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Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Fermenterbau Fermenterbau Materialien Oberflächen Dichtungen Yingxue Zhang Jörg Döllinger.

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Präsentation zum Thema: "Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Fermenterbau Fermenterbau Materialien Oberflächen Dichtungen Yingxue Zhang Jörg Döllinger."—  Präsentation transkript:

1 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Fermenterbau Fermenterbau Materialien Oberflächen Dichtungen Yingxue Zhang Jörg Döllinger Philipp Schönberger

2 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Materialien

3 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Richtlinien Druckbehälter Verordnung Technische Regeln für Druckbehälter Arbeitsgemeinschaft Druckbehälter (AD Merkblatt)

4 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Richtlinien

5 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Anforderung an das Material pH: neutral T:20°C – 80°C p:1bar Sterilisation ausgelegt für 140°C & 3bar

6 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Anforderung an das Material ständige Temperatur-, Medien-, Druckwechsel Hohe Beanspruchung der Werkstoffe im Dauerbetrieb Materialermüdung an stark belasteten Stellen Haarrisse an Schweißnähte Kritisch: Kontaktflächen zwischen unterschiedlichen Materialien und festen Verbindungen (z.B. Rohrleitungssystemen)

7 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Material: Glas mikrobiologisch indifferent hinreichend wärmebeständig glatte Oberfläche gut reinigbar transparent spröde leicht zerbrechlich schlechte Wärmeleitfähigkeit fördert Verspannung

8 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Material: Rostfreier Stahl Definition: max. Verlust durch Korrosion 0,1mm/Jahr Hauptbestandteil: Eisen mit 2% Kohlenstoffgehalt Problem: anfällig für Korrosion + 12% Cr Chromoxid (Passivierung) Kristallstruktur von Standard-Chromstahl: ferritisch (α-Struktur) Ferritstahl auf 910°C erhitzt Austenit (γ-Struktur) Zugabe von Ni, Mg zur Stabilisierung bei Raumtemperatur

9 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Material: Rostfreier Stahl

10 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Material: Rostfreier Stahl Vorteil gute Zugfestigkeit gut verarbeitbar Austenitstahl: verbesserte Wärme-/ Korrosionsbeständigkeit, nichtmagnetisch Nachteil Herauslösen von Legierungsbestandteilen (häufig Schwermetalle)

11 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Material: Rostfreier Stahl Häufig verwendet: Deutschland: & USA: &

12 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Materialauswahl Kompromiss zwischen Materialkosten Verfügbarkeit chem.-phys. Anforderung des Prozesses

13 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Oberflächen

14 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Oberflächengestaltung wozu? Anhaften von Bestandteilen der Fermentationsbrühe (z.B. Produkt) oder der Mikroorganismen Belag (mögliche Kontaminationsquelle) Belagbildungsmechanismen: - Rückhaltung durch Rauhtiefe - van der Waals-Kräfte - Dipol-Wasserstoffbindung - Elektrostatische Kräfte - Kapillarkräfte - Festkörperbrückenbildung - Gewichtskräfte - kovalente Bindung (chem. Reaktion) - hydrophobe Anziehung

15 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Anforderungen an die Oberfläche Einflußfaktoren auf die Belagbildung: Inhaltsstoffe, Werkstoff, Oberfläche, u, T, T (Wand- Produkt), Verweilzeit glatt (R a < d Mikroorganismen ) frei von Fehlern (Risse, Riefen, Kratzer)

16 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Definition der Rauhtiefen R t – absolute Rauhtiefe R z – gemittelte Rauhtiefe N=6 R a – arithmetische Mittenrauhigkeit

17 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Anforderungen an die Oberfläche Ziel: - minimieren der Belagbildung - gebildete Beläge durch richtige Reinigungsprozedur beseitigen (T, t, Art und Konzentration des Reinigungsmittels) N: Anzahl der Mikroorganismen t: Reinigungszeit (CIP) v: Strömungsgesschwindigkeit (Reinigungsfluid) R a <0,4 μm keine Verbesserung des Reinigungseffektes, aber Rückstände ohne Reinigung sind geringer

