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Bildquelle: Yukio Ohyama Meteo 238 Meteorologie und Klimaphysik (16) Wolkengattungen.

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Präsentation zum Thema: "Bildquelle: Yukio Ohyama Meteo 238 Meteorologie und Klimaphysik (16) Wolkengattungen."—  Präsentation transkript:

1 Bildquelle: Yukio Ohyama Meteo 238 Meteorologie und Klimaphysik (16) Wolkengattungen

2 Einteilung der Wolken Die Einteilung von Wolken erfolgt nach ihrer Höhenlage (über dem Erdboden). Es gibt: Hohe Wolken(Cirro- )7 – 13 km Mittelhohe Wolken(Alto- )2 – 7 km Tiefe Wolken Boden – 2 km Wolken, die sich über mehrere Stockwerke erstrecken Die Höhenangaben gelten für mittlere Breiten. Bei diesen Wolken unterschiedet man dann noch zwischen: Haufenwolken(Cumulus) Schichtwolken(Stratus) Damit ergeben sich insgesamt 10 Wolkengattungen, die man dann, wenn man will, in (verwirrend viele) Arten und Unterarten unterteilen kann. Meteo 239

3 Hohe Wolken Cirrus Wolken (Ci) (Federwolken) bestehen ausschließlich aus Eis- kristallen. Cirren sind, so wie die anderen hohen Wolken, harmlos. Aus ihnen fällt kein Niederschlag. Sie sind allerdings häufig die ersten Anzeichen für das Herannahen einer Warmfront. Bilder: NOAA (l), UF (r). Meteo 240

4 Hohe Wolken Cirrocumulus Wolken (Cc), auch kleine Schäfchenwolken sind relativ selten zu beobachten. Künstliche Cirrocumuli entstehen aus Kondensstreifen. Bildquelle: B. Mühr, Karlsruher Wolkenatlas, Meteo 241

5 Hohe Wolken Cirrostratus Wolken (Cs) sind sehr dünne Schichtwolken, durch die die Sonne immer zu sehen ist (links, B. Mühr). Oft beobachtet man, so wie hier (bzw. rechts: UF), eine kreisförmige Halo- Erscheinung um die Sonne, sie entsteht durch Lichtbrechung und Reflexion in den Eiskristallen (Kapitel 8). Meteo 242

6 Mittelhohe Wolken Altocumulus Wolken (Ac), auch bekannt als (grobe) Schäfchenwolken, bestehen aus (unterkühlten) Wassertröpfchen. Die meist ausgedehnten Felder der einzelnen Wolkenteile haben die Form langgestreckter, paralleler Walzen. Bildquelle: B. Mühr (l), UF (r). Meteo 243

7 Mittelhohe Wolken Altocumulus lenticularis (Ac len) ist die be- kannteste Art der Gattung Altocumulus. Diese Linsenwolken treten häufig bei Föhn an der windabgewandten Seite des Gebirges auf. Bildquelle: B. Mühr (o), UF (r). Meteo 244

8 Mittelhohe Wolken Altocumulus lenticularis sind immer ein Zeichen für starken Höhenwind. Sie bleiben aber lange Zeit praktisch am gleichen Platz und folgen nicht der Luftströmung. Bildquelle: UF. Meteo 245

9 Mittelhohe Wolken Lenticularis Wolken, wie hier am Mt. Rainier, sind für einige UFO - Sichtungen verantwort- lich. Bildquelle: Ryan Verwest (oben), Tim Thompson (rechts). Meteo 246 Profis argumentieren natürlich damit, dass sich die UFOs hinter den Wolken verbergen.

10 Mittelhohe Wolken Altostratus (As) ist eine mittelhohe Schichtwolke. Durch die dünneren Abschnitte kann die Sonne noch durchscheinen. Meist haben sie eine große Ausdehnung. Die Abfolge Cirrostratus – Altostratus ist ein sicheres Anzeichen für das Herannahen einer Warmfront. Bildquelle: B. Mühr. Meteo 247

11 Tiefe Wolken Stratus (St) ist eine tiefliegende, meist einförmige Schichtwolke (hier Stratus nebulosus). Niederschlag fällt als Nieselregen oder Schneegriesel. Häufig in Klagenfurt zu beobachten, allerdings von der Unterseite. Bilder: UF. Meteo 248

12 Tiefe Wolken Stratocumulus (Sc) ist eine Haufenschichtwolke. Aus ihr fällt in der Regel kein Niederschlag. Bei uns ist es eine der häufigsten Wolkengattungen, die Unterscheidung zu Altocumulus ist nicht immer ganz einfach. Bildquelle: B. Mühr. Meteo 249

13 Tiefe Wolken Mit zunehmender Mächtigkeit (und damit schließlich Erstreckung über mehrere Stockwerke) werden St und Sc Wolken immer dunkler, es folgt der Übergang zu Wolken (s.u.), aus denen dann sehr wohl (ergiebiger) Niederschlag fällt. Bilder: UF. Meteo 250

14 Wolken mit vertikaler Erstreckung Nimbostratus (Nb) ist die klassische Regenwolke (bzw. Schneewolke). Sie verspricht anhaltenden Niederschlag (Landregen). Bild: B. Mühr. Meteo 251

15 Tiefe Wolken Cumulus (Cu) ist eine Haufenwolke, die durch Konvektion entsteht. Kleine Cumuli sind Schönwetterwolken. Bild: B. Mühr Meteo 252

16 Nicht mehr ganz tiefe Wolken Wenn sich Cumulus-Wolken, so wie hier, in größere Höhen erstrecken, können daraus (z.T. rasch) Gewitterwolken entstehen. Bildquelle: UF. Meteo 253

17 Wolken mit vertikaler Erstreckung Cumulonimbus (Cb) ist die Gewitterwolke. Charakteristisch ist der Amboss (aus Eiskristallen), der sich bildet, wenn die Wolke die Tropopause erreicht. Die Entwicklung von Cu zu Cb kann in weniger als einer halben Stunde vor sich gehen. Der bevorzugte Beobachtungsplatz ist eindeutig nicht unterhalb. Bildquelle: B. Mühr. Meteo 254

18 Wolken mit vertikaler Erstreckung … obwohl man dann andererseits interessante Details wie diese Böenwalze (Cb arcus) entdecken kann (und die heißt nicht zum Spaß so). Bild: UF. Meteo 255

19 Wolken mit vertikaler Erstreckung.. auch hier besser mit etwas Abstand (Shelf Cloud, Bild: Sean R. Heavey). Meteo 256

20 Wolken mit vertikaler Erstreckung Spätestens wenn man derartige Mammatus Wolken sieht (Cb mam, Übersetzung selbst nachschlagen) ist es Zeit für einen sicheren Unterstand. Sie zeigen heftige Vertikalbewegung kurz vor Ausbruch des Gewitters an. Bilder: Jorn C. Olsen. Meteo 257

21 Wolken mit vertikaler Erstreckung Das Flugzeug ist hier nicht der optimale Beobachtungsort, eignet sich aber gut als Größenvergleich. Bild: Ronald J. Palazzolo. Meteo 258

22 Wolken mit vertikaler Erstreckung Cumulonimbus incus aus sicherer Entfernung. Bild: Peter Desypris. Meteo 259

23 Wolkengattungen Die 10 Wolkengattungen noch einmal auf einen Blick (Quelle: W&K). Meteo 260


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