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Frosch & Co. – wild im Zoo Weltverband der Zoos und Aquarien in Zusammenarbeit mit den Zooverbänden im deutschsprachigen Raum, der Deutschen Gesellschaft.

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Präsentation zum Thema: "Frosch & Co. – wild im Zoo Weltverband der Zoos und Aquarien in Zusammenarbeit mit den Zooverbänden im deutschsprachigen Raum, der Deutschen Gesellschaft."—  Präsentation transkript:

1 Frosch & Co. – wild im Zoo Weltverband der Zoos und Aquarien in Zusammenarbeit mit den Zooverbänden im deutschsprachigen Raum, der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde, dem Verband deutschsprachiger Zoopädagogen, dem Berufsverband der Zootierpfleger und der Stiftung Artenschutz

2 Feuersalamander Gefährdung: In manchen Regionen gefährdet oder stark gefährdet. Lebensraumansprüche: Saubere, nährstoffarme Höhlengewässer, Quellen und Bäche. Landlebensraum sind feuchte Wälder und Schluchten bis 500 m oder mehr vom Laichgewässer entfernt. Besondere Schutzmassnahmen: Ausdohlen und Renaturieren von Bächen, Vermeiden von Biozid- und Düngereintrag, Gewährleistung von Restwassermengen bei Quellfassungen, Ersetzen von Nadelholz- monokulturen durch Mischwald. Schutz der Wanderzüge vor Strassenverkehr. Salamandra salamandra Photos: DGHT-AG Anura; Natur + Tierpark Goldau

3 Kammmolche Gefährdung: Je nach Region und Art gefährdet bis vom Aussterben bedroht. Lebensraumansprüche: Grössere Weiher und Teiche, über 0.5 m tief, zumindest teilweise besonnt, reichliche Unterwasservegetation aber keine Fische. Landlebensraum nahe bei Laichgewässer oder bis zu einigen hundert Metern entfernt. Steinhaufen, Holzstapel, Wurzelhöhlungen. Besondere Schutzmassnahmen: Unterhalt der Laichgewässer, Vernetzung der Lebensräume, Umsiedlungen, Zucht im Aquarium und Ansiedlung der Larven in verwaisten oder neuen Laichgewässern. Schutz der Wanderzüge vor Strassen- verkehr. Triturus cristatus, carnifex, dobrogicus Photos: Helmut Mägdefrau

4 Bergmolch Gefährdung: In manchen Regionen gefährdet oder stark gefährdet. Auch der Status von Fadenmolch (fehlt in Österreich) und Teichmolch ist je nach Region sehr unterschiedlich. Lebensraumansprüche: Kleine, wenig tiefe und zumindest teilweise besonnte Weiher und Teiche mit reichlicher Unterwasservegetation aber ohne Fische. Landlebensraum nahe bei Laichgewässer, meist nicht weiter weg als 100 m. Etwas verwilderte Parklandschaft ist ideal. Besondere Schutzmassnahmen: Unterhalt der Laichgewässer. Triturus alpestris Photos: Kurt Grossenbacher; DGHT-AG Anura

5 Erdkröte Gefährdung: Je nach Region auf Vorwarnliste, verletzlich oder gefährdet. Lebensraumansprüche: Vorzugsweise grössere, dauerhafte Weiher und Seeufer mit Schilf und reichlicher Unterwasservegetation. Landlebensraum sind Wälder, im Sommer bis 3 km, im Winter bis 1 km vom Laich- gewässer entfernt. Besondere Schutzmassnahmen: Erhaltung der Laichgewässer oder deren Ersatz in unmittelbarer Nähe. Bei neu geschaffenen Laichgewässern eventuell Einsetzen von Laich oder Kaulquappen. Schutz der Wanderzüge vor Strassen- verkehr. Bufo bufo Photos: Axel Gebauer

