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Herzlich willkommen! Gott im Milieu Sehhilfen für die eigene Gemeindeentwicklung Erik Neumann, seit 13 Jahren Pastor in der ev.-luth. St. Mauritius- Kirchengemeinde.

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Präsentation zum Thema: "Herzlich willkommen! Gott im Milieu Sehhilfen für die eigene Gemeindeentwicklung Erik Neumann, seit 13 Jahren Pastor in der ev.-luth. St. Mauritius- Kirchengemeinde."—  Präsentation transkript:

1 Herzlich willkommen! Gott im Milieu Sehhilfen für die eigene Gemeindeentwicklung Erik Neumann, seit 13 Jahren Pastor in der ev.-luth. St. Mauritius- Kirchengemeinde Dissen, vorher Regionalreferent für Arbeit mit SchülerInnen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bei der Studentenmission in Deutschland. Die Seminarankündigung: Wenn eine Gemeinde eine Milieustudie wahrnimmt, kommt oft der Frust: „Wir haben zu den meisten Milieus unserer Gesellschaft kaum Kontakt!“ Der Workshop macht Lust darauf, genau hinzusehen: „Wer lebt mit uns im Ort? Was beschäftigt Menschen? Was sind ihre Freuden und Nöte? Wie verbringen sie ihre Freizeit?“ Dabei kann man Gott am Werk entdecken – noch dazu an Stellen, die wirklich überraschen. Der Workshop motiviert zu neuen Schritten einer ortsbezogenen Gemeindearbeit.

2 Wie kann das Evangelium bei uns vor Ort Wurzeln schlagen?

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4 Kontextualisierung Evangelium KulturGemeinde

5 WIE KONTEXTUALISIERUNG GELINGT NACH TIM KELLER, CENTER CHURCH Kontextualisierung heißt, den Leuten  die Antworten der Bibel geben, die sie vielleicht nicht hören mögen (herausfordern)  auf die Lebensfragen, die sie hier und heute stellen (anpassen)  in einer Sprache und Form, die sie verstehen können (anpassen)  mit Appellen und Argumenten, deren Kraft sie spüren können, selbst wenn sie sie ablehnen (anpassen / herausfordern). Denn Kontextualisierung zielt nicht bloß auf eine Veränderung des Verhaltens, sondern auf eine Veränderung des Weltbildes eines Menschen. Dabei muss Kontextualisierung alle Schichten der Kultur beachten: Vom Weltbild über die Werte zu den Institutionen bis zu den Gewohnheiten.

6 BEWUSST KONTEXTUALISIEREN! Beispiel: Die unbewusste Identifikation eines biblischen Christentums mit dem American Way of Life. Findet keine bewusste Kontextualisierung an die (neue) Kultur statt, so wird das Evangelium verfälscht. Die Ursache dafür ist der Einfluss der eigenen Kultur. Besonders Mitglieder sozial dominanter Gruppen erkennen diesen oft nicht.

7 RÖMER 1-2: BIBLISCHE VORENTSCHEIDUNGEN FÜR KONTEXTUALISIERUNG Das bedeutet: -Wir sind als Gläubige nie so gut, wie wir es aufgrund des Evangeliums sein könnten – denn auch bei uns findet sich die Beziehungsstörung zu Gott. -Andersgläubige sind nie so schlecht, wie sie es aufgrund ihrer anderen Weltanschauung sein könnten – denn auch sie haben Teil an Gottes Zuwendung. -Liebevoller und neugieriger Umgang mit jedem Milieu! Wie wirkt Gott hier bereits? Römer 1-2 zeigt: Jede Kultur enthält gute und schlechte Elemente. Denn: -alle tragen Gottes Gebote in ihren Herzen -alle können aus der Schöpfung einiges von Gott erkennen -alle haben die Anlage dazu, die Trennung von Gott zu leben.

8 Chapter 9 1. KORINTHER 9: BIBLISCHE MOTIVATION FÜR KONTEXTUALISIERUNG Ich bin also frei und keinem Menschen gegenüber zu irgendetwas verpflichtet. Und doch habe ich mich zum Sklaven aller gemacht, um möglichst viele ´für Christus` zu gewinnen. Wenn ich mit Juden zu tun habe, verhalte ich mich wie ein Jude, um die Juden zu gewinnen. Wenn… (1Kor 9,19f nach NGÜ) Motivation für Kontextualisierung ist die Liebe zu Christus und den Menschen.

9 Chapter 9 PAULUS‘ REDEN IN APG: BIBLISCHES BEISPIEL FÜR KONTEXTUALISIERUNG Konstanten: 1.Paulus nimmt die jeweilige Kultur wahr. 2.Paulus korrigiert die Anschauungen seiner Hörer über Gott und die Wirklichkeit. 3.Paulus deckt seinen Hörern ihre Trennung von Gott auf. 4.Paulus verkündet Christus als Antwort und Befreiung. Variablen:  Paulus beruft sich je nach Kultur auf verschiedene Autoritäten  Paulus passt die Reihenfolge seiner Erklärungen zur Wirklichkeit den Kulturen an  Paulus nimmt sich je nach Kultur mehr oder weniger Zeit für seine Erklärungen.  Paulus begründet seinen Aufruf zur Umkehr bzw. seine Einladung zum Glauben ganz unterschiedlich z. B. mit (1) der Angst vor Gottes Gericht, (2) dem Wunsch nach Befreiung von Schuld und Scham, (3) der „Schönheit“ der Wahrheit Gottes, (4) der Erfüllung existentieller Sehnsüchte, (5) der Suche nach Nothilfe und (6) dem Wunsch, geliebt zu werden.

10 Serving-first-strategy 1.Das Milieu kennenlernen 2.Dem Milieu dienen / diakonisch Leben teilen 3.Gottesdienstliches Leben entsteht.

11 In Balance der wenig bekannten Kultur begegnen Nur herausfordern. Gefahr: Abhängen! Nur anpassen. Gefahr: Verwässerung K Ein guter Umgang mit einem anderen Milieu ist weder über- noch unterangepasst an dieses Milieu. Jedes Milieu hat Potential für die Entfaltung des Evangeliums und auch dafür, nur Menschliches zu vergöttern. Wir suchen die Balance, in dem wir mit Hilfe des Evangeliums die Zielkultur ehren und herausfordern.

12 Unbewusste Kontextualisation Sie steht in der Gefahr, …nebenbei eine Menge Kultur mitzubringen, die gar nicht zum Evangelium gehört. …nebenbei eine Menge Kultur der Zielkultur unbewusst aufzusaugen. …nebenbei die Kultur der Hörer unbewusst zu kränken. PASSIVE KONTEXTUALISIERUNG Gemeinde Evangelium Kultur

13 Wir sollen aktiv, phantasievoll und mutig vorausdenken! Den Garten ansehen: Mit Sympathie und Respekt eine Kultur kennenlernen An guter Stelle pflanzen: An vorhandene bibl. Wahrheiten in der Kultur anknüpfen. Unkraut jäten: Wo die Kultur biblischen Wahrheiten widerspricht sie damit konfrontieren und zum Umdenken herausfordern. Dabei intentional, ausgewogen und treu gegenüber den biblischen Vorgaben (wie vorher dargestellt) sein. AKTIVE KONTEXTUALISIERUNG

14 AKTIVE KONTEXTUALISIERUNG DEN GARTEN ANSEHEN – ODER: MIT SYMPATHIE UND RESPEKT EINE KULTUR KENNENLERNEN 1. Voraussetzung: die eigene Kultur kennen. – Aufgabe: Welche Theologie hat mich geprägt? – Welches Weltbild (Elternhaus)? – Was war in meiner Heimat wichtig? (5 Minuten) – Stellen Sie es Ihrer Nachbarin / Ihrem Nachbarn vor (je 1 Minute). 2. Voraussetzung: sich selbst vom Evangelium formen lassen um möglichst wenig eigene kulturelle Götzendienerei mitzubringen.

15 So viel wie möglich verstehen und mit Hörern sich identifizieren: Hoffnungen Ängste Ansichten Fragen Besser als die Zielgruppe es selbst könnte! Besonders schwer, wenn man nahe dran ist. Methoden: Beziehungen, Freundschaften, Lesen Grundbedingung dafür, aus dem Schatz der Bibel die passenden Teile auszuwählen. AKTIVE KONTEXTUALISIERUNG … GARTEN BESEHEN

16 Aufgabe (7 Minuten) Beschreiben Sie die Kultur der Menschen, die Sie mehr wahrnehmen wollen! (5 Minuten) Stellen Sie diese Ihrer Nachbarin / Ihrem Nachbarn vor! (je 1 Minute) AKTIVE KONTEXTUALISIERUNG …DEN GARTEN BESEHEN…

17 Was tut Ihre Gemeinde, um ein Milieu besser kennen zu lernen, das bisher wenig in der Gemeinde mitlebte? (Plenum) Wenn die Kultur so wichtig ist, kann man dann noch die Perikopenreihe predigen? AKTIVE KONTEXTUALISIERUNG …DEN GARTEN BESEHEN…

18 Beispiele aus der Welt der Kultur wählen. Gefühle ansprechen, bei denen die Kultur sich wohl fühlt. Fragen und Themen wählen, die hohe Bedeutung für die Kultur haben. Menschen zitieren, die in der Kultur geachtet sind. AKTIVE KONTEXTUALISIERUNG …PFLANZEN…

19 Argumentationsweise je nach Kultur: Logisch, analytisch. Über Beziehungen (was die anderen glauben) und Praxis (wie sich eine Sache im Leben bewährt) Über Geschichten und Erfahrungen. AKTIVE KONTEXTUALISIERUNG …PFLANZEN…

20 Ziel: Das Evangelium von Christus den Hörern als den lebensspendenden Baum vorstellen, die sie gesucht haben. Beispiel für das Zentrum „Stellvertretung“: Bibel bietet verschiedene Sühnesprachen für versch. Kulturen (nicht Modelle): Schlachtfeld, Marktplatz, Heimatlose, Tempelkult, Gerichtssaal Respekt und Einfühlsamkeit bleiben bei aller Klarheit dauerhaft wichtig! AKTIVE KONTEXTUALISIERUNG MITTEN IN DEN GARTEN PFLANZEN: KONFRONTIEREN UND HERAUSFORDERN

21 Anknüpfen an A-Beliefs Aufgrund Gottes natürlicher Offenbarung bereits in der Zielkultur bestehende biblische Erkenntnisse. Herausfinden von B- Beliefs: der Bibel widersprechende Ansichten in der Zielkultur. Zur neuen Sicht herausfordern AKTIVE KONTEXTUALISIERUNG PFLANZEN: AUF DIE KULTUR EINGEHEN UND HERAUSFORDERN


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