natürliche Ressourcen des Waldes : Lebewesen, Holz, Steine, Moos, Laub; Lernmaterialien; Jahreszeiten; festes Regelwerk; die Elemente; die Sinne; erprobte Verfahren der Lernmethodik; Lieder, Geschichten (Nennungen aus den AGs)

15 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 15 Wald-Pädagogik 2 Lebendiges Lernen fragt nach zielt auf nutzt

16 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen WP – Die pädagogische Aufgabe 16 2 Lebendiges Lernen

17 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 17 2 Lebendiges Lernen Ein pädagogisches Motivationsmodell nach Maslow

18 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 18 2 Lebendiges Lernen Grundvoraussetzungen Bedürfnis-Ebenen Mittel Stufe 5 Selbstverwirklichung Individualität, Talent- entfaltung, Altruismus, Güte, Philosophie Stufe 4 Soziale Anerkennung Status, Wohlstand, Erfolge, Macht, Auszeichnungen Stufe 3 Soziale Beziehungen Freundeskreis, Partnerschaften, Liebe, Nächstenliebe, Kommunikation, Fürsorge Stufe 2 Sicherheit allgemeines Schutzbedürfnis, Freiheit von Angst und Bedrohung, Wohnung, Einkommen, Sicherheiten, Gesundheit, Ordnung, Religion und Lebensplanung Stufe 1 Körperliche Grundbedürfnisse Atmung, Wärme, Trinken, Essen, Schlafen, Fortpflanzung Diese dynamische Logistik zur Bedürfnisbefriedigung geht auf Abraham Maslow: A Theory of Human Motivation, Psychological Review 50 (1943): zurück.)

19 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Die Maslow‘schen Bedürfnisebenen in der Waldpädagogik Stufe 1: Biologische Grundbedürfnisse Atmung, Wärme, Trinken, Essen, Schlafen, Entspannung, Sexualität Unsere Mittel: Info: Was mitbringen? Trockene, angepasste Kleidung, festes Schuhwerk, wärmendes Feuer Essen + Trinken Sitz-/Ruheplatz (Waldsofa) Wechselnde Impulse zum Stehen, Bewegen, Sitzen, Liegen meditative Elemente frische Luft Rückzugsmöglichkeit (z.B. bei längeren Paarfreizeiten) Ort für unbeobachteten Toilettengang 19

20 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Die Maslow‘schen Bedürfnisebenen in der Waldpädagogik Stufe 2: Sicherheit allgemeines Schutzbedürfnis, Behaglichkeit, ruhe, Freiheit von Angst und Bedrohung Unsere Mittel: – Aufklärung über Vorhaben Gefahrenquellen/Sicherheitsvorkehrungen Mythen Krankheiten Erläuterung von Regelwerk/Spielregeln „Brücke“ zum Zuhause (z.B. Kuscheltier) Waldsofa/Kobel Authentisch-kompetentes Auftreten Schaffung eines festen „Raum im Raum“ (z.B. als Basislager) Unsicherheit nehmende Geschichte/Aktivität 20

21 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Die Maslow‘schen Bedürfnisebenen in der Waldpädagogik Stufe 3: Soziale Beziehungen Zusammengehörigkeit; Bindung, Freundeskreis, Partnerschaft, Liebe, Nächstenliebe, Fürsorge Unsere Mittel: Kennenlernspiele/Vorab-Info Gemeinsame Aufgabenstellung/Gruppenarbeiten (z.B. Hüttenbau) Erlebnisse/Abschlussgespräch gemeinsames Erlebnis /aus der gewohnten Umgebung sein Fürsorge, gegenseitige Verantwortung stärken, da Umgebung für alle neu (Freund sein) Kommunikation/Integration Vertrauensspiele/Sinnesparcour – - gemeinsame Ausrucksform (tanzen, singen, malen, bauen) – - Patenschaften (für Waldstück, jüngere Kinder) 21

22 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Die Maslow‘schen Bedürfnisebenen in der Waldpädagogik Stufe 4: Soziale Anerkennung Vertrauen, Gefühl, wertvoll und kompetent zu sein, Selbstwertschätzung, Anerkennung für andere Unsere Mittel: Lob + Tadel individuell angepasst Konstruktive Kritik – Kritikfähigkeit Verantwortung übertragen/TN fordern -Feedback-Kultur (Offenheit-Ehrlichkeit) -Vertrauens- und Partnerübungen, Gruppenspiele -operationale Zielsetzung – Erfolgserlebnisse -Nutzung der TN-Kompetenz durch Partizipation -soziale Bestätigung – Urkunde – Ehrenämter -Moderation – Einbeziehung aller TN -Konkurrenz zulassen aber nicht ausarten lassen -TN fordern (=fördern) -Gemeinsame Beobachtung und Reflexion der Gruppe, ihrer Dynamik und der einzelnen Mitglieder. 22

