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Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock Workshop 4: Profilbildung der Einrichtung durch Wertebildung erreichen.

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1 Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock Workshop 4: Profilbildung der Einrichtung durch Wertebildung erreichen Bildungsauftrag Werteerziehung Selbstständig denken, verantwortlich handeln

2 Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock 2 Was sind Normen? I Normen bestehen aus Werten. I Sie sind Vorschriften für menschliches Handeln.

3 Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock 3 Was sind Werte ? I Der Wertebegriff ist ein umfassenderer als der Normbegriff. I Grundhaltungen, die ein Ziel charakterisieren.

4 Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock 4 Grundlegende Werteorientierungen sollten in einer Einrichtung gelebt werden, wie z. B. I Achtung und Wahrung von Menschenwürde und Menschenrechten, Toleranz und Friedfertigkeit, I Achtung und Wahrung der Freiheit des Einzelnen und die Übernahme von sozialer Verantwortung, I Solidarität und Gerechtigkeit, I das Recht auf Meinungs- und Gewissensfreiheit I das Recht auf Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses, I das Einsetzen für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, von Natur und Umwelt I das Abwenden antidemokratischer, rassistischer und antisemitischer Ideologien I der Respekt vor Andersdenkenden, der Schutz von Minderheiten und die friedliche und demokratische, insbesondere gewaltfreie Lösung von Konflikten

5 Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock Nomen und Regeln für unser Zusammenleben leiten sich aus diesen Grundwerten ab, ebenso wie die Sekundärtugenden: I Ordnung, I Pünktlichkeit, I Fleiß, I Disziplin, I Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit oder Zuverlässigkeit sollten aus dem Respekt vor dem Anderen resultieren. Gelingende Werteerziehung wird allerdings solche Eigenschaften Wie Verantwortungsbereitschaft, Leistungsbereitschaft und Gewissenhaftigkeit hervorbringen. 5

6 Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock 6 Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen zu begleiten, sie in ihrer elterlichen Erziehungskompetenz zu stärken sowie die familiären Beziehungen zu fördern. Kinder im Rahmen einer auf die Förderung ihrer Persönlichkeit orientierten Gesamtkonzeption in Kindertageseinrichtungen und Schulen altersgerecht zu bilden, zu erziehen und somit auf das Leben vorzubereiten. Mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes zu arbeiten. Die Ausrichtung der Einrichtung auf die jeweiligen Zielgruppe spielt eine große Rolle bei der Profilbildung, ob es darum geht:

7 Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock 7 Im Rahmen von Hilfe zur Erziehung und anderen ergänzenden Leistungen tätig zu sein. (wie Erziehungsberatung, Vollzeitpflege, SPFH, Heimerziehung, Hilfen für körperlich oder psychisch behinderte Kinder und Jugendliche sowie Hilfen für junge Volljährige) Ob es darum geht, Menschen anderer Kulturformen bei uns zu integrieren. (Zumal im Zeitalter der Globalisierung weltweite Wanderungsbewegungen zunehmen) Daraus ergeben sich Chancen und Herausforderungen, da nicht nur verschiedene Kulturformen, sondern auch andere Religionen, Anschauungen und Wertvorstellungen aufeinandertreffen. oder

8 Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock 8 I Jede Einrichtung sollte ihre Regeln, Normen und Werte und ihre Verwirklichung im Alltag entwickeln und verbindlich machen. I Die Entfaltung und Pflege einer Corporate identity der Einrichtung erleichtert die Wertevermittlung nachhaltig. I Mitarbeiter sollten die Bedeutung einer klaren Werteorientierung in der Einrichtung sehr hoch einschätzen und ihre Arbeit daraufhin ausrichten. I Die Werteerziehung sollte Bestandteil des Qualitätsverbesserungs- prozesses sein. Dies ist eine besondere Aufgabe für Leitung und das gesamte Kollegium, bei der die Zielgruppen einbezogen werden sollten. I Die Einrichtung sollte verstärkt Gelegenheiten schaffen zum Erleben, Erfahren und Reflektieren von W e r t e n. Sowohl im Rahmen der konkreten Lernsituation als auch bei der Gestaltung des gesamten Lern- umfeldes bedarf es einer Kultur des Miteinanders. Profilbildung der Einrichtung – wie?

