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Ingo Kipke, DBDD München, 27.04.2009Veränderung der Klientel? Condrobs-Leitungsveranstaltung 27.04.2009 Ingo Kipke.

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Präsentation zum Thema: "Ingo Kipke, DBDD München, 27.04.2009Veränderung der Klientel? Condrobs-Leitungsveranstaltung 27.04.2009 Ingo Kipke."—  Präsentation transkript:

1 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Condrobs-Leitungsveranstaltung Ingo Kipke

2 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Übersicht Konsumprävalenzen Drogenbezogene Probleme Behandlungsdaten Fazit und Ausblick

3 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESA – Lebenszeitprävalenz Jahre Kraus, L., Pfeiffer-Gerschel, T. & Pabst, A. (2007). Cannabis und andere illegale Drogen: Prävalenz, Konsummuster und Trends. Ergebnisse des Epidemiologischen Suchtsurveys Sucht, 54 (Sonderheft 1), S16-S25.

4 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESA – 12-Monatsprävalenz Jahre Kraus et al. (2007)

5 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESA 2006 – 30-Tage-Prävalenz Kraus et al. (2007)

6 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESPAD 2003 vs (LTP) ESPAD 2003ESPAD 2007 GesamtJungenMädchenGesamtJungenMädchen alle illegalen32,736,129,527,8*33,2*23,0* illegale außer Cannabis10,09,910,110,212,5*8,2 Cannabis30,634,327,225,3*30,4*20,7* Amphetamine5,04,75,35,8*7,0*4,6 Ecstasy4,34,14,63,64,33,0* LSD3,43,73,13,23,92,5 Kokain2,82,72,83,5*4,0*3,1 Crack2,12,41,92,33,11,7 Heroin1,01,10,91,11,30,9 GHB0,30,40,12,2*2,6*1,9* Pilze4,96,43,54,66,33,0 * = p<.05 für Veränderung gegenüber 2003 Kraus, L., Steiner, S. & Pabst, A. (2008). Die Europäische Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen (ESPAD): Befragung von Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klasse in Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Thüringen. IFT-Berichte Bd München: IFT Institut für Therapieforschung

7 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESPAD 2003 vs (12-Mon, 30-Tage) * = p<.05 für Veränderung gegenüber 2003 Kraus et al. (2008)

8 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESPAD 2007 – Cannabiskonsum Lebenszeitfrequenz Kraus et al. (2008)

9 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESPAD 2007 – Cannabiskonsum 12-Monatsfrequenz Kraus et al. (2008)

10 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESPAD 2007 – Cannabiskonsum 30-Tage-Frequenz Kraus et al. (2008)

11 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESPAD 2007 – Cannabiskonsum Lebenszeitfrequenz (nur Konsumenten) Kraus et al. (2008)

12 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESPAD 2007 – Drogenkonsum Lebenszeitfrequenz (nur Konsumenten) Kraus et al. (2008)

13 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Übersicht Konsumprävalenzen Drogenbezogene Probleme Behandlungsdaten Fazit und Ausblick

14 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESA - Missbrauch/Abhängigkeit (18-59 Jahre) Kraus et al. (2007) GesamtMännerFrauen Missbrauch0,7 (ca )1,20,3 Abhängigkeit0,4 (ca )0,60,3 DSM IV gesamt1,1 (ca ) Anderes Kriterium: SDS >2: 1,4% (ca ) (vergleichbar mit DSM-IV Abhängigkeit + Missbrauch) Zu den grundsätzlichen methodischen Problemen, die mit Prävalenzschätzungen aus Bevölkerungsbefragungen verbunden sind, vgl. Groves, 1989 Valide Schätzungen liegen v.a. für Drogen vor, die weit verbreitet sind und von den Konsumenten als Alltagsdrogen eingeschätzt werden – v.a. Cannabis

15 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESA – Missbrauch/Abhängigkeit Schätzung cannabisbezogene Störungen: , 95% KI Kraus et al. (2007)

16 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESPAD 2007 – Cannabismissbrauch Kraus et al. (2008)

17 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESPAD 2007 – Cannabismissbrauch Kraus et al. (2008)

18 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESPAD – Probleme durch illegale Drogen Kraus et al. (2008)

19 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESPAD – Probleme durch illegale Drogen Kraus et al. (2008)

20 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? ESA und ESPAD Insgesamt hat die Lebenszeitprävalenz illegaler Drogen bei den 18- bis 39-Jährigen seit 1990 kontinuierlich von 15,5% auf 30,9% zugenommen, dagegen blieben die 12- Monatsprävalenzwerte seit 1995 relativ konstant Dieser Anstieg ist zum allergrößten Teil dem von Cannabis geschuldet (von 14,7% auf 30,4% im selben Zeitraum) Die Prävalenzen des Konsums anderer illegaler Drogen als Cannabis haben sich im Zeitraum 1995 bis 2006 kaum verändert ESPAD 2003 vs. 2007: Rückgang LTP Cannabis, Anstieg LTP Jungen und Gymnasiasten bei anderen illegalen Drogen außer Cannabis

21 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Problematischer Opiatkonsum DBDD, spezielle Berechnungen (2008)

22 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Übersicht Konsumprävalenzen Drogenbezogene Probleme Behandlungsdaten Fazit und Ausblick

23 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Ambulante Behandlung - Hauptdiagnose Sonntag et al. (2008)

24 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Ambulante Betreuung - Neuzugänge Sonntag et al. (2008)

25 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Zugänge zu ambulanter Behandlung - Trend Sonntag et al. (2008)

26 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Stationäre Suchtbehandlung in KKH Statistisches Bundesamt 2008a

27 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Stationäre Behandlung - Hauptdiagnose Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV), 2007; Sonntag et al., 2008; Statistisches Bundesamt, 2008

28 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Behandlungsnachfrage (ambulant) und Prävalenz Kraus et al. (2007) Sonntag et al. (2007)

29 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Ambulante Behandlung – soziodemographische Daten Sonntag et al. (2008)

30 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Ambulante Betreuung – soziale Situation Sonntag et al. (2008)

31 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Hauptdiagnose und gerichtliche Auflagen (ambulante Betreuung) Sonntag et al. (2008)

32 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Ambulante Behandlung im Gefängnis Sonntag et al. (2008) Zahl der Einrichtungen N=7

33 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Haupt-/Einzeldiagnose (Erstbehandelte) Sonntag, Bauer & Hellwich (2007)

34 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Psychiatrische Komorbidität (Erstbehandelte) Sonntag et al. (2007)

35 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Psychische Komorbidität Bei 6% der Drogentodesfälle handelt es sich um Suizide (BKA, 2008) 28% der Opiatklienten haben mindestens 1 Suizidversuch hinter sich (BADO, 2006) >20% der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Substanzabhängigkeit haben auch andere psychische Erkrankungen (Sack et al., 2005)

36 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Psychische Komorbidität Im Rahmen einer Studie zu primären cannabisbezogenen Störungen (CARED) haben Simon und Kraus (2007) bei ca. 75% der Klienten in ambulanter Suchtberatung in der Validierungsdiagnose eine klinisch relevante Cannabisstörung festgestellt Bei 2/3 handelt es sich um eine Monodiagnose Bei ca. 25% konnte neben der Cannabisstörung eine weitere Diagnose vergeben werden (v.a. alkoholbezogene Störungen) Bei Klienten mit Cannabisproblematik ist eine Behandlung multipler Problemlagen erforderlich und daher insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Suchthilfe, Psychiatrie und anderen Hilfestrukturen (z.B. Jugendhilfe) großer von Bedeutung

37 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Übersicht Konsumprävalenzen Drogenbezogene Probleme Behandlungsdaten Fazit und Ausblick

38 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Fazit Die 12-Monats- und die 30-Tage-Prävalenz von Cannabis ist zurückgegangen Der Konsum anderer illegaler Drogen ist relativ konstant Die Opiatklientel ist deutlich älter Cannabiskonsumenten machen den größten Anteil der Erstbehandelten (ambulant) aus Psychische Komorbidität wird tendenziell unterschätzt

39 Ingo Kipke, DBDD München, Veränderung der Klientel? Vielen Dank für die Aufmerksamkeit ! Ingo Kipke DBDD c/o IFT München Parzivalstraße 25 D München Tel.: +49.(0) /-42


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