23 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Die Maslow‘schen Bedürfnisebenen in der Waldpädagogik Stufe 5: Selbstverwirklichung Individualität, Selbstaktualisierung, Talententfaltung, sinnvolle Ziele haben, Güte, Glaube, Philosophie Unsere Mittel: Kreative Aktionen mit Naturmaterialien Einzelaktionen (z.B. Waldgeist) und Gruppenaktionen Empathie-Spiele (z.B. Kinder nehmen Wald aus der Perspektive von div. Tieren oder Bäumen wahr) Waldmusik / Foto-Kunst /Waldgeschichten Lieblingsorte im Wald identifizieren Baumfinde-Spiele Sinne für Schönes schärfen ? Teilhabe + Selbstbestimmung Freiheit + Freiwilligkeit 23

24 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 24 Konstruktion Instruktion Lernen als aktiver, selbst gesteuerter, situativer und sozialer Prozess Unterrichten im Sinne von Anregen, Unterstützen und Beraten sowie Anleiten, Darbieten und Erklären 2 Lebendiges Lernen

25 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen „Ich will“ „Ich soll“ Autonomie Eigensinn subjektiv Kontrolle Fremdsinn Eigenes Begehren Anforderungen von außen Vorstellungen und Regel schon bestehende Vorstellungen und Regel eher Gestaltungsfreiheiten eher Zwänge Selbst entdecken „nach-denken“ bevorzugt: Einsatz aller Sinne bevorzug Hör-/Seh-Kanal Sinnenbetonte Sprache: Erzählungen, Bilder… sachliche Sprache: Texte, Abstraktionen, Analysen… Lebens-Kunst künstliches Leben intuitives Wissen aufgenommenes Wissen gleichzeitig: möglichst alles auf einmal objektiv Reihenfolge: alles schön der Reihe nach Beziehungen sind wichtig Inhalte sind wichtig Zit. und variiert nach K. Reich, S Lebendiges Lernen

26 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 26 R B D W P 2.5 Bindung + Bildung – Lerndispositionen Leuwener Modell Im sog. „Leuwener Modell“ (Ferre Laevers, 1997) werden Wohlbefinden und Engagiertheit als dominante Lern- und Bildungsdispositionen unterschieden Laevers nennt 5 Stufen der Engagiertheit: 1 passiv – teilnahmslos 2 aktive Momente 3 Ablenkung durch Reize 4 intensive Momente 5 anhaltend intensiv (Welche Merkmale gibt es für Wohlbefinden, welche für Engagiertheit?)

27 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Lerndispositionen bei Kindern Leuwener Modell Indikatoren für Wohlbefinden und Engagement (Nennungen aus der Gruppe) Entspannte Körperhaltung Offene Mimik und Gestik (rote Wangen, leuchtende Augen) Natürliches Lachen, Singen/Summen Bewegungsfreude Interessiert sein/eigenständiger Wissensdurst/nachfragen Kommunikationsbereitschaft: Fragen/ Vertrauen, Kritik äußern zu können/Anregungen/Selbstmitteilungen/ Gebrauch von Muttersprache bzw. Dialekt Friedfertigkeit Freie Bewegungen Totale Konzentration: Sich selbst- und zeitvergessen in eine Aufgabe vertiefen (Vergessen von Zeit, Raum, Grundbedürfnissen) = „Flow“ Aktive Teilnahme und Einbringen eigener Ideen Bleibeverhalten Euphorische Sozialkontakte

28 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 28 R B D W P 2.5 Lerndispositionen bei Kindern und Jugendlichen Lerndispositionen nach Margret Carr Die Neuseeländerin Margret Carr (und ihr folgend das Deutsche Jugendinstitut) beobachtet Lerngeschichten von Kindern mit 4 – 5 Stufen 1 Interessiert sein 2 Engagiert sein 3 Standhalten bei Herausforderungen 4 Sich mitteilen, sich austauschen, an der Lerngemeinschaft mitwirken 5. Ein positives Selbstbild entwickeln und

29 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 29 2 Lebendiges Lernen

30 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 30 2 Lebendiges Lernen Konstruktion: Erfinden von Welt Dekonstruktion: Kritisieren von Welt (entdecke, was die bisherige Welt- Konstruktion nicht erklärt) Rekonstruktion: Neu-Entdecken von Welt

31 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Wahrnehmungsapparat: Transfer Außenwelt

32 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Wahrnehmungsapparat: Außenwelt Kognitionen Filter Perzeptionen Emotionen

33 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Pädagogik als Beziehungs- und Veränderungsarbeit: Kognitionen Wahrnehmungs- apparat Kurzzeit- Gedächtnis Kognitiv – emotionaler Apparat (Langzeitgedächtnis) Analogie: Festplatte mit vielen Orderschränken und Unterordnern Verhaltenskonzept(e) Verhalten(sausformung) Übung Menschen Lernstoff / Veränderungsziel dem Verhalten folgende Konsequenzen

34 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 34 Kognitionen neuronales Netz Subjektive Abbildungen von Zusammenhängen und / oder Systemen Inter - subjektive Abbildungen von Zusammenhängen und / oder Systemen gefühlte Abbildungen von Zusammenhängen und / oder Systemen Intuition bewusst implizit unbewusst Kleine Ergänzung 2.6Kognitionen

35 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Wahrnehmung und Kognition: Wann ändern sich Kognitionen? Ich kenne nur solche Bäume. Auch das ist ein Baum! Was passiert in solch einer Situation?

