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Stationäre Erziehungshilfen

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Präsentation zum Thema: "Stationäre Erziehungshilfen"—  Präsentation transkript:

1 Stationäre Erziehungshilfen
1.5 BILDUNG, BETREUUNG UND ERZIEHUNGSWISSENSCHAFTLICHE ZUGÄNGE ZUR SOZIALEN ARBEIT Thema: Stationäre Erziehungshilfen

2 Gliederung: Was sind stationäre Erziehungshilfen?
- Was leistet der Fachdienst? - Forschungen über stationäre Erziehungshilfen - Menschen in Deutschland in stationären Erziehungshilfen - Ausgaben der Kinder und Jugendhilfe - Die professionelle Entwicklung des Feldes

3 Was sind stationäre Erziehungshilfen?
Stationäre Erziehungshilfe bedeutet, dass die beantragte Hilfe zur Erziehung in einer Einrichtung (Kinderheim, Jugendwohnheim usw.) oder in einer betreuten Wohnform (Jugendwohngemeinschaft, individuelle Betreuung in eigener Wohnung) geleistet wird. 

4 Was sind stationäre Erziehungshilfen?
Der Weg zu den "Stationären Erziehungshilfen" führt immer über den Kinder- und Jugendhilfedienst. Dort stellen Personensorgeberechtigte oder junge Volljährige einen Antrag auf Hilfe zur Erziehung über den dann in einer Erziehungskonferenz entschieden wird Da die stationäre Unterbringung die Trennung von der Familie bedeutet, ist sie eine in den Lebenslauf sehr einschneidende Hilfeart. Der Kinder- und Jugendhilfedienst wird deshalb im Vorfeld alle denkbaren und zumutbaren anderen Lösungen anbieten (u.a. ambulante Hilfen).

5 Was leistet der Fachdienst (Betreuungsdienst)?
Der Fachdienst begleitet von Anfang an die stationären Unterbringungen. In Gesprächen mit den Betroffenen wird zunächst überlegt, welche die geeignetste stationäre Hilfe sein könnte und eine entsprechende Einrichtung ausgesucht. Nach der Vermittlung kommt es zu einem Probewohnen, um die gegenseitigen Erwartungen abzuklären und -zumeist- anschließend den dauerhaften Verbleib zu regeln.

6 Was leistet der Fachdienst (Betreuungsdienst)?
Der Fachdienst steht in regelmäßigem Kontakt zu Personensorgeberechtigten, Untergebrachten und Einrichtung. In Hilfeplangesprächen wird überprüft, ob die Hilfeart nach wie vor geeignet und notwendig ist und ob die gemeinsam festgelegten Ziele erreicht wurden und ggf. welche zusätzliche Unterstützung notwendig ist. Es wird aber auch besprochen, in welcher Form die Besuche zu Hause ablaufen sollen und wie oft diese stattfinden. Ebenso wird die Gestaltung der Schulferien in diesen Gesprächen geplant. Ziel der Hilfe ist es in den meisten Fällen, ein Zusammenleben in der Familie wieder zu ermöglichen. Regelmäßig werden dazu die Bedingungen überprüft und auch die Mitarbeit der Familie zur Herstellung der Erziehungsfähigkeit erwartet.

7 Forschungen über stationäre Erziehungshilfen
Pflegefamilie: Streit ob sie gegenüber der Herkunftsfamilie als Ersatz oder Ergänzungsfamilie fungieren geht auf die Forschungsaktivitäten zurück! Deutsche Jugendinstitut sieht es als Ergänzungsfamilie (1987) Demgegenüber entdeckten Nienstedt/Westermann in ihren Fallstudien(1989) sie als Ersatzfamilien.

8 Forschungen über stationäre Erziehungshilfen
Nienstedt/Westermann Fallstudie: Sie belegt das die Pflegekinder sehr häufig „Angstbindungen“ zu ihren leiblichen Eltern haben oder Bindungslosigkeit herrscht. Somit plädieren sie für das Konzept das die Pflegefamilie sich für das Kind als Ersatzfamilie anbietet.

9 Forschungen über stationäre Erziehungshilfen
Tübinger Untersuchung: ¾ der untersuchten Personen eröffneten sich bessere Chancen als sie beim Verbleib der Herkunftsfamilie hatten Wurden fachliche Standarts eingehalten so konnten 11 von 12 Hilfeverläufe als gelungen bezeichnet werden. Bei nicht qualifizierten Handeln scheiterten 2 von 3 Fällen.

10 Forschungen über stationäre Erziehungshilfen
Qualitative angelegte Studien zur Heimerziehung geben hingegen immer noch erheblichen Anlass zur Skepsis. Es zeigt das sie Kinder und Jugendlichen wieder immer mehr in Einrichtungen untergerbacht werden ohne die Eignung des Unterbringungsort zu prüfen oder sie an den Platzierungsprozessen in einer Weise zu beteiligen.

11 Menschen in Deutschland in stationären Erziehungshilfen
Gesamt Vollzeitpflege Heim! WG Davon.: Betr.Wohnen Einzelbetr. 1995 48.021 67.566 2.403 1.424 1996 50.696 72.413 3.130 1.849 1997 52.134 74.393 3.819 2.303 1998 54.020 77.321 4.730 2.778

12 Ausgaben der Kinder und Jugendhilfe (Mill. Euro)
Art der Ausgabe* 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 Ausgaben insgesamt 1 554,4 1 688,2 1 770,7 1 796,8 1 815,7 1 835,4 2 033,3 2 152,2 davon für Jugendarbeit 119,2 132,5 131,8 131,3 129,0 129,8 130,6 139,0 Tageseinrichtungen für Kinder 869,9 938,2 995,6 1 002,5 1 030,3 1 045,2 1 216,3 1 275,1 Hilfe zur Erziehung, Hilfe für junge Volljährige und Inobhutnahme** 416,4 464,5 483,3 503,4 510,3 514,2 536,4 568,7 Sonstige Ausgaben 114,1 119,6 124,9 124,1 111,8 112,5 126,9 153,9 Personalausgaben der Jugendhilfeverwaltung 34,8 33,3 35,1 35,5 34,2 33,7 23,1 15,4

13 Die professionelle Entwicklung des Feldes
Wenn wir auf den Arbeitsmarkt schauen, so fällt über die Jahre hinweg die Expansion der Stellen auf. Zum zweiten ist die Verfachlichung festzustellen. Es gibt nicht nur immer mehr Beschäftigte in dem Bereich sondern auch immer mehr Leute die sozialpädagogisch ausgebildet sind. Vermehrt werden diese an Fach-Hochschulen ausgebildet.

14 Die professionelle Entwicklung des Feldes
Der Alltag von Heimerziehern scheint oft von beruflicher Unzufriedenheit geprägt zu sein. Gründe: Schichtdienst, Überforderung in berufl. Alltag, schlechte Weiterqualifizierungs- und Aufstiegschancen, geringe finanzielle Vergütung, mangelndes gesellschaftliches Prestige.

15 Quellen dukte/produkte/pr361.php http.//www.statistik-hessen.de Krüger/Rauschenbach (Hrsg) Einführung in die Arbeitsfelder des Bildungs- und Sozialwesens


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