Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

15.07.2005 1/30 Förderinstrumente für EE – Fallbeispiel Frankreich Präsentation von: Tobias Boßmann TU-Berlin Fachgebiet Energiesysteme.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "15.07.2005 1/30 Förderinstrumente für EE – Fallbeispiel Frankreich Präsentation von: Tobias Boßmann TU-Berlin Fachgebiet Energiesysteme."—  Präsentation transkript:

1 /30 Förderinstrumente für EE – Fallbeispiel Frankreich Präsentation von: Tobias Boßmann TU-Berlin Fachgebiet Energiesysteme

2 /30 Gliederung 1.1Überblick über EE in der EU Vorstellung versch. Förderinstrumente 1.3Zusammenhang: Länder - Modelle 1.4Einflussfaktoren auf Entwicklung EE 2.1 Länderprofil FRANKREICH 2.2Fördermechanismen in Frankreich 2.3Im europäischen Vergleich 2.4Fazit 2.5 Quellenangaben

3 /30 Verpflichtungen für die EU Überblick über EE in der EU-15 LandEU-Direktive (Anteil der EE)Kyoto-Ziel (Senkung derCO2-Emissionen) Belgien4,9%-7,5% Dänemark20,3%-21,0% Deustchland8,0%-21,0% Finnland6,8%0,0% Frankreich6,0%0,0% Griechenland11,5%25,0% Großbritannien8,3%-12,5% Irland9,6%13,0% Italien9,0%-6,5% Luxemburg3,6%-28,0% Niederlande5,5%-6,0% Österreich8,1%-13,0% Portugal0,5%27,0% Schweden10,9%4,0% Spanien9,5%15,0% EU-158,1%-8,0%

4 /30 Verpflichtungen für die EU-15 LandEU-Direktive (Anteil der EE)Kyoto-Ziel (Senkung derCO2-Emissionen) Belgien4,9%-7,5% Dänemark20,3%-21,0% Deustchland8,0%-21,0% Finnland6,8%0,0% Frankreich6,0%0,0% Griechenland11,5%25,0% Großbritannien8,3%-12,5% Irland9,6%13,0% Italien9,0%-6,5% Luxemburg3,6%-28,0% Niederlande5,5%-6,0% Österreich8,1%-13,0% Portugal0,5%27,0% Schweden10,9%4,0% Spanien9,5%15,0% EU-158,1%-8,0% 1.1 Überblick über EE in der EU-15

5 /30 Anteil der EE in EU-15-Ländern 1.1 Überblick über EE in der EU-15 Quelle: Eurostat, 1999 LandWasserkraft [%]Wind [%]Biomasse [%]Geothermie [%]Total [%] Belgien0,40101,4 Dänemark0,17,84,5012,4 Deutschland3,810,805,6 Finnland18,40,112030,5 Frankreich13,900,5014,4 Griechenland9,70,30010 Großbritannien1,50,21,102,8 Irland3,80,80,605,2 Italien17,10,20,71,719,7 Luxemburg9,31,75016 Niederlande0,10,73,304,1 Österreich67,40,12,6070,1 Portugal16,80,32,90,220,2 Schweden46,20,22048,4 Spanien10,91,30,8013 EU-1512,10,61,40,214,2

6 /30 Anteil der EE in EU-15-Ländern LandWasserkraft [%]Wind [%]Biomasse [%]Geothermie [%]Total [%] Belgien0,40101,4 Dänemark0,17,84,5012,4 Deutschland3,810,805,6 Finnland18,40,112030,5 Frankreich13,900,5014,4 Griechenland9,70,30010 Großbritannien1,50,21,102,8 Irland3,80,80,605,2 Italien17,10,20,71,719,7 Luxemburg9,31,75016 Niederlande0,10,73,304,1 Österreich67,40,12,6070,1 Portugal16,80,32,90,220,2 Schweden46,20,22048,4 Spanien10,91,30,8013 EU-1512,10,61,40,214,2 1.1 Überblick über EE in der EU-15 Quelle: Eurostat, 1999

7 /30 Verschiedene Förderinstrumente 1.2 Vorstellung versch. Förderinstrumente Quelle: Bechberger, FFU-Report

8 /30 Verschiedene Förderinstrumente Fixpreis-Modell 1.2 Vorstellung versch. Förderinstrumente