36 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 36 Emotionen 2.6Kognition – Emotion und Verhalten oder physiologische Veränderungen spezifische Kognitionen subjektives GEFÜHLSerlebnis veränderte Verhaltensbereitschaft bis hin zu unkontrollierten Reaktionen (… im Affekt)

37 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Einstellung, Haltung Kognitionen Emotionen Bewertung einer Person eines Objekts einer Situation einer Idee WERTE (Gesinnung / Haltung)

38 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 38 Signal Kognition Emotion Verhalten Konsequenz STEH! Ich gehe! Knöllchen ACHTUNG! GEH! Emotion: Misst Kognition: aufpassen WANN ändert sich das Verhalten? 2.7 Verhalten(sänderung )

39 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 39 3Beziehung und Motivation: Am Anfang war die Beziehung Wie / wodurch schaffen wir Beziehung?

40 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Lerntheorie und Motivation hinzufügenwegnehmen gezeigte (neg.) Verhaltensbereitschaft nimmt ggf. ab. z. B. Zustimmung, Zuwendung positive Verhaltens- Bereitschaft wird gestärkt z. B. „Das ist falsch!“ Nichtbeachtung positiver Reiz gezeigte Verhaltensbereitschaft nimmt ggf. ab. negativer Reiz Sanktionsabsicht Pädagogisches Verhalten Bereitschaft zu Fortführung neg. Verhaltens wird ggf. abgebaut

41 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Dimensionen von Pädagogik Welche Bedingungen unterstützen das Nachahmungsverhalten?  Glaubwürdigkeit  Authentizität  Bewertung der Handlung  Überzeugung  Erreichbarkeit (Konzept) des Verhaltens  Macht → Konsens Erfolg

42 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 42 3 Der Einzelne und die Gruppe … und wer bin ich?

43 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 43 Jede Gruppe besteht aus einzelnen Persönlichkeiten… … in der jede (r) eine Rolle „spielt“ ich mache ich denke entspannt nach bin schon mal weg lass mal kommen bin woanders sowieso 4.1Mit welcher Vergangenheit bin ich hier?

44 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Gruppe: Merkmale und Dynamiken ABGRENZUNGEN Individuum Dyade/Triade Kleingruppebis max. 10 Mitglieder GroßgruppeKoalitionsbildung / Untergruppen Mengez.B. Publikum Masseemotional aufgepeitschte Menge

45 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Wann ist eine Gruppe eine Gruppe? Wesentliche Aspekte sind:  Gemeinsame Aufgabe / Zielsetzung  (virtuelle) face – to face – Interaktion  Wir – Verständnis  gewisse Dauerhaftigkeit Welche dieser Aspekte sind für uns von Bedeutung

46 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Männlich oder weiblich besetzte Rollen in Gruppen Gruppenführerinformell oder formell Koordination / Gruppenziele / Rahmenbedingungen Emotionaler FührerEmotionale Bedürfnisse der Gruppe Gruppenklima Spezialistanerkannte Fachautorität Akteurorientiert sich am Gruppenführer Opponentggf. „Gegenelite“ SündenbockProjektionsfläche für Misserfolg Außenseitervom Kasper bis zum Mitglied für alle Fälle

47 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Phasen der Gruppen- und Teamentwicklung (idealtypisches Modell nach B.W. Tuckman) Forming (Formierungsphase) höfliches Abtasten, Aufbau von Sicherheit Führen ist angesagt Storming (Konfliktphase) Ausdifferenzierung der Rollenstrukturen Norming (Regeln schaffen) Entwicklung von Standards, Umgangsformen, Kommuni- kationsstrukturen, REGELN Performing (Arbeitsphase) Arbeitsorientierung, Flexibilität, Ressourceneinsatz, Wunsch: hohe Selbststeuerung der Gruppe Finishing (Abschlussphase) Ergebnissicherung und –bewertung, Auflösung oder Neukonstituierung der Gruppe/des Teams

48 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Gruppenpädagogische Übung Bildung von 3 fachlich gemischten Gruppen Benennung von drei BeobachterInnen Aufgabe an die Arbeitsgruppen: Entwerfen Sie auf einem Papierbogen Ihr gemeinsames Bild vom Wald, das Sie uns anschließend präsentieren. Aufgabe an die Beobachtenden: Sie erhalten einen Beobachtungsbogen. Bitte beobachten und skizzieren Sie entscheidende Gruppenprozesse.

