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„Ein Leib, viele Glieder“ Über das Miteinander, Nebeneinander und Gegeneinander in der Kirche Matthias Zeindler.

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Präsentation zum Thema: "„Ein Leib, viele Glieder“ Über das Miteinander, Nebeneinander und Gegeneinander in der Kirche Matthias Zeindler."—  Präsentation transkript:

1 „Ein Leib, viele Glieder“ Über das Miteinander, Nebeneinander und Gegeneinander in der Kirche Matthias Zeindler

2 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 2 1. Wie sind wir zusammen unterwegs? Formen der Koexistenz: - Nebeneinander - Gegeneinander - Miteinander … und alle haben ihre Stärken und Schwächen

3 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 3 Nebeneinander: Schwäche - Wir sind einander gleichgültig - Wir kennen einander nicht - Wir brauchen einander nicht

4 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 4 Stärke - Wir behindern einander nicht - Wir lassen einander leben - Wir respektieren einander

5 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 5 Gegeneinander: Schwäche - Wir bekämpfen einander - Wir behindern einander - Wir verlieren beide

6 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 6 Stärke - Wir sind im Kontakt - Wir sagen einander die Wahrheit - Wir entdecken unsere Schwachpunkte

7 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 7 Miteinander: Schwächen - Wir leben in falscher Harmonie - Wir unterschlagen die Wahrheit - Wir kommen nicht weiter

8 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 8 Stärken - Wir ergänzen einander - Wir stärken einander - Wir kommen gemeinsam vorwärts

9 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 9 „Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl es viele sind, einen Leib bilden, so auch Christus. Denn durch einen Geist wurden wir ja alle in einen Leib hineingetauft.“ (1. Kor. 12,12-13) Weg zur Einheit: die unterschiedlichen Geistesgaben (Charismen) am einen Leib Christi entdecken.

10 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 10 Leitfrage auf dem gemeinsamen Weg: Was fehlt uns ohne die andere Kirche/Gemeinschaft? (ökumenischer Ernstfall)

11 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn Das Modell Freundschaft 2.1 Modelle von Ökumene Modell Familie: „Wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.“ (Matth. 12,50) → Gemeinde als Familie → Kirchen-Familie (z.B. protestantische „Schwesterkirche“)

12 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 12 Modell Freundschaft: „Ihr seid meine Freunde.“ (Joh. 15,14) → Gemeinde als Gemeinschaft von Freunden → Ökumene als Gemeinschaft von Freunden

13 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn Was ist Freundschaft? „Suchen wir aber verständige Menschen, deren Hauptgrundsätze und Gefühle mit den unsrigen übereinstimmen, kleine unmerkliche Ver- schiedenheiten abgerechnet; Menschen, die Freude finden an dem, was uns freut; die uns lieben, ohne von uns bezaubert, das Gute in uns schätzen, ohne blind gegen unsre Schwächen zu sein; die uns im Unglücke nicht verlassen, uns in guten und redlichen Dingen treu und standhaft beistehen, uns trösten, aufrichten, tragen helfen, [...] uns die Wahrheit nicht verhehlen, uns aufmerksam auf unsre Mängel machen, ohne uns vorsätzlich zu beleidigen.“ Adolph Freiherr von Knigge, Über den Umgang mit Menschen (1790)

14 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn Was ist Freundschaft? „Suchen wir aber verständige Menschen, deren Hauptgrundsätze und Gefühle mit den unsrigen übereinstimmen, kleine unmerkliche Ver- schiedenheiten abgerechnet; Menschen, die Freude finden an dem, was uns freut; die uns lieben, ohne von uns bezaubert, das Gute in uns schätzen, ohne blind gegen unsre Schwächen zu sein; die uns im Unglücke nicht verlassen, uns in guten und redlichen Dingen treu und standhaft beistehen, uns trösten, aufrichten, tragen helfen, [...] uns die Wahrheit nicht verhehlen, uns aufmerksam auf unsre Mängel machen, ohne uns vorsätzlich zu beleidigen.“ Adolph Freiherr von Knigge, Über den Umgang mit Menschen (1790)

15 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 15 Freiwillige Gemeinschaft Grosse Nähe Ausreichende Distanz

16 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 16 Auch hier: Was würde mir fehlen ohne meine Freunde / Freundinnen?

17 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn Freundschaft zwischen (Landes-)Kirche und Gemeinschaften Beispiel „Unterwegs zum gemeinsamen Zeugnis – evangelisch- reformierte Landeskirche und evangelische Gemeinschaften“ Nähe: „Was uns eint“ Distanz: „Wo wir uns reiben“ Gemeinsamer Weg: „Wozu wir uns verpflichten“

18 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 18 Was wir nicht wollen: - schlechtes Nebeneinander: Gleichgültigkeit - schlechtes Gegeneinander: Streit und Blockade - schlechtes Miteinander: falsche Harmonie, „fauler Friede“

19 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 19 Was wir wollen: - gutes Nebeneinander: einander respektieren - gutes Gegeneinander: konstruktive Kritik - gutes Miteinander: Interesse aneinander

20 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn Konkrete Hilfe für die Landeskirche 2015: Diskussion um Verhältnis Kirche - Staat

21 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 21 Dezember 2014: Bericht zum Verhältnis Kirche – Staat September 2015: Debatte im Grossen Rat → dazwischen öffentliche Diskussion nötig

22 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 22 Was die Landeskirche nicht will: - Bewahrung des status quo (Chr. Neuhaus: „Geng wi geng“) - Privilegien retten - Macht erhalten

23 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 23 Was die Landeskirche will: - Weiterhin für die Gesellschaft da sein - Die frohe Botschaft „allem Volk“ verkünden (Art. 2 Kirchenverfassung) - Keine Lösung ohne Kenntnis der Fakten

24 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 24 Wo brauchen wir Unterstützung: - Information wo immer möglich - Kampf gegen Unkenntnis - Überwindung von Vorurteilen und Ressentiments

25 Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn 25 Interesse der Gemeinschaften: - Abbau bei Landeskirche schädigt auch Gemeinschaften - Gemeinsames Zeugnis hilft Gemeinschaften und Kirchen - Gelegenheit, Präsenz des Christlichen in Gesellschaft bewusst zu machen


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