9 /30 Fixpreis-Modell gesetzliche Festlegung von Mindestpreisen (Vergütungspflicht) allgemeine Abnahmepflicht von erneuerbarem Strom seitens der Netzbetreiber oder Energieversorger 1.2 Vorstellung versch. Förderinstrumente

10 /30 Verschiedene Förderinstrumente Fixpreis-Modell Quoten-Modell 1.2 Vorstellung versch. Förderinstrumente

11 /30 Quoten-Modell Staat gibt bestimmte Menge oder Marktanteil an EE vor muss von bestimmter Gruppe von Akteuren in festgelegter Zeitspanne bereitgestellt, ge- oder verkauft werden Einhaltung der jeweiligen Mengenverpflichtung wird durch Vergabe von Zertifikaten kontrolliert Sanktionen bei Nichterfüllung der Quotenverpflichtungen Erzeuger von erneuerbarem Strom hat neben dessen Verkauf Erlöse aus dem Verkauf von Zertifikaten 1.2 Vorstellung versch. Förderinstrumente

12 /30 Verschiedene Förderinstrumente Fixpreis-Modell Quoten-Modell Ausschreibungs-Modell 1.2 Vorstellung versch. Förderinstrumente

13 /30 Ausschreibungs-Modell 1.2 Vorstellung versch. Förderinstrumente Erzeuger von erneuerbarem Strom konkurrieren innerhalb von Aus- schreibungsrunden um die Deckung eines zuvor festgelegten Mengenkontingentes Berücksichtigung aller Angebote, die zuvor festgelegten Preis unterschreiten, oder alle Anbieter mit den günstigsten Preisen bis zur Erreichung der Mengenobergrenze Garantierte Abnahme des Stroms zu vertraglich festgelegten Konditionen für bestimmte Dauer

14 /30 Verschiedene Förderinstrumente Fixpreis-Modell Quoten-Modell Ausschreibungs-Modell Finanzierungshilfen, Subventionen 1.2 Vorstellung versch. Förderinstrumente

15 /30 Verteilung der Modelle 1.3 Zusammenhang: Länder - Modelle Quelle: Eurostat Quoten: blau gelb Fixpreise: gelb Ausschreibungen: grün

16 /30 Verteilung der Modelle LandFixpreisQuote Ausschrei- bung Steuerbe- freiung Staatsfinan- zierung Belgienx*x Dänemarkx Deutschlandx x Finnlandx Frankreichx x Griechenlandx Großbritannien x x Irland x* Italien x Luxemburgx Niederlande x xx Österreichxxx* x Portugalx Schwedenx x Spanienx x – aktuelles Förderinstrument; x* - nur in einer Region des Landes 1.3 Zusammenhang: Länder - Modelle Stand: 2005

17 /30 Verteilung der Modelle LandFixpreisQuote Ausschrei- bung Steuerbe- freiung Staatsfinan- zierung Belgienx*x Dänemarkx Deutschlandx x Finnlandx Frankreichx x Griechenlandx Großbritannien x x Irland x* Italien x Luxemburgx Niederlande x xx Österreichxxx* x Portugalx Schwedenx x Spanienx 1.3 Zusammenhang: Länder - Modelle Stand: 2005 x – aktuelles Förderinstrument; x* - nur in einer Region des Landes

18 /30 Geographie/ Ausgangssituation Energiepolitik Politik Wirtschaftl. Rahmenbe- dingungen Technologie Kognitive Faktoren Niederschlags-, Sonnen- & Windintensität (Nicht)Verfügbarkeit heimischer Ressourcen (Nicht)Nutzung von Atomkraft / Existenz von Ausstiegsbeschlüssen Erdgas- & Erdölpreis Subventionen für herkömmliche Energieträger Entwicklungsstand der EE-Technologien Zustand/Kapazität der Netzinfrastruktur Öffentliche Einstellung zu bzw. Kenntnisse über EE und Förderinstrumente Ziele und Definitionen Praxis der Genehmigungsverfahren Internationale Verpflichtungen (EU- Richtlinien, Kyoto) Regierungsbeteiligung Grüner Parteien Administrative Zuständigkeit Schaffung fairer wettbewerblicher Marktstrukturen Faktoren, die die Entwicklung der EE beeinflussen 1.4 Einflussfaktoren auf Entwicklung EE Quelle: Reiche, 2002, leicht adaptiert