49 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Beobachtungskriterien : B1: Übernahme der Aufgabe Wie „reformuliert“ die Gruppe die Aufgabe und macht sie sich zum gemeinsamen Ziel? B2: Welche Rollen entstehen während des Prozesses? Who is who? (Nicht alle Rollen müssen ausgefüllt sein) Gruppenführer Emotionaler Führer Spezialist für was Mitläufer Opponent Sündenbock Außenseiter B3: Wie organisiert die Gruppe die Aufgabe? Wer macht was? B4: Wie kommuniziert die Gruppe? B5: Was fällt Ihnen besonders auf?

50 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Auswertung der Gruppenprozesse Ablesen und Interpretieren der Arbeit durch die Nicht-Produzenten Ergänzung/Korrektur durch die AG Feedback der AG-Prozess-Beobachter/innen Austausch über die Beobachtungen

51 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 51 Einzelne und die Gruppe: Unser Bild vom Wald 1

52 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 52 Einzelne und die Gruppe: Unser Bild vom Wald 2

53 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 53 Einzelne und die Gruppe: Unser Bild vom Wald 3

54 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 54 Einzelne und die Gruppe: Unser Bild vom Wald 3

55 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 55 Einzelne und die Gruppe: Unser Bild vom Wald 3

56 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 56 Einzelne und die Gruppe: Unser Bild vom Wald 3

57 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 57 Einzelne und die Gruppe: Unser Bild vom Wald 3

58 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 58 Einzelne und die Gruppe: Unser Bild vom Wald 3

59 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 59 Einzelne und die Gruppe: Unser Bild vom Wald 3

60 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 60 Einzelne und die Gruppe: Unser Bild vom Wald 3

61 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 61 Einzelne und die Gruppe: Unser Bild vom Wald 3

62 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 62 Einzelne und die Gruppe: Quadratlegeübung

63 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 63 Einzelne und die Gruppe: Unser Bild vom Wald 3 Wie anfangen? Blatt als Eintrittskarte durch von 2 Menschen gebildeten Torbogen Auftrag, 2 genau gleiche Dinge zu suchen Blind in „andere Welt“ führen Begrüßungsritual (z.B. Lied) als Eröffnung des Wegs in den Wald Jede(r) geht zunächst zum Lieblingsbaum (bei mehrfachen Waldbesuchen) Begrüßung mit Selbstvorstellung, Einladung in den „Zauberwald“, mit Regelvermittlung und mit Kuckuckspfeife Benennung dessen, was die TN insgesamt in der Zeit erwartet/Vorstellung Ablaufplan Im Kreis innehalten und blind mit den Sinnen erspüren: „Wo bin ich? Was ist das für ein Ort?“ (Was sagen mir die Nase, die Haut, die Ohren, die Füße, die Augen?)

64 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 64 5 Begegnungsübung Die Gruppe teilt sich in Unbeschuhte, die an einer Stirnwand des Raumes nebeneinander Aufstellung nehmen, und in Maskierte (DinA4-Blatt mit zwei Gucklöchern vor dem Gesicht), die von draußen maskiert in den Raum kommen und an der gegenüberliegenden Seite nebeneinander Aufstellung nehmen. Aufgabe: ohne zu sprechen haben nun alle die gegenüberliegende Raumseite zu erreichen; maximale Schrittlänge: ½ Fuß; bei der Begegnung der sich gegenüberstehenden PartnerInnen dürfen die Maskierten mit den Barfüßigen machen, was sie wollen. Auswertung: 1. Gefühle und Gedanken austauschen, zunächst in beiden Teilgruppen, dann in Begegnungsdyaden 2. Schreibgespräch zu den vier Satzanfängen: „WaldpädagogInnen sind gegenüber der zu begleitenden Gruppe wie Maskierte/ bzw. wie Barfüßige, weil.../wenn...“ und: „Die Gruppenmitglieder sind gegenüber den WaldpädagogInnen wie Barfüßige / bzw. wie Maskierte, weil.../wenn...“

65 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 65 WaldpädagogInnen sind wie Barfüßige weil/wenn sie ihr „Gegenüber“ nicht kennen! sie den Weg kennen sie den Mut haben sich auf den Weg zu machen sie auf eine Gruppe Maskierter trifft sie leise und vorsichtig ihrem Gegenüber begegnen sie sich wünschen, dem TN etwas mit zu geben, vor allem „Offenheit“ und Freude sie auf unbekannte Erwartungen/Gefühle treffen Unsere Zielgruppen sind wie Barfüßige, weil/wenn… sie nicht wissen, was sie erwartet ich die Situation (Stimmung, öffnen,…) „in der Hand“ habe und die Qualität unseres Miteinander bestimme sie voller Spannung sind wir uns erst auf beschuhten Sohlen begegnen nicht wissen, wie mit ihren Erwartungen umgegangen wird sie mich nicht kennen sie im ihnen unbekannten Wald schutzlos sind sich auf den Weg führen

