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1 Korinther – Teil III GBS – Minden 21.10.2014 1.

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Präsentation zum Thema: "1 Korinther – Teil III GBS – Minden 21.10.2014 1."—  Präsentation transkript:

1 1 Korinther – Teil III GBS – Minden

2 Götzenopferfleisch und die Freiheit in Christus (8,1-11,1) Die historische Situation Verehrung viele Götter in jeder Stadt Götter waren für unterschiedliche Lebensbereiche zuständig Anlässe für das Essen von Opferfleisch 1.Siegesfeiern, Leichenfeiern, politische Wahlwerbeveranstaltungen 2.Stiftungen von Opfermahlzeiten 3.Bei großen religiösen Festen (evtl. Isthmische Spiele) 4.Vereinsfeierlichkeiten 5.Private Einladungen Beispiel Asklepios-Tempel in Korinth – Gott der Heilkunst – 3 Räume mit 7 Speisesofas für 11 Personen – Anlässe für Einladungen wäre eine Genesung – Eingeladen werden Freunde, Verwandte und Geschäftspartner – Konnten sich nur die Reichen leisten 2

3 Götzenopferfleisch und die Freiheit in Christus (8,1-11,1) Die historische Situation Paulus hatte mit großer Wahrscheinlichkeit früh über den Umgang mit Götzendienst gelehrt 54 n.Chr. wurde in Korinth der Kaiserkult eingeführt Die Isthmischen Spiele (international) wurden mglw. nach seiner Abreise eingeführt Fleischgenuss war für durchschnittliche Bürger seltener Luxus – wahrscheinlich fast nur bei öffentlichen Verteilungen (= Opferfleisch)! Etliche (wahrscheinlich eher die reichen) korinthische Christen nahmen an Banketten zu Ehren der Götter teil und begründeten dies mit ihrer Freiheit in Christus! Andere Christen sahen es als Akt der Verehrung der Götter wenn man überhaupt nur das Opferfleisch aß. 3

4 2 unterschiedliche Deutungen von Paulus Aussage dazu! 1.Paulus stimmt den „den Starken“ zu, ermahnt sie aber liebevoller mit „den Schwachen“ umzugehen, die ihre Freiheit noch nicht richtig begriffen haben. Er findet es in Ordnung, dass sie an den Banketten teilnehmen, aber sie dürfen dabei nicht sündigen. 2.Paulus stimmt den Schwachen zu und erklärt, dass es Sünde ist im Tempel an den Banketten teilzunehmen und erlaubt das Essen von Götzenopferfleisch nur dann, wenn man nicht weiß, dass es Opferfleisch ist. 4

5 Der Aufbau des Abschnittes 1.Die Erkenntnis der Korinther und Liebe (8,1-6) 2.Der liebevolle Umgang mit dieser Erkenntnis angesichts von „schwachen“ Geschwistern. (8,7-13) 3.Paulus Vorbild im liebevollen Verzicht auf seine Rechte! (9,1-27) 4.Israels Erfahrungen als Beispiel für ein Gottesvolk, das mit dem Bösen liebäugelt! (10,1-13) 5.Die Bedeutung von Kulthandlungen (10,14-22) 6.Schlussfolgerungen für den Umgang mit dem Götzenopferfleischproblem (10,23-32) 5

6 Die Erkenntnis der Korinther und die Liebe (8,1-6) „aufblähen“ vs. „aufbauen“ Augustinus: „Liebt die Wissenschaft, aber zieht die Liebe vor. Die Wissenschaft, wenn sie allein ist, bläht auf. Weil aber die Liebe aufbaut, erlaubt sie es der Wissenschaft nicht, sich aufzublähen.“ Paulus bestätigt ihre Erkenntnis – Die heidnische Götterwelt gibt es nicht (aber vgl. 10,19ff.) – Es gibt nur „sogenannte Götter und Herren“ – Dagegen beten wir nur einen Gott & einen Herrn an Die Götzen sind nicht echt und damit ist auch der ganze Kult inklusive des Opferfleisches bedeutungslos! 6

7 Der liebevolle Umgang mit der Erkenntnis (8,7-13) Problem der „Schwachen“: Fehlende Erkenntnis Essen das Fleisch als Götzenopferfleisch Schwaches Gewissen Nehmen Anstoß/ Gehen daran zugrunde Gewissen: Eine Instanz, „die das Verhalten im Lichte einer bestehenden Norm reflektiert und überprüft, aber nicht selbst Norm setzt.“ Schlussfolgerung: Der schwache Bruder „geht zugrunde“ weil der „Starke“ seine Freiheit ausleben wollte. Christus starb (=verzichtete auf Rechte und Freiheiten) um diesen Bruder zu retten!  Das Verhalten der Korinther steht im glatten Gegensatz zu Jesu Prinzipien  Ihr Verhalten ist Sünde gegen Christus selbst!  Paulus würde lieber auf Fleisch verzichten, als das zu riskieren! 7

8 Paulus Vorbild (9,1-27) Seine Rechte: Er müsste als Apostel von den Gemeinden unterhalten werden (9,1-14) Sein Verhalten: Er hat darauf verzichtet und sich selbst versorgt (9,12-15) Seine Gründe: Er bekommt größeren Lohn bei Gott und will möglichst effektiv das Evangelium verkünden (9,16-23). – Bild vom Läufer und Boxer: Er zielt auf höchste Effizienz Exkurs: Das ist nicht Selbstlosigkeit sondern Liebe! Das ist nicht Verzicht, sondern Gewinnmaximierung! 8

