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Einführung in die allgemeine Sprachwissenschaft Einführung und lautliche Beschreibung Bistra Andreeva (nach Materialien von Bill Barry)

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Präsentation zum Thema: "Einführung in die allgemeine Sprachwissenschaft Einführung und lautliche Beschreibung Bistra Andreeva (nach Materialien von Bill Barry)"—  Präsentation transkript:

1 Einführung in die allgemeine Sprachwissenschaft Einführung und lautliche Beschreibung Bistra Andreeva (nach Materialien von Bill Barry)

2 Sitzung 2: Lautbeschreibung Zu lesen: Kapitel 4, (S. 189ff.) ( oder entsprechendes Kapitel ) Phonetics: The Sounds of Language

3 Phonetische Transkription International Phonetic Association (IPA): 1886 von Fremdsprachenlehrern in Paris gegründet 1888 erste Fassung des Alphabets unter Mitwirkung von Phonetikern vorgelegt Schiene, Student, Seife Liebe, siehst, haben Vase, Vorbild Ich bin mit der Bahn nach Frankfurt gefahren. Graphem ≠ Laut

4 Prinzipien der IPA basiert auf einer symbolphonetischen Klassifikation; universalsprachlich verwendbar (alle artikulatorischen Möglichkeiten des Menschen sollen berücksichtigt werden); mit möglichst geringem Zeichenvorrat möglichst universell einsetzbar; alle bekannten Sprachen sollen beschreibbar sein; bisher unbekannte Sprachen sollen "eigentlich" ohne Probleme integrierbar sein; nur linguistisch relevante Merkmale sollen beschrieben werden, keine sprecherspezifischen (z.B. Näseln). die Beschreibung erfolgt anhand ihrer artikulatorischen Hervorbringung.

5 Die Begriffe "Phonetik" und "Phonologie" Phonetik Phonologie Gesprochenes System (Substanz) (abstrakte Einheiten) Artikulation Lautliche Regelmäßigkeiten akustische Struktur (welche Laute, Lautmuster) Wahrnehmung

6 Grundfragen der Phonetik I. Wie produzieren wir Sprachlaute (und lautsprachliche Äußerungen überhaupt)? II. Wie können wir die Laute beschreiben? (phonetische Klassifikation und Lautsymbole) III. Wie beschreiben wir melodische und rhythmische Aspekte? (Äußerungen sind nicht nur Lautsequenzen)

7 Wie produzieren wir Sprachlaute? i)Wir produzieren einen Luftstrom (Energiequelle) ii)Wir wandeln den Luftstrom (kinetische Energie) in akustische Energie (Anregungssignal) iii)Wir modifizieren das Anregungssignal, um verschiedene Sprachlaute zu bekommen. (Unterschiede = Information  untersch. Wörter)

8 I.i) Luftstrom Vom Überdruck in der Lunge entsteht ein egressiver pulmonaler Lufstrom, Andere Luftstromarten in den Weltsprachen: - egressiver glottaler Lufstrom (Ejektive) - ingressiver glottaler Lufstrom (Implosive) - ingressiver "velischer" Lufstrom (Schnalzlaute)

9 I.ii) Anregung Umwandlung kinetischer Energie in akustische Energie (Anregung) -An der Stimmritze: Stimmlippenschwingungen (=Stimmgebung; Phonation) - An einer artikulatorischen Verengung irgendwo im Mundraum (= Rauschen) - Bei der Lösung eines artikulatorischen Verschlusses (= Lösungsimpuls)

10 Stimmhafte und stimmlose Laute Die Stimmlippen sind: geschl. Der Luftstrom kann nicht raus Glotalverschluss [  ] offen normale Atmung, sprechen stimmlos vibrieren sprechen, singen stimmhaft Je schneller die Stimmlippen vibrieren, desto höher die Tonhöhe (pitch) mal pro Sekunde (Männer) mal pro Sekunde (Frauen)

11 Video of vocal fold vibration From the ‘Science museum of Minnesota’:

12 I.iii) Modifikation Wie wird das Anregungssignal modifiziert, um verschiedene Sprachlaute zu bekommen? Durch die Form des Vokaltraktes  akustische Filterung  Änderung der Qualität (Färbung) E.g.[i]  [y] (Änderung der Lippenform), [u]  [y] (Änderung der Zungenposition)

13 II. Wie können wir Laute beschreiben? Konsonanten Nach Anregungsart(±stimmhaft), z.B. [s z] Nach Artikulationsart (von Verschluß über Verengung zu fast vokalartig), z.B. [b, v, w] Nach Artikulationsstelle (von den Lippen bis zur Glottis), z.B. [p, t, k,  ] Vokale Nach Öffnungsgrad, Zungenposition, Lippenform und Länge

14 Unten: Aktiver Articulator Oben: Artikulationsstelle

15 Deutsche Konsonanten Art/Ortlab. alv. p-alv. pal. vel. uvul. glot. Plos:p bt d k g  Affrik:pftst S Frik: f vs zS Z  x  h  Son: mn N Approx: lj

16 Der universelle artikulatorische Rahmen für die Konsonantenproduktion. oben: egressiver pulmonaler Luftstrom links: laryngaler und velarer Luftstrom Deutsche Konsonanten markiert.

17 Traditionelle Klassifikaton Akustisch wichtig hoch/tief vorne/hinten gerundetd

18 Deutsche Vokale im IPA-Vokalviereck i  y  e  O  E  a  I Y A     o   u  U          vorne Mitte hinten geschlossen halb geschlossen halb offen a a  EE

19 Übung für Woche 2 1. Geben Sie jeweils ein Beispielwort mit den folgenden phonetisch klassifi- zierten Lauten (unterstreichen sie die dem Laut entsprechenden Buchstaben): stimmloser velarer aspirierter Plosiv kurzer halb-offener gerundeter Hinterzungenvokal lateraler Liquid (= lateraler Approximant) Velarer Nasal langer halb-geschlossener ungerundeter Vorderzungenvokal langer halb-offener ungerundeter Vorderzungenvokal stimmhafter alveolarer Frikativ stimmhafter glottaler Frikativ stimmloser palater Frikativ kurzer ungerundeter Zentralvokal palataler Approximant/Glide/Sonorant Glottalverschluss uvularer Trill stimmhafter uvularer Frikativ kurzer halb-geschlossener ungerundeter Hinterzungenvokal (kein deutscher Laut)

20 2. Jetzt geben Sie die phonetische Klassifikation (in Worten) für folgende Laute: [p] [a  ] [ E ] [r] [x] 3. Phonetische Transkription (markieren Sie auch die betonte Silbe) OsternChorSofaThemaVerb OstenChicSpotTschecheVers ErdeCodeSpottPfeifeWhisky ErbeGelenkStoryPsycheZoo UrlaubGeleeStorchPhraseZoom UrteilJadeJazzRhetorikXerographie


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