66 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 66 WaldpädagogInnen sind wie Maskierte, weil/wenn… sie eine Rolle spielen sie sich nicht offen zeigen sie sich nicht auf „die Gegenüber“ einlassen nicht „echt“ sind der Zielgruppe ungekannt/fremd sind eingeschränktes Blickfeld haben sie die Wünsche/Interessen ignorieren sie den Handlungsablauf bestimmen Unsere Zielgruppen sind wie Maskierte, weil/wenn… uns (fast) völlig ungekannt sie sich nicht (gleich) zeigen sie sich nicht auf uns, unser Tun und den Wald einlassen weil sie ein eingeschränktes Blickfeld haben uns nicht genügend Rückmeldung geben sie uns „erst einmal“ fremd sind sie sich erst aus der „Reserve“ locken lassen wollen wir sie aktivieren müssen wir ihnen die Maske lassen

67 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 67 R B D W P 6. Zielgruppenmerkmale – Wer begegnet uns? 6.1 Entwicklungspsychologie Die Frühphase Geistiges Wachstum: Das Fötus-Gehirn generiert pro Minute Neuronen. Erwachsenenstatus: 100 Milliarden Neuronen Neuronales Wachstum: erste 12 Monate: 40%, 4 Jahre: 75% 7 Jahre: 90% Körperliches Wachstum beschleunigt bis zum 4. Lebensjahr: 40%, (dann: 7 Jahre Stabilität!) bis zum 12. Lebensjahr: 50% im 18. Lebensjahr: 100%

68 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 68 R B D W P 6. Zielgruppenmerkmale – Wer begegnet uns? 6.1 Entwicklungspsychologie Pubertät (=Behaarung) Psychische Reaktionen: Verändertes Körperempfinden: Selbstzweifel: Unabhängigkeitsgefühl: Schamgefühl: Abgrenzung von der Familie: Kränkbarkeit: Rückzug:

69 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 69 R B D W P 6. Zielgruppenmerkmale – Wer begegnet uns? 6.1 Entwicklungspsychologie Interaktionistisches Menschenbild Die Kontextualisierung von Entwicklung führt dazu, dass das interaktionistisch ausgerichtete Menschenbild sich immer mehr durchsetzt. So werden Entwicklungsprobleme als Passungsprobleme aufgefasst. Erfolgreiche Entwicklung ist die Passung zwischen: Zielen Potentialen Anforderung Angebot

70 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 70 R B D W P So viel Informationen können pro Sekunde von den Sinnesorganen aufgenommen werden: Ein Bit stellt dabei die kleinste m ö gliche Informationseinheit dar. Gesichtsorgan Haut Ohren Geruch Geschmack Zielgruppenmerkmale – Wer begegnet uns? 6.1 Entwicklungspsychologie

71 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 71 Arbeitsauftrag: Entwicklungskrisen und Entwicklungsaufgaben von jungen Menschen Lektüre eines Kurztextes Welche Entwicklungshilfen kann Waldpädagogik leisten? 6. Zielgruppenmerkmale – Wer begegnet uns? 6.1 Entwicklungspsychologie

72 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Zielgruppenmerkmale – Wer begegnet uns? 6.2 Kind-Natur-Verhältnis Leben in der Glasmenagerie Hinter Glas Wohnen, Arbeiten, Lernen Freizeit, Sport, Konsum Auto, Bus und Bahn Vor Glas TV, PC, Gameboy, Internet, Mail, Handy,… Quelle: Die Nachhaltigkeitsfalle. Befunde des Jugendreports Natur ’06 Rainer Brämer Natursoziologe Univ. Marburg copyright rainer brämer 2006

73 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Zielgruppenmerkmale – Wer begegnet uns? 6.2 Kind-Natur-Verhältnis Viele Naturkontakte Mehrmals pro Woche im Grünen: 68% in Gärten 47% in Feld und Flur 38% im Wald 61% erreichen den nächsten Wald in 5 Minuten Das habe ich schon oft gemacht: 66% auf Baum geklettert 53% auf Baumstamm balanciert 45% allein durch Wald gegangen Basis: „Natur obskur“: Schüler/innen Kl. 6+9 aller Schulformen copyright rainer br ä mer 2006 / Universit ä t Marburg Jugendreport Natur ‘ 06

74 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Zielgruppenmerkmale – Wer begegnet uns? 6.2 Kind-Natur-Verhältnis Waldaktivitäten im letzten Sommer 67% Wandern Mädchen 77%, Jungen 53% 47% Radeln 37% Spielen 12% Waldjugendspiele 9% Lehrpfad copyright rainer br ä mer 2006

75 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Zielgruppenmerkmale – Wer begegnet uns? 6.2 Kind-Natur-Verhältnis Abschied von der Natur (1) Das machen Jugendliche gern Kl.6 Kl.9 Baum erklettern 40% 13% Bergsteigen 40% 23% Paddeln 37% 27% Wandern 14% 8% Abenteuer 75% 56% Wildnis 46% 36% Basis: „Natur obskur“: Schüler/innen Kl. 6+9 aller Schulformen copyright rainer brämer 2006, Universität Marburg Jugendreport Natur ‘06

