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Carina Metka. Inhaltsverzeichnis Meine Vorstellung einige Eckdaten Übersicht über die Arten meiner Kommunikation Situationsbeispiel, in der ich nicht.

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Präsentation zum Thema: "Carina Metka. Inhaltsverzeichnis Meine Vorstellung einige Eckdaten Übersicht über die Arten meiner Kommunikation Situationsbeispiel, in der ich nicht."—  Präsentation transkript:

1 Carina Metka

2 Inhaltsverzeichnis Meine Vorstellung einige Eckdaten Übersicht über die Arten meiner Kommunikation Situationsbeispiel, in der ich nicht kommunizieren konnte Arten meiner Kommunikation, die ich in bestimmten Situationen bevorzuge Persönliche Informationen Vorstellung ABC Tafel Erklärung Bildschirmtastatur Erläuterung MiniMerc Schlussworte

3 Carina Metka Geboren: 16. Oktober 1982 Wohnort: Linz Behinderung: Athetose (unkontrollierte Bewegungen), Sprachbehinderung Homepage: Ausbildung: Webdesign (Frontpage, HTML) Geplante Weiterbildung: CSS

4 Carina Metka Ich hatte bei meiner Geburt einen schweren Sauerstoffmangel und eine Gehirnblutung. Dies löste meine massive körperliche Beeinträchtigung aus. Ich habe vor einigen Jahren meine Körperbehinderung innerlich akzeptiert und fühle mich nicht als behindert. Mich nervt es besonders, wenn mich fremde Leute anstarren und/oder mich als geistig behindert abstempeln, das ist jedes Mal aufs Neue eine Kränkung für mich. Im Jahre 2002 begann ich eine EDV Ausbildung im BBRZ, aber bald merkte ich, dass ich viel zu unterfordert war und fing parallel im Abendgymnasium Linz an. Ich wollte unbedingt die Matura nachholen, mein Traum war es, in Wien Psychologie zu studieren. Habe sogar drei Semester positiv absolviert, aber dann legte mir der Direktor nahe, das Gymnasium zu verlassen, da mich die ProfessorInnen aufgrund meiner Langsamkeit beim Schreiben nicht mehr benoten konnten/wollten. Für mich war das eine große Enttäuschung. Vor zwei Jahren machte ich eine Ausbildung im Bereich Webdesign und schloss diese mit Erfolg ab. Momenten suche ich wieder nach Aufträgen, weil ich seit eineinhalb Jahren fast kein Geld zum Leben habe. Außerdem macht mir diese Art von Arbeit extreme Freude!

5 Carina Metka Ich habe meinen elektrischen Rollstuhl im Jahre 2002 bekommen. Da es meine erste Ausfahrt war, wollte ich sie unbedingt ohne Begleitung machen. Ich fuhr zu einer Freundin, die in der gleichen Siedlung lebt. Meine Mama und ich vereinbarten, dass ich einen bestimmten Weg fahre. Eine Stunde später kam ich bei meiner Freundin an. Sie rief meine Mutter an, dass ich gut angekommen bin. Nach zwei Stunden hatte meine Bekannte keine Zeit mehr. Beim Verabschieden schlug sie einen anderen Weg vor, der ihrer Meinung schöner war. Ich beschloss diesen Weg zu fahren und hielt mich nicht an die Abmachung zwischen meiner Mutter und mir. Das Gefühl der Selbständigkeit war auf einen Schlag verflogen, denn auf einmal kam ein zehnjähriges Mädchen und drückte den Ausschaltknopf des Rollstuhls. Sie wusste nicht, was sie nun mit mir machen sollte und rief die Polizei an. Diese kam in zehn Minuten und stellten mir Fragen und als sie merkten, dass ich nicht antwortete, nahmen sie an, ich sei geistig behindert. Ein Polizist rief die Rettung an und wollte mich in die Landesnervenklinik einweisen. Zum Glück fuhr durch Zufall mein Vater mit dem Auto vorbei und klärte die Situation auf. Ich hatte furchtbare Angst!

6 Carina Metka Wenn ich zuhause bin, sitze ich vom Aufstehen bis zum Schlafengehen bei meinem Computer. Mittels Bildschirmtastatur und einer speziellen Maus kann ich alles am Computer machen. Brauche ich Hilfe, schreibe ich meinen Eltern, die in der Nebenwohnung leben übers Internet ein SMS. Ich kann übers Web en und auch faxen. Mit meinen Assistentinnen mache ich mir per oder SMS Termine aus. Meiner Meinung funktioniert das Kommunizieren mit WiVik am einfachsten. Bin ich mit meinen Assistentinnen unterwegs, benütze ich meine altbewährte ABC Tafel. Meine drei Assistentinnen können mich mit dieser Methode mit Blickkontakt am schnellsten verstehen. Wenn jemand schon eine gewisse Routine hat, geht das Kommunizieren blitzschnell. Nehme ich zum Beispiel an Seminaren oder an speziellen Treffen für Menschen mit Beeinträchtigungen teil, ziehe ich meinen Sprachcomputer vor. Diese Art von Kommunikation ist für mich die zeitaufwendigste und anstrengendste, einfach, weil ich den MiniMerc erst seit einem Jahr und unregelmäßig verwende.

7 Carina Metka Übersicht über meine Kommunikationsarten ABC Tafel mit Partnerscanning Bildschirmtastatur (WiVik) mobiler Sprachcomputer (MiniMerc)

8 Carina Metka Die Tafel ist in sechs (bunte) Raster untereilt. Zuerst auf die einzelnen Raster zeigen, dann im richtigen Raster die Buchstaben abfragen. Ich nicke oder schüttle den Kopf oder schaue beim Richtigen den Leuten in die Augen. Nicken oder in die Augen schauen bedeutet Ja, Kopfschütteln oder auf den Boden schauen bedeutet Nein.

9 Carina Metka Wivik läuft automatisch im Scanmodus und wenn ich einmal mit dem Kopf auf den Schalter drücke, wird zuerst die Spalte und bei nochmaligen Klicken wird der gerade gebrauchte Buchstabe ausgewählt und zugleich auf den Bildschirm übertragen.

10 Carina Metka Ich habe den MiniMerc seit einem Jahr in Verwendung. Dieses Gerät ist sehr leistungsfähig. Die Art der Bedienung ist genauso wie bei Wivik, also, ich kann den MiniMerc auch mit nur einem einzigen Kopfschalter ansteuern. Er hat sehr starke Akkus, die den Betrieb bis zu acht Stunden garantieren. Dieses Gerät hat auch sehr starke Lautsprecher, die die Kommunikation auch in Außenräumen ermöglichen. Ich kann ihn auch mit einem Gestänge auf meinem Rollstuhl befestigen.

11 Carina Metka Schlussworte Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Interesse an meinem Vortrag! Ich hoffe, Sie haben einen Einblick in meine Formen der Kommunikation bekommen! Ich möchte Herrn Doktor Pühretmair sehr herzlich danken, dass ich diesen Vortrag halten konnte! Es war heute das erste Mal, dass ich vor so vielen Leuten sprechen durfte! Wünsche noch einen schönen Nachmittag beim IKT Forum!


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