18 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Schematischer Überblick der Oberflächenbehandlung unbehandelter Kessel Chemisches Glätten Polieren Elektropolieren Passivieren behandelter Kessel

19 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Chemische Oberflächenbehandlung Chemisches Entgraten/Glätten Tauchen des Werkstückes in chemische Lösungen wodurch bevorzugt überstehende Kanten und Spitzen (Grate) angegriffen werden Oberfläche wird geglättet Abtragsrate: 1-5 μm/min Lösungen: Säuremischungen (Cr-Ni-Stahl (T=80°C): 4 Vol% HNO 3 /5Vol% H 2 SO 4 /5Vol% HCl) - dient zum Vorbereiten für das Galvanisieren, Schweißen, Löten, - Unreinheiten und Grate werden entfernt welche die Bildung einer Passivschicht behindern - wirtschaftlich - kurze Tauchzeiten - bauteilschonender als elektrolytisches Entgraten

20 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Chemisches Entgraten Nadelspitze vor und nach dem chemischen Entgraten/Glätten

21 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Mechanische Oberflächenbehandlung Polieren Die Bearbeitung erfolgt meist maschinell mit rotierenden Polierscheiben. Je nach Körnung der Schleifoberfläche können unterschiedliche Rauhtiefen (Ramin>0,2µm) erzielt werden. - Oberflächenqualität hängt von Stahlart ab (Titan stabilisierte Cr-Ni Stähle: mindere Oberflächenqualität , : geringste Rauhtiefen) - warm gewälzte Bleche sind nur unter grossem Aufwand zu polieren - wird der Stahl später elektropoliert ist Ra=0,6µm ausreichend - Poliermittel z.B. Aluminiumoxyd, Chromtrioxyd

22 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Chemische Oberflächenbehandlung Elektropolieren Das Werkstück wird als Anode in einer elektrochemischen Zelle geschaltet. Es befindet sich in einem auf den Werkstoff optimierten Elektrolytbad. (Mischung aus Phosphor- und Schwefelsäure für Edelstähle) Die angelegte Gleichspannung bewirkt einen Materialabtrag, wobei Rauhigkeitsspitzen schneller abgetragen werden als die Täler.

23 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Chemische Oberflächenbehandlung Elektropolieren Vorteile: - Mikro- und Nanorauhheit wird gesenkt - Hohe O 2 Konzentration an Anode begünstigt die Bildung einer dichten homogenen Chromoxidschicht - Fehlstellen und Verspannungen der Oberfläche werden beseitigt - kristallines Gefüge des austenitischen Stahls tritt hervor - wellige Oberfläche entsteht (geringere Gesamtoberfläche) Nachteile:- Kosten - hydrophober Charakter der Oberfläche - mittlere Rauhtiefe kaum verändert - Werkstoff muss vorbehandelt werden - Titan stabilisierter Stahl kann nicht elektropoliert werden

24 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Elektropolieren Rauhigkeiten der Oberfläche nach mechanischem (li.) und elektrischem Polieren (re.)

25 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Elektropolieren Keimzahlentwicklung in Abhängigkeit von der Inkubationsdauer bei 30°C

26 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Elektropolieren links: elektronenstrahlgebohrte Filterplatte mitte: nach dem mechanischen Polieren rechts: nach dem Elektropolieren

27 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Chemische Oberflächenbehandlung Passivieren Natürliche Passivschicht wird gebildet wenn Edelstahl mit Luft in Verbindung gebracht wird. Die dabei entstehende Chromoxid- Schicht macht den Stahl widerstandsfähig gegen Korrosion. Künstlich wird die Bildung einer Passivschicht häufig mit verdünnter Salpetersäure (HNO 3 ) beschleunigt. - Passivschicht ist selbstheilend

28 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Rauhigkeitsprüfung Ein Diamant- oder Saphirfühler (r=0,01-0,1mm) wird horziontal über die Oberfläche bewegt, wobei die senkrechte Auslenkung des Messfühlers in ein elektronisches Messsignal umgesetzt wird. unterschiedliche Rauhigkeiten Ra, Rt, Rz (nach DIN 4768 definiert)

