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Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 041 7. Vorlesung Vererbung Einfach- und Mehrfachvererbung Polymorphismus Konkrete und abstrakte Klassen Pakete CRC-Karten.

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1 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS Vorlesung Vererbung Einfach- und Mehrfachvererbung Polymorphismus Konkrete und abstrakte Klassen Pakete CRC-Karten Wie findet man Klassen?

2 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 042 Vererbung Generalisierung / Spezialisierung (ist ein) Z. B. Quadrat ist ein Rechteck Extension der Unterklasse ist eine Teilmenge der Extension ihrer Oberklasse Eine Unterklasse verfügt über die Eigenschaften, das Verhalten und die Assoziationen der Oberklassen (d. h. sie erbt diese von der Oberklasse) Die Unterklasse ist vollständig konsistent mit der Oberklasse, erweitert diese aber um zusätzliche Informationen (Attribute, Operationen, Assoziationen) Ein Objekt einer Unterklasse kann überall dort verwendet werden, wo ein Objekt der Oberklasse erlaubt ist Es sind mehrere Stufen der Vererbung möglich, d. h. eine Unterklasse kann wiederum Oberklasse von weiteren Klassen sein (Klassenhierarchie, Vererbungsstruktur)

3 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 043 Vererbung zeichnen() entfernen() verschieben() x : int y : int sichtbar : bool Geometrische Figur radius Kreis a b Rechteck x2 y2 x3 y3 Dreieck Oberklasse Unterklassen Jede Objekt zu einer der Unterklassen verfügt automatisch auch über die Attribute x, y, sichtbar und die Operations zeichnen(), entfernen(), verschieben()

4 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 044 Beispiel für Vererbung

5 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 045 Generalisierung im Beispiel Jeder Stammkunde ist ein Privatkunde Jeder Firmenkunde ist ein Kunde, jeder Privatkunde ist ein Kunde Kunden Privatkunden Stamm- kunden Firmen- kunden

6 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 046 Was wird vererbt? Attribute Attribute der Oberklasse incl. Typ (Werte werden nicht vererbt) Klassenattribute und ihre Werte (es handelt sich um dasselbe Attribut) Operationen Alle Operationen, die auf Objekte der Oberklasse angewendet werden könne, können auch auf Objekte der Unterklasse angewendet werden. Wird eine Nachricht an ein Objekt geschickt, so wird zunächst bei dessen Klasse nach der entsprechenden Operation gesucht, anschließend bei der direkten Oberklasse, anschließend bei deren Oberklasse usw. Klassenoperationen können ebenfalls auf Unterklassen angewendet werden Assoziationen Wenn Objekte der Oberklasse Beziehungen mit Objekten einer bestimmten Klasse eingehen können, dann können Objekte der Unterklasse dies ebenfalls

7 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 047 Einfach- und Mehrfach-Vererbung Einfachvererbung: Jede Klasse kann maximal eine direkte Oberklasse haben Mehrfachvererbung: Klassen können auch zwei oder mehr Oberklassen haben (und von diesen erben) Mehrfachvererbung wird von vielen Programmiersprachen (z. B. Java) nicht unterstützt Wirft eine Reihe von Problemstellungen auf, was passiert z. B. bei Vererbung gleichnamiger Operationen von verschiedenen Oberklassen?

8 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 048 Mehrfach-Vererbung Privatkunde erbt Kunden-Nr von Kunde und Vorname, Nach- name, Geschlecht, Telefon von Person

9 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 049 Merfach-Vererbung Quadrat ist ein Rechteck und Quadrat ist eine Raute. Nachteil dieser Modellierung: Quadrat erbt alle Attribute von Rechteck und Raute und muss diesen auch Werte zuweisen (a=b=c, x2=x+a, y2=y+b)

10 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0410 Polymorphismus Vielgestaltigkeit Verschiedene Objekte, die auf die gleiche Botschaft reagieren, können unterschiedliche Implementierungen besitzen Eine Unterklasse kann eine von der Oberklasse geerbte Operation überschreiben Sie muss allerdings die gleichen Parameter und Rückgabewerte besitzen Im Falle einer abstrakten Oberklasse kann die Operation in der Oberklasse eine abstrakte Operation sein, d. h. sie verfügt selbst über keine Implementierung, sondern überlässt die Implementierung den Unterklassen

11 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0411 Polymorphismus Es existieren verschiedene Implementierungen für die Operation zeichnen(), je nachdem ob ein Kreis oder ein Rechteck gezeichnet werden soll. Diese Operations überschreiben die gleichnahmige Operation der Oberklasse.

12 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0412 Konkrete und abstrakte Klassen Von konkreten Klassen kann es Objekte geben Von abstrakten Klassen selbst kann es keine Objekte geben, nur von ihren Unterklassen. Abstrakte Klassen werden durch Kursivschreibung des Namens gekennzeichnet

13 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0413 Abstrakte Operation Die Oberklasse verfügt nur über die Definition der Operation, nicht aber über eine Implementierung. Die Unterklassen müssen entsprechende Implementierungen bereit stellen. Zweck: Aufgrund der Definition in der Oberklasse weiß man, dass man jedem Objekt einer beliebigen Unterklasse eine entsprechende Nachricht schicken kann, selbst wenn man die genaue Unterklasse noch gar nicht kennt. Abstrakte Operationen werden durch Kursivschreibung des Namens gekennzeichnet.