19 /30 Bedingungen für den Erfolg von Förderinstrumenten Technologie- spezifische Vergütung Orts- abhängige Vergütung Langfristige Sicherheit für die Investoren Kompatibilität mit Gesetz und Wettbewerb Einfache Administrative Handhabung Akzeptanz der EE 1.4 Einflussfaktoren auf Entwicklung EE Quelle: Bechberger, FFU-Report

20 /30 Länderprofil FRANKREICH Besonderheiten: –58 AKWs => 80% Atomstrom –Ausgeprägte pro-Atom-Menthalität –Energiemarkt kaum liberalisiert ( 30%) –Sonderbetrachtung der DOM-TOM –Seit Juni 2001 Fixpreis-Modell 2.1 Länderprofil FRANKREICH

21 /30 Bisherige Energieverteilung 2.1 Länderprofil FRANKREICH Quelle: Französisches Wirtschaftministerium

22 /30 Mechanismen Fix-Preis-Modell Steuervergünstigung bei Nutzung von Biokraftstoffen Niedrigere MWSt (5,5% statt 19,6%) 2.2 Fördermechanismen in Frankreich

23 /30 Einspeisevergütung TechnologieDauer in Jahren Vergütung Biogas154,5 - 5,72 c/kWh je nach Leistung Biomasse154,9 c/kWh Wasserkraft205,49 - 6,1 c/kWh je nach Leistung; Prämie 0 - 1,52 c/kWh im Winter, je nach Produktion BHKW126,1 - 9,15 c/kWh abh. von Gaspreis, Lebensdauer und Leistung Geothermie157,62 c/kWh Wind158,38 c/kWh in ersten 5a, dann 3,05 - 8,38 c/kWh während 10a, abh. vom Ort Photovoltaik2015,25 c/kWh in Kontinental-Frankreich; 30,5c/kWh in Korsika & DOM 2.2 Fördermechanismen in Frankreich Quelle: Französisches Wirtschaftministerium

24 /30 Vergleich der Einspeisetarife mit D TechnologieVergütung in Frankreich in c/kWh Vergütung in Deutschland in c/kWh Biomasse4,98,27 – 21,18 Wasserkraft (in D bis 5 MW) 5,49 – 6,16,65 – 9,67 Geothermie7,627,16 – 15 Wind (onshore)8,38 (nach 5a: 3,05 - 8,38) 5,39 – 8,53 Photovoltaik15,25 (30,5 in DOM) 43,42 – 59, Im europäischen Vergleich Stand: 2005

25 /30 Im europäischen Vergleich 2.3 Im europäischen Vergleich Stand: 2005 c/kWh

26 /30 Anstieg der Windleistung 2.3 Im europäischen Vergleich Quelle: DEWI, 2005

27 /30 Anstieg der Windleistung 2.3 Im europäischen Vergleich Quelle: BWE e.V., 2005

28 /30 Fazit (1)Neben dem nationalen Fördermodell gibt es eine Vielzahl anderer wichtiger Einflussfaktoren auf die Entwicklung der EE (2)Französisches Fixpreis-Modell steuert die Entwicklung der EE in richtige Richtung (2) Vergütungstarife für EE liegen auf durchschnittlichem Niveau (2) Einsetzende Entwicklung muß durch zusätzliche Maßnahmen noch beschleunigt / verstärkt werden 2.4 Fazit

29 /30 Quellen Reiche, Danyel: Handbook of Renewable Energies in the EU, 2002, Peter Lang- Verlag Bechberger, Mischa/ Stefan Körner/ Reiche, Danyel: Erfolgsbedingungen von Instrumenten zur Förderung Erneuerbarer Energien im Strommarkt, FFU-report , OSI,FU-Berlin Französisches Wirtschaftsministerium: –Bilan énergétique de la France en 2004, 2004 –Les énergies renouvelables en France , Januar 2005 Bundesverband Wind-Energie e.V.: –Mindestpreissystem und Quotenmodell im Vergleich– welches System ist effizienter?, Juni 2005 –Windenergie in Frankreich - Politische Zielvorgaben und Förderprogramme, April 2005 DEWI: Wind Power Development in France in 2004, DEWI-Magazin, Februar 2005 Websites: –ADEME, –BEE e.V., –BMU, –BWE e.V., –ECN, –EDF, –Französisches Wirtschaftsministerium, –Infobase, –ObservER, 2.5 Quellen

30 /30 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!!! TU-Berlin Fachgebiet Energiesysteme

