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Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite 4 - 1 Worzyk FH Anhalt 6 Normalformen Normalisieren Schlüssel.

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Präsentation zum Thema: "Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite 4 - 1 Worzyk FH Anhalt 6 Normalformen Normalisieren Schlüssel."—  Präsentation transkript:

1 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt 6 Normalformen Normalisieren Schlüssel

2 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Datenmodell Das Entwickeln einer Anwendung mit Hilfe einer relationalen Datenbank erfordert die Entwicklung eines Datenmodells, das möglichst exakt die zu bearbeitenden Daten der realen Welt widerspiegelt.

3 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Datensammlung

4 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Gründe für das Normalisieren Vermeidung unerwünschter Abhängigkeiten bei Datenmanipulationen Gundlage für ein leicht erweiterbares Datenmodell Verständliches Datenmodell Elimination von Redundanzen Systematisches Auseindersetzen mit den Daten

5 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Funktionale Abhängigkeit In der Relation R(A,B) ist das Attribut B von dem Attribut A funktional abhängig, falls zu jedem Wert von A genau ein Wert von B gehört. A wird Determinante von B genannt. Beispiel:

6 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Volle funktionale Abhängigkeit In der Relation R(S1, S2, A) ist das Attribut A von den Attributen S1, S2 voll funktional abhängig, wenn A von den zusammengesetzten Attributen (S1, S2) abhängig ist, nicht aber von je einem einzelnen Attribut S1 oder S2. Beispiel:

7 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Transitive Abhängigkeit In der Relation R(S, A, B) ist das Attribut B transitiv von S abhängig, wenn A von S funktional abhängig ist, aber S nicht von A; und B ist funktional von A abhängig ist. Beispiel:

8 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Berechnete Attribute Beispiel:

9 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Schlüssel Sei X = {A 1,..., A n } die Menge aller Attribute einer Relation R(A 1,..., A n ). Eine Teilmenge S X von Attributen ist ein Schlüsselkandidat, wenn gilt: X ist funktional von S abhängig Die funktionale Abhängigkeit gilt nicht für eine echte Teilmenge von S

10 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Schlüssel Eigenschaften eines Schlüssels –eindeutig –unmittelbar zuteilbar –kurz –schreibbar

11 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Sprechende Schlüssel Der Schlüssel enthält einen Hinweis auf das Tupel, das er identifiziert Vorteil: leicht zu merken für eine manuelle Bearbeitung der Tupel Nachteil: Bei der Änderung eines Attributs des Tupels kann sich der Schlüssel ändern

12 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Sprechende Schlüssel Beispiel Identifikation eines Personaldatensatzes über den Personennamen Vorteil: leicht zu merken Nachteil: –Zwei Personen gleichen Namens –Namensänderung –komplizierte Namen

13 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Verdeckter Schlüssel Beispiel Der Schlüssel wird nur für datenbankinterne Kennzeichnung benutzt und bleibt dem Anwender verborgen Beispiel: – mehrsprachiger Katalog –Fehlermeldungen

14 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Künstlicher Schlüssel Beispiel Der Schlüssel wird bei Bedarf vom Rechner generiert. Der Anwender hat keinen Einfluß auf den Wert des Schlüssels. Beispiel: fortlaufend generierte Martikel Nummer

15 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Schlüsselkandidaten

16 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Erste Normalform Eine Relation ist in der ersten Normalform (1NF), wenn alle Attribute nur atomare Werte enthalten. Beispiel für eine Relation, die nicht in der ersten Normalform ist:

17 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Zweite Normalform Eine Relation ist in der zweiten Normalform (2NF), wenn sie in der 1NF ist und jedes Nicht-Schlüssel-Attribut voll funktional abhängig ist vom Gesamtschlüssel.

18 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Beispiel nicht zweite Normalform

19 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Dritte Normalform Eine Relation ist in der dritten Normalform (3NF), wenn sie in der 1NF und der 2NF ist und keine transitiven Abhängigkeiten enthält.

20 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Beispiel nicht dritte Normalform

21 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Normalisieren Datensammlung:

22 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Normalisieren Nicht-atomare Einträge auflösen:

23 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Normalisieren Schlüsel suchen :

24 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Normalisieren Transitive Abhängigkeiten auflösen :

25 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Normalisieren Normalize until it hurts Denormalize until it works

26 Datenbanksysteme für FÜ SS 2000 Seite Worzyk FH Anhalt Zusammenfassung Normalisieren ist eine Bottom-Up Methode zum strukturieren der Daten Die 3NF hat keine funktionalen und transitiven Abhängigkeiten


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