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Język polski - Die polnische Sprache Przegląd - Überblick.

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Präsentation zum Thema: "Język polski - Die polnische Sprache Przegląd - Überblick."—  Präsentation transkript:

1 Język polski - Die polnische Sprache Przegląd - Überblick

2 Zusammenfassende Literatur Birnbaum, H., Molas, J Das Polnische. In: P. Rehder (Hrsg.). Einführung in die slavischen Sprachen. 3. Aufl. Darmstadt, Dl ̵ ugosz-Kurczabowa, K., Dubisz, St Gramatyka historyczna języka polskiego. Warszawa: Wyd. Uniwersytetu Warszawskiego

3 Epochen der polnischen Sprache vorschriftliche Zeit (Entstehen des poln.. Staates, Annahme des Christentums) Altpolnisch (1136 Bulla gnieźnieńska) Mittelpolnisch (Wende 15./16. Jh. Buchdruck: Rej, Kochanowski) Neupolnisch (2. Hälfte 18. Jh. Aufklärung, Mickiewicz)

4 Zahlen zum Gegenwartspolnischen Sprecher in Polen: 38,6 Mio drittgrößte slav. Sprache nach Russisch und Ukrainisch Sprecher außerhalb Polens: 8,2 Mio (Nordamerika) – Westeuropa (ca. 1,6 Mio) – Russland + ehem. Kolonien (ca. 1,15) Dialekte: 2 Hauptgebiete (Warschau vs. Krakau) Gesetz über die polnische Sprache 1999

5 Polnisch und Westslavisch Gemeinsame Eigenarten des Westslavischen gegenüber dem Ost- und Südslavischen bilden sich als Mundartunterschiede am Ende der urslavischen Sprachgemeinschaft und dann während der gemeinslavischen Epoche heraus. Während der Epoche des Gemeinslavischen differenziert sich dann das Polnische weiter gegenüber etwa dem Tschechischen, Slovakischen, Sorbischen, Slovinzischen und Kaschubischen.

6 Westslavisch Palatalisierung: urslav. /ch/ + e/i > ost- + südslav. s' (aruss. дух > N.Pl. дуси) > westslav: s ̌ : (pl. dusze) 3. Palatalisierung: e/i + urslav. /ch/ > ost- und südslav. s' (russ. весь) > westslav. s ̌ : (apl. vs ̌ i > heute: wszytek)

7 Westslavisch Palatalisierung: urslav. /kv/ und /gv/ ost- + südslav. > cv (russ. цвет, звезда) westslav. ohne Veränderung (poln. kwiat, gwiazda) Еntwicklung von urslav /tl/ und /dl/ ost- und südslav. > l (russ. плела, молиться ) westslav. ohne Veränderung (poln. plotła, modlić się)

8 Westslavisch 03 Liquidmetathese /or+C/ und /ol+C/ südslav. immer > ra / la (aksl. rasti ;wachsen) west- + ostslav bei fallender Betonung > ro/ lo (poln. rosnąć, russ. рост Wuchs und dialektal рость wachsen, sonst вы-/возрастать)

9 Westslavisch 04 Liquidmetathese /C+or+C/ und /C+ol+C/ /C+er+C/ und C+el+C/ südslav. > ra/la bzw. rě/lě (aksl. vragъ, blato, brěg, mlěko = Feind, Sumpf, Ufer, Milch) ostslav. Vollaut (Polnoglasie)> oro/olo bzw. ere/ ele (russ. ворог, болото, берег, молоко) westslav. > ro/lo bzw. re/le (poln. wróg, błoto, brzeg, mleko)

10 Westslavisch 05 Entwicklung /t'/ und /d/ russ. свеча - poln. świeca Entwicklung /kg/ und /gt/ russ. ночь – poln. noc

11 Polnisch und Westslavisch Unterschiede des Polnischen zu den westslavischen Sprachen: Betonung: fest und beweglich (pänultima) Przegłos polski (poln. Umlaut) Wokalizacja jerów (Vokalisierung der reduzierten Vokale) Wzdłużenie zastępcze (Ersatzdehnung)