14 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0414 Beispiele für abstrakte und konkrete Klassen zeichnen() entfernen() verschieben() x : int y : int sichtbar : bool Geometrische Figur zeichnen() radius Kreis zeichnen() a b Rechteck Von dieser Klasse können keine Objekte angelegt werden, d. h. jede geometrische Figur muss entweder ein Kreis oder ein Rechteck sein. Kennzeichnung von abstrakten Klassen durch Kursivschreibung. Abstrakte Operation, d. h. die Klasse Geometrische Figur verfügt nur über die Definition der Operation, nicht aber über eine Implementierung. Die Unterklassen Kreis und Rechteck müssen Implementierungen bereit stellen.

15 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0415 Beispiel für abstrakte und konkrete Klassen Abstrakt – Kunden müssen immer Privat- oder Firmen- kunden sein. Konkret, d. h. es können auch Privatkunden angelegt werden, die keine Stammkunden sind.

16 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0416 Pakete (Packages) UML-Konstrukt zur Gruppierung von Modellelementen (z. B. Klassen) Ein Paket kann selbst wieder Pakete enthalten Dient der Strukturierung großer, komplexer Modelle (Zerlegung in Teilmodelle) Zwischen den Paketen können Abhängigkeiten modelliert werden, um bei einer Änderung herauszufinden, wo möglicherweise weitere Änderungen erforderlich sind. Jedes Modellelement gehört zu maximal einem Paket Pakete definieren einen Namensraum (namespace), in dem die Namen eindeutig sein müssen. Außerhalb des Pakets werden sie folgendermaßen identifiziert: Paketname::Klassennname

17 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0417 Beispiel für Package Diagram Kundenverwaltung Auftragsverwaltung Lagerverwaltung Abhängigkeiten Jedem Package kann wieder ein Modell, z. B. ein Klassendiagramm hinterlegt sein.

18 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0418 Notation von Paketen System Package1Package2 Package3

19 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0419 CRC-Karten Class/Responsibility/Collaboration CRC-Karte: Karteikarte, in die Klassenname, Verantwortlichkeiten der Klasse (Wissen und Operationen) und die Zusammenarbeit mit anderen Klassen eingetragen wird Ergänzung zum OOA-Modell Dienen der Ausarbeitung, Diskussion und Detaillierung der Klassendefinitionen Werden im Rahmen von CRC-Workshops von interdisziplinären Teams genutzt CRC-Karten werden an Whiteboard geheftet, durch Linien verbunden (zur Entwicklung von Vererbungen, Aggregationen, Assoziationen), wieder geändert usw.

20 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0420 Beispiel für CRC-Karte Class Reservierung Responsibilities Gewünschter Kfz-Typ Mietzeitraum von bis Gewünschte Ausstattung Abhol-Niederlassung Rückgabe-Niederlassung Anlegen Bestätigen Ändern Stornieren Collaborations Kunde Kfz-Typ Ausstattungsmerkmal Vermietung

21 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0421 CRC-Karte vs. UML-Klassendiagramm Class Bestellung Responsibilities Verwaltet eine Bestellung Delegiert Aufgaben an Bestellpositionen Collaborations Bestellposition

22 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0422 Wie findet man Klassen? (1) Dokumentenanalyse Dokumente, z. B. Formulare, enthalten Attribute sowie Hinweise auf Klassen und Assoziationen Hieraus kann bottom-up ein Klassendiagramm entwickelt werden Beschreibung der Use Cases Top-down-Ableitung von Klassen Substantive und z. T. Verben stellen potenzielle Klassen dar, die dann auf mögliche Attribute usw. untersucht werden müssen

23 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0423 Wie findet man Klassen? (2) Untersuchung, ob folgende Kategorien vorkommen: Konkrete Objekte (Dinge) Personen und deren Rollen Informationen über Aktionen Orte Organisationen Behälter Dinge in einem Behälter Ereignisse Kataloge Verträge

24 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0424 Zusammenfassung Generalisierungen stellen Vererbungsbeziehungen zwischen Klassen mit der Bedeutung ist ein dar. Die Unterklassen erben Attribute, Operationen und Assoziationen von den Oberklassen. Man unterscheidet Einfachvererbung, wo jede Klasse nur eine Oberklasse haben darf, und Mehrfachvererbung. Unterklassen können die in der Oberklasse definierten Operationen überschreiben (Polymorphismus). Klassen, von denen keine direkten Objekte gebildet werden können, nennt man abstrakt, die anderen konkret. Pakete (Packages) strukturieren komplexe Modelle. CRC-Karten sind ein Mittel zur Entwicklung von Klassen. Klassen können über Dokumentenanalyse, die Beschreibung der Use Cases und die Identifikation von typischen Kategorien gefunden werden.

25 Hans-Jürgen Steffens Systemanalyse SS 0425 Übungsfragen Was versteht man unter Vererbung? Was wird vererbt? Erläutern Sie: Einfach- und Mehrfachvererbung Konkrete und abstrakte Klassen Polymorphismus Was sind CRC-Karten? Wie sind sie aufgebaut? Wozu verwendte man Pakete in der UML? Wie findet man Klassen?


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