6 Kreuzkröte Gefährdung: Je nach Region gefährdet, stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Lebensraumansprüche: Zum Austrocknen neigende, gut besonnte, fischfreie und vegetationsarm Tümpel mit Flachwasserzonen, stellenweise aber mehr als 70 cm tief, etwa in Kiesgruben. Der Landlebensraum ist sonnig, offen und trocken mit lockerem Boden und lückiger Vegetation, nahe beim Laichgewässer. Besondere Schutzmassnahmen: Erhaltung und Unterhalt der Laichgewässer und Landlebensräume. Schaffen neuer Biotope und weiträumige Vernetzung. Bufo calamita Photos: Kurt Grossenbacher; Axel Gebauer

7 Wechselkröte Gefährdung: Je nach Region gefährdet, stark gefährdet, vom Aussterben bedroht oder ausgestorben. Lebensraumansprüche: Vegetationsarme und fischfreie, seichte Tümpel, vorzugsweise in Kies- und Sand- gruben, sowie Steinbrüchen. Der Landlebensraum ist sonnig, offen und trocken mit lockerem Boden und lückiger Vegetation. Ruderalstandorte, Abbau- flächen, Brachland, auch Dünen und am Rand von lichten Wäldern. Besondere Schutzmassnahmen: Erhaltung und Unterhalt der Laichgewässer und Landlebensräume. Schaffen neuer Biotope und weiträumige Vernetzung. Zucht in Menschenhand und Wiederansiedlung. Bufo viridis Photos: Axel Gebauer

8 Unken Gefährdung: Rotbauchunke (nur D) je nach Bundesland stark gefährdet, vom Aussterben bedroht oder ausgestorben. Gelbbauchunke je nach Region gefährdet stark gefährdet, vom Aussterben bedroht oder ausgestorben. Lebensraumansprüche: Zum Austrocknen neigende, gut besonnte, fischfreie Tümpel mit Flachwasserzonen und feinem, lockerem Bodenschlamm. Landlebensraum nahe bei Laichgewässer mit genügend Bodenfeuchtigkeit und Versteckmöglichkeiten. Besondere Schutzmassnahmen: Erhaltung und Unterhalt der Laichgewässer, Schaffen neuer Gewässer, Vernetzung der Lebensräume. Bombina bombina*, Bombina variegata * FFH-Art, d.h. von gesamteuropäischer Bedeutung Photos: B. variegata: Peter Dollinger; B. bombina: Axel Gebauer

9 Geburtshelferkröte Gefährdung: Je nach Region auf Vorwarnliste, gefährdet, stark gefähret, vom Aussterben bedroht oder ausgestorben. Lebensraumansprüche: Zum Austrocknen neigende, gut besonnte, Tümpel von wenigen Quadratmetern, aber auch grössere, fischfreie Weiher mit Flach- wasserzonen. Landlebensraum nahe bei Laichgewässer, sonnig, vegetationsarm und mit lockerem Gestein, Sand, Humus oder Lehm. Besondere Schutzmassnahmen: Erhaltung und Unterhalt der Laichgewässer, Schaffen neuer Gewässer und von Klein- strukturen, wie Trockenmauern. Alytes obstetricans Photos: Susan Walker; Peter Janzen

10 Laubfrosch Gefährdung: Je nach Region gefährdet, stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Lebensraumansprüche: In grösseren Zeitabständen trocken fallende, pflanzenreiche Kleingewässer, vorzugs- weise in grösseren Feuchtgebieten. Landlebensraum: sonnige Plätze mit dichter Vegetation wie Ufergehölze, Hecken oder gebüschreiche Waldränder, bis zu 1 km vom Laichgewässer entfernt. Besondere Schutzmassnahmen: Erhaltung und Unterhalt der Laichgewässer, Schaffen neuer Gewässer, Anlegen von Hecken, Vernetzung der Lebensräume. Eventuell Ansiedlung in neuen oder verwaisten Laichgewässern. Hyla arborea Photos: Axel Gebauer; Peter Dollinger

11 Knoblauchkröte Gefährdung: Je nach Region ungenügende Daten, gefährdet, stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Lebensraumansprüche: Grosse, vegetationsreiche Gewässer aber auch Tümpel und überschwemmte Wiesen, mit einer Tiefe von mehr als 30 cm. Landlebensraum offen oder mässig beschattet mit lockeren, sandigen bis lehmigen Böden, wie Heiden, Dünen, Ruderalstandorte oder Äcker. Besondere Schutzmassnahmen: Erhaltung und Unterhalt der Laichgewässer und Landlebensräume. Schaffen neuer Biotope und weiträumige Vernetzung. Pelobates fuscus Photos: Axel Gebauer

12 Moorfrosch Gefährdung: Je nach Region ungenügende Daten, nicht gefährdet bis vom Aussterben bedroht. Lebensraumansprüche: Stark besonnte Weiher, Torfstiche oder Altwässer, reichlich bewachsen mit Seggen, Binsen, Flutgrasrasen oder Wollgras. Landlebensraum mit hohem Grundwasser- stand, periodisch überschwemmt, wie Moore, Nasswiesen, Erlen-Bruchwälder und Weichholzauen grösserer Flüsse. Besondere Schutzmassnahmen: Erhaltung und Unterhalt der Laichgewässer, Schaffung neuer Gewässer, Vernetzung der Lebensräume, Wiederansiedlungen. Rana arvalis Photos: Axel Gebauer

13 Springfrosch Gefährdung: Je nach Region unbekannt, gefährdet bis vom Aussterben bedroht. Italienischer Springfrosch (nur CH) verletzlich. Lebensraumansprüche: Vorzugsweise Tümpel in Waldnähe, zumindest teilweise besonnt, reichliche Unterwasservegetation aber keine Fische. Landlebensraum teilweise mehr als 1 km weit vom Laichgewässer entfernt, lichte und eher trockenen Laubmischwälder mit dichter Krautschicht. Besondere Schutzmassnahmen: Erhaltung und Unterhalt der Laichgewässer, Schaffen von neuen Gewässern und Klein- strukturen, Auslichten der Wälder, Schutz der Wanderzüge vor Strassenverkehr. Rana dalmatina, Rana latastei Photos: Aleksander Niwelinski

14 Grünfrösche Gefährdung: Je nach Region und Art unbekannt, nicht gefährdet bis vom Aussterben bedroht. Seefrosch, in der Schweiz eingeschleppt, kann eine Gefahr für andere Arten bilden. Lebensraumansprüche: Gut besonnte, stehende Gewässer jeglicher Grösse mit dichter Vegetation. Grünfrösche bleiben den ganzen Sommer im Wasser und überwintern im Gewässer oder in dessen unmittelbarer Nähe. Besondere Schutzmassnahmen: Erhaltung und Unterhalt der Laichgewässer, Schaffen von neuen Gewässern. Verhindern der Ausbreitung des Seefrosches im Areal von Wasser- und Kleinem Wasserfrosch. Rana esculenta, R. lessonae, R. ridibunda Photos: Peter Dollinger; Axel Gebauer

15 Grasfrosch Gefährdung: Je nach Region nicht gefährdet, auf Vorwarnliste oder gefährdet. Lebensraumansprüche: Ansprüche an Laichgewässer nicht sehr hoch. Vorzugsweise seichte Weiher und Teiche. Landlebensraum: Wald, Gärten, feuchte Wiesen, Weiden. Kann auch im Laich- gewässer überwintern. Besondere Schutzmassnahmen: In kleinen Weihern Laich eventuell separat hältern bis die Larven geschlüpft sind. Schutz der Wanderzüge vor Strassen- verkehr. Rana temporaria Photos: Axel Gebauer; Peter Dollinger

16 Zoos schützen die heimischen Frösche – Naturschutz-Tierpark Görlitz in Zusammenarbeit mit dem Welt-Zooverband (WAZA), den Zooverbänden im deutschsprachigen Raum, der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT), dem Verband deutschsprachiger Zoopädagogen, dem Berufsverband der Zootierpfleger und der Stiftung Artenschutz. hilf ihnen mit Deinen Kröten!


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