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Theologiegeschichtliche Entwicklungen vom 17.- 20. Jh.

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Präsentation zum Thema: "Theologiegeschichtliche Entwicklungen vom 17.- 20. Jh."—  Präsentation transkript:

1 Theologiegeschichtliche Entwicklungen vom Jh.

2 KG II: Moderne Theol.gesch. Die Aufklärung und Moderne Rebellion und Sieg gegen mittelalterliche politische & religiöse Machtstrukturen (Koenig/Kaiser & Kirche/Papst) Priorität des Verstandes und der rationalen Logik. Evolutionäre Grundhaltung Neues Menschenbild: Obzwar der Mensch erkennt, dass die Erde nicht Mittelpunkt des Universums ist, stellt er sich der erkennende Neuzeit-Mensch selbst in den Mittelpunkt. ER stellt jetzt die Fragen und die Welt (& Gott) hat zu antworten. Für Gott bleibt nur Raum im Inneren des Menschen.

3 KG II: Moderne Theol.gesch. Religion im Zeitalter der Aufklärung Der moderne intellektuelle Mensch wurde nicht a-religiös. Ausweg Deismus Gott ist real. Er schuf die Welt. Nach der Schöpfung zog Gott sich aus dem Weltgeschehen heraus. Er greift nicht mehr in das Weltgeschehen ein. Deshalb: Freier Wille des Menschen. Der Weltverlauf ist sich selbst überlassen. Gott kann nicht eingreifen, weil er seine Schöpfung dem Freien Willen des Menschen überantwortet hat. Fazit: Gott existiert... Aber er spielt fuer das Weltgeschehen keine Rolle. An Gott zu glauben ist jedoch pflicht. Seine Existenz zu verneinen wäre absurd.

4 KG II: Moderne Theol.gesch. Frömmigkeit im Zeitalter der Aufklärung Der Pietismus in der Aufklärung Wie kann man in einer modernen Welt an Gott glauben? Aus dem Pietismus kamen viele „Verfechter“ des Glaubens die den Glauben mit dem veränderten Weltbild vereinen wollten. Gefährliche Kompromisse werden in Namen der Apologetik eingegangen. Hermann Samuel Reimarus 1694 – 1768 „Apologie oder Schutzschrift für die vernünftigen Verehrer Gottes“ Ein vernuenftiger, aufgeklaerter Mensch kann auch an Gott glauben. Wegbereiter der Bibelkritik

5 KG II: Moderne Theol.gesch. Bibelkritik als Ausweg für die Frommen? Wie kann der fromme Gläubige trotzdem an der Schrift festhalten? Der Christliche „Glaube“ an die Schrift wird verteidigt indem man das Verständnis der Schrift den aktuellen wissenschaftlichen Standard anpasst. Entwicklung von Quellenscheidungstheorien (5 Bücher Mose/Evangelien)

6 KG II: Moderne Theol.gesch. Die historisch-kritische Methode Passagen oder Wörter, die den Verdacht erwecken nicht vom ursprünglichen Autor zu sein, werden ausgeklammert. Grundsätzlicher Zweifel an der angegebenen Autorschaft (Paulus, Pseudo-Paulus, Paulus-Jünger) Textkritik, Textanalyse, Redaktionskritik, Literarkritik, Formkritik, Traditionskritik. Johann Salomo Semmler (1725 – 1791) Mitbegründer der Aufklärungstheologie, insbesondere der historisch- kritischen Bibelwissenschaft.

7 KG II: Moderne Theol.gesch. Die historisch-kritische Methode Textkritik Bei verschiedenen vorliegenden Manuskripten wird untersucht, welches Manuskript dem Urtext am nächsten liegt. Textanalyse die vermutete Entstehungsgeschichte des Bibeltextes zu rekonstruieren Redaktionskritik in welcher Weise ein späterer Autor die Quellen der jeweils früheren schriftlichen Überlieferungsstufe verarbeitet hat und mit welcher Intention er seine Schrift abgefasst hat

8 KG II: Moderne Theol.gesch. Die historisch-kritische Methode Literarkritik untersucht den biblischen Text im Hinblick auf, Vorlagen und Quellen. (Sprachliche Unstimmigkeiten; Sachliche Unstimmigkeiten; Doppelte Überlieferungen; Brüche im Textduktus) Formkritik Untersuchung des schriftlichen Textes auf seine Vorformen (mündl. Überlieferungen als Lied, Geschichte, Weisheitsspruch) Traditionskritik zeichnet die Entwicklung der mündlichen Überlieferung nach, die den ersten schriftlichen Vorstufen des Textes voranging

9 KG II: Moderne Theol.gesch. Die historisch-kritische Methode Sezierung des biblischen Textes nach naturwissenschaftlichen Methoden. Grundhaltende skeptische Einstellung zum biblischen Text Grundhaltende evolutionäres Verständnis bezüglich der Entstehung der Schrift.

10 KG II: Moderne Theol.gesch. Die Leben Jesu Forschung Jesus als historische Person wird rekonstruiert Es besteht kein Zweifel, dass Jesus gelebt hat. Vorwurf: Nach seinem Tod wurde er von Jüngern und ihren Nachfolgern glorifiziert (vergöttert). Zum Anfang war Jesus einfach ein hochwertiges moralisches Vorbild. Seine Nachfolger haben aus ihm einen Gott gemacht. Vorschlag: nachdem Jesus als hist. Person rekonstruiert ist, soll er als das gelten was er ursprüglich wirklich war und werden wollte: eine moralische Inspiration für alle Menschen.

11 KG II: Moderne Theol.gesch. Liberale Theologie Nach der Aufklärung steht der Mensch im Zentrum. Religiösität hat ihren Sitz im Inneren des Menschen. Glaube ist “privat-Sache” Friedrich Schleiermacher: “Religion ist das Gefühl der schlechthinnigen Abhängigkeit.“

12 KG II: Moderne Theol.gesch. Neo-Orthodoxie Die liberale Theologie hat sich ferstgefahren. Nur ein historischer (aber kein göttlicher) Jesus taugt nichts fuer den Christlichen Glauben. Der christliche Glaube ist vermeschlicht worden. Gott ist radikal anders als wir ihn uns je vorstellen koennten. Karl Barth: “Gott ist im Himmel und wir sind auf der Erde.”

13 KG II: Moderne Theol.gesch. Existentialismus & Entmythologisierung Entmythologisierung Alle übernatürlichen Ereignisse in der Bibel sind Mythen. Mythos: Göttergeschichten, die die Realität erklären wollen Mythische Redensart in der Antike wird heute nicht mehr korrekt interpretiert. Alle mythischen Elemente in der Bibel müssen relativiert und kontextualisiert werden. Mythos: Jesus vermehrt die Brote und die Fische. Kontextualisierung: Brote und Fische vermehren ist nicht möglich. Relativierung: Was ist die eigentliche Botschaft hinter diesem Mythos? Gott nimmt menschliche Grundbedürfnisse ernst.

14 KG II: Moderne Theol.gesch. Existentialismus & Entmythologisierung Existentialismus Die einfache bloße Existenz des Menschen ist der Mittelpunkt aller philosophischen und theologischen Überlegungen. Gottes Reden nur fuer dich in deiner Existenz. Mythen haben eine Bedeutung für den Menschen und stellen ihn vor Entscheidungen in seiner Existenz. (Problem: man umgeht unangenehme Fragen. Biblische Tatsachen werden als zweit- und drittrangig angesehen). Bsp.: Wunder mit den Broten & Fischen. Gott stellt dich in deiner Existenz vor die Radikale Frage ob du ihm vertraust, weil er dich und deine Grundbedürfnisse ernst nimmt.

15 KG II: Moderne Theol.gesch. Postmoderne Ansätze Liberale und neo-orthodoxe Theologie ist heute nicht mehr aussagekraeftig. Postmoderne Ansätze: A-Theologie (Mark C. Taylor) Kulturell-Linguistischer Ansatz (Wittgenstein; Lindbeck) Ökumänischer Rat der Kirchen Pluralismus


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