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PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT www.transportlearning.net Parkgebühr und Parkmanagement.

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Präsentation zum Thema: "PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT www.transportlearning.net Parkgebühr und Parkmanagement."—  Präsentation transkript:

1 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Parkgebühr und Parkmanagement

2 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Parkpolitik Probleme – negative Auswirkungen Typische politische Entwicklung Politische Konflikte Was kontrollieren örtliche Behörden? Regulierung und erzwungenes Parken auf der Straße Stellplätze Wirtschaftliche Auswirkungen des Parkens Parken und Umstieg auf öffentlichen Verkehr (P + R) Öffentlicher Akzeptanzgewinn für Parkpolitik Schlussfolgerungen

3 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Einige Definitionen Parken auf der Straße Öffentliche Stellplätze Öffentliche Stell- plätze (in Park- strukturen) Privates Parken für Nicht- Bewohner (PNR) Bezahlung und Auf- stellung von Parkautomaten

4 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Positive Auswirkungen des Parkens Hat einen Einfluss auf Wahl des Verkehrsmittels Kann lokale wirtschaftliche Entwicklung unterstützen Hauptverdiener Verbessert die Sicherheit auf Straßen Beeinflusst den Besitz von Autos

5 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Auswirkungen des Parkens – Verwendung PKW & öffentlichen Verkehr – 2 Städte/Regionen in denen Parkraummanagement klar zur Steigerung des öffentlichen Verkehrs und/oder der Wahl des Verkehrsmittels beigetragen hat: München Freiburg Zürich York Brighton (UK) Nottingham Edinburgh Strassburg Empirische Studien (Young, 1991, Paris; Topp, 1991, München) zeigen, eine Änderung des Wahl des Verkehrsmittels als Resultat des Parkraummanagements Die Modellierung z.B. Dasgupta et al (1994) zeigt Parkraummanage- ment effektiver ist, als Preis- Reduktionen bei Öffentlichen Verkehrsmitteln

6 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Auswirkungen des Parkens – Verwendung PKW & öffentlichen Verkehr – 3 (aus COST 342 – neueste Europäische Forschung) Wiener Neustadt – neue Parkzone bewirkte bei 25% der Angestellten, die früher dort geparkt hatten, dass sie jetzt zu Fuß gehen oder Rad fahren Wien Bezirke 5-9 – neue Parkzonen verursachten: 30% Abnahme an Verkehrsvolumen 30% der Besucher und Arbeiter in dem Gebiet, wechselten vom Auto auf ein anderes Verkehrsmittel 7% der Besucher verschoben den Ausflug (COST Bericht zeigt aber nicht, wann diese Änderungen eingeführt wurden!)

7 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Auswirkungen des Parkens – Verwendung PKW & öffentlichen Verkehr - Edinburgh % Reisende ohne Auto 35% - Bank Haupt- quartier 30% - Business Park 40% - Krankenhaus Alle haben beschränkte Parkmöglichkeit im Firmengelände Steigerung der Benützung des Busses in Edinburgh um 25%

8 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Negative Auswirkungen des Parkens Auswirkungen des Parkens auf der Straße (und die Parkplatzsuche) auf: n Stau n Straßensicherheit n Umwelt n Verstopfen der Busspuren und Haltestellen; Gehsteige und Fußgängerübergänge Stellplätze: n Baukosten und Platzbedarf n Oberfläche - 3k/Parkplatz n Struktur – 15-20k/Parkplatz n Tiefgarage - 25k/Parkplatz und aufwärts n Verursacht Fahrten zu Spitzenzeiten - speziell von PNR

9 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Aufgabe Welche Schlüsselprobleme und Fragen im Zusammenhang mit dem Parken gibt es in deiner Stadt? Arbeite 10 Minuten mit deinem Nachbar und denke darüber nach. Danach wird diskutiert, um zu sehen, ob es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede gibt.

10 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Politische Konflikte Wirtschaftliche Vitalität Nachfrage/Staumanagement Einnahmenlukrierung Sicherheit/Erreichbarkeit ?

11 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Typische Entwicklung einer Parkpolitik Aus COST 342 (speziell relevant für Parken auf der Straße) Phase 1 – keine Probleme Phase 2 – wenn Nachfrage > Angebot, Vorschriften eingeführt Phase 3 - Nachfrage nach weiterer Steigerung – zeitliche Beschränkungen eingeführt, um kurzzeitige Einkäufer und Besucher zu bevorzugen Phase 4 – Pendler werden weiter hinaus gedrängt – Konflikt mit Bewohner – Zonen für Bewohner werden eingeführt Phase 5 – Immer mehr Differenzierung der Parktarife Phase 6 – Parken und Umstieg auf Öffentliche Verkehrsmittel. Phase 7 – Aufnahme von Parken in das Mobilitätsmanagement

