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Bernd Wiedemann, Pharmazeutische Mikrobiologie, Universität Bonn Eine Initiative stellt sich vor.

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Präsentation zum Thema: "Bernd Wiedemann, Pharmazeutische Mikrobiologie, Universität Bonn Eine Initiative stellt sich vor."—  Präsentation transkript:

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2 Bernd Wiedemann, Pharmazeutische Mikrobiologie, Universität Bonn Eine Initiative stellt sich vor

3 Initiative Antibiotika-Resistenz 1996 Aufklärungs- und Forschungsinitiative der wiss. Gesellschaften 1997 Verhandlungen mit BMBF, BMG, RKI 1997 Antrag auf Mittel für das GENARS Projekt 1998 Ablehnung des Antrags 1998 Gründung der AIK durch DGHM, DGI und PEG 1998 Planung des GENARS Projektes 1999 Bereitstellung der Mittel durch die Gesellschaften 1999 Aufbau der Geschäftsstelle und der Methodik in den Laboratorien 2000 Erste Daten werden übertragen 2000 Erste Publikation im Chemotherapie Journal

4 Press Release WHO/39 11 September 2001

5 The World Health Organization (WHO) is today taking action to ensure that vital drugs can continue to be used effectively by this generation and in the future. Without concerted, global action many of the dramatic breakthroughs made in medical science over the past fifty years could be lost to the growing threat of drug resistance. $17 BILLION SPENT RESEARCHING NEW DRUGS IN THE PAST FIVE YEARS COULD BE LOST JUST AS QUICKLY WITHOUT GLOBAL ACTION WHO Acts to Safeguard Vital Treatments for the Future Press Release WHO/39 11 September 2001

6 “This is a problem faced in both rich and poor communities, in industrialized as well as developing countries,” said Dr. Heymann. “It has different roots in different societies - overuse of drugs in many developed countries, underuse in poorer nations - but the net result and the imminent danger are the same.” It is a global problem. No country can afford to ignore it, no country can afford not to respond. At the same time, action taken in any one country will have clear and positive results around the world. Press Release WHO/39 11 September 2001

7 Welche Maßnahmen kann es geben? Ü Klare Bestandsaufnahme der Situation Ü Erkennen der Zusammenhänge und Abhängigkeiten durch Überwachungsprogramme - Für jedes Antibiotikum - Für jede Erregerspecies - für jetzt und die Zukunft - Für hier, in Deutschland, Europa und der Welt Ü Zielgerichteter Einsatz der Antibiotika Ü Zielgerichtete Entwicklung neuer Substanzen Nicht den zweiten vor dem erste Schritt tun

8 Überwachungsprogramme B. Wiedemann, Überwachungsprogramme März 2001 Sind der Schlüssel für ÜDas Verstehen der Ausbreitung der Resistenz ÜKontrolle der Ausbreitung der Resistenz ÜDie Voraussetzung für jede Maßnahme zur Bekämpfung der Resistenzentwicklung Masterton, JAC 46, T2, 53-58,2000

9 Überwachungsprogramme ÜAlexander Project ÜArtemis ÜAPUANET ÜDANMAP ÜEARSS ÜENARE ÜESAR ÜICARE ÜISGAR ÜMYSTIC ÜSMART ÜSTRAMA ÜSCOPE ÜSENTRY ÜWARN ÜWHONET ÜPROTECT B. Wiedemann, Überwachungsprogramme Sept. 2001

10 Überwachungsprogramme Zahl der ICAAC-Abstracts 1999 und 2000 B. Wiedemann, Überwachungsprogramme März 2001 ProjektICAAC 99ICAAC 00 SENTRY1218 Alexander Project43 ICARE33 SCOPE23 WHONET32 DANMAP31 Artemis30 EARSS11 MYSTIC02 SMART10

11 S. pneumoniae: Häufigkeit Penicillin- resistenter Stämme London 6% Leuven 6% Barcelona 35% Toulouse 29% Weingarten 0% Warsaw 9% Lausanne 3% Genova 3% Lisbon 17% Dublin 14% Praha 3% Bratislava 17% 0–5% 6–10% 11–15% 16–20% 21–25% 26–30% 31–35% The Alexander Project 1997 B. Wiedemann, Univ. Bonn

12 SA 6B 23F 6B 19A 9V 23F 9V 6B USA Hakenbeck, 1994 Pen-resistente S.pneumoniae Klone B. Wiedemann, Univ. Bonn

13 S. pneumoniae: modal MHK und MHK 90 AntibiotikumModal MHKMHK 90 Penicillin Amoxycillin/clavulanat Cefaclor Cefixim Cefuroxim Ceftriaxon Erythromycin Azithromycin Clarithromycin The Alexander Project 1997 B. Wiedemann, Univ. Bonn

14 Penicillin resistente Pneumokokken in Island Ü 1988 das erste Isolat Ü 1993: 20% Penicillinresistenz Ü ca 80% resistent gegenüber pen, ceph, ery, clin, tet, Fusidinsäure, sul, tri. Ü Serotyp 6B B. Wiedemann, Univ. Bonn

15 „nasopharyngeal carriage of penicillin resistant pneumococci in children is strongly associated with antimicrobial use, with regard to both individual use and total antimicrobial consumption in the comunity“ Arason, Kristinson, Sigurdson, Stefansdottir, Molstad, and Gudmundson: BMJ 1996, 313:387 B. Wiedemann, Univ. Bonn

16 Resistenzmuster bei P.aeruginosa (GENARS) n= 250

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18 Gründe für Überwachungsprogramme B.Wiedemann, Überwachungsprogramme März 2001 ÜErkennen von Resistenzproblemen - Lösungen ÜVeränderungen im Resistenzmuster - Interventionsstrategie ÜAufspüren der Ausbreitungswege best. Resistenzmuster ÜAktivität bzw. Sinnhaftigkeit best. Antibiotika Masterton,JAC 46, T2, 53-58, Fortbildung - Verbesserung der kalkulierten Therapie - Antibiotika Strategie - Krankenhaus Infektionskontrolle - Verhinderung der Ausbreitung resistenter Organismen - Neue Substanzen

19 ÜberwachungsprogrammeNotwendigkeiten B.Wiedemann, Überwachungsprogramme März 2001 ÜIdentifizierung auf Species Ebene ÜBestimmung der MHK ÜKontinuierliche Untersuchung ÜRegistrierung von allen positiven Befunden ÜQualitätskontrolle - Über Kontrollstämme - Extern über unbekannte Stämme - Über Identität der Häufigkeitsverteilung ÜSchnelle kontinuierliche Auswertung Frühwarnsystem ÜErfassung von Resistenzmechanismen

20 Zusammenfassung B.Wiedemann, Überwachungsprogramme März 2001 ÜJede Initiative ist sinnlos, Þ wenn nicht die Maßnahme gezielt ist Þ wenn der Erfolg nicht kontrolliert wird ÜEs gibt viele Programme ÜObwohl das Ziel gleich ist, sind die Maßnahmen verschieden ÜEine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zwischen den Programmen ist nicht gegeben ÜDer Standard der Untersuchungsmethode sollte so angehoben werden, dass Vergleichbarkeit aller Daten möglich wird Das braucht nur die Methode zu sein, nicht die Interpretation, die individuell erfolgen kann

21 Ü In Deutschland gibt es ein Überwachungs- programm, das den höchsten Ansprüchen genügt Ü Eine notwendige Erweiterung ist wegen fehlender Mittel vollkommen ausgeschlossen Ü Es droht zusammenzubrechen Zusammenfassung II

22 GENARS S-O-S


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