76 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Zielgruppenmerkmale – Wer begegnet uns? 6.2 Kind-Natur-Verhältnis Abschied von der Natur (2) Das mache ich gern: Paddeln 55% 32% Klettern 46% 32% Wandern 28% 11% Das habe ich noch nie gemacht: 23% ein Reh in freier Wildbahn beobachtet 33% einen Schmetterling oder Käfer gefangen 63% bei Waldarbeiten geholfen Basis: Schüler/innen Kl. 6+9 aller Schulformen copyright rainer brämer 2006; Universität Marburg Jugendreport Natur ‘06

77 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Zielgruppenmerkmale – Wer begegnet uns? 6.2 Kind-Natur-Verhältnis Zweidimensionale Welt Durchschnittlicher Zeitbedarf pro Tag Alle Fernsehen 93 min Internet 47 min PC-Spiele 45 min Summe pro Tag 185 min Summe pro Woche 21 h Unterricht pro Woche 22 h (Zeitstunden) copyright rainer brämer 2006 Universität Marburg Jugendreport Natur ‘06

78 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Zielgruppenmerkmale – Wer begegnet uns? 6.2 Kind-Natur-Verhältnis “ Cocooning “ – Leben in der Wohnkapsel mit Bild- und Tonverbindung in eine verinselte Außenwelt ausgestattet mit Vollversorgung, untermalt von Klangteppichen Hausarrest ist nicht länger eine Strafe, Stubenhocker kein Schimpfwort! nach rainer br ä mer Universit ä t Marburg Jugendreport Natur ’ und was setzen WaldpädagogInnen dagegen?

79 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 79 7 Grundlagen der Kommunikation – Wie kommunizieren wir in der Begegnung? 7.1Die 4 Seiten einer Nachricht (nach Friedemann Schulz von Thun) Botschaft / Nachricht SachinformationBeziehung Ich - InformationAppell

80 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Die 4 Seiten einer Nachricht Analysieren Sie bitte folgenden Dialog: (frei nach Schulz von Thun) Situation: SIE fährt den Wagen, ER ist Beifahrer. Er:Die Ampel ist grün. SIE:Fährst Du oder fahre ich?! 7 Grundlagen der Kommunikation – Wie kommunizieren wir in der Begegnung?

81 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 81 Es zählt das, was beim Empfänger ankommt – nicht das, was der Sender sagt! 7 Grundlagen der Kommunikation – Wie kommunizieren wir in der Begegnung? 7.1 Der Empfänger „dominiert“ die Kommunikation

82 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 82 7 Grundlagen der Kommunikation – Wie kommunizieren wir in der Begegnung? 7.2 Grundlegung der Themenzentrierten Interaktion (TZI) TZI ist ein Konzept und eine Methode zur Arbeit in Gruppen. Ziel ist soziales Lernen und persönliche Entwicklung. TZI wurde entwickelt von der Psychoanalytikerin und Psychologin Ruth Cohn. 3 Axiome: Autonomie Es gilt, die Autonomie des Einzelnen zu würdigen und hervorzubringen – ohne seine Interdependenz zu schwächen. Wertschätzung Ehrfurcht und Respekt sind Grundlage humanen Handelns. Grenzen erweitern Die freie Entscheidung steht in Bezug zur inneren und äußeren Realität.

83 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 83 Das Vier – Faktoren - Modell Jeder Mensch steht in wechselseitigen Abhängigkeiten (Interdependenz). ES (die Aufgabe, das Ziel, das Thema) ICH mit meinem Bedürfnispaket WIR (die Gruppe) GLOBE die Umwelt(en) 7 Grundlagen der Kommunikation – Wie kommunizieren wir in der Begegnung? 7.2 Grundlegung der Themenzentrierten Interaktion (TZI)

84 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 84 7 Grundlagen der Kommunikation – Wie kommunizieren wir in der Begegnung? 7.2 Grundlegung der Themenzentrierten Interaktion (TZI) Pädagogische Leitsätze: 1. Vertritt dich selbst in deinen Aussagen; sprich per "Ich" und nicht per "Wir" oder per "Man". 2. Wenn du eine Frage stellst, sage, warum du fragst und was deine Frage für dich bedeutet. 3. Sei authentisch und selektiv in deinen Kommunikationen. Mache dir bewusst, was du denkst und fühlst, und wähle, was du sagst und tust. 4. Halte dich mit Interpretationen von anderen so lange wie möglich zurück. Sprich stattdessen deine persönlichen Reaktionen aus. Fortsetzung

85 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Sei zurückhaltend mit Verallgemeinerungen. 6. Wenn du etwas über das Benehmen oder die Charakteristik eines anderen Teilnehmers aussagst, sage auch, was es dir bedeutet, dass du ihn so erlebst, wie er sich gibt. 7. Seitengespräche haben Vorrang. Sie stören und sind meist wichtig. Sie würden nicht geschehen, wenn sie nicht wichtig wären. 8. Nur einer zur gleichen Zeit bitte. 9. Wenn mehr als einer gleichzeitig sprechen will, verständigt euch in Stichworten, worüber ihr zu sprechen beabsichtigt. 10. Beachte die Körpersignale! dargestellt nach Ruth Cohn, Von der Psychoanalyse zur Themenzentrierten Interaktion 1975, Seite 123ff.