9 10,1-22: Lernen aus Israels Erfahrungen Lernen aus Israels Erfahrungen 1-4: Parallele zwischen Israel und Gemeinde (getauft, geistliche Speise, Christus) 5: Kontrast zwischen wiederholtem „alle“ und „an den Meisten hatte Gott keinen Gefallen“ 6-11: Konkretisierung von „die Meisten“ durch „etliche“ – Besonders erwähnte Sünden: Götzendienst, Unzucht, Christus versuchen, Murren 6 & 11 betonen die Übertragbarkeit auf die Gemeinde 12-13: Fall nicht und sei sicher, dass du es nicht musst! Anwendung von Israels Erfahrungen „Flieht vor dem Götzendienst“ Kultische Handlungen schaffen Gemeinschaft – Mit Christus im Abendmahl – Mit Gott im AT – Gottesdienst – Mit Dämonen im heidnischen Kult Teilhabe an heidnischen kultischen Handlungen „reizt den Herrn zur Eifersucht“ (10,22) 8,4-6 & 10,19-22: Ihre Erkenntnis war richtig, aber nicht zu Ende gedacht! 9

10 Umgang mit dem Götzenopferfleisch Paulus relativiert die „Ich darf alles“ – Formel! Umorientierung von der Ausrichtung auf „meine Rechte und Freiheiten“ zu „was dient meinem Nächsten“! 1.Mahlzeiten auf dem Tempelgelände sind Götzendienst und somit verboten! 2.Im privaten Rahmen ist der Verzehr von Opferfleisch unproblematisch, wenn niemand es als Opferfleisch ausweist! 3.Ist etwas als Götzenopferfleisch ausgewiesen, dann sollte man es nicht essen! Begründung: Das Gewissen des Anderen! 10

11 Zusammenfassung 1.Paulus bestätigt richtige Elemente ihrer Erkenntnis: Götzen gibt es nicht wirklich! 2.Paulus zeigt Probleme ihrer Erkenntnis auf: 1.Sie haben die Erkenntnis egoistisch und nicht liebevoll eingesetzt. 2.Sie haben nur einen Teil des Problems gesehen und nicht das ganze Bild. 1.Auch als Christen ist ihnen nicht alles erlaubt! 2.Obwohl es die Götzen nicht gibt ist die Teilnahme an ihren Kulten Götzendienst! 3.Paulus korrigiert die Grundhaltung: Es geht nicht darum alle Rechte und Freiheiten zu genießen, sondern in erster Linie Gottes Ehre zu suchen! Frage: Wie passt das, was Paulus hier sagt zum Galaterbrief oder seiner Auseinandersetzung mit den Judaisten in Antiochien? 11

12 Prinzipien zur Anwendung 1.Wo sind Grenzen der christlichen Freiheit? 2.Liebe vs. Selbstverwirklichung 3.Lebe ich aktives oder passives Christsein? Es ist wichtiger aktiv ein Ziel zu verfolgen, als Grenzen zu ziehen. Aber beides ist notwendig! 12

13 Der Umgang mit den Gaben des Geistes (12-14) Kap. 12: Die Gemeinde ist eine Einheit aus unterschiedlich vom Geist begabten Individuen! 12,1-3: Kennzeichen für den Geist Gottes 12,4-11: Die individuelle Vielfalt der Begabungen 12,12-31: Die Gemeinde als Einheit aus vielfältigen, voneinander abhängigen Individuen Kap. 13: Die hohe Bedeutung der Liebe! 13,1-3: Die essentielle Bedeutung der Liebe 13,4-7: Eine Beschreibung der Liebe 13,8-13: Die Überlegenheit der Liebe Kap. 14: Zungenrede, Weissagung und Gottesdienstordnung. 14,1-25: Die Überlegenheit der prophetischen Rede über die Zungenrede 14,26-38: Gottesdienstordnungen 14,39-40: Zusammenfassung 13

14 Kap. 12: Einheit in der Vielfalt 12,1-3: Kennzeichen für den Geist Gottes 12,4-11: Die individuelle Vielfalt der Begabungen 12,12-31: Die Gemeinde als Einheit aus vielfältigen, voneinander abhängigen Individuen 14

15 Kap. 13: Die hohe Bedeutung der Liebe! 13,1-3: Die essentielle Bedeutung der Liebe 13,4-7: Eine Beschreibung der Liebe 13,8-13: Die Überlegenheit der Liebe 15

16 Kap. 14: Zungenrede, Weissagung und Gottesdienstordnung. 14,1-25: Die Überlegenheit der prophetischen Rede über die Zungenrede 14,26-38: Gottesdienstordnungen 14,39-40: Zusammenfassung 16

17 Zentrale Lehren im 1. Korintherbrief Die Quelle des falschen Verhaltens der Korinther ist eine unausgereifte und fehlerhafte Theologie! Sie handeln falsch, weil sie falsch denken! Gottes Weisheit ist exklusiv nur Christen zugänglich und steht oft in direktem Gegensatz zur menschlichen Weisheit! Einheit des Leibes und Reinheit des Leibes entstehen aus einer tiefen Erkenntnis des Evangeliums als der zentralen Wahrheit Gottes! 17

18 Schlüsselvers Niemand betrüge sich selbst! Wenn jemand unter euch sich für weise hält in dieser Weltzeit, so werde er töricht, damit er weise werde! Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott! 1 Korinther 3,18-19a 18


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