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Charles de Foucauld? Launenhaft – egoistisch – disziplinlos – unehrenhaft aus dem Militär entlassen geographischer Forscher Gottsucher leidenschaftlich.

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Präsentation zum Thema: "Charles de Foucauld? Launenhaft – egoistisch – disziplinlos – unehrenhaft aus dem Militär entlassen geographischer Forscher Gottsucher leidenschaftlich."—  Präsentation transkript:

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2 Charles de Foucauld? Launenhaft – egoistisch – disziplinlos – unehrenhaft aus dem Militär entlassen geographischer Forscher Gottsucher leidenschaftlich verliebt in Gott Hausknecht der Klarissen in Nazaret der Letzte Platz Bruder aller Menschen einer, der das Leben suchte

3 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen

4 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen

5 1858 – 1876Kindheit und Jugend...wenn der letzte Funke des Glaubens erloschen ist Der kleine Waisenknabe Am 15. September 1858 wird Charles Eugène Vicomte de Foucauld in Straßburg geboren. Nach dem Tod seiner Eltern (1864) wächst er bei seinem Großvater, Oberst Morlet auf, der nach dem Verlust von Elsass-Lothringen (1870) nach Nancy zieht. Er beginnt das Vorbereitungsjahr für die Militärschule Saint Cyr. Charles wird nach dem Tod seiner Eltern sehr verschlossen. Von seinem Großvater wird er verwöhnt. Als Jugendlicher entfernt er sich immer mehr von seinem Glauben und lebt wie man eben lebt, wenn der letzte Funke des Glaubens erloschen ist. Wegen Faulheit und Disziplinlosigkeit wird er von der Militärschule fortgeschickt.

6 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen 1876 – 1886Offizier und GeographDer Islam hat in mir eine große Erschütterung bewirkt... im Oktober tritt er in den Militärdienst ein, von dem er nach sechs Jahren Abschied nimmt, weil die militärische Disziplin sich mit seinem zügellosen Lebensstil nicht vereinbaren lässt Abenteuerlichen Forschungsreise durch Marokko ( ), die ihm in Frankreich hohe wissenschaftliche Ehrungen (April 1885) einbringt. Weitere Forschungsreisen ( ) zu Oasen in Südalgerien und Tunesien. An der Militärschule führt er sich als Lebemann auf. Er lebt ausschweifend und stellt sich mit –einer zwielichtigen jungen Frau namens Mimi zur Schau. Die Moslems, denen er in Marokko begegnet berühren ihn: ihr Glauben an Gott, ihre Frömmigkeit und ihre Gastfreundschaft. Der Islam hat in mir eine große Erschütterung bewirkt... Angesichts dieses Glaubens dieser Menschen, die in ständiger Gegenwart Gottes leben, ahnte ich, dass es etwas Größeres und Wahreres geben musste jenseits der Geschäftigkeit der Welt. Diese Expedition führt zu einer entscheidenden Veränderung im Lebensstil von Charles de Foucauld: er entwickelt Disziplin und Arbeitseifer; die Erfahrung einer starken und brüderlichen Freundschaft mit zwei Arabern und einem Juden; die Erfahrung der Ausgrenzung, die er in der Verklei- dung eines armen Juden in einem islamischen Land erlebt.