31 /30 Ausschreibungs-Modell 1.2 Vorstellung versch. Förderinstrumente Vorteile: –Flexible Ausgestaltung des Systems möglich –Kontinuierliche Senkung der Strompreise –Innovationsanreize –EE-Mix ohne Verdrängungswettbewerb erreichbar Nachteile –Geringe Planungssicherheit für potentielle Investoren –Abgabe nicht realisierbar niedriger Angebote –Großer bürokratischer & kostspieliger Aufwand –Durch hohen Kostendruck Wettbewerbsvorteil für große und finanzstarke EVU

32 /30 Anteil der EE* in EU-15-Ländern LandWasserkraftWindBiomasseGeothermieTotal Belgien0,40101,4 Dänemark0,17,84,5012,4 Deutschland3,810,805,6 Finnland18,40,112030,5 Frankreich13,900,5014,4 Griechenland9,70,30010 Großbritannien1,50,21,102,8 Irland3,80,80,605,2 Italien17,10,20,71,719,7 Luxemburg9,31,75016 Niederlande0,10,73,304,1 Österreich67,40,12,6070,1 Portugal16,80,32,90,220,2 Schweden46,20,22048,4 Spanien10,91,30,8013 EU-1512,10,61,40,214,2 1.3 Zusammenhang: Länder - Modelle Quelle: Eurostat, 1999

33 /30 Fixpreis-Modell = effektive Förderung? LandWasserkraftWindBiomasseGeothermieTotal Belgien0,40101,4 Dänemark0,17,84,5012,4 Deutschland3,810,805,6 Finnland18,40,112030,5 Frankreich13,900,5014,4 Griechenland9,70,30010 Großbritannien1,50,21,102,8 Irland3,80,80,605,2 Italien17,10,20,71,719,7 Luxemburg9,31,75016 Niederlande0,10,73,304,1 Österreich67,40,12,6070,1 Portugal16,80,32,90,220,2 Schweden46,20,22048,4 Spanien10,91,30,8013 EU-1512,10,61,40,214,2 1.3 Zusammenhang: Länder - Modelle Quelle: Eurostat, 1999

34 /30 Quoten-Modell = effektive Förderung? LandWasserkraftWindBiomasseGeothermieTotal Belgien0,40101,4 Dänemark0,17,84,5012,4 Deutschland3,810,805,6 Finnland18,40,112030,5 Frankreich13,900,5014,4 Griechenland9,70,30010 Großbritannien1,50,21,102,8 Irland3,80,80,605,2 Italien17,10,20,71,719,7 Luxemburg9,31,75016 Niederlande0,10,73,304,1 Österreich67,40,12,6070,1 Portugal16,80,32,90,220,2 Schweden46,20,22048,4 Spanien10,91,30,8013 EU-1512,10,61,40,214,2 1.3 Zusammenhang: Länder - Modelle Quelle: Eurostat, 1999

35 /30 Wichtige Akteure & Programme Akteure: –Ministerien –ADEME –SER –EDF Programme: –PNAEE –PNLCCL –Elektrizitätsgesetz vom Fördermechanismen in Frankreich

36 /30 Fixpreis-Modell Vorteile: –Planungssicherheit auf Mengen- und Preisseite –Alle Technologien erhalten vergleichbare Chancen –Überförderung wird durch Differenzierung vermieden –Geringer bürokratischer und regulativer Aufwand –Effektiv und kosteneffizient Nachteile: –Wettbewerbsverzerrungen –Kein Anreiz zur Verringerung der Erzeugungskosten => Innovationsdefizite –Teilweise geringe Differenzierung –Rechtskonformität 1.2 Vorstellung versch. Förderinstrumente

37 /30 Länderprofil FRANKREICH Als EE-Quellen sind definiert: –Wasserkraft –Wind –Solarenergie –Holz und Holzabfälle –Papierreste –Müll aus Gemeinden und Industrie zur Verbrennung –Reste aus der Landwirtschaft (z.B. Stroh) –Biogas –Geothermie –Biokraftstoffe 2.1 Länderprofil FRANKREICH Quelle: Französisches Wirtschaftministerium


Herunterladen ppt "15.07.2005 1/30 Förderinstrumente für EE – Fallbeispiel Frankreich Präsentation von: Tobias Boßmann TU-Berlin Fachgebiet Energiesysteme."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen