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Experimente für den PCB- Unterricht V Modelle undModellvorstellungen.

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Präsentation zum Thema: "Experimente für den PCB- Unterricht V Modelle undModellvorstellungen."—  Präsentation transkript:

1 Experimente für den PCB- Unterricht V Modelle undModellvorstellungen

2 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 2 Ergebnisse der Umfrage 2000 Lehrziel bzw. ThemaZahl der Wünsche Zusammensetzung der Luft (2001)IIIIIIII Kunststoffe (2003)IIIIIIII Verbrennung (2001)IIIIIII Säuren und Laugen (2003)IIIIII 6 Sicherheit (2001 – 2004)IIIII Organische RohstoffeIII 3 Modellvorstellungen (2005)II Wasser und Salze (2004)II 2 Nennungen > 1; Rücklauf: 16/?

3 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 3 Lehrplanthemen Lehrziel bzw. ThemaStatus 5.4 Stoffe im Alltag Wasser Farben Zusammensetzung der Luft Verbrennung Bodenqualität- ? Ernährung des Menschen- + (+) Säuren und Laugen Salze+ + + Legende: 1. in der Umfr. genannt 2. geplant 3. durchgeführt

4 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 4 Lehrplanthemen Lehrziel bzw. ThemaStatus Aufbau der Materie (2005) Radioaktivität- ? Organische Rohstoffe Kunststoffe Atome, Elemente, Bindungen (2005) Energie von der Sonne Energie aus Kernkraftwerken- ? - Modellvorstellungen (2005)+ + + Legende: 1. in der Umfr. genannt 2. geplant 3. durchgeführt

5 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 5 Programm – Uhr: Modelle (V) – Uhr: Selbstbau von Modellen I (P) – Uhr: Atombau (V) – Uhr: Selbstbau von Modellen II (P) – Uhr: Mittagspause – Uhr: Selbstbau von Modellen III (P) – Uhr: and. Selbstbaumodelle (De/Di) – Uhr: Chemische Bindung (V) – Uhr: Pause – Uhr: Schlussbesprechung (Di)

6 1. Modelle

7 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 7 RealitätBewusstsein Sachverhalt (Original) (abstraktes) Denk- modell Modellentstehung Irrelevante Zutaten Wahrnehmungssieb Kenntnisse Wahrneh- mung (konkretes) Anschauungs- Modell Veranschau- lichung Verständnis

8 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 8 Bsp.: Modellexperiment Exo- und endotherme Reaktionen

9 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 9 Begriff: Modell : Das Wort: aus Italien (Renaissance) modello, aus modulo, dem Maßstab in der Architektur bis 18. Jh.: Fachsprache der bildenden Künstler um 1800: verdrängte im Deutschen das ältere, direkt vom lat. modulus entlehnte Model (Muster, Form, z.B. Kuchenform), das noch im Verb ummodeln fortlebt.

10 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 10 Begriff: Modell 1.Abbildung natürlicher oder künstlicher Originale (die selbst wieder Modelle sein können). 2.Verkürzung. Erfasst nicht alle Seiten des Originals, sondern nur diejenigen, die dem Modellschaffer bzw. Modellnutzer relevant erscheinen. 3.Pragmatische Orientierung am Nützlichen. Frage Wozu? Ein Modell wird vom Modellschaffer bzw. Modellnutzer innerhalb einer bestimmten Zeitspanne und zu einem bestimmten Zweck für ein Original eingesetzt.

11 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 11 Begriff: Modell Ein Modell zeichnet sich durch die bewusste Vernachlässigung bestimmter Merkmale aus, um die für den Modellierer oder den Modellierungszweck wesentlichen Modelleigenschaften hervorzuheben. Literatur: Stachowiak, Herbert (1973): Allgemeine Modelltheorie, Wien. Nach

12 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 12 Schlussfolgerungen 1.Ein Modell ist nie richtig, also mit der Wirklichkeit identisch (Bsp.: Kochsalz, Strukturmodelle). 2.Ein Modell ist nie endgültig (Bsp.: Atommodell). 3.Ein Modell ist nie falsch, aber es kann für den Zweck ungeeignet sein. 4.Die Wissenschaft verwendet i.d.R. nur ein Modell (die exakteste Beschreibung der Wirklichkeit), die Schule viele (z.B. historische Stufen).

13 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 13 Klassifikationsmöglichkeit für Modellarten dynamisch statisch materiellideell Modellsubstanzen Simulationen bildliche Modelle mathe- matisch- logische Modelle Struk- tur- mo- delle Modellexperiment symbolische Modelle c(A) m * c(B) n c(C) p * c(D) q = K S 8, Cl 2 Cl-Cl pH = -log(c)

14 Modellbau

15 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 15 Ein Kalottenmodell Materielles Modell Strukturmodell Kalottenmodell H 2 O, NH 3, CH 4 Theorie später

16 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 16 Anleitung: Kalottenmodell aus Styropor 1.Stecken Sie einen Zahnstocher möglichst senkrecht mitten in den Ring, der auf der großen Styroporkugel an den Polen zu sehen ist. 2.Stellen Sie die Styroporkugel so in das Loch der Scha- blone, dass der Zahnstocher möglichst senkrecht steht.Scha- blone 3.Markieren Sie mit dem Filzstift die Position der 120°- Markierungen auf der Styroporkugel mit einem senk- rechten Strich.Markieren 4.Binden Sie den Faden mit einem Ende an dem schon steckenden Zahnstocher fest. 5.Markieren Sie mit dem Filzstift die Entfernung von 109/360 U mit einem waagrechten Strich. U = d * π. 109/360=0,30. An den entstehenden Kreuzungspunkten befinden sich die Positionen der Liganden.

17 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 17 Anleitung 6.Markieren Sie an einem Zahnstocher von einem Ende her die Entfernung von 5mm. Stecken Sie den Zahnstocher an jeder Ligandenposition bis zur Markierung hinein. 7.Schleifen Sie an jeder Markierung möglichst tangential so viel Styropor weg, dass das Loch nicht mehr zu sehen ist. 8.Streichen Sie die Kugel in der CPK-Farbe (Corey, Pauling, Koltun) des gewünschten Atoms (C = schwarz, H = weiß, O = rot, N = blau, S = gelb, Cl = grün...) 9.Schleifen Sie die Wasserstoff-Kugeln nach 6-7 auch an und kleben Sie sie einzeln mit etwas Styroporkleber auf; erst nach dem Trocknen folgt die nächste.

18 2. Atombau und Bindung

19 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 19 Aus dem Lehrplan Aufbau der Materie: Größenverhältnisse Zelle – Molekül – Atom – (Elementarteilchen) Aufbau der Atome aus Kern (p, n) und Hülle (e) Atommodelle: Kugelmodell – Kern-Hülle-Modell Unterscheiden von Elementen, z.B. H, He, Na, Cl, C aufgrund der Zahl der Protonen Unterscheidung von Isotopen aufgrund der Massezahl (p + n)

20 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 20 Größenverhältnisse Größenunterschied zwischen Kirchturm (100m) und einem Staubkorn (0,1mm) = Durchmesser eines C-Atoms: 150pm = 1,5* m Das Kohlenstoffatom ist so viel mal kleiner als ein Staubkorn, wie ein Staubkorn kleiner ist als ein Kirchturm. Von 100m bis ~100pm: Faktor = * Moleküle sind 1(-100) nm = m groß. C 60 = 1,002 nm Bakterien sind 1 µm = m groß. Zellen sind 0,1 mm = m groß.

21 2.1 Ein herkömmlicher Weg zum Atombau

22 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 22 Ein wenig Geschichte EMPEDOKLES: Luft, Feuer, Wasser, Erde DEMOKRIT: AtomosAtomos EPIKUR: Chem. BindungChem. Bindung ARISTOTELES: 4 Elemente: Feuer, Wasser, Erde, Luft 2000 Jahre Kirchenvakuum: 322 v. Chr. – 1632 n. Chr. Aristotelisches Weltbild wird dogmatisch übernommen, Ketzer hingerichtet. DALTON: 1. und 2. Verbindungsgesetz AVOGADRO: Gase, Moleküle FARADAY: elektrische Natur der Atome RUTHERFORD: experimentelle Beweise BOHR; PLANCK, HEISENBERG: Orbitaltheorie GASSENDI, KEPLER, GALILEI

23 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 23 Rutherfords Versuch Radioaktives Präparat (bitte anklicken) Leuchtschirm Goldfolie Radioaktive Strahlen

24 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 24 Was wäre wenn...

25 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 25 Was wäre wenn...

26 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 26 Der Atomkern HHeLiBeBCN O Wt Legende: Protonen Neutronen Wg Aufgabe: entdecke die Gesetzmäßigkeit beim Aufbauen von Kernen!

27 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 27 Die Bedeutung von Kernteilchen Elemente unterscheiden sich durch die Zahl ihrer Protonen. Neutronen spielen hierbei keine Rolle. Aufeinander folgende Elemente im PSE besitzen immer genau ein Proton mehr. Zu jedem Proton muss in der Schale ein Elektron existieren. Elektronen bestimmen die chemischen Eigenschaften eines Elementes.

28 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 28 Die Bedeutung von Kernteilchen Je Proton benötigt man mindestens ein Neutron, damit der Kern stabil ist. Bis zum Element 40 Ca gilt: je Proton genau ein Neutron, danach werden es mehr. Bsp.:238 Nu - 92 p = 146 n 146 n : 92 p = 1,6 Mit Ausnahme des Wasserstoffs besitzt jedes Element auch Neutronen im Kern.

29 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 29 Eine Applikation D: ein selbst gebautes Atomkernmodell

30 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 30 Isotope HLiCNO W 2 H 0,015 1 H 99,9 3H3H 6 Li 7,5 7 Li 92,5 12 C 98,9 13 C 1,1 14 N 99,6 15 N 0,4 16 O 99,7 17 O 0,1 18 O 0,2 % Nat. Vor- kom men Aufgabe: entdecke die Definition, was Isotope sind! Isotop 1 Isotop 2 Isotop 3

31 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 31 Die Bedeutung von Kernteilchen Isotope unterscheiden sich durch die Zahl ihrer Neutronen. Es gibt unterschiedliche Zahlen von natürlichen stabilen Isotopen. Viele Isotope sind instabil und zerfallen, indem sie radioaktive Strahlung abgeben. Bsp.: β-Zerfall + e -

32 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 32 Be Die Atomhülle H He Li BCNO Aufgabe: zähle jeweils Protonen und Elektronen!

33 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 33 Aufbau der Elektronenhülle 1.Elektronen kommen in Schalen um den Kern vor. 2.In die erste Schale passen zwei Elektronen, in die zweite mehr. 3.Die Zahl der passenden Elektronen erhält man: 2n 2, wobei n = Schalennummer n=1 2 Elektronen n=2 8 Elektronen n=3 18 Elektronen 4.Die Zahl der Protonen und Elektronen ist immer gleich. 5.Deshalb sind Atome immer neutral.

34 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 34 Das Bohrsche Atommodell Atomkern Schale 1 (K) Verbotene Zone Schale 2 (L) Elektron

35 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 35 Noch eine Applikation Ein selbst gebautes Atomhüllenmodell

36 2.2 Probleme

37 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 37 Aus dem Lehrplan Atome, Elemente, Bindungen: Atommodell: Kern-Schale (Hülle); PSE als Erklärungshilfe für das Reaktionsverhalten chemischer Elemente Ionenbindung, Elektronenpaarbindung, physikalisch-chemische Eigenschaften aufgrund der Bindungsart Modelle und Formeln als Verständnishilfen für chemische Bindungen Verständnishilfen

38 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 38 Warum?

39 2.3 Lösung: das Kugelwolkenmodell nach KIMBALL

40 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 40 Der Weg zum Kugelwolkenmodell Atomkern Atomrumpf Kugelwolke, voll besetzt N Schreibweisen: Elektronenformel N Valenzstrichformel halb besetzt Kugelwolke, Bsp.: ein Stickstoffatom N

41 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 41 Leistungen Kugelwolke, Atomkern Atomrumpf halb besetzt 109° idealer Tetraederwinkel Bsp.: ein Kohlenstoffatom C

42 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 42 Der Weg zur chemischen Bindung Atomkern Atomrumpf Elektron Bsp.: Methan CH 4

43 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 43 Der Weg zur chemischen Bindung Atomkern Atomrumpf Kugelwolke, voll besetzt halb besetzt Kugelwolke,

44 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 44 Orbitale

45 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 45 Zur Schreibweise N H H H Atomkern Atomrumpf Kugelwolke, voll besetzt halb besetzt Kugelwolke, Valenzstrichformel Bsp.: Ammoniak NH 3

46 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 46 Abweichungen von der Idealgeometrie 105 ° Atomkern Atomrumpf Kugelwolke, voll besetzt halb besetzt Kugelwolke, A Bsp.: Wasser H 2 O

47 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 47 Partialladungen und Dipol δ-δ- δ+δ+ δ+δ+

48 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 48 Partialladungen und Dipol δ+δ+ δ-δ-

49 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 49 Demonstration V: Nachweis des Dipolcharakters von Wasser

50 2.4 Weitere Beispiele für die Anwendung des Kugelwolkenmodells

51 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 51 Bsp. 1: Ionenbindung AlAl 3+ 3 e Folgerung: das Al 3+ -Kation ist viel kleiner als das Al-Atom.

52 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 52 Bsp. 1: Ionenbindung + - Br Br - e Folgerung: das Br - -Anion ist viel größer als das Br-Atom.

53 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 53 Bsp. 2: Mehrfachbindungen Kohlenwasserstoffe: ungesättigte KW, z.B. Ethen, Propen; Modelle, Strukturformel, Summenformel Chemische Vorgänge bei der Herstellung von Kunststoffen; Polymerisation, Polykondensation, Makromoleküle; Modelle... Aus dem Lehrplan:

54 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 54 Die Doppelbindung Atomkern Atomrumpf halb besetzt Kugelwolke, Kugelwolke, voll besetzt

55 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 55 Die Doppelbindung Atomkern Atomrumpf halb besetzt Kugelwolke, CC Kugelwolke, voll besetzt

56 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 56 Die Dreifachbindung Atomkern Atomrumpf halb besetzt Kugelwolke, Kugelwolke, voll besetzt

57 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 57 Die Dreifachbindung Atomkern Atomrumpf halb besetzt Kugelwolke, Kugelwolke, voll besetzt

58 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 58 Die Dreifachbindung Atomkern Atomrumpf halb besetzt Kugelwolke, CC Kugelwolke, voll besetzt

59 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 59 Demonstration Ein Modell zur Polymerisation

60 2.5 PSE und Bindung

61 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 61 PSE: Elektronegativitäten Schale I/1 Alkali- metalle II/2 Erdalkali- metalle III/13 Borgruppe IV/14 Kohlenstoff -gruppe V/15 Stickstoff- gruppe VI/16 Sauerstoff -gruppe VII/17 Halogene VIII/18 Edelgase 1K1K 2L2L 3M3M 4N4N 5O5O 6P6P 7Q7Q HHe LiBeBCNOFNe NaMgAlSiPSClAr KCaGaGeAsSeBrKr RbSrInSnSbTeIXe CsBaTlPbBiPoAtRn FrRa

62 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 62 Die chemische Bindung in Schubladen Polare Bindung Ionenbindung Kovalente Bindung H 2, O 2, F 2, N 2 CsF CH 4 NH 3 CCl 4 H2OH2O HF NaCl CF

63 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 63 Die chemische Bindung Koval. BindungIonenbindungPolare Bindung 100% Kovalenzcharakter 0% Ionencharakter 0% Kovalenzcharakter 100% Ionencharakter H2O2F2N2H2O2F2N2 CsF CH 4 NH 3 CCl 4 H2OH2OHFNaClCF Metalle?

64 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 64 Zusammenhänge zwischen Bindungstypen Cs H 2, O 2, F 2 CsF CH 4 NH 3 CCl 4 H2OH2OHFNaClCF 4 ΔEN=03 0 Na 2 S [NaSi] Mg Al Si P4P4 S8S8 ΣEN~2 ΣEN>2

65 2.6 Zwischenmolekulare Kräfte

66 Van-der-Waals-Kräfte wirken zwischen unpolaren Molekülen (enthalten nur kovalente Bindungen).

67 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 67 momentaner Dipol kein Dipolmomentaner Dipol

68 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 68 induzierter Dipol z.B.Br 2 momentaner Dipolinduzierter Dipol

69 Dipolkräfte wirken zwischen Molekülen mit polaren Bindungen.

70 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 70 Partialladungen und Dipol δ+δ+ δ-δ- z.B.H2OH2O

71 Elektrostatische Anziehung wirkt zwischen Ionen.

72 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 72 Elektrostatische Anziehung

73 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 73 Folgen: Eigenschaften von ion. Verb Anion Kation

74 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie Folgen: Eigenschaften von Metallen Elektronengas Rumpf

75 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 75 Folgen: Formelschreibweise HCl δ+δ+ δ-δ- HCl

76 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 76 Die Summenformel Die Schreibweise A n B m bezeichnet bei kovalenten und polaren Bindungen Moleküle, weil die Bindungen gerichtet sind und die Zuordnung der Atome eindeutig ist.

77 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 77 Folgen: Formelschreibweise NaCl Na + Cl - Na +

78 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 78 Die Summenformel Die Schreibweise A n B m bezeichnet bei ionischen Bindungen das Zahlenverhältnis von Kationen zu Anionen, weil die Bindungen nicht gerichtet sind und die Zuordnung der Ionen zueinander nicht eindeutig ist. Diese Gleichbehandlung, wo keine Gleichheit herrscht, ist für Schüler in höchstem Maß irreführend.

79 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 79 Vorschläge zur Lösung HCl Kovalente Verbindungen Polare Verbindungen Ionische Verbindungen H2OH2O NH 3 H2H2 O2O2 Cl 2 Na + Cl - Ca 2+ O 2- Pb 4+ O 2 2- PbO 2 NaCl CaO Nicht Salzsäure! Nicht Ammoniakwasser!

80 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 80 Ein Modell für kovalente Bindungen

81 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 81 Modelle für ionische Bindungen NaCl 1: käufliches Gittermodell NaCl 2: Gittermodell Wattekugeln NaCl 3: Gittermodell Glas Magnetmodell / Overhead

82 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 82 Ein Selbstbau-PSE-Modell......und sein Einsatz im schülerzentrierten Unterricht

83 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie Schlussbesprechung Was haben Sie heute gelernt? Was ist ein Modell? Sind Modelle immer anfassbar? Wozu braucht ein Naturwissenschaftler Modelle? Wozu braucht ein Chemiker Modelle? Wozu brauchen wir in der Hauptschule Modelle?

84 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 84 Wir haben es geschafft... 5 Folgen Chemie für die HS seit dem Jahr 2000 gegenüber 1007 Folgen Lindenstraße seit dem Jahr 1985 ?...aber was sind schon

85 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 85 Die Überlegungen der alten Griechen Experiment: LEGO-Steine und Knetmasse Kontinuums- vs. Diskontinuumssicht

86 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 86 Epikurs Atome harter Materialien Quelle: Beer – Glöckner - Letterer. Chemische Analytik..., C. C. Buchner, Bamberg 1983.

87 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 87 z.B. Ammoniak NH 3 Schritt 2: Finden der Tetraeder-Positionen auf der Kugel, Schablone 120°

88 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 88 z.B. Ammoniak NH 3 Schritt 3: Winkelmarkierung

89 AkadOR W. Wagner, Didaktik der Chemie, Universität Bayreuth Folie 89 Das Geiger-Müller-Zählrohr + - R VerstärkerSchreiber Glimmerfolie Zählgas (He, Ne) + Löschgas (BF 3, C 2 H 4 ) Sehr hohe Spannung U= 2-10 kV R* W


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