12 Przegłos polski Der Polnische Umlaut urslav. /ě/ e/ ę/ vor /t,d,s,z,r,n,ł/ > /a/ o/ ǫ / wiara Glaube > Dat. wierze (russ. вера) las Wald > w lesie (russ. лес) biorę ich nehme > bierzesz du nimmst niosły (neutr.fem.) - niesli (mask.) sie brachten

13 Wokalizacja jerów Vokalisierung der Reduzierten ъ+ь Havlíksches Gesetz: In einer nicht von anderen Vokalen unterbrochenen, vom Wortende her gezählten Folge von Jer-Lauten sind die unpaarig gezählten Jer-Laute (1,3,5,7…) schwach und fallen ersatzlos aus, die paarig gezählten (2,4,6,8 …) sind stark und werden vokalisiert.

14 Wokalizacja jerów Vokalisierung starker Jer-Laute im Polnischen ь > e ъ > e urslav *sъ 2 nъ 1 > poln. sen Traum (aber russ. сон) urslav. *pь 2 sъ 1 > poln. pies Hund

15 Wokalizacja jerów daher heute in der Morphologie: e > ø poln. chłopiec Knabe > Gen.Sg. chłopca

16 Wzdłużenie zastępcze Polnische Ersatzdehnung Folge der Vokalisierung der Jer-Laute: Dehnung eines kurzen Vokals nach Ausfall eines Jer-Lautes ABER: Im 16. Jh. ging die Vokalquantität (Gegensatz lang-kurz) verloren, daher ->

17 Samogłoski pochylone Polnische Vokalverengung Weil im 16. Jh. die Vokalquantität verlorenging, zeigt sich die Ersatzdehnung heute im Gegensatz: verengter – unverengter Vokal: poln. bóg Gott (russ. бог) poln. mąż Mann Gen.Sg. męża

18 Modernes Polnisch - Vokalismus Zungenlage hoch(y) i uZungenhöhe mittelę/ eo/ ǫ tiefa

19 Vokalismus Aussprache ǫ im Auslaut nasaliert (robią sie tun) ę im Auslaut geschwächt bis entnasaliert Nasalvokale vor ł entnasaliert (minęli sie gehen vorbei) Nasalvokale vor Konsonanten diphtongiert (zęby Zähne = /zemby/)

20 Modernes Polnisch - Konsonantismus 35 Konsonantphoneme Plosive stimmhaft:b/bd g/ g stimmlos:p/pt k/k Frikative sth.v/v[w] z/ż/ź stl. f/f[krew]s/s ̌ /śch Affrikate sth. dz/dź/ź stl.c/ cz/ ć Sonanten m/m n/n' lr Halbvokale:u ̯ [ł] i ̯ [koński -jsk-]

21 Dialekte 1. Dialektmerkmal = Mazurieren (Masowien, Nordschlesien, Kleinpolen) alveolarer Frikative und Affrikate s ̌, ź, ć, dź werden durch dentale Frikative und Affrikate s, z, c, dz ersetzt.

22 Dialekte 2. Dialektmerkmal Stimmtonigkeit vor Vokal bzw. Sonant: już robi Masowien + Warschau stimmlos: /jus ̌ / Kleinpolen + Krakau stimmhaft: /juž/

23 The Historical Atlas of Poland, Warszawa 1986, 54:

24 Polnische Dialektgebiete Großpolnisch (nahe am Standard- Polnischen) Masowisch Kleinpolnisch (Slawisch-)Schlesisch ("Wasserpolnisch", Übergangsdialekt zum Tschechischen bzw. Mährischen) Slovinzisch (bis 1920; wohl kein Dialekt) Kaschubisch (in Pommern)


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