7 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen 1886 – 1897Bekehrung – sein Leben als Trappist Sobald ich glaubte, dass es einen Gott gibt, wurde mir klar, dass ich nichts anderes tun konnte, als für ihn allein zu leben im Februar 1886 Durch seine Cousine, Marie de Bondy, wird er in Paris mit Abbé Huvelin bekannt gemacht. Im Oktober 1886 sucht er ihn in der Kirche St. Augustin auf. Dabei kommt es zur Lebens- wende. Er beschließt zunächst, Trappist zu werden. Nach einer Wallfahrt ins Heilige Land lebt er von als Mönch in den Klöstern Notre Dame des Neiges in der Ardéche (Frankreich) und in dem ärmsten Trappistenkloster in Akbès (Syrien). Er entwickelt Pläne für eine eigene geistliche Gemeinschaft, deren Mitglieder ausschließlich von ihrer Hände Arbeit leben sollen, um so am vollkommens- ten das arme Leben Jesu von Nazaret nachzuahmen. (1896) Das Leben als Trappist ist ihm nicht arm genug und so verlässt er am Vorabend seiner Ewigen Gelübde (1897) die Trappisten. Der Friede, den die religiöse Persönlichkeit seiner Cousine Marie de Bondy ausstrahlt, verstärkt seine Suche nach dem Sinn seines Lebens. Eine sehr starke innere Gnade bewegte mich: ich begann, zur Kirche zu gehen, ohne zu glauben. Aber nur dort fühlte ich mich wohl und verbrachte lange Stunden damit, dieses merkwürdige Gebet zu wiederholen: Mein Gott, wenn es Dich gibt, lass mich Dich erkennen. Er beschreibt den Augenblick seiner Bekehrung: Gott du hast mich unter die Fittiche dieses Heiligen [Abbé Huvelin] gestellt... Ich bat um Religionsunter- richt: er ließ mich hinknien und beichten und schickte mich gleich danach zum Empfang der heiligen Kommunion. Er ist am entscheidenden Punkt seiner Bekehrung angekommen. Sobald ich glaubte, dass es einen Gott gibt, wurde mir klar, dass ich nichts anderes tun konnte, als für ihn allein zu leben Die Freundschaft mit seiner Cousine wird ausschlaggeben d für sein Gefühlsleben, aber auch für seine Spiritualität. Es wirkt vor allem auf seine Verehrung des heiligsten Herzens Jesu und die Anbetung des Allerheiligsten.

8 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen 1897 – 1901Hausdiener in Nazaret Jesus, das eine Maß Er geht mit Einwilligung seines geistlichen Vaters Abbé Huvelin nach Nazaret im Hl. Land, um dort als Hausdiener in einem Schuppen beim Kloster der Klarissen zu leben. Drei Jahre lang führt er in der Verborgenheit ein Leben des Gebetes und der einfachen Arbeit, ein Leben wie es Jesus in Nazaret geführt hat. Schließlich fasst er den Entschluss, die Priesterweihe zu empfangen. Unzählige Stunden der stillen Anbetung verbringt er mit der Meditation des Evangeliums....um Jesus immer ähnlicher zu werden. Allmählich begreift er, dass Jesus zu lieben auch bedeutet, an seiner Erlösungsarbeit teilzuhaben und dass ihm nachzufolgen bedeutet, der Bruder aller zu werden, besonders der Bruder derer, die noch nicht die Liebe Christi kennen. Er möchte die Anwesenheit der heiligen Eucharistie an möglichst vielen Orten verbreiten, um die Universalität der Erlösung zu verkünden. In dieser Absicht spricht er oft von der Heimsuchung Mariens, von ihrem Besuch bei Elisabeth. Nach seiner Bekehrung war die erste Zeit der Foucauldschen Spiritualität gekennzeichnet durch sein Verlangen nach Nähe zu Jesus und Seiner Hl. Familie. Das Verborgene Leben Jesu in Nazaret wurde für immer ein Kennzeichen seiner Spiritualität. In jener Zeit hat er bei seiner großen Meisterin, Therese von Jesus, eine Art der Frömmigkeit und des Gebetes entdeckt, die in der Freundschaft mit Jesus verankert sind.

9 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen – 1906Eremit in Beni Abbes...nicht dahin gehen, wo das Land heilig ist, sondern dorthin, wo die Seelen in der größten Not sind. in Beni Abbès Nach seiner Weihe zum freien Priester von Viviers am 9. Juni 1901 geht er ins algerische Béni Abbès. Hier errichtet er eine Einsiedelei in der Erwartung, bald Gefährten zu bekommen. Getrieben von dem Ruf zu den Ärmsten der Armen zu gehen und bei ihnen zu leben, entscheidet er sich 1905 zu den Tuareg in den Hoggar überzusiedeln. Da ihm der Zugang nach Marokko verwehrt wird, richtet er sich in Beni- Abbès, einer Oase nahe der Grenze zu Marokko ein. In der Sahara das verborgene Leben Jesu von Nazaret weiterleben, nicht um zu predigen, sondern um wie Jesus in Einsamkeit, Armut und einfacher Arbeit zu leben. Sein Leben in Beni-Abbès besteht darin, sich um die französischen Soldaten zu kümmern, um die armen Araber und um die Sklaven. Er kauft drei von ihnen frei. Das Drama der Sklaverei drängt ihn zum beharrlichen Protest bei den Behörden. Almosen, Gastfreundschaft, Gespräche und die Sprache bilden zusammen das wichtigste und originellste Mittel der Evangelisation für Bruder Karl: die Freundschaft. In der Persönlichkeit Bruder Karls lag eine Begabung zu großen und starken freundschaftlichen Beziehungen. Wenn man die Beziehung zu Christus – wie er – freundschaftlich lebt, kann man sie anderen Menschen auch nur in der Sprache der Freundschaft darstellen und Freundschaft zum Kern seines apostolischen Vorhabens machen. In seinem Leben hat Bruder Karl dieses Modell der Freundschaft unter drei Aspekten entwickelt: - mit Jesus - mit den Menschen - als Mittel und Weg des Apostolat.

10 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen – 1916 Bruder aller MenschenUnsere tiefste Demütigung ist das wirksamste Mittel, über das wir verfügen, uns mit Jesus zu vereinigen. letzte Fotografie im Jahr 1915 in Tamanrasset Er richtet sich in Tamanrasset ein. Er durchlebt Zeiten der Verlassen- heit (lange ohne die Erlaubnis, allein die Hl. Messe feiern zu dürfen). Erschöpft erkrankt er im Januar 1908 schwer und überlebt nur knapp mit der Hilfe der Tuaregs baut er auf dem Assekrem im Hogar eine neue Einsiedelei. In dieser Zeit widmet er sich beson- ders der Tuareg-Sprache, sammelt ihre Erzählungen und Gedichte und verfasst ein Wörterbuch. Drei mal reist er nach Frankreich (1909 / 1911 / 1913), um für die Idee einer Kongregation zu werben – jedoch ohne sichtbaren Erfolg. Als im Jahr 1914 in Frankreich der Krieg ausbricht, bleibt er auf Rat seines Freundes General Laperrine in Tamanrasset - baut dort ein kleines Fort, um die Bevölkerung zu schützen. Er lernt das Volk der wilden Tuareg kennen und schätzen und auch den Tuareg-Führer Mussa, dessen Berater und vertrauter Freund er werden wird. Die Tuareg verehren ihn bald als großen Marabut – einen wahren Gottesmann. Indem er in seiner Krankheit das bisschen Ziegenmilch der Tuareg, das für deren Kinder bestimmt war, dankbar annimmt, wird er einer von ihnen. Er erkennt, dass Freundschaft und geschwisterliche Liebe auf Austausch und Gegenseitigkeit beruhen. Er versteht seine Mission so: Mein Apostolat muss ein Apostolat der Güte sein. Wenn die Menschen mich sehen, sollen sie sagen: Dieser Mensch ist gut, also muss auch seine Religion gut sein. Sein Leben steht in der Spannung zwischen Mönch und Missionar. Bruder Karl verabschiedet sich von der Idee eines ortsgebundenen Lebens. Er trennt sich von den strengen, engen Regeln und sucht das ein- fache Leben nach dem Evangelium. Diese Weiter- entwicklung wird ein neues Lebens- modell: er möchte eine Kongregation gründen, um Nazaret ganz nahe am Leben der Menschen zu leben.