86 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 86 7 Grundlagen der Kommunikation – Wie kommunizieren wir in der Begegnung? 7.3 Sieben Fallen der Kommunikation 1. Gedacht heißt noch nicht: gesagt! 2. Gesagt heißt noch nicht: gehört! 3. Gehört heißt noch nicht: verstanden! 4. Verstanden heißt noch nicht: einverstanden! 5. Einverstanden heißt noch nicht: gekonnt! 6. Gekonnt heißt noch nicht: angewandt! 7. Angewandt heißt noch nicht: beibehalten! Beispiele, Ursachen und Gegenstrategien

87 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 87 7 Grundlagen der Kommunikation – Wie kommunizieren wir in der Begegnung? Arbeitsaufträge 1. Leiten Sie aus dem Modell der 4-seitigen Kommunikation praktische Konsequenzen für Ihren waldpädagogischen Alltag ab. 2. Entwickeln sie Begründungen und ggf. Gültigkeitsgrenzen zu den TZI-Leitsätze für Ihren waldpädagogischen Alltag. 3. Tragen Sie anhand von Beispielen Ursachen und Gegenstrategien zu jeder der Sieben Fallen der Kommunikation zusammen.

88 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 88 R B D W P 9 Projektarbeit 9.1 Projektdefinition Ein Projekt ist ein einmaliger Prozess, der aus einem Ensemble von abgestimmten, gelenkten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endterminen besteht und durchgeführt wird, um unter Berücksichtigung von Zwängen bezüglich Zeit, Kosten und Ressourcen ein Ziel zu erreichen, das spezifische Anforderungen erfüllt. „Projekt“ leitet sich vom Lateinischen her: proiectum, Neutrum zu proiectus 'nach vorn geworfen', Partizip Perfekt von proiacere 'vorwärtswerfen'. Quelle: Wikipedia

89 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 89 P Planung R Reflexion W Wahr - nehmung Z Zielsetzun g D Durchfüh - rung R B D W P 9 Projektarbeit 9.2 Der pädagogische Regelkreis B Bewertung Eine Weiterentwicklung des 5 Elemente umfassenden Konzepts von Marinus van Beugen: Agogische Intervention. Planung und Strategie

90 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 90 R B D W P 9 Projektarbeit 9.3 Der Regelkreis - angewendet Beispielsituation: Seit einer halben Stunde bewegen Sie sich mit Viertklässlern durch den Buchenwald. Ein Schüler fragt: „Wann sehen wir endlich einen richtig großen Keiler?“ Und andere Jungen rufen bestätigend: „Ja, einen Keiler!“ 1.Beschreiben Sie mit Hilfe des Regelkreises Ihr pädagogisches Vorgehen in dieser Situation (zunächst für sich allein). a)Was nehme ich in dieser Situation wahr?W b)Wie bewerte ich sie?B c)Welche Zielvorstellungen leite ich daraus ab?Z d)Was plane ich, um diese Ziele zu erreichen?P e)Wie habe ich mich konkret verhalten?D f)Bin ich mit der Situation adäquat umgegangen?R Mit Hilfe des Regelkreises lassen sich auch waldpädagogische Großprojekte entwerfen, gliedern, darstellen, durchführen und evaluieren!

91 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 91 R B D W P 9 Projektarbeit 9.4 Zielkriterien Ziele sollen möglichst folgenden Kriterien genügen: Ø spezifisch (Dimension: Person/Gruppe + Situation) Ø messbar (Dimension: Kontrolle) Ø akzeptiert / konsensuell (Dimension: Motivation) Ø realistisch / erreichbar (Dimension: Ressource) Ø terminiert (Dimension: Zeit) sog. SMART-Regel

92 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 92 R B D W P 9 Projektarbeit 9.5 „W-Fragen“ als Projektfragen Projektentwicklung folgt den W-Fragen: Was? – Beschreibung Warum? – Grund/Anlass Wozu? – Ziel Für wen? - Adressaten/-innen Wer? – Verantwortliche Mit wem? - Partner/-innen Wie? – Methoden, Ablauf Womit? - Material, Finanzen Wo? – Ort Wann? – Zeitpunkt, Zeitraum Ab wann? – Vorbereitung/ Durchführung/Auswertung

93 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 93 9 Projektarbeit 9.6 Arbeitsauftrag Entwickeln Sie mit Hilfe des Regelkreises ein erstes Nachmittags-Wald-Projekt von 2 Stunden für eine jeweils 12-köpfige a) Kindergartengruppe (4-5 J) b) CVJM-Kindergruppe (9-11 J) c) Gruppe Jugendclub (13–15 J) in einem Mischwald (Plenterwald).