12 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Was kontrollieren örtliche Behörden? Sie kontrolllieren: Regulierung der Parkplätze auf der Straße In wenigen Ländern – auch Vollstreckung des Parkens auf der Straße Parkstandards für Neubauten Öffentliche Stellplätze (Parkplätze, Parkhäuser) im Eigentum oder Verwaltung Parkplätze für das eigene Personal ABER Sie kontrollieren nicht: Privates Parken für Nichtbewohner und Bewohner, die einmal gebaut wurden Öffentliche Parkplätze, die sich nicht im Eigentum/Vewaltung befinden Meisten Ländern – Vollstreckung/Kontrolle der Parkplätze auf der Straße – einschließlich Festlegung des Strafausmaßes und Kassieren der Strafe

13 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT So… Parkpolitik – Nachfragebewältigung

14 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Regulierung/Erzwingung Parken auf der Straße Vollstreckung in ganz Europa unterschiedlich Trend (?) von der Polizei zur örtlichen Behörde Parken hat geringe Priorität für Polizei und Gerichte z.B. hat England das Parksystem entkriminalisiert Örtliche Behörden in ganz Europa sind mächtig Implementierung kann dauern Beratung

15 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Preise – Parken auf der Straße Gebühr pro Stunde () (2002) Wien0.87 Brüssel0.50 Paris1.00 – 3.00 Lyon1.50 – 5.00 Bremen0.60 – 1.50 Cologne1.00 – 2.00 Stuttgart0.20 – 2.00 München2.00 – 2.50 Dublin1.00 – 1.90 Amsterdam Maastricht1.40 Lissabon0.50 Madrid0.60 – 1.20 Barcelona0.90 – 1.20 Edinburgh1.20 – 3.00 Central London7.00

16 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Stellplätze Wer baut die öffentlichen Stellplätze? Wer zahlt dafür? Wieviel kosten diese? Stellplätze für Bewohner? Z.B. Lyon Öffentliche Stellplätze vs private Stellplätze (PNR) Industrie – wer kontrolliert? Preise – sollten Geringer sein als Parken auf der Straße? Für längere Aufenthalte höher pro Stunde sein

17 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Wirtschaftliche Auswirkungen des Parkens Führt mehr Parken zu einer besseren Wirtschaft? Führt weniger Parken zu einer schlechteren Wirtschaft? Welche Rolle spielt das Parken bezüglich: Wo Leute einkaufen gehen? Wo sich Firmen niederlassen? Sind gewisse Händler abhängiger von Parkmöglichkeiten als andere?

18 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Auswirkungen des Parkens – Verwendung PKW & öffentlichen Verkehr – 1 Klare Verbindung – einige Beispiele: CBD – central business district – Zentrales Geschäftsgebiet

19 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Parken und Umstieg auf Öffis 1 Warum Parken und Umstieg auf Öffis? (P + R) % Wachstum bei P+R Orten und 337% Steigerung bei P+R Plätzen in EU Ländern (COST 342) Erfolgsfaktoren für P + R: Häufiger, schneller (billiger) öffentlicher Transport ins Zentrum Mangel an Parkplätzen im Zentrum Leichter Zugang zum Autoabstellplatz von der Straße Hochqualitative Sicherheitseinrichtungen % der Nachfrage kommen von Fahrten, die früher rein mit den öffentlichen bewältigt wurden Inoffizielle P + R?

20 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Parken und Umstieg auf Öffis 2 Auswirkungen von P + R auf den Verkehr (COST 342) Wien – P + R nimmt 12% des Stadtverkehrs auf Chester – 20% Madrid – 20,000 Benutzer pro Tag; Barcelona, 12,000; Hannover, 10,000. Strassburg – P+R Schlüsselelement für den Erfolg der Straßenbahn. 43% der motorisierten Fahrten werden nun mit den Öffis erledigt. Oxford, UK – 3-9% Abnahme des Stadtverkehrs.

21 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Parkstandards für neue Entwicklungen = Anzahl der bereitgestellten Parkplätze bei neuen Gebäuden Für Nachfrage sorgen oder die Nachfrage kontrollieren? Parkeinrichtungen und die Zugänglichkeit zum öffentlichen Verkehr verbinden Service für spezielle Benützer z.B. Behinderte, Eltern mit Kindern, Radfahrer Sollte es eine zentrale Regierungsberatung für Parkstandards geben? Antwort der Bauträger auf Beschränkungen hinsichtlich der Bereitstellung von Parkplätzen

22 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT PPG13 Standards fürs Parken (UK) Dies sind Maximalstandards Lebensmitteleinzelhandel 1 Parkplatz pro 14 m 2 Nicht Lebensmitteleinzelhandel 1 Parkplatz pro 20 m 2 Kinos und Konferenzeinrichtungen 1 Parkplatz pro 5 Sitze Büros 1 Parkplatz pro 30 m 2 = 1 Parkplatz für 2-3 Mitarbeiter Höhere Bildung und Weiterbildung - 1 Parkplatz pro 2 Mitarbeiter und + 1 Parkplatz für 15 Studenten Stadion 1 Parkplatz pro 15 Sitzen Bewohner max. 1.5 Parkplätze/Haus

