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7.1.1 Kaisertum© digitale-schule-bayern.de - Roman Eberth Karl der Große erneuert das Römische Kaiserreich.

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1 7.1.1 Kaisertum© digitale-schule-bayern.de - Roman Eberth Karl der Große erneuert das Römische Kaiserreich

2 7.1.1 Kaisertum© digitale-schule-bayern.de - Roman Eberth Die Kaiserkrönung Karls: Ein Ereignis – zwei Quellen Die Erhebung Karls zum Kaiser in den Annalen von Lorsch, einem klösterlichen Jahrbuch Karls Kaiserkrönung in der Lebensbe- schreibung des Herrschers durch seinen Vertrauten Einhard Und weil schon damals das Kaisertum bei den Griechen nicht mehr bestand [...], erschien es dem Apostelnachfolger Leo selbst und allen heiligen Vätern [...] und dem übrigen christlichen Volk, dass sie Karl, den König der Franken, zum Kaiser erheben müssten. Denn er hielt Rom in Besitz, wo immer Kaiser zu herrschen pflegten, und er hatte auch die übrigen Städte in Italien, Gallien und Germanien, inne, weil der allmächtige Gott ihm alle diese Sitze in seine Macht gegeben hatte. Da- her erschien es ihnen gerecht, dass er mit Gottes Hilfe und auf Bitten des gesamten Christenvolkes diesen Titel erhielt. Ihre Bitte konnte König Karl nicht abschlagen, sondern er unterwarf sich mit aller Demut Gott und nahm auf Bitten der Bischö- fe und des gesamten Christenvolkes am Fest der Geburt unseres Herrn Jesu Christi den Kaisertitel mit der Segnung durch den Herrn Papst Leo an. Die Römer hatten Papst Leo schwer misshandelt, ihm die Augen ausgestochen und die Zunge ausge- rissen, so dass er sich gezwungen sah, den König um Schutz zu bitten. Daher begab sich Karl nach Rom, um die verworrenen Zustände der Kirche zu ordnen. Das dauerte den ganzen Winter. Bei dieser Gelegenheit erhielt er den Kaiser- und Augustus-Titel, der ihm anfangs so zuwider war, dass er erklärte, er würde die Kirche selbst an je- nem hohen Feiertag nicht freiwillig betreten haben, wenn er die Absicht des Papstes geahnt hätte. Die Eifersucht der oströmischen Kaiser, die ihm die Annahme der Titel schwer verübelten, ertrug er dann allerdings mit erstaunlicher Gelassenheit. Er überwand ihren Widerstand durch seinen Großmut – denn in dieser Beziehung stand er weit über ih- nen [...] Arbeitsauftrag 1. Untersuche, wie die Kaiserkrönung Karls in den beiden Quellen begründet wird, und markiere Textstellen, die Unterschiede erkennen lassen. 2. Versuche herauszuarbeiten, wie die Autoren der beiden Quellen die Annahme des Kaisertitels durch Karl beurteilen.

3 7.1.1 Kaisertum© digitale-schule-bayern.de - Roman Eberth Die Kaiserkrönung Karls: Ein Ereignis – zwei Quellen Die Erhebung Karls zum Kaiser in den Annalen von Lorsch, einem klösterlichen Jahrbuch Karls Kaiserkrönung in der Lebensbe- schreibung des Herrschers durch seinen Vertrauten Einhard Und weil schon damals das Kaisertum bei den Griechen nicht mehr bestand [...], erschien es dem Apostelnachfolger Leo selbst und allen heiligen Vätern [...] und dem übrigen christlichen Volk, dass sie Karl, den König der Franken, zum Kaiser erheben müssten. Denn er hielt Rom in Besitz, wo immer Kaiser zu herrschen pflegten, und er hatte auch die übrigen Städte in Italien, Gallien und Germanien, inne, weil der allmächtige Gott ihm alle diese Sitze in seine Macht gegeben hatte. Da- her erschien es ihnen gerecht, dass er mit Gottes Hilfe und auf Bitten des gesamten Christenvolkes diesen Titel erhielt. Ihre Bitte konnte König Karl nicht abschlagen, sondern er unterwarf sich mit aller Demut Gott und nahm auf Bitten der Bischö- fe und des gesamten Christenvolkes am Fest der Geburt unseres Herrn Jesu Christi den Kaisertitel mit der Segnung durch den Herrn Papst Leo an. Die Römer hatten Papst Leo schwer misshandelt, ihm die Augen ausgestochen und die Zunge ausge- rissen, so dass er sich gezwungen sah, den König um Schutz zu bitten. Daher begab sich Karl nach Rom, um die verworrenen Zustände der Kirche zu ordnen. Das dauerte den ganzen Winter. Bei dieser Gelegenheit erhielt er den Kaiser- und Augustus-Titel, der ihm anfangs so zuwider war, dass er erklärte, er würde die Kirche selbst an je- nem hohen Feiertag nicht freiwillig betreten haben, wenn er die Absicht des Papstes geahnt hätte. Die Eifersucht der oströmischen Kaiser, die ihm die Annahme der Titel schwer verübelten, ertrug er dann allerdings mit erstaunlicher Gelassenheit. Er überwand ihren Widerstand durch seinen Großmut – denn in dieser Beziehung stand er weit über ih- nen [...] Und weil schon damals das Kaisertum bei den Griechen nicht mehr bestand [...], erschien es dem Apostelnachfolger Leo selbst und allen heiligen Vätern [...] und dem übrigen christlichen Volk, dass sie Karl, den König der Franken, zum Kaiser erheben müssten. Denn er hielt Rom in Besitz, wo immer Kaiser zu herrschen pflegten, und er hatte auch die übrigen Städte in Italien, Gallien und Germanien, inne, weil der allmächtige Gott ihm alle diese Sitze in seine Macht gegeben hatte. Da- her erschien es ihnen gerecht, dass er mit Gottes Hilfe und auf Bitten des gesamten Christenvolkes diesen Titel erhielt. Ihre Bitte konnte König Karl nicht abschlagen, sondern er unterwarf sich mit aller Demut Gott und nahm auf Bitten der Bischö- fe und des gesamten Christenvolkes am Fest der Geburt unseres Herrn Jesu Christi den Kaisertitel mit der Segnung durch den Herrn Papst Leo an. Die Römer hatten Papst Leo schwer misshandelt, ihm die Augen ausgestochen und die Zunge ausge- rissen, so dass er sich gezwungen sah, den König um Schutz zu bitten. Daher begab sich Karl nach Rom, um die verworrenen Zustände der Kirche zu ordnen. Das dauerte den ganzen Winter. Bei dieser Gelegenheit erhielt er den Kaiser- und Augustus-Titel, der ihm anfangs so zuwider war, dass er erklärte, er würde die Kirche selbst an je- nem hohen Feiertag nicht freiwillig betreten haben, wenn er die Absicht des Papstes geahnt hätte. Die Eifersucht der oströmischen Kaiser, die ihm die Annahme der Titel schwer verübelten, ertrug er dann allerdings mit erstaunlicher Gelassenheit. Er überwand ihren Widerstand durch seinen Großmut – denn in dieser Beziehung stand er weit über ih- nen [...]

4 7.1.1 Kaisertum© digitale-schule-bayern.de - Roman Eberth Annalen von LorschLebensbeschreibung Karls -Herrschaft über Rom und andere kaiserliche Residenzen durch Gottes Willen -Bitte des ganzen christlichen Volkes -Demütige Unterwerfung unter den Willen Gottes -Darstellung als Gegenleistung des Papstes Leo für die Unterstützung gegen röm. Adelsfamilien -zunächst angeblich ablehnende Haltung Karls wegen Konkurrenz zu Ostrom (Byzanz) Wiedergabe der Stimmung im Frankenreich Herausstellung der Bescheidenheit Karls Die Kaiserkrönung Karls: Ein Ereignis – zwei Quellen


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