29 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Dichtungen

30 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Dichtungen Statische Dichtungen Abdichtung ruhender Bauelemente Bsp. bei Apparateverschlüssen, Anschlüssen, Rohrleitungen Die Aufgabe einer Dichtung ist es bei zwei funktionsmäßig voneinander getrennten Räumen dafür zu sorgen, dass kein Stofftransport von dem einen in den anderen Raum stattfinden kann Dynamische Dichtung Abdichtung rotierender oder oszillierender Bauelemente Bsp. Bei Rührern, Pumpen, Verdichtern, Kolben, Wellen

31 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Dichtungen Statische Dichtungen Flachdichtungen Zwischen ebenen Flanschdichtflächen (ganze Breite der Dichtung Flächendichtung) Flansch (Dichtfläche), Schraube (Dichtpressung), Dichtung, funktionieren nur als Einheit Nur durch Reibung örtlich fixiert Zwischen 1,5 und 3 mm Dick Probleme mit Sterilität (Toträume, Einschlüsse)

32 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Dichtungen Profildichtungen Liegen nicht mehr mit ganzen Breite auf Dichtfläche Liniendichtung Nur in gewissen Bereich plastische Eigenschaften erforderlich Steriltechnisch besser als Flächendichtungen Wichtigster Vertreter: O-Ring

33 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Dichtungen Materialien Voraussetzung: Plastische Eigenschaften Weichstoffe Karton, Gummi, Graphit, PTFE, Mineral/Glas-Fasern Hartsoffe Stahl, Weicheisen, Cu, Al, Ag Anwendung bei: Tiefen/Hohen Temperaturen Hohen Drücken Aggressiven Medien Achtung: Flanschwerkstoff sollte wesentlich härter, als Dichtungswerkstoff sein

34 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Dichtungen Auswahl an FlachdichtungenAuswahl an Profildichtungen

35 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Dichtungen Berechnung der Kräfte zum Dichtpressen/ Dichthalten im Betrieb Mindestschraubenkraft für den Einbau: Aufrechterhaltung der Dichtkraft: Kennwerte für Dichtungen in : AD-Merkblatt B7 DIN 2505 Mittlerer Dichtungsdurchmesser Dichtungskennwert Formänderungswiderstand Sicherheitsbeiwert

36 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Dichtungen Dynamische Dichtungen Stopfbuchspackungen Strangförmiges, textiles Dichtungsmaterial mit quadratischen oder rundem Querschnitt zu Packungsringen geformt, mittels Stopfbuchsbrille verspannt + billig + in vielen Materialien lieferbar (Textile Fäden, Festschmierstoffe usw.) + dichtet noch bei hohen Temperaturen - Hohe Reibung - Verschleiß der Welle, bzw. Packung - Schmierung notwendig

37 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Dichtungen Dynamische Dichtungen Gleitringdichtungen Axiale Kraft (Feder) drückt einen drehenden Gleitring gegen eine Festehende Gegenfläche (stationärer Ring) Spaltbreite weniger als 1 µm Spalt mit Flüssigkeitsfilm bedeckt (Schmierung) (Gasabdichtung Flüssigkeitszufuhr) +geringe Leckage +kleiner Leistungsverlust durch Reibung +kontrollierter Verschleiß (Welle Verschleißfrei)

38 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Dichtungen Materialien für Gleitringdichtungen: Gleitende Flächen: Hartkohle CrNiMo-Stahl Cr-Guß Wolframcarbid Siliciumcarbid Aluminiumoxid-Keramik Gängige Paarungen: Hartkohle - Stahl Cr-Guß – Keramik Wolframcarbid – Wolframcarbid Siliciumcarbid - Siliciumcarbid

39 Bioverfahrenstechnik – Materialien – Oberflächen - Dichtungen Dichtungen Anwendung in der Biotechnologie : Doppelte Gleitringdichtung mit steriler Flüssigkeit Abdichtung der Rührerwelle der Produktseite gegen die Athmosphärenseite Flüssigkeit: Dampfkondensat Funktion der Dichtung: Druckmesser Zur Sterilisation: Dampfeinleitung Sperrung des Abdichtgehäuses Kondensation des Dampfes Notwendiger Druck durch sterile Luft


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