94 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Folgende waldpädagogisch relevanten Bilder vom Kind lassen sich (in Anlehnung an das Johari- Fenster) in der Fachkräfte-/Eltern-/WaldpädagogInnen- Kommunikation unterscheiden: Eigenschaften des Kindes den Eltern/Familien bekannt den Eltern/Familien unbekannt den Waldpäd. bekannt 1 „ö ffentliches Kind “ 2 „ KiTa-/Schul- /“WP“-Kind “ den Waldpäd. unbekannt 3 „ Familienkind “ 4 „ unentdecktes Kind “ (schlummernde Potentiale)

95 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) - Annäherungen Der Begriff Nachhaltigkeit wurde im 18. Jahrhundert in der Forstwirtschaft geprägt. "Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann! So viel Holz, wie nachwachsen kann!“ Hans Carl von Carlowitz, 1713

96 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) - Annäherungen Nachhaltige Entwicklung Erst seit dem „Erdgipfel Umwelt und Entwicklung“ 1992 in Rio de Janeiro, der größten Gipfelkonferenz des 20. Jahrhunderts, ist nachhaltige Entwicklung zentrales Weltthema. Von der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung wurde nachhaltige Entwicklung ("sustainable development") so definiert: „Nachhaltig ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.“ (Brundlandt-Report 1987)

97 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) - Annäherungen Bildung für nachhaltige Entwicklung Ihre 6 didaktischen Prinzipien Der "Orientierungsrahmen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" der Bund-Länder- Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung formuliert folgende didaktische Prinzipien und Schlüsselqualifikationen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung: System- und Problemorientierung Verständigungs- und Werteorientierung, Kooperationsorientierung Situations-, Handlungs- und Partizipationsorientierung Selbstorganisation Ganzheitlichkeit

98 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) - Annäherungen Bildung für nachhaltige Entwicklung Ihre 6 didaktischen Prinzipien Der "Orientierungsrahmen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" der Bund-Länder- Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung formuliert folgende didaktische Prinzipien und Schlüsselqualifikationen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung: System- und Problemorientierung Verständigungs- und Werteorientierung, Kooperationsorientierung Situations-, Handlungs- und Partizipationsorientierung Selbstorganisation Ganzheitlichkeit

99 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) - Annäherungen Ziel einer Bildung für nachhaltige Entwicklung Ihr Ziel ist es, allen Menschen Bildungschancen zu eröffnen, die es ihnen ermöglichen, sich Wissen und Werte anzueignen sowie Verhaltensweisen und Lebensstile zu erlernen, die für eine lebenswerte Zukunft und positive gesellschaftliche Veränderung erforderlich sind. Sie zielt darauf, die Menschen zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Berücksichtigung globaler Aspekte zu befähigen. In allen Bildungsbereichen sollen Lernprozesse initiiert werden, die zum Erwerb von Analyse-, Bewertungs- und Handlungskompetenz beitragen.

100 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Aufgaben zur Entwicklung der Wald-Mensch-Bezüge

101 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Auswertung Erfahrungsaustausch zu Auswertungsverfahren Auswertungsbogen Landesforsten Zum Abschluss...

102 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Auswertung Die Dartscheibe kann auch als sog. Stendogramm durch Stellen der Personen zu verschiedensten Auswertungsfragen variiert werden.

103 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen Literatur + Material Antons, Klaus: (2011): Praxis der Gruppendynamik. Übungen und Techniken. Göttingen, 9.Aufl., Göttingen 2011 G. Bodenmann, M. Perrez, M. Schär (2004): Klassische Lerntheorien. Grundlagen und Anwendungen in Erziehung und Psychotherapie. R. C. Cohn (1975): Von der Psychoanalyse zur themenzentrierten Interaktion. Von der Behandlung einzelner zu einer Pädagogik für alle. L. Fischer, G. Wiswede (2002(2)): Grundlagen der Sozialpsychologie. Richard J. Gerrig/ Philip G. Zimbardo: Psychologie, (Pearson) München 2008 (18. Aufl.),980 S. Grob, Alexander / Jaschinski, Uta: Erwachsen werden. Entwicklungspsychologie des Jugendalters, Weinheim, Basel, Berlin (Beltz), 2003 Jehn, Margarete und Wolfgang: Ich bin der Baum vor deinem Haus. Baumlieder & Baumgeschichten, Worpswede 1990 (Worpsweder Musikwerkstatt, Am Hasenmoor 23, Worpswede, Tel.: 04792/1498 (www.jehnmusik.de) Richard Louv (2011): Das letzte Kind im Wald? Beltz-Verlag Fortsetzung Folgeseite

104 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 104 Literatur F. Schulz von Thun (verschiedene Jahrgänge): Miteinander reden (Serie von 3 Bänden bei rororo). Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in Bayern. – 165 S. + Anhang, Augsburg & Freising-Weihenstephan.: (BAYERISCHE LANDESANSTALT FÜR WALD UND FORSTWIRTSCHAFT, Am Hochanger 11, Freising Tel.: ++49 (0)8161/ , )http://www.lwf.bayern.de Bruno Hespeler: Prügelknabe Wald


Herunterladen ppt "Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 1 Grundmodul Pädagogik für das Zertifikat Waldpädagogik."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen