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Funktionsdesign ® Teil 2 Referenten: Lena Zeuschner und Konstantin Schwab.

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Präsentation zum Thema: "Funktionsdesign ® Teil 2 Referenten: Lena Zeuschner und Konstantin Schwab."—  Präsentation transkript:

1 Funktionsdesign ® Teil 2 Referenten: Lena Zeuschner und Konstantin Schwab

2 Überblick 1. Einleitung 2. Funktionale Einheiten 3. Funktionale Analyse 4. Auszeichnungselemente 5. Tools (Redaktionssysteme, Word, etc.) 6. Vor- und Nachteile 7. Zusammenfassung 2 Funktionsdesign

3 Einleitung Was ist Funktionsdesign? Standardisierung- und Strukturierungsmethode für Technische Dokumentation entwickelt im Jahr 1990 von Jürgen Muthig und Robert Schäflein-Armbruster basiert auf der Sprechakttheorie 3 Funktionsdesign > Einleitung

4 Einleitung 7 Schritte 1. Analyse der Informationsgenerierung 2. Analyse und Bewertung vorhandener Dokumentation 3. Klassifizierung der standardisierungsrelevanten Dokumentenarten 4. Definition der erforderlichen Funktionalen Einheiten 4 Funktionsdesign > Einleitung

5 Einleitung 7 Schritte 5. Dokumentation der Funktionalen Einheiten innerhalb eines Leitfadens 6. Funktionale Einheiten in der Toolumgebung einführen 7. Erstellung von Musterdokumenten 5 Funktionsdesign > Einleitung

6 Einleitung Ebenenmodell 6 Funktionsdesign > Einleitung

7 Funktionale Einheit 7 Funktionsdesign

8 Funktionale Einheit Ebenenmodell 8 Funktionsdesign > Funktionale Einheit

9 Funktionale Einheit Basiseinheit des Funktionsdesigns Entspricht dem Sprechakt in der Sprechakttheorie Hat eine eindeutig bestimmbare Funktion (z.B. Handlungsaufforderung, Themenangabe) Festlegungen zu Funktionalen Einheiten werden in einem Leitfaden festgehalten 9 Funktionsdesign > Funktionale Einheit

10 Funktionale Einheit Vorgehensmodell in 7 Schritte 1. Prozessanalyse der Informationsgenerierung, -distribution, -archivierung 2. Analyse und Bewertung der existierenden Dokumentation 3. Klassifizierung der standardisierungsrelevanten Dokumentarten 4. Definition der erforderlichen Funktionalen Einheiten 5. Dokumentation der Festlegungen für Funktionale Einheiten in einem Leitfaden 6. Zusammenführung der Funktionalen Einheiten mit der Toolumgebung 7. Erstellung von Musterdokumenten 10 Funktionsdesign > Funktionale Einheit

11 Schritt 5: Dokumentation der Festlegungen für Funktionale Einheiten in einem Leitfaden 11 Funktionsdesign > Funktionale Einheit

12 Funktionale Einheit Festlegungskategorien Funktionsdesign > Funktionale Einheit 12 Verwendung Sequenzierung Innere Struktur / Formulierung Gestaltung Beispiel: Handlungsaufforderung leitet nur zu einer Handlung an, nicht zu mehreren. davor steht immer die Zielangabe, danach kann ein Resultat kommen… besteht aus einem Handlungsverb und dem handlungsrelevanten Gegenstand (z.B. Schalter umlegen) Durchgehende Nummerierung, Absatzabstand beträgt 4 pt.

13 Funktionale Analyse 13 Funktionsdesign

14 Funktionale Analyse Vorgehen 1. Funktionale Einheiten bestimmen 2. Bewertung der Qualität der Funktionalen Einheiten 3. Verbesserung des Textes 14 Funktionsdesign > Funktionale Analyse

15 Funktionale Analyse Beispiel Stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose. Drücken Sie auf die START/STOP-Taste in der Mitte des START/STOP-Kombi-Schalters. Das Gerät beginnt zu arbeiten und die Kontrollleuchte blinkt. Abhängig von der Menge im Krug und der eingestellten Temperatur braucht das Gerät etwa 2 bis 8 Minuten, um die eingestellte Temperatur zu erreichen. Sobald der Inhalt des Kruges die eingestellte Temperatur erreicht hat, schaltet das Gerät automatisch aus. 15 Funktionsdesign > Funktionale Analyse

16 Funktionale Analyse 1. Funktionale Einheiten bestimmen Stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose. Drücken Sie auf die START/STOP-Taste in der Mitte des START/STOP-Kombi-Schalters. Das Gerät beginnt zu arbeiten und die Kontrollleuchte blinkt. Abhängig von der Menge im Krug und der eingestellten Temperatur braucht das Gerät etwa 2 bis 8 Minuten, um die eingestellte Temperatur zu erreichen. Sobald der Inhalt des Kruges die eingestellte Temperatur erreicht hat, schaltet das Gerät automatisch aus. 16 Funktionsdesign > Funktionale Analyse

17 Funktionale Analyse 1. Funktionale Einheiten bestimmen Stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose. Drücken Sie auf die START/STOP-Taste in der Mitte des START/STOP-Kombi-Schalters. Das Gerät beginnt zu arbeiten und die Kontrollleuchte blinkt. Abhängig von der Menge im Krug und der eingestellten Temperatur braucht das Gerät etwa 2 bis 8 Minuten, um die eingestellte Temperatur zu erreichen. Sobald der Inhalt des Kruges die eingestellte Temperatur erreicht hat, schaltet das Gerät automatisch aus. 17 Funktionsdesign > Funktionale Analyse

18 Funktionale Analyse 1. Funktionale Einheiten bestimmen Stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose. Drücken Sie auf die START/STOP-Taste in der Mitte des START/STOP-Kombi-Schalters. Das Gerät beginnt zu arbeiten und die Kontrollleuchte blinkt. Abhängig von der Menge im Krug und der eingestellten Temperatur braucht das Gerät etwa 2 bis 8 Minuten, um die eingestellte Temperatur zu erreichen. Sobald der Inhalt des Kruges die eingestellte Temperatur erreicht hat, schaltet das Gerät automatisch aus. 18 Funktionsdesign > Funktionale Analyse

19 Funktionale Analyse 1. Funktionale Einheiten bestimmen Handlungsaufforderung Stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose. Handlungsaufforderung Drücken Sie auf die START/STOP-Taste in der Mitte des START/ STOP-Kombi-Schalters. Resultat Das Gerät beginnt zu arbeiten und die Kontrollleuchte blinkt. Hinweis Abhängig von der Menge im Krug und der eingestellten Temperatur braucht das Gerät etwa 2 bis 8 Minuten, um die eingestellte Temperatur zu erreichen. Resultat Sobald der Inhalt des Kruges die eingestellte Temperatur erreicht hat, schaltet das Gerät automatisch aus. 19 Funktionsdesign > Funktionale Analyse

20 Funktionale Analyse 2. Bewertung Werden die Funktionalen Einheiten sinnvoll eingesetzt? Werden die Funktionalen Einheiten sinnvoll sequenziert? Werden die Funktionalen Einheiten konsistent verwendet? 20 Funktionsdesign > Funktionale Analyse

21 Funktionale Analyse 2. Bewertung: Beobachtung am Beispiel FE Themenangabe fehlt. Text ist im Fließtext gehalten, keine optische Gestaltung, die die FEs voneinander unterscheidet Handlungsaufforderungen sind konsistent formuliert Resultate sind nicht konsistent formuliert. (Das zweite Resultat beginnt mit einem Relativsatz.) Hinweis steht zwischen den Resultaten (Sequenzierung prüfen) 21 Funktionsdesign > Funktionale Analyse

22 Funktionale Analyse 3. Verbesserung des Textes 22 Funktionsdesign > Funktionale Analyse

23 Auszeichnungselemente 23 Funktionsdesign

24 befinden sich auf der untersten Ebene des Ebenenmodells Festlegung anhand von Kategorie und Funktion ermöglichen eine schnelle und eindeutige Zuordnung 24 Funktionsdesign > Auszeichnungselemente Auszeichnungselemente

25 werden an eine bestimmte typographische Darstellung gekoppelt gelten in allen Funktionalen Einheiten Konventionen sind nicht vorhanden Redakteure können eigene Konventionen entwickeln Konsistenz ist das wichtigste Qualitätsmerkmal 25 Funktionsdesign > Auszeichnungselemente Auszeichnungselemente

26 Beispiele: 26 Funktionsdesign > Auszeichnungselemente Auszeichnungselemente Firmennamen Produktnamen Bedienelemente Eingaben Menütitel/Menüpunkte Tastatursymbole

27 Auszeichnungselemente Beispiel 27 Funktionsdesign > Auszeichnungselemente

28 Tools 28 Funktionsdesign

29 Tools Funktionsdesign ist im Grunde toolunabhängig Toolumgebung muss das Funktionsdesign unterstützen Welche Tools sich am besten eignen ist von vielen Faktoren abhängig, etwa die Automatisierbarkeit von Funktionalen Einheiten 29 Funktionsdesign > Tools

30 Tools Formatvorlagen sind das wichtigste Feature in Verbindung mit dem Funktionsdesign ermöglichen eine einheitliche und strukturierte Darstellung von Texten können die konsistente Darstellung von Funktionalen Einheiten sicherstellen 30 Funktionsdesign > Tools

31 Tools Autotext Textbausteine, die per Kürzel eingefügt werden können ermöglicht schnelles Einfügen von (komplexen) Funktionalen Einheiten und Sequenzmustern Formatvorlagen sind bereits eingebunden Kaum (bis keine) Nachbearbeitung der Formatierung notwendig 31 Funktionsdesign > Tools

32 Tools XML - XML-Schema und DTD Ermöglicht die Definition der Funktionalen Einheiten Trennung zwischen Struktur, Inhalt und Layout ermöglicht selektiven Zugriff es können auch Formulierungen festgelegt und somit Teilautomatisiert werden notwendige Funktionale Einheiten können nicht mehr vergessen werden 32 Funktionsdesign > Tools

33 Vor- und Nachteile des Funktionsdesigns 33 Funktionsdesign

34 Funktionsdesign Vor- und Nachteile Funktionsdesign > Vor- und Nachteile 34 + Flexibel + Toolunabhängig + Regelt Struktur und Qualitätseigenschaften + Erleichtert Zusammenarbeit Hoher Aufwand bei der Entwicklung

35 Funktionsdesign Vor- und Nachteile Bekannte Kritikpunkte Zu viele Funktionale Einheiten führen zu Unübersichtlichkeit. Standardisierung vernichtet Kreativität. Gute Autoren sollten ohnehin funktional schreiben. 35 Funktionsdesign > Zusammenfassung

36 Zusammenfassung 36 Funktionsdesign

37 Zusammenfassung Die Funktionale Einheit ist die Basiseinheit des Funktionsdesigns. Sie hat eine eindeutig bestimmbare Funktion innerhalb eines Dokumentes. Auszeichnungselemente sind Signale, anhand derer der Leser eindeutig erkennen kann, womit er es gerade zu tun hat. Da es keine allgemein bekannten Konventionen gibt, ist Konsistenz das wichtigste Qualitätsprinzip. 37 Funktionsdesign > Zusammenfassung

38 Zusammenfassung Funktionale Analyse Vorgehen in drei Schritten 1. Funktionale Einheiten bestimmen. 2. Qualität der Funktionalen Einheiten bestimmen. 3. Text verbessern. 38 Funktionsdesign > Zusammenfassung

39 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! 39 Funktionsdesign

40 Literatur Schäflein-Armbruster, Robert Planen, Strukturieren, Standardisieren mit Funktions­design. Furtwangen: FH Furtwangen [nicht veröffentlicht] Muthig, Jürgen/Schäflein-Armbruster, Robert Funktionsdesign® – methodische Entwicklung von Standards. In: Muthig, Jürgen (Hrsg.): Standardisierungsmethoden für die Technische Dokumentation. Lübeck: Schmidt Römhild, 41–74 Beispiele aus Gastroback®. Bedienungsanleitung Latté Art Milchaufschäumer Advanced [Erscheinungsjahr nicht bekannt] 40 Funktionsdesign > Literatur

41 Aufgabenstellung 1. Bestimmen Sie bei dem Sequenzmuster, das Sie letzte Woche bearbeitet haben, die Funktionalen Einheiten und bewerten Sie deren Qualität. 2. Welche Festlegungen für die Funktionalen Einheiten können Sie anhand ihres Beispiels ableiten? 3. Formulieren Sie gegebenenfalls einen Verbesserungsvorschlag für ihr Beispiel. 41 Funktionsdesign > Aufgabenstellung


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