9 Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock I Wertschätzung Wertevermittlung wird durch Respekt und Anerkennung gefördert. Wer sich einmal aktiv für die Grundwerte unserer demokratischen Gesellschaft einsetzen soll, sollte selbst erfahren haben, dass seine Würde geachtet wird. Wir wollen in unserem Einflussbereich dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche erleben, dass Erziehung immer Ausdruck von Wertschätzung durch andere ist. Dann wird sie die Sinnhaftigkeit solcher Werte leichter überzeugen. 9 Voraussetzungen für eine erfolgreiche Werteaneignung sind:

10 Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock II Teilhabe Die Ausgestaltung der Lebenswelt unserer Kinder und Jugendlichen als demokratische Gemeinschaft, die ihnen Dialog-, Beteiligungs- und Entscheidungsmöglichkeiten bietet, fördert eine erfolgreiche Werteaneinung. Dies wird durch ihre intensive Beteiligung an der Gestaltung ihrer Lebenswelt unterstützt. Werteaneignung gelingt vor allem dann, wenn der Grundsatz der Partizipation im Alltag mit Leben erfüllt wird. 10 Weitere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Werteaneignung sind:

11 Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock III Vorbilder Wir wissen, dass Kinder und Jugendliche Vorbilder brauchen und suchen. Wir wissen, dass Werte, die in der Gesellschaft nicht gelebt werden, die nicht wenigstens in Teilen der Gesellschaft glaubwürdig vertreten werden, nur begrenzt und schwer vermittelt werden können. Wir müssen uns bewusst sein, dass Werteerziehung das gute Beispiel braucht, dass Erziehung Vorbilder braucht. 11 Weitere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Werteaneignung sind:

12 Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock Eine zentrale Frage in der Erziehung und Bildung bleibt die Art und Weise der Vermittlung von Werten und Normen. Und in kaum einem Bereich sind hier die Vorbilder - allen voran die Eltern und Erzieher- gefragt. Nur das, was wir Eltern und Erzieher zuverlässig selbst tun, werden unsere Kinder übernehmen. Das gilt für unsere bösartigen Einstellungen und Verhaltensweisen, wie für unsere gutartigen. Ein gutes Zusammenleben in einer Gesellschaft hängt ab von der Verständigung über grundlegende Werte der Erziehung und Bildung der nachwachsenden Generation. 12 Fazit

13 Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock Eine aktive Erziehungspartnerschaft zwischen Erzieher und Eltern ist notwendig, um gemeinsam den pädagogischen Erfolg zu sichern und auch die Lern- und Leistungsbereitschaft der Kinder zu erhöhen. Werteerziehung muss Teil der täglichen Arbeit in der Einrichtung sein. Das Klima und die Corporate Identity einer Einrichtung können die Erziehung und Werteprägung nachhaltig beeinflussen. Insbesondere für den Bildungs- und beruflichen Erfolg und die gesell- schaftliche Teilhabe von Kindern mit Migrationshintergrund ist die Einbeziehung der Eltern und Familien entscheidend. Dies gilt nicht nur für den Spracherwerb, sondern ebenso für die Integration in unserer Gesellschaft mit den sie leitenden Werten und ihrer kulturellen Ausprägung. Bei aller Pluralität ist ein Grundbestand geteilter Normen unverzichtbar. 13 Zusammenfassung

14 Familienkonferenz 11. Juni 2009 Gabriele Miethe, DRK Familienbildungsstätte Rostock Bildung darf sich nicht auf die Vermittlung von Wissen und funktionalen Fähigkeiten beschränken. Zur Persönlichkeitsbildung gehört neben Kritikfähigkeit, Sensibilität und Kreativität eben auch das Vermitteln von Werten und sozialen Kompetenzen. Dabei denke ich durchaus auch an die Vermittlung von Tugenden, die gar nicht so altmodisch sind, wie sie vielleicht klingen: Ve r l ä s s l i c h k e i t, Pünktlichkeit und Di s z i p l i n, vor allem aber Respekt vor dem Nächsten und die Fähigkeit zur menschlichen Zuwendung. Bundespräsident a.D. Roman Herzog 14 Zum Abschluss ein Zitat:


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