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Bs-61 6.1.5 Verzeichnisdateien Anstelle eines zentralen Verzeichnisses: Menge von Verzeichnisdateien (directory files), die selbst in Verzeichnissen verzeichnet.

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Präsentation zum Thema: "Bs-61 6.1.5 Verzeichnisdateien Anstelle eines zentralen Verzeichnisses: Menge von Verzeichnisdateien (directory files), die selbst in Verzeichnissen verzeichnet."—  Präsentation transkript:

1 bs Verzeichnisdateien Anstelle eines zentralen Verzeichnisses: Menge von Verzeichnisdateien (directory files), die selbst in Verzeichnissen verzeichnet sind, alle ab einem Wurzelverzeichnis (root directory) direkt oder indirekt erreichbar. M.a.W.: Dateien bilden einen gerichteten Graphen, meist zyklenfrei, häufig Dateibaum

2 bs-62 Vorteile: strukturierter statt flacher Namensraum, mit effizienter Implementierung: Dateien werden über Wegnamen im Graphen (Pfadnamen, path names) identifiziert, d.h. Folgen von verzeichneten Namen, z.B. /b/23/x

3 bs-63 Vorteile: strukturierter statt flacher Namensraum, mit effizienter Implementierung: Dateien werden über Wegnamen im Graphen (Pfadnamen, path names) identifiziert, d.h. Folgen von verzeichneten Namen, z.B. /b/23/x Wurzel: in Unix verboten (um Zyklen zu vermeiden, die die Dateispeicher- verwaltung erschweren) aal b x b x 1 23 bla y fritz

4 bs-64 Verzeichnisdateien sind Dateien – und haben daher die normalen Attribute von Dateien: differenzierter Zugriffsschutz auf Teilbereiche des Namensraums Verwaltung von Zugriffszeiten für Teilbereiche des Namensraums

5 bs-65 Modell: Abbildung Zeichenkette Dateiverweis (6.1.3 )6.1.3 Operationen: Einträge einfügen, suchen, ändern, löschen (6.1.1 )6.1.1 und auflisten ( = interner Iterator), aber ohne dass dabei Dateiverweise in die Hände des Benutzerprogramms geraten ( )

6 bs Aktuelle Verzeichnisse (Unix:) Jedes Verzeichnis hat grundsätzlich einen selbstbezüglichen Eintrag mit Namen "." einen Eintrag für das Elternverzeichnis mit Namen ".." (Unix:) Jeder Prozess hat Attribute aktuelles Arbeitsverzeichnis (current working directory), aktuelles Wurzelverzeichnis (current root directory),

7 bs-67 absoluter Wegname:beginnt mit '/' und wird relativ zum aktuellen Wurzelverzeichnis interpretiert relativer Wegname: beginnt ohne '/' und wird relativ zum aktuellen Verzeichnis interpretiert, z.B. aktuelles Verzeichnis: /usr/lohr Wegname tmp/bla.txt bedeutet /usr/lohr/tmp/bla.txt

8 bs-68 chdir(path) macht das Verzeichnis path zum aktuellen Verzeichnis chroot(path) macht das Verzeichnis path zum aktuellen Wurzelverzeichnis (diese Systemfunktion ist dem super-user root vorbehalten)

9 bs Erzeugen eines Verzeichnisses mkdir(path,mode) erzeugt ein Verzeichnis path mit Schutzstatus mode ; das Verzeichnis ist leer – bis auf Einträge für "." und ".."

10 bs Einträge einfügen/löschen link (path,..) creat(path,..) mkdir(path,..)... bewirken das Einfügen eines Eintrags (name,.) in das Verzeichnis dir, wenn der angegebene Wegname path so aussieht: "dir/name

11 bs-611 unlink("dir/name") löscht den Eintrag (name,.) im Verzeichnis dir sofern name kein Verzeichnis ist rmdir("dir/name") löscht den Eintrag (name,.) im Verzeichnis dir sofern name ein leeresVerzeichnis ist (bis auf "." und ".." ) Zur Erinnerung:Zur Erinnerung:Ein Verzeichnis ist grundsätzlich nur über einen Eintrag erreichbar.

12 bs Einträge suchen/auflisten file = lookup(path) liefert Verweis auf die Datei path. Achtung: diese Operation steht dem Benutzer nicht zur Verfügung; sie wird nur innerhalb des Betriebssystems benutzt, insbesondere zum Auflösen von Wegnamen !

13 bs-613 list(path) zur Auflistung der Einträge müsste als interner Iterator konzipiert werden – ist aber nicht vorgesehen. Stattdessen: Verzeichnisdatei wird wie sequentielle Datei geöffnet und gelesen durch Dienstprogramm ls ; ls kennt die interne Repräsentation der Datei (!) und weiß daher, wo die Namen zu finden sind; ls –l erfragt die Attribute der Dateien

14 bs Einträge ändern Unix: Jeder externe Datenträger enthält ein eigenes Dateisystem mit eigener, lokaler Wurzel mount(device, path, readonly) ersetzt den durch path identifizierten Dateiverweis durch einen Verweis auf das Wurzelverzeichnis des Dateisystems auf dem Gerät device x y z * (aktuelles Arbeitsverzeichnis:)

15 bs Einträge ändern Unix: Jeder externe Datenträger enthält ein eigenes Dateisystem mit eigener, lokaler Wurzel mount(device, path, readonly) ersetzt den durch path identifizierten Dateiverweis durch einen Verweis auf das Wurzelverzeichnis des Dateisystems auf dem Gerät device x y z mount("/dev/fd0","z",0) a b c * (aktuelles Arbeitsverzeichnis:)

16 bs-616 ! Der alte Dateiverweis geht nicht verloren: umount(device) macht mount(device,...) wieder rückgängig ! mount, umount stehen nur dem Super-User zur Verfügung ! In diesem Zusammenhang: Bei link(path,alias) müssen sich beide Argumente auf das gleiche Dateisystem beziehen

17 bs Indirekte Dateien Indirekte Datei (soft link, symbolic link) enthält statt regulärer Daten einen Wegnamen. Bezugnahme auf eine solche Datei wird als Bezugnahme auf die durch den Wegnamen benannte Datei interpretiert: a "x/a" MyA x hard link soft link

18 bs-618 symlink(path,alias) erzeugt eine indirekte Datei mit Namen alias und Inhalt path, z.B. symlink("x/a","MyA") – auch wenn path bereits eine indirekte Datei ist! link(path,alias) mit indirekter Datei path : erzeugt eine indirekte Datei mit Namen alias und Inhalt von path Bemerkungen: Es gibt keine mehrfachen hard links auf soft links. Es kann Ketten von indirekten Dateien geben. Eine indirekte Datei kann auf eine nicht existierende Datei verweisen!

19 bs-619 Operationen auf einer indirekten Datei path selbst: unlink(path) wie unlink für normale Dateien; damit wird die indirekte Datei gelöscht – denn es gibt keine mehrfachen hard links auf soft links lstat(path,&buffer) analog zu stat readlink(path,&buffer,bufsize) liefert den Wegnamen in der indirekten Datei

20 bs Auflisten von Verzeichnissen entweder mit Hilfe eines externen oder internen Iterators oderdurch ein Dienstprogramm (Unix: ls ), das das Verzeichnis als sequentielle Datei liest, dessen interne Repräsentation kennt, somit die Namen der Einträge auflisten kann und mittels stat auch die Attribute der Dateien erfragen kann.

21 bs-621 jefe: ls -l total 40 -rw lohr institut 7342 Jun 16 20:50 Text lrwxrwxrwx 1 lohr institut 4 Jun 16 21:00 alias -> Text drwx lohr institut 14 Jun 16 20:57 dir -rw lohr institut 266 Jun 16 21:18 foo -rw lohr institut 266 Jun 16 21:18 foo1 -rw lohr institut 266 Jun 16 21:18 foo2 - sequentiell Eigner Eignergruppe Name Inhalt l soft link letzte Änderungszeit d Verzeichnis Größe in Bytes Anzahl der hard links

22 bs Dateisysteme in Programmiersprachen sind ansprechbar über Modul/Klassen-Bibliotheken Typische Leistung einer solchen Bibliothek: Abstraktion von den spezifischen Systemaufrufen des unterliegenden Betriebssystems Manipulation getypter Daten

23 bs-623 Java – einige wenige Beispiele aus java.io: class File beinhaltet lediglich einen Wegnamen und erlaubt Abfragen über die so benannte Datei – sofern vorhanden abstract class InputStream ist Oberklasse für diverse ungetypte – d.h. byteorientierte – Eingabeklassen für sequentielles Lesen class FileInputStream extends InputStream ermöglicht das Lesen von Bytes und Bytefolgen aus einer sequentiellen Datei

24 bs-624 class InputStreamReader extends Reader liest Zeichenfolgen von einem angegebenen InputStream class DataOutputStream extends Writer schreibt Daten aller primitivenTypen in einen angegebenen OutputStream class PrintWriter extends Writer schreibt Daten aller Typen als Zeichenketten in einen angegebenen OutputStream


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