23 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Standards fürs Parken - woanders Europa bewegt sich zu den Maximalstandards …

24 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Parken und Mobilitätsmanagement Mobilitätsmanagement – Verwendung von weichen Maßnahmen zu besseren Nutzung des Transportsystems Parken – leitet Mobilität Mobilitätsmanagement sollte einschließen: Parken/P + R Information Parkraummanagement für große Arbeitgeber und bei Veranstaltungen Zusammenhang zwischen Parkgebühr/Bezahlung und Tarif für öffentlichen Verkehr/Bezahlung

25 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Parkraummanagement – was ist das? Organisation der Verwendung und Anzahl der Parkplätze auf der Straße und auch der Stellplätze, um folgende Ziele zu erreichen: Sicherheit und Barrierefreiheit für Fußgänger Wirtschaftskraft – z.B. Umsatz der Parkplätze Verminderte lokale Staus (Suchverkehr) Verminderte visuelle Auswirkungen Aufbringung von Einnahmen Spezielle Benutzergruppen freundlich stimmen! Verminderter PKW Gebrauch, gesteigerte Verwendung des öffentlichen Verkehrs – verminderter allgemeiner Stau Erreichbar durch Restriktionen, Rationierung und Gebühr für bestehende Plätze und Kontrollen für neue Parkplätze

26 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Parkraummanagement am Arbeitsplatz Wenn eine Parkgebühr oder eine Zuteilung als Teil des Firmen Mobilitätsmanagements implementiert wird, ist folgendes zu beachten: Bedarf für klare Ziele und Problemerkennung Prozess zur Gebührenimplementierung Gebührenstufen, Ausnahmen Durchsetzung Mitarbeiterverträge Verwaltung Verwendung einer Gebühr Überschuss

27 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Effektives Parkraummanagement – was ist nötig? Öffentliche Behörden hätten gerne: Kontrolle der Parkplätze Viele Europäische Länder kontrollieren das Parken auf der Straße Große Auswahl an Kontrollen für Stellplätze Keine Kontrolle für bestehendes privates Parken für Nichtbewohner PNR (außer Österreich, UK, Schweden (Steuer)) Geringe Kontrolle für neue PNR durch Baubescheide Kontrolle der Vollstreckung und ähnlichen Angelegenheiten In viele Länder – Polizei/Justiz spielen eine Rolle Ausnahmen – NL, UK? Daher öffentliches Parkraummanagement ist bestenfalls unvollständig

28 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Akzeptanzgewinnung für Parkpolitik Kommunikation der Veränderungen und Gründe dafür Öffentliches Wissen und Verstehen der Maßnahmen Erkennbarer Vorteil Gebühren und andere Vorschriften gemäß Problemgröße Alternativer Transport besteht als gutes Grundmodell Einnahmen werden fair und transparent verwendet Parkvorschriften werden einheitlich und fair vollstreckt Strafen sind nicht überhöht und beziehen sich auf die Ernsthaftigkeit des Vergehens

29 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Schlussfolgerungen Parken – Schlüsselfaktor für Wahl des Verkehrsmittels Parken – Schlüsselmerkmal städtischer Verkehrspolitik Parkbestimmung – sollte kontrolliert werden und mit der Anbindung an andere Verkehrsmittel zusammenhängen? Zusammenhang zwischen Parken und wirtschaftlicher Dynamik – komplex und unklar PNR können mit politischen Willen angegangen werden Kontrollzonen können große lokale Gewinne bringen P + R benötigt sorgfältige Beurteilung

30 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Aufgabe Lies die Zusammenfassung der Schlussfolgerun- gen aus COST 342. Überlege – und diskutiere: Sind diese Schlussfolgerungen für deine Stadt relevant ? Fehlen vielleicht Schlussfolgerungen? Wie würdest du diese Empfehlungen implementieren? Welchen Barrieren würdest du entgegensehen, wenn du diese Empfehlungen umsetzen würdest?

31 PARKGEBÜHR UND MANAGEMENT Aufgabe Arbeite alleine. Du bist für die Parkpolitik deiner Stadt verantwortlich Du sollst für deine Stadt den Entwurf einer Parkstrategie entwickeln. Dafür hast du 45 Minuten Zeit. Du solltest dabei beachten: Welches sind die schwierigsten Fragen? Welche Politiken wirst du für die Implementierung auswählen und warum? Was könnten die größten Barrieren zur Implementierung der Politik sein – und wie könnten diese überwunden werden? Gibt es Probleme/Fragen die du nicht wirksam behandeln kannst? Welche weiteren Informationen brauchst du, um effektive Entscheidungen zu treffen?


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