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ABU BAKR (RA). Sahaba linguistische Definition  Freundschaft  mit jemandem zusammen sein Fachspezifische Definition in den Hadithwissenschaften  jmd.

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Präsentation zum Thema: "ABU BAKR (RA). Sahaba linguistische Definition  Freundschaft  mit jemandem zusammen sein Fachspezifische Definition in den Hadithwissenschaften  jmd."—  Präsentation transkript:

1 ABU BAKR (RA)

2 Sahaba linguistische Definition  Freundschaft  mit jemandem zusammen sein Fachspezifische Definition in den Hadithwissenschaften  jmd der mit Rasulullah befreundet war bzw. ihn gesehen hat  jeder der Rasulullah begegnet ist und als Muslim gestorben ist  darunter fallen fast alle Muslime aus der Zeit von Rasulullah  Es gibt eine Diskussion darüber, ob der drei Jahre alte Sohn von Abu Bakr „Muhammed“ auch darunter fällt

3 Kritik der Definition  Hadithwissenschaftler sagen jeder, der Rasulullah begegnet, dessen Herz wird voller Nour und er wird zivilisiert  Obwohl Kuran sagt, dass Beduinen keine Mumin sind -> siehe 49:14  Munafiqun haben sich durch die Anwesenheit von Rasulullah nicht verändert  Abtrünnige vorhanden wie Ubaidullah b. Dschahsch und Andere  Dann müsste auch Marwan bin Hakem ein Sahaba sein, obwohl Rasulullah ihn nach Taif verband und er in Dschamal Talha b. Ubaidullah tötete

4 Andere Definitionen  Mindestens 1, 2 Jahre mit Rasulullah zusammen sein  oder an Schlachten teilnehmen  Kritik: Trotzdem Munafiqun vorhanden

5 Rasulullahs Definition  Halid b. Walid streitet sich mit Abdurrahman b. Awf und Halid beschimpft ihn. Rasulullah sagt: „Beschimpft keinen von meinen Ashab.“ (Muslim)  In einer anderen Überlieferung sagt Rasulullah zu Halid: „Halt Halid! Überlass mir meine Sahabas“ (Taberi)  Daraus ergibt sich das Rasulullah nicht alle als seine Sahabas ansieht, zB Halid fällt nicht darunter  Nur enge Freunde sind damit gemeint

6 Enes b. Maliks Definition  Man fragt ihn, gibt es noch Sahabas außer dir?  Er antwortet, es gibt noch ein Paar Beduinen, die Rasulullah gesehen haben, aber sein Ashab ist nicht mehr am Leben.

7 Vorkommen im Kuran Allah ist zufrieden mit ihnen  24:100  48:18-19, 29  9:128  18:28  33:23,  59:8-9  7:157

8 Wichtigkeit der Sahabas  Auf ihren Schultern wurde die islamische Umma und der Staat gegründet. Sie haben die Arbeit geleistet  Sie sind wichtig, weil sie uns die Offenbarung weitergegeben haben  Sie haben uns auch die Sunna weitergegeben

9 Übertreibung  Später wurden sie als übermenschlich, unfehlbar dargestellt  Alle adil (gerecht), in allem ein Vorbild  Man kann ihre Stufe nicht erreichen, obwohl sie Alkohol getrunken, Zina, Diebstahl, Mord (siehe Dschamal) begangen haben, einander verleumdet haben (siehe Halsbandaffäre), nur weil man im Gegensatz zu ihnen Rasulullah nicht gesehen hat  Sie waren auch nur Menschen wie wir, haben Fehler und Sünden begangen, waren nicht masum (unschuldig), nicht erhaben von Kritik  Wenn man sich nur anschaut, was für unschöne Dinge Sahabas über einander gesagt haben, dann reicht das schon, um zu sehen, dass sie auch nur Menschen waren  Siehe Dschamal und Siffin  Hadith: „Mein Ashab sind wie die Sterne. Egal wem ihr folgt, ihr werdet rechtgeleitet“ ist erfunden.

10 Kuran kritisiert sie  62:11  Wollen in Uhud Kriegsbeute sammeln und verlassen ihren Platz, denken Rasulullah ist tot und fliehen  Halsbandaffäre 24:11-25  49:6  Diejenigen die Sahabas kritisieren werden des Kufrs bezichtigt. Liebe zu ihnen gehört angeblich zum Iman  Kommen angeblich unabhängig von ihren Taten in die Dschanna, auch diejenigen, die die Sahabas gesehen haben (Tabiin)

11 Abu Bakrs Leben vor dem Islam  Kannte die Wissenschaften der Genealogie (neseb) sehr gut  Aufgabe im Darun Nadwa „Aschnaf“ (zuständig für die Beaufsichtigung der Dijja Zahlungen)  Wegen der Genealogie muss er einen guten Kontakt zu den Stämmen gehabt haben, dh sozial gewesen sein  sein Stamm Banu Taim war nicht stark  Beruf: Kaufmann  hatte vor dem Islam aufgehört Alkohol zu trinken  war sehr hilfsbereit

12 Namen  Abdul Kaba (eigentlicher Name)  Abdullah b. Uthman (hat dann später diesen Namen angenommen)  Abu Bakr (hat keinen Sohn namens Bakr)

13 Beinamen  Atik  Siddik  Abu Fasil (Vater eines Kameljunges)

14 Konvertierung  Im ersten Jahr der Prophetenschaft  Durch ihn konvertieren viele zum Islam  Uthman b. Affan, Zubair b. Awwam, Abdurrahman b. Awf, Sad b. Abi Wakkas, Talha b. Ubaidullah  Kauft viele Sklaven und lässt sie frei  Setzt Geld auf dem Wege Allahs ein  Liest nachts weinend Kuran  Beschützt Rasulullah vor Übergriffen und Beleidigungen  Rasulullah macht immer Schura mit ihm  Geht mit ihm zu den Zelten der Pilgerer und stellt den Pilgerern Rasulullah als Prophet vor  Wandert mit Rasulullah nach Madina aus (9:40)  Rasulullah heiratet Aisha  Nimmt an allen Schlachten mit Rasulullah teil  Halsbandaffäre (Ifk) (24:22)  Im 9. Jahr ndH (631) leitet er als Amir die Hadsch

15 Gute Eigenschaften  Übertriebene Hadithe über seine guten Eigenschaften sind höchstwahrscheinlich in der Zeit der Abbasiden erfunden worden, um ein Gegengewicht gegen Ali und die Ahl Bait zu haben

16 Khalifat

17 Der Vorfall Kirtas  Kurz bevor er stirbt bittet Rasulullah um Papier, auf dem er schreiben kann, was sie einhalten müssen um nicht irrezugehen  Umar widerspricht dem und sagt Rasulullah ist krank. Wir haben den Kuran. Er reicht uns.  Streit entfacht  Rasulullah schickt alle raus  Schia sagt Rasulullah wollte nach sich Ali als Khalifa ernennen. Umar hat das verhindert  Rasulullah rät daraufhin 3 mündliche Dinge: aber ibn Abbas überliefert nur 2. Schia sagt, das dritte war Alis Khalifat

18 Der Vorfall Kirtas  Wenn Ali von Rasulullah berufen worden wäre, warum haben das die Sahabas nicht umgesetzt? Warum hat Ali nicht darauf bestanden, sondern die Bajja geleistet? Keiner hat ihn dazu gezwungen  Kirtas ist am Donnerstag. Rasulullah stirbt am Montag. Dh Rasulullah lebt noch 3 Tage.  Abbas sagt zu Ali, geh und bitte Rasulullah das Khalifat den Söhnen Haschims zu überlassen. Ali widerspricht.  Alle Hadithe zu der Nachfolgerschaft Alis sind nur Zanni und Interpretationen

19 Der Vorfall Kirtas  Rasulullah hat immer wenn er in den Krieg zog jmden als Wakil in Madina hinterlassen. Dabei hat er nie auf Zugehörigkeiten geachtet. Er hat sogar 13 mal den Blinden ibn Maktum zurückgelassen. Oder als General in Schlachten geschickt  Wenn er in den Schlachten schon jmden als Wakil ernennt, warum macht er das nicht wenn er merkt, dass er sterben wird???  Daher gab es auch in Sakifa erst mal eine Diskussion darüber wer Khalif werden soll. Denn es war niemand bestimmt worden.

20 Der Vorfall Kirtas  Derselbe Umar akzeptiert später nicht, dass Rasulullah tot ist, droht jeden umzubringen, der das sagt? Was stimmt nun? Das mit dem letzten Brief oder seine Drohung? Umar rennt in Uhud weg, weil er denkt Rasulullah ist tot. Höchstwahrscheinlich versucht man mit dieser Überlieferung zu zeigen, das Abu Bakr abgeblich der rationalste und best geeigneteste für das Khalifat war

21 Wahl Abu Bakrs  Haben alles andere beiseite gelassen, sogar Beerdigung von Rasulullah und haben zuerst einen neuen Nachfolger bestimmt  Zuerst versucht Hazradsch (die meisten Muslime sind aus diesem Stamm) jemanden zu wählen. Treffen sich mit dem Stamm Aws in Banu Saide Sakifa  Abu Ubaida b. Dscharrah erfährt davon und ruft von den Muhadschirun Abu Bakr und Umar, so dass Abu Bakr gewählt wird  Die Söhne von Abbas und Ali kümmern sich während dessen um den Leichnam des Propheten  Abu Bakr schlägt Umar und Abu Ubaida vor. Beide lehnen es ab und legen Abu Bakr die Bajja ab. Daraufhin legt Aws auch die Bajja ab, weil sie befürchten, dass ansonsten ihr Rivale, der starke Stamm Hazradsch gewählt wird.

22 Wahl Abu Bakrs  Am nächsten Tag wird vor der Bevölkerung eine öffentliche Bajja gemacht  Eine kleine Gruppe schlägt einen Khalifen vor und präsentiert es der Bevölkerung und diese segnet es ab  Ali und Sad b. Ubada (Stammesführer der Hazradsch) kommen nicht, da sie selbst Khalif werden wollten.  Sad leistet niemals die Bajja, aber sein Stamm leistet die Bajja  Ali war enttäuscht, weil man die Haschims nicht gefragt hat und hat seine Bajja später geleistet  Abu Sufjan versucht Ali aufzuhetzen und sagt, er könne eine Armee aufstellen, um ihn zum Khalifen zu ernennen, aber Ali lehnt es ab und sagt Abu Bakr ist kompetent genug um Khalif zu werden

23 Ikhtilaf  Muhadschirun wollen jemanden von den Kuraisch  Ansar jemanden aus den Ansar  Hubab b. Munzir schlägt 2 Führer vor (1 aus den Ansar + 1 aus den Muhadschir)  Hasimssöhne wollen Ali

24 Idschma  Alle waren sich einig, dass die Umma einen Imam braucht  Khalifat wurde nicht der Familie weitervererbt, sondern sollte aus der Mitte der Umma stammen  Nicht 2, sondern nur ein Imam  Weil sich damals Araber nur jemandem aus dem Stamm Kuraisch hätten unterworfen, wurde einer aus ihren Reihen gewählt (Das war nur eine Feststellung zu jener Zeit. Ist für uns heute nicht mehr bindend)

25 Personen, die keine Bajja leisten  Ali und seine 2 Söhne  Abbas  Zubair b. Awwam  Salam Farisi  Ammar b. Jasir  Abu Zarr  Mikdad  Sad b. Ubada (leistet weder Abu Bakr, noch später Umar die Bajja)  Ummajadan (zb Abu Sufjan, wollen, dass einer von den Söhnen Abdumanafs Khalif wird, denn seit Kusaj waren in Mekka immer die an der Macht, entweder Abdumanafs Nachkommen die Haschimiten oder Abdumanafs Nachkommen die Ummajaden. Nach 2 Monaten leistet Abu Sufjan auch die Bajja, da er einsieht, dass er nichts mehr dagegen unternehmen kann)

26 Ali  Mehrheit sagt nach 6 Monaten, nach dem Tod von Fatima habe er die Bajja geleistet  Wahrscheinlich ist, dass er nach 75 Tagen die Bajja geleistet hat, denn  Er nimmt an der Schlacht von Zul Kassa teil, was 75 Tage nach dem Ableben von Rasulullah stattfindet. Abu Bakr schickt ihn in diese Schlacht.

27 Warum Abu Bakr?  War 10 Jahre Wazir von Rasulullah  Als Rasulullah krank ist, betet Abu Bakr vor (kein Dalil, denn als Uthman tot ist, betet Suhaib vor, aber keiner kommt darauf, ihn zum Khalifen zu ernennen. Rasulullah ernennt in einer sehr wichtigen Schlacht Usama als General und Abu Bakr muss ihm unterstehen und dennoch sagt keiner Usama soll der neue Khalif sein)  Wollten keinen aus der Familie von Rasulullah (wollten nicht, dass es weitervererbt wird. Denn da kommt man nicht mehr raus. Sieht man auch später bei Umar. Er will nicht, dass sein Sohn Abdullah gewählt wird)  Er ist einer der ersten Muslime, war von Anfang an immer bei dem Propheten, Hidschra mit Rasulullah, im Kuran die Person in der Höhle 9:40, ist einer mit viel Taqwa  Einer aus den Kuraisch  Wettkampf zwischen Aws und Hazradsch hat die Wahl von Abu Bakr erleichtert

28 Ländereien von Fadak  Fatima will es als Erbin haben  Grundbesitz stand Rasulullah als Staatsoberhaupt zur Verfügung  War nicht sein persönlicher Besitz  War Staatsbesitz, dessen Einkommen Rasulullah nutzen durfte für die Armen  Hat seiner eigenen Tochter Aisha auch das Eigentum daran nicht verschafft  Sagt Erben dürfen von den Einnahmen profitieren, aber er wird das Eigentum nicht auf sie übertragen  Umar, Uthman werden es auch so handhaben  und auch Ali wird es so handhaben

29 Aufstände gegen das Zentrum  Rasulullah hatte Armee mit Usama b. Zaid vorbereitet  Nach seinem Ableben schickt Abu Bakr Armee um die Macht von Byzanz zu brechen  Abu Bakr macht istischara und Mehrheit sagt, dass Armee nicht aufbrechen soll  Denn aufgrund des Ablebens des Propheten gab es viele Abtrünnige, die Madina angreifen wollten. Armee wurde im Zentrum gebraucht.  Abu Bakr widerspricht Mehrheit und schickt Armee  Er sagt, Rasulullah hat sie vorbereitet. Obwohl Lage sich nun geändert hatte. Militärisch gesehen wars nicht klug, denn das hat dazu geführt, dass mehr Menschen Mut bekommen haben Medina anzugreifen  Aber politisch wars klug, denn damit hat Abu Bakr Autorität und Durchsetzungsvermögen gezeigt und Widerstand zB von Ali hatte keine Auswirkung, denn da er die Bajja nicht geleistet hatte, fand er kein Gehör  Abu Bakr hätte diese Armee auf die Ridda (die Abtrünnigen) schicken müssen, dann wäre das ganze mit weniger Verlust beendet worden. Dass die Armee in die Umgebung Schams geschickt wurde, hatte kaum einen Vorteil für die Muslime. Ridda hatte Vorrang und war ein Notfall.

30 Gründe für die Aufstände  Religiös schwach  Iman war noch nicht in ihre Herzen gedrungen. Waren neue Muslime. Hatten kaum Ahnung vom Islam 49:14  Wettkampf zwischen den Stämmen  Wollten Kuraisch nicht unterstehen. Wollten, dass eigene Stämme die Macht ergreifen  Wunsch nach Autonomie  Beduinen kannten es nicht, anderen zu unterstehen. Wollten in der Wüste frei leben, ohne einem Zentrum anzugehören. Nach dem Tod Rasulullahs waren sie der Meinung, da der Vertragspartner nun tot sei, dürfen sie sich vom Vertrag lösen und waren nicht bereit erneut einen Vertrag mit jemandem zu schließen und ihm zu unterstehen.  ökonomische Gründe  Wollten keine Zakat zahlen. Sahen das als eine Art Steuer an, die die Kuraisch für sich vereinnahmte. Wollten in die alten Zeiten zurück, wo ihre starken Stämme schwache ausbeuteten und sie niemandem Rechenschaft über ihr Vermögen schuldeten.

31 Krieg mit den Murtadsch (die Umkehrenden)  Fing schon kurz vor dem Ableben Rasulullahs an  Dauert 2 Jahre  Aswadul Ansi hatte zu Zeiten von Rasulullah einen Aufstand gemacht und wurde als Rasulullah starb getötet  Tulaiha macht auch zu Zeit von Rasulullah einen Aufstand  Musailima trifft sich sogar mit Rasulullah und Rasulullah gibt ihm diesen Namen „Muslimchen“

32 Krieg mit den Murtadsch (die Umkehrenden)  Die meisten Stämme außer Mekka, Medina und Taif wollten Unabhängigkeit.  Krieg findet mit denen statt, die so leben wollen wie früher. Weil sie Vertragsbruch begehen, ihre Bürgerpflichten nicht erfüllen und ihre Unabhängigkeit anstreben.  Sie waren nicht alle unbedingt Abtrünnige, aber wollten keinem Zentrum unterstehen. Es war kein religiöses Problem, sondern ein politisches.  Abu Bakr sagt nicht das sie abtrünnig sind, sondern dass er sie bekämpfen wird, weil sie die Zakah (Steuern) nicht zahlen wollen. Aus diesem Vorfall kann man nicht ableiten, dass die Strafe für Apostasie der Tod ist, da es hier nicht um die Bekämpfung der Apostasie ging, sondern um die Aufrechterhaltung der Staatsgrenzen. Außerdem ist die Strafe für Apostasie im Islam nicht der Tod.

33 Krieg mit den Murtadsch (die Umkehrenden)  Abu Bakr herrscht am Ende über die ganze arabische Halbinsel (mehr als was Rasulullah erobert hatte)  Es gab sogar Nichtmuslime unter ihnen, die daher auch gar nicht abtrünnig werden konnten. Sie wollten lediglich ihre politische Unabhängigkeit.  Abu Bakr sah die Tatsache, dass sie keine Zakat zahlen wollen nicht als eine Imanschwäche an, sondern als eine politische Trennung.  Sie werden umgebracht, verbrannt, Organe werden abgeschnitten, alles was im arabischen Brauch üblich war wird gemacht. Frauen, die sich über den Tod Rasulullahs freuen und Gedichte aufsagen werden Hände und Füße abgeschnitten, Vorderzähne gezogen. Frauen und Kinder werden als Kriegsbeute mitgenommen. Diese Vorfälle zeigen, dass Sahabas für uns nicht nur Vorbilder sind, sondern auch abschreckende Beispiele.

34 Keine Todesstrafe für Abtrünnige

35 Todesstrafe in der Thora  5. Mose Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr halten und danach tun. Ihr sollt nichts dazutun und nichts davon tun. 2. Wenn ein Prophet oder Träumer unter euch aufsteht und dir ein Zeichen oder Wunder ankündigt 3. und das Zeichen oder Wunder trifft ein, von dem er dir gesagt hat, und er spricht: Lass uns andern Göttern folgen, die ihr nicht kennt, und ihnen dienen, 4. so sollst du nicht gehorchen den Worten eines solchen Propheten oder Träumers; denn der HERR, euer Gott, versucht euch, um zu erfahren, ob ihr ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele lieb habt. 5. Dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr folgen und ihn fürchten und seine Gebote halten und seiner Stimme gehorchen und ihm dienen und ihm anhangen. 6. Der Prophet aber oder der Träumer soll sterben, weil er euch gelehrt hat abzufallen von dem HERRN, eurem Gott, der euch aus Ägyptenland geführt und dich aus der Knechtschaft erlöst hat, und weil er dich von dem Wege abbringen wollte, auf dem du wandeln sollst, wie der HERR, dein Gott, geboten hat –, auf dass du das Böse aus deiner Mitte wegtust. …

36 Todesstrafe in der Thora … 7. Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine Frau in deinen Armen oder dein Freund, der dir so lieb ist wie dein Leben, heimlich überreden würde und sagen: Lass uns hingehen und andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter, 8. von den Göttern der Völker, die um euch her sind, sie seien dir nah oder fern, von einem Ende der Erde bis ans andere, 9. so willige nicht ein und gehorche ihm nicht. Auch soll dein Auge ihn nicht schonen, und du sollst dich seiner nicht erbarmen und seine Schuld nicht verheimlichen, 10. sondern sollst ihn zum Tode bringen. Deine Hand soll die erste wider ihn sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks. 11. Man soll ihn zu Tode steinigen, denn er hat dich abbringen wollen von dem HERRN, deinem Gott, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt hat, 12. auf dass ganz Israel aufhorche und sich fürchte und man nicht mehr solch Böses tue unter euch. …

37 Todesstrafe in der Thora … 13. Wenn du von irgendeiner Stadt, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, darin zu wohnen, sagen hörst: 14. Es sind etliche heillose Leute aufgetreten aus deiner Mitte und haben die Bürger ihrer Stadt verführt und gesagt: Lasst uns hingehen und andern Göttern dienen, die ihr nicht kennt, 15. so sollst du gründlich suchen, forschen und fragen. Und wenn sich findet, dass es gewiss ist, dass solch ein Gräuel unter euch geschehen ist, 16. so sollst du die Bürger dieser Stadt erschlagen mit der Schärfe des Schwerts und an ihr den Bann vollstrecken, an allem, was darin ist, auch an ihrem Vieh, mit der Schärfe des Schwerts. 17. Und alles, was in ihr erbeutet wird, sollst du sammeln mitten auf dem Marktplatz und mit Feuer verbrennen die Stadt und alle ihre Beute als ein Ganzopfer für den HERRN, deinen Gott, dass sie in Trümmern liege für immer und nie wieder aufgebaut werde. 18. Und lass nichts von dem, was dem Bann verfallen ist, an deiner Hand kleben, auf dass der HERR von seinem grimmigen Zorn abgewendet werde und gebe dir Barmherzigkeit und erbarme sich deiner und mehre dich, wie er deinen Vätern geschworen hat, 19. wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst und alle seine Gebote hältst, die ich dir heute gebiete, dass du tust, was recht ist vor den Augen des HERRN, deines Gottes.

38 Kuran berichtet von der Todesstrafe der Thora  18:74. So zogen sie weiter, bis sie einen Jüngling trafen, den er erschlug. Er (Moses) sagte: "Hast du einen unschuldigen Menschen erschlagen, ohne dass (er) einen anderen (erschlagen hätte)? Wahrlich, du hast etwas Verabscheuliches getan!"  18:80. Und was den Jüngling anbelangt, so waren seine Eltern Gläubige, und wir fürchteten, er könnte Schmach durch Widersetzlichkeit und Unglauben über sie bringen.  5:32. Deswegen schrieben wir den Kindern Israels vor, daß jeder, der einen Menschen tötet - es sei denn als Vergeltung für Mord oder Unheilstiftung auf Erden - gleichsam die ganze Menschheit tötet; und wer einem, den der Tod bedroht, zum Leben verhilft, der hat gleichsam der gesamten Menschheit zum Leben verholfen. Wir haben ihnen unsere Gesandten mit den klaren Darlegungen geschickt, und viele unter ihnen haben trotzdem Maßloses auf Erden begangen.  Unheilstiftung = fasad = etw. das nicht mehr funktionsfähig ist, seine Natur verändert hat, Maßlosigkeit  Gegenteil von fasad ist „salah“ = etwas gerade biegen, erziehen (zum Ursprung zurückführen)

39 Naskh: Ersetzung durch Bessere  2:106. Wenn Wir eine Aya aufheben oder der Vergessenheit anheimfallen lassen, so bringen Wir eine bessere als sie oder eine gleichwertige hervor. Weißt du denn nicht, daß Allah Macht über alle Dinge hat?  für mehr Info: siehe PPP zu „Naskh – Reformierung“

40 Regel: Kein Zwang im Glauben Es gibt keinen Zwang im Glauben. Der richtige Weg ist nun klar erkennbar geworden gegenüber dem unrichtigen. Wer nun an die Götzen nicht glaubt, an Allah aber glaubt, der hat gewiß den sichersten Halt ergriffen, bei dem es kein Zerreißen gibt. Und Allah ist Allhörend, Allwissend. (2:256)  Zwang würde nur dazu führen das Heuchler (Munafiq) entstehen

41 Beispiel aus der Sira  Mukatil b. Sulaiman berichtet (Tod 150/767), dass 12 Abtrünnige von Medina nach Mekka gegangen sind. Später bereut einer von ihnen Haris b. Suwaid. Er fragt seinen Bruder Dschulas: “Frag Rasulullah, darf ich Tawba machen oder soll ich von Mekka nach Scham?“ Daraufhin wird 3:86-91 hinabgesandt  Abdullah b. Sad b. abi Sarh  Wird abtrünnig, Rasulullah will, dass er getötet wird, weil er Propaganda gegen die Muslime macht. Uthman bittet um Begnadigung und Rasul nimmt Todesurteil zurück  Ujajna b. Hisn wird ebenfalls nicht umgebracht  Aschas b. Kais wird 2 mal abtrünnig und heiratet danach sogar die Schwester von Abu Bakr  Laut dem Vertrag von Hudaibijja:  durften Medinenser, die abtrünnig werden nach Mekka gehen  aber Mekkaner, die zum Islam konvertieren und nach Medina fliehen mussten ausgeliefert werden

42 Strafe für Apostasie im Islam: Fluch Allahs 3:85. Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein. 86. Wie soll Allah ein Volk leiten, das ungläubig wurde nach seinem Glauben und nachdem es bezeugt hatte, daß der Gesandte wahrhaftig sei, und nachdem die deutlichen Zeichen zu ihnen gekommen waren? Und Allah leitet die Ungerechten nicht. 87. Ihre Strafe, die sie sich zugezogen haben, wird der Fluch Gottes, Seiner Engel und aller Menschen sein. 88. Ewig bleiben sie darin; ihnen wird die Strafe nicht erleichtert und ihnen wird kein Aufschub gewährt; 89. außer denen, die danach umkehren und gute Werke verrichten. Denn siehe, Allah ist Allverzeihend und Barmherzig. 90. Siehe, wer nach seinem Glauben ungläubig wird und immer mehr dem Unglauben verfällt - dessen Reue wird nicht angenommen, und dies sind die Irrenden. 91. Wahrlich, jene, die ungläubig sind und im Unglauben sterben - niemals wird von ihnen eine Erde voll Gold angenommen werden, auch wenn sie sich damit loskaufen wollten. Diese haben eine schmerzhafte Strafe, und sie werden keine Helfer haben.  Es heißt „im Unglauben sterben“ nicht „im Unglauben getötet/hingerichtet werden“

43 Beispiele aus dem Kuran für Fluch Allahs  Fluch Allahs ist eine Strafe im Islam die für mehrere Taten Anwendung findet Und (was) jene (betrifft), die ihren Gattinnen (Ehebruch) vorwerfen und keine Zeugen (dafür) außer sich selber haben - von solchen Leuten soll die Aussage des Mannes allein (genügen), wenn er viermal bei Allah schwört, daß er die Wahrheit rede; und (sein) fünfter (Eid) soll sein, daß der Fluch Allahs auf ihm lasten möge, falls er ein Lügner sei. Von ihr aber soll die Strafe abgewendet werden, wenn sie viermal den Schwur bei Allah leistet, daß er ein Lügner sei. Und (ihr) fünfter (Eid) soll sein, daß Allahs Zorn auf ihr lasten möge, falls er die Wahrheit rede. (24:6-9)

44 Beispiele aus dem Kuran für Fluch Allahs 5:78. Verflucht wurden die Ungläubigen von den Kindern Israels durch die Zunge Davids und Jesus, des Sohnes der Maria. Dies, weil sie ungehorsam waren und (gegen die Gebote) verstießen.

45 Beispiele aus dem Kuran für Fluch Allahs 2:159. Diejenigen, die verbergen, was Wir von den klaren Beweisen und der Rechtleitung herabsandten, nachdem Wir es den Menschen im Buch erklärt hatten, diese verflucht Allah, und diese verfluchen auch die Fluchenden; 160. außer denjenigen, die sich reuevoll zuwenden, sich bessern und klarstellen. Denen wende Ich Meine Gnade wieder zu; denn Ich bin der gnädig Sich- wieder-Zuwendende, der Barmherzige.

46 Beispiele aus dem Kuran für Fluch Allahs 11:18. Und wer ist ungerechter als der, der eine Lüge gegen Allah erdichtet? Diese werden ihrem Herrn vorgeführt werden, und die Zeugen werden sagen: "Das sind die, die gegen ihren Herrn logen." Hört! Wahrlich, der Fluch Allahs lastet auf den Ungerechten, 19. die vom Wege Allahs abhalten und ihn zu krümmen suchen. Und diese sind es, die nicht an das Jenseits glauben; 20. sie vermögen nimmermehr im Lande zu siegen, noch haben sie irgendeinen Beschützer vor Allah. Verdoppelt soll ihnen die Strafe werden! Sie konnten weder hören, noch konnten sie sehen.  Fluch bedeutet von dem festgelegten Weg verstoßen, ausgewiesen, entfernt werden. In der Dunja von der Rahma und Hilfe Allahs abgeschnitten sein, in der Ahira Allahs Strafe auf sich ziehen

47 Apostasie ist bereits Strafe genug für ihn “O ihr Gläubigen! Wer von seinem Glauben abkommt, schadet nur sich selbst. Gott wird andere Menschen bringen, die Er liebt und die Ihn lieben, die bescheiden gegenüber den Gläubigen, unverzagt gegenüber den Ungläubigen sind, die für Gottes Sache kämpfen und keine Rücksicht auf den Tadel nehmen, der ihnen gemacht werden könnte. Das ist Gottes Gnade, die Er gewährt, wem Er will. Gottes Gnade und Wissen sind unendlich. (5:54)

48 Taten werden in beiden Welten wertlos Sie befragen dich über das Kämpfen im heiligen Monat. Sprich: "Das Kämpfen in ihm ist schwerwiegend. Doch das Abbringen vom Weg Allahs und nicht an Ihn zu glauben und (den Zutritt) zur heiligen Moschee (zu verwehren) und deren Bewohner daraus zu vertreiben, ist schwerwiegender vor Allah. Und die Verführung ist schwerwiegender als Töten." Und sie werden nicht ablassen, gegen euch zu kämpfen, bis sie euch von eurem Glauben abbringen, wenn sie dazu imstande sind. Wer sich aber von euch von seinem Glauben abbringen läßt und als Ungläubiger stirbt - das sind diejenigen, deren Taten wertlos sein werden in dieser Welt und im Jenseits. Sie werden die Bewohner des Feuers sein, und darin werden sie ewig verweilen." (2:217)

49 Fazit  Allah st thematisiert Apostasie in mehreren Versen, erwähnt Nebensächlichkeiten wie das der Abtrünnige dadurch nur sich selbst schadet, seine Taten wertlos sein werden, der Fluch Allahs, der Engel und der Menschen auf ihm lasten werden. Wenn es eine Todesstrafe gäbe dann müsste Allah st das vorrangig in den Versen erwähnen und festhalten.  Die Todesstrafe der Thora wurde vom Kuran durch eine bessere ersetzt. Die Strafe für Apostasie im Islam ist der Fluch Allahs mit der Möglichkeit der Tawba.

50 Zul kassa Krieg  Bis Armee von Usama zurückkehrt versucht Abu Bakr Aufständige mit eigenen Mitteln abzuwehren und sie hinzuhalten  als Armee kommt greift er die Aufständigen an und besiegt sie

51 Asnadul Ansi  Ruft zu Zeiten von Rasulullah Prophetenschaft aus und wird getötet als Rasulullah stirbt  Tötet Rasulullahs Boten im Jemen und heiratet seine Frau  Frau hilft Muslimen ihn eines Nachts zu töten

52 Tulaiha  Zu Zeiten von Rasulullah behauptet er seine Prophetenschaft  Findet Unterstützung, weil die Leute keine Zakat an die Kuraischiten zahlen wollen  Halid kämpft mit 6000 Mann gegen ihn in Buzaha  Flieht und findet Zuflucht bei dem Stamm Kalb in Scham  Konvertiert erneut zum Islam. Zu Zeiten von Umar nimmt er an der Schlacht gegen den Irak teil und wird in der Schlacht von Nihawand sehr erfolgreich

53 Ummu Zimi  Tochter von einer Frau die Sahabas getötet und Karawanen angegriffen hat. Man hat sie deswegen an zwei Kamele gebunden und sie auseinander gerissen  Ihre Tochter wurde gefangen genommen und Aisha als Sklavin gegeben. Aisha lässt sie frei. Wird abtrünnig. Sammelt Armee um sich bei den Muslimen zu rächen. Halid besiegt sie und sie wird getötet

54 Verbrennung von Fudschae  Kommt zu Abu Bakr, sagt bin Muslim, gib mir eine Armee damit ich gegen die Abtrünnigen kämpfen kann  Greift mit dieser Armee Muslime von Banu Sulaim an  Abu Bakr lässt ihn von Halid ergreifen und er wird verbrannt  Strafe mit verbrennen gab es in der vorislamischen Zeit bei den Arabern  Ist aber unislamisch und nicht zu rechtfertigen, ein abschreckendes Beispiel für uns

55 Sadschah  Christin, Hellseherin  Behauptet eine Prophetin zu sein  Gehört dem Stamm der Tamim an  Will erst gegen Musailima kämpfen, aber einigt sich dann mit ihm. Bekommt die Hälfte von seinem Gewinn der Ländereien in Jamama  Wird später Muslima

56 Malik b. Nuwajrija  Erst folgt er Sadschah. Aber als diese ihre Ideale aufgibt bereut er es  Halid findet ihn und tötet ihn mit der Begründung, dass er die Zakat nicht zahlen will  Halid heiratet seine Ehefrau ohne die Idda Zeit abzuwarten  Sahabas beschweren sich bei Abu Bakr. Umar sagt, du hast einen Mann beauftragt, der Muslime tötet und mit Feuer foltert. Beruf ihn ab. Abu Bakr sagt, das war seine Interpretation und er hat sich geirrt. Sag nichts anderes über ihn. Ich werde ein Schwert, dass Allah den Kafir gezogen hat nicht in seine Scheide stecken

57 Malik b. Nuwajrija  Die Dijja wird seinem Bruder Mutammim b. Nuwaira gezahlt  Halid wird nach Medina gerufen und Abu Bakr schimpft wegen der Eheschließung. Halid entschuldigt sich.  Es gibt harte Diskussionen zwischen Umar und Halid  Halid ist an sich jmd der sehr viel tötet  Kämpft zB bei der Einnahme von Mekka, obwohl Rasulullah es ausdrücklich nicht will  Tötet Banu Dschazima, obwohl sie sich ergeben hatten und bringt Rasulullah damit in Schwierigkeiten  Halid ist dafür bekannt, dass er Familienmitglieder der besiegten Oberhäupter heiratet. Abu Bakr schimpft mit ihm, weil er so gierig nach Frauen ist

58 Musailima  Gehört dem Stamm Banu Hanifa an (einige sind Christen in dem Stamm)  Lehnt Rasulullah nicht ab, sondern sagt, ich bin AUCH ein Prophet neben ihm  Betet nur 3 mal am Tag  Radschdschal b. Unfuwa kommt mit Banu Hanifa zu Rasulullah. Lernt von Ubai b. Kab den Kuran und den Islam. Rasulullah schickt ihn nach Jamama um das Volk gegen Musailima aufzuklären. Aber er stellt sich auf die Seite von Musailima  Abu Bakr schickt Ikrima b. abu Dschahil, dann Schurahbil b. Hasana. Beide werden besiegt.  Dann wird Halid geschickt und diesmal gewinnen die Muslime  Schahid (700 davon waren Hafiz)

59 Bahrain  Sassaniden werden schwächer und verlieren gegen Byzanz.  Daraufhin setzt sich Bahrain mit den Muslimen in Verbindung. Rasulullah schickt einen Boten. Einige werden Muslime und Zoroastrier und die Juden zahlen Dschizja  Nach dem Ableben des Propheten werden viele abtrünnig  Gehen zu Kisra und wollen mit seiner Unterstützung gegen Muslime kämpfen  Abu Bakr schickt Armee, die sie besiegt

60 Oman & Hadramevt  Die Mehrheit in Oman wird abtrünnig  Lakit b. Malik ruft Prophetenschaft aus  Werden auch besiegt  Ansar Ziyad b. Labid ist ungerecht zu den Menschen in Hadramevt  Nach Tod von Rasulullah lehnen sie sich gegen Abu Bakr auf und werden abtrünnig. Aschas b. Kais stachelt sie auf  Als sie sehen, dass sie verlieren werden, bittet er um Asyl und darum Abu Bakrs Schwester zu heiraten  Ihm wird Asyl gewährt, er wird Muslim und heiratet Abu Bakrs Schwester (weil man es ihm schon vor seiner Apostasie zu Zeiten Rasulullahs versprochen hatte)

61 Zusammentragung des Kurans  In den Ridda Kriegen starben sehr viele Hafiz  Nach einer Ansicht macht Umar, Abu Bakr den Vorschlag den Kuran als Mushaf zusammenzutragen  Kommissionvorsitzender war Zaid b. Sabit  Nach einer andere Ansicht war der Kuran bereits zu Zeiten von Rasulullah als Mushaf zusammengetragen

62 Gründe für Fath Politische Gründe  Stämme wollen Union verlassen, Autonomie erklären, Vertragsbruch begehen, wollen keine Zakat (Steuern) zahlen  Nichtmuslime werden nicht angegriffen um sie zum Islam zu bekehren, siehe Abessinien, das unmittelbar in der Nähe ist und dennoch in Ruhe gelassen wird, da von ihm keine Gefahr droht  Abu Bakr führt Krieg gegen Byzanz fort (wie Rasulullah in Muta und Tabuk). Byzanz tötet Muslime, Dai Gruppen, die in die Region entsandt werden, werden umgebracht  Byzanz befand sich mit den Sassaniden im Krieg. Das schwächte beide wirtschaftlich. Die hohen Steuern und die Ausbeutung des Volkes führte zu Unruhen unter dem Volk. Sie zwangen das Volk ihre Konfession zu ändern. Kirchen wurden beschlagnahmt. Menschen getötet, weil sie nicht orthodox waren. Aramäer wurden umgebracht. Pastoren helfen daher Muslimen Scham einzunehmen. Empfangen Muslime mit einem Fest

63 Gründe für Fath Wirtschaftliche Interessen  War nicht der ausschlaggebende Grund  Aber war ua auch ein Grund für die Beduinen, die nach Kriegsbeute aus waren  Beduinen, die in der Ridda gegen die Muslime gekämpft haben, waren nun Teil der muslimischen Armee. Beduinen hatten bis jetzt nur andere Stämme angegriffen und von diesen Angriffen gelebt. Man hätte sie nicht anders beschäftigen können oder Arbeit auf dem Land geben können. Wenn man sie nicht auf etwas anderes gelenkt hätte, wären sie ein internes Problem geworden. Da Menschen nun beschäftigt waren, vergaßen sie auch Rache zu nehmen wegen der Ridda-Kriege  Generäle waren aber Sahabas, damit sie die Armee islamisch kontrollieren können

64 Gründe für Fath Wirtschaftliche Interessen  Dass es den Sahabas nicht um wirtschaftliche Interessen ging zeigt auch dass Abu Ubada b. Dscharrah die Dchizja an das Volk von Scham zurückgeben möchte, weil er hört, dass eine Armee von Byzanz auf dem Weg ist und er das Volk nicht beschützen kann. Das Volk nimmt die Dschizja nicht an und hilft Muslimen gegen Byzanz  3 Vorschläge werden immer unterbreitet:  1. Muslim werden  2. Dschizja zahlen  3. Krieg

65 Gründe für Fath Wirtschaftliche Interessen  Dschizja war der Beginn der Dawa. Denn durch die Dschizja endete der Krieg und man konnte in Friedenszeiten den Islam näher kennen lernen. Frauen, Kinder, Alte, Kranke und Geistliche zahlten keine Dschizja, nur Männer, die kämpfen können. Wenn man Soldaten in den Krieg schickte, dann musste man auch keine Dschizja zahlen, wie zB Aserbaidschan, die Armenier in den Krieg mitschickte. Höhe der Dschizja ist soviel wie Zakat  Omar gibt eroberte Ländereien nicht den Kriegern, obwohl die Sahabas es wollen. Und überlässt es dem Volk. Hat Angst, dass das Volk zu Bürgern zweiter Klasse werden und Soldaten zu Herren der Länder, so dass ein feudales System begründet wird.  Omar lässt Christen, die Lepra krank sind Geld auszahlen

66 Gründe für Fath Religiöse Gründe  Im Kuran wird Krieg befohlen, um Zulm vorzubeugen, zu verhindern  2:193, 22:39, 28:5-6, 4:75  Wenn man im Krieg stirbt, dann wird man Schahid  Wollten, dass andere Völker auch in den Genuss des Islams kommen, frei werden, wollten Dawa Arbeit machen, aber wurden daran gehindert, angegriffen ua von Byzanz usw.  Fath bedeutet linguistisch: den Weg des Wassers frei lassen, die Hindernisse aufheben  Soldaten freuen sich wenn Menschen in den eroberten Gebieten zum Islam konvertieren, schreien vor Freude in Ägypten und werden traurig, wenn sie sich für die Dschizja entscheiden  Wollten nicht Islam mit Zwang verbreiten, sondern den Menschen den Islam erreichbar machen  Töten nicht die Geistlichen anderer Religionen und erlauben Kirchen zu bauen etc.  Abessinien, das unmittelbar in der Nähe ist wird in Ruhe gelassen, weil von ihm keine Gefahr droht

67 Fath vom Irak  Schickt Musanna b. Harise mit Halid b. Walid  Halid geht sehr grausam vor, tötet Menschen, die sich ergeben und Menschen, die in Kirchen flüchten, sagt zu einem Anführer entweder wirst du Muslim oder du wirst getötet  Getötete Feinde in den Kriegen (höchstwahrscheinlich ist die Anzahl übertrieben)  Grabkrieg  Ullais  Firuz  Fath von Hira, Anbar, Ainut Tamr

68 Fath vom Scham  Abu Ubaida b. Dscharrah wird nach Hims geschickt  Amr b. As nach Filistin  Schurahbil b. Hasana nach Jordanien  Yazid b. abu Sufjan nach Scham  Der Krieg Adschnadain  Halid kommt aus dem Irak nach Scham  Will in 5 Tagen durch die Wüste nach Scham. Nimmt große Kamele. Lässt sie lange dursten, dann viel Wasser trinken. Dann schneidet er ihnen die Lippen und bindet ihnen den Mund zu damit sie nicht wiederkäuen. Als Armee in der Wüste Durst bekommt schneidet er Kamele auf und trinkt von diesem Wasser  Der Krieg Jarmuk

69 Wahl Umars  Abu Bakr schlägt vor seinem Tod Umar als Khalif vor  Vorher macht er istischara mit wichtigen Sahabas wer Khalif werden soll (wie zb Abdurrahman b. Awf, Talha b. Ubaidullah, Said b. Zaid, Uthman b. Affan, Usaid b. Hudair)  Alle fanden Vorschlag gut  Talha hat Bedenken, weil Umar sehr hart ist, Abu Bakr überredet sie  Abu Bakr lässt ein Testament schreiben, bevor er den Namen Umars schreiben lässt wird er ohnmächtig, Uthman schreibt Umar, Abu Bakr kommt wieder zu sich und freut sich über Uthmans Reaktion  Das Testament wurde dem Volk vorgelesen: „Ich hinterlasse euch jemanden mit dem ich nicht verwandt bin. Wenn ihr ihn nicht wollt dann wählt ihn nicht. Das ist nur meine Wahl.“  dh nicht Familienzugehörigkeit ist wichtig, sondern Kompetenz  Volk akzeptiert Vorschlag von Abu Bakr  Bajja erst nach Tod von Abu Bakr

70 Quellenangabe  Dört Halifeyi Farkli Okumak – 1 Hz. Ebu Bekir  Prof. Mehmet Azimli  Ana Hatlariyla Islam Tarihi (2) (Hulefa-i Rasidin Dönemi)  Prof. Adem Apak


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