11 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen. 1. Dezember 1916 das Weizenkorndas in die Erde fällt und stirbt... Die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges erreichen auch den Hoggar. Er bleibt unter Gefährdung seines Lebens bei den Dorfbewohnern. Am Abend des 1. Dezember 1916 wird er von einer Bande bewaffneter Männer überfallen, die bei ihm Waffen und Wertsachen suchen. Ohne Widerstand lässt er sich festnehmen und berauben. Ein junger Mann, der ihn bewachen soll, hört das Herannahen von anderen Truppen, verliert die Nerven und erschießt Bruder Karl. Am 1. Dezember 1916 schreibt er noch an Marie de Bondy: Unser Zunichte werden ist das mächtigste Mittel, das wir haben, um mit Jesus eins zu werden und den Menschen Gutes zu tun. Und sein letzter Eintrag in sein Wörterbuch ist die Bezeichnung für eines gewaltsamen Todes sterben. Sein Bitte war: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.... Betet für meine Bekehrung, so dass ich sterben und reiche Frucht bringen kann.

12 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen Wenn das Weizenkorn aber stirbt, bringt es reiche Frucht... Zum Zeitpunkt seines Todes war Charles de Foucauld allein – ohne Weggefährten. Heute versuchen weltweit Laien, Priester und Ordensleute in 19 verschiedenen Gemeinschaften das Evangelium nach seinen Ideen zu leben. JESUS – CARITAS In diesen beiden Worten lässt sich seine Spiritualität zusammenfassen. Beides bildet bei Bruder Karl von Jesus – der Bruder aller sein will – eine spannungsreiche Einheit. Die Anwesenheit Christi in der Eucharistie und in den Armen. Bruder Karl hat darauf verzichtet, im Land Jesu zu leben, weil er sich dazu getrieben fühlte, Nazaret dort zu leben, wo es den Menschen am nützlichsten sein würde.. So hat er den Weg der Wüste gewählt, den Weg des nackten Glaubens und der bloßen Hoffnung. Er hat sich einem einzigen harten und langen Weg verschrieben, dessen Ziel man nicht sieht: die Herzen der Menschen dazu zu bringen, Gott besser zu kennen und ihn und die Menschen zu lieben.

13 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen Die Ikone der Gastfreundschaft zeigt Charles de Foucauld mit Tuareg.

14 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen 1. Weg von mir... Waisenkind, verwöhnte Jugend und Offizier ( ) Bildnis von Charles de Foucauld aus seiner Kindheit auf einer Sektparty; versnobtes Leben als junger Mann Leutnant de Foucauld

15 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen. 2. Hin zu Dir... Forscher und Gottsucher (1883 – 1886) Als jüdischer Rabbi verkleidet begibt sich Foucauld auf eine abenteuerliche Forschungsreise in den Süden Marokkos. El Golea, Skizze von Charles de Foucauld gezeichnet während seiner Forschungs- reise betende Moslems wecken in Foucauld die Sehnsucht nach Gott

16 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen 3. Eins mit Dir... Pilger, Priester und Einsiedler (1886 – 1901) Tagebucheintragun- gen mit dem Gebet Mein Vater, ich überlasse mich dir... Charles de Foucauld feiert eine hl. Messe in der Kapelle der Einsiedelei in Beni Abbès

17 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen. 4. Neu aus Dir... Missionar und Bruder aller Menschen (1901 – 1916) Bruder Charles de Jesus mit Abd Jesus (einem von ihm freigekauften Sklaven) und dem Rittmeister Susbielle vor der Tür der Einsiedelei, auf der die Worte stehen IESUS – CARITAS Die Einsiedelei Bruder Karls auf dem Assekrem – ca. 80 km nördlich von Tamanrasset eine Seite aus dem von Ch. de Foucauld erarbeiteten Wörterbuch Tuareg-Französisch und eine französische Briefmarke zu Ehren Charles de Foucaulds vor dem Bordy in Tamanrasset, wo er am 1. Dezember 1916 getötet wurde.

18 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen Jesus + Caritas 4 Lebensabschnitte: Gottsuche mit leidenschaftlicher Liebe 1. Weg von mir... Waisenkind, verwöhnte Jugend und Offizier ( ) 2. Hin zu Dir... Forscher und Gottsucher (1883 – 1886) 3. Eins mit Dir... Pilger, Priester und Einsiedler (1886 – 1901) 4. Neu aus Dir... Missionar und Bruder aller Menschen (1901 – 1916)

19 Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen

20 Danke Für Ihre Aufmerksamkeit!


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