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D Oberstufe grn. Basisinformationen zu Autor, Text, Veröffentlichung …

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Präsentation zum Thema: "D Oberstufe grn. Basisinformationen zu Autor, Text, Veröffentlichung …"—  Präsentation transkript:

1 D Oberstufe grn

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5 Basisinformationen zu Autor, Text, Veröffentlichung …

6 Literarhistorische Einbindung

7 Basisinformationen zu Autor, Text, Veröffentlichung … Literarhistorische Einbindung Thematische Einführung und Überleitung zum vorliegenden Text

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9 Deutungshypothese bestätigt oder korrigiert

10 Aufgreifen der Einleitung

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12 1. Inhalt/Stimme: das Was und das Wer 2. Form: das Wie 3. Bildlichkeit: das Womit 4. Deutung: das Wozu

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14 Der Text als Text

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16 Artikuliertes Ich (sprechendes Ich): muss pronominal auftauchen

17 Textsubjekt: übergeordnete Instanz (impliziter Autor)

18 Artikuliertes Ich (Rollen-Ich) Rollen-Du oder angeredetes Du

19 Textsubjekt (abstrakter Autor) intendierter Leser

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21 Der Text als Gedicht

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24 Reime

25 Reime Paarreim: a–a

26 Reime Paarreim: a–a Kreuzreim: a–b–a–b

27 Reime Paarreim: a–a Kreuzreim: a–b–a–b Blockreim: a–b–b–a

28 Reime Paarreim: a–a Kreuzreim: a–b–a–b Blockreim: a–b–b–a Schweifreim: a–a–b–c–c–b Geflochtener Reim: a–b–a b–c–b

29 Assonanz

30 dunkle und helle Vokale u – o – a – e – i Diphtonge au [ao] eu, äu [oi] ei [ai]

31 Assonanz Blumen, kühne Wunderblumen, Blätter, breit und fabelhaft, Duftig bunt und hastig regsam, Wie gedrängt von Leidenschaft aus Heinrich Heine, Bergidylle

32 Assonanz Blumen, kühne Wunderblumen, Blätter, breit und fabelhaft, Duftig bunt und hastig regsam, Wie gedrängt von Leidenschaft aus Heinrich Heine, Bergidylle

33 Assonanz Blumen, kühne Wunderblumen, Blätter, breit und fabelhaft, Duftig bunt und hastig regsam, Wie gedrängt von Leidenschaft aus Heinrich Heine, Bergidylle

34 Assonanz Blumen, kühne Wunderblumen, Blätter, breit und fabelhaft, Duftig bunt und hastig regsam, Wie gedrängt von Leidenschaft aus Heinrich Heine, Bergidylle

35 Alliteration Kind und Kegel, Stock und Stein …

36 Lautmalerei

37 Lautmalerei Kuckuck, summen, kläffen, knallen, klirren, rauschen …

38 Figuren der Wiederholung

39 Figuren der Wiederholung Anapher – Geminatio/Epanalepse – Wortspiel – Repititio – figura etymologica

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42 Romanisches Versmaße

43 Romanisches Versmaße Alexandriner –/–/–/|–/–/–/

44 Du sihst, wohin du sihst nur eitelkeit auf erden. Was dieser heut bawt, reist jener morgen ein,

45 Romanisches Versmaße Alexandriner –/–/–/|–/–/–/ Du sihst, wohin du sihst |nur eitelkeit auf erden. Was dieser heute bawt, |reist jener morgen ein,

46 Romanisches Versmaße Vers commun (vgl. Endecasillabo) –/–/|–/–/–/(–)

47 Der Morgen kam; es scheuchten seine Tritte Den leisen Schlaf, der mich gelind umfing, Dass ich, erwacht, aus meiner stillen Hütte Den Berg hinauf mit frischer Seele ging.

48 Romanisches Versmaße Vers commun (vgl. Endecasillabo) –/–/|–/–/–/(–) Der Morgen kam;| es scheuchten seine Tritte Den leisen Schlaf, | der mich gelind umfing, Dass ich, erwacht, aus meiner stillen Hütte Den Berg hinauf mit frischer Seele ging.

49 Germanisch-deutsche Tradition

50 Germanisch-deutsche Tradition Blankvers –/–/–/–/–/reimlos

51 Er ist es! Nathan! – Gott sei ewig Dank, Dass Ihr doch endlich einmal wiederkommt.

52 Germanisch-deutsche Tradition Blankvers –/–/–/–/–/reimlos Er ist es! Nathan! – Gott sei ewig Dank, Dass Ihr doch endlich einmal wiederkommt.

53 Germanisch-deutsche Tradition Knittelvers / / / /Paarreim

54 Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, Und leider auch Theologie! Durchaus studiert mit heißem Bemühn.

55 Germanisch-deutsche Tradition Knittelvers / / / /Paarreim Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, Und leider auch Theologie! Durchaus studiert mit heißem Bemühn.

56 Germanisch-deutsche Tradition Volksliedvers /–/–/–(/–)(– –) –/–/–/(–/)Reim

57 Der Mond ist aufgegangen, Die goldnen Sternlein prangen Am Himmel hell und klar

58 Germanisch-deutsche Tradition Volksliedvers /–/–/–(/–)(– –) –/–/–/(–/)Reim Der Mond ist aufgegangen, Die goldnen Sternlein prangen Am Himmel hell und klar

59 Germanisch-deutsche Tradition Madrigalvers Taktfreiheit

60 Und dem verdammten Zeug, der Tier- und Menschenbrut, Dem ist nun gar nichts anzuhaben.

61 Germanisch-deutsche Tradition Madrigalvers Taktfreiheit Und dem verdammten Zeug, der Tier- und Menschenbrut, Dem ist nun gar nichts anzuhaben.

62 Antike Versmaße

63 Antike Versmaße Hexameter /– –/– –/– –/– –/– –/– (–)|

64 Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen! es grünten und blühten Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken

65 Antike Versmaße Hexameter /– –/– –/– –/– –/– –/– (–)| Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen! es grünten und blühten Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken

66 Antike Versmaße Pentameter /– (–)/– (–)/|/– –/– (–)/

67 Glaub es, ich denke nicht frech, denke nicht niedrig von dir.

68 Antike Versmaße Pentameter /– (–)/– (–)/|/– –/– (–)/ Glaub es, ich denke nicht frech, denke nicht niedrig von dir.

69 PPP Strophenform

70 Romanische Gedichtformen

71 Romanische Gedichtformen Sonett

72 2 Quartette (Aufgesang), 2 Terzette (Abgesang)

73 Romanische Gedichtformen Sonett 2 Quartette (Aufgesang), 2 Terzette (Abgesang) bevorzugt jambische Versfüße

74 Romanische Gedichtformen Sonett 2 Quartette (Aufgesang), 2 Terzette (Abgesang) bevorzugt jambische Versfüße oft antithetisch: These – Antithese – Verschärfung – Synthese

75 Romanische Gedichtformen Madrigal 2 oder 3 Terzette mit Reimpaar als Abschluss

76 Romanische Gedichtformen Romanze

77 Romanzenstrophen

78 Romanische Gedichtformen Romanze Romanzenstrophen verwandt mit der deutschen Ballade

79 Romanische Gedichtformen Madrigal 2 oder 3 Terzette

80 Germanisch-deutsche Tradition

81 Germanisch-deutsche Tradition Volkslied

82 leicht erfassbar Volksliedstrophe

83 Antike Gedichtformen

84 Antike Gedichtformen Ode

85 pathetisch erhaben oft vierzeilig mit kürzer werdenden Versen

86 Antike Gedichtformen Epigramm

87 vorwiegend Distichen antithetischer Aufbau meist 2-, 4- oder 6-zeilig

88 Antike Gedichtformen Elegie

89 Distichen, auch Alexandriner länger als das Epigramm (meist 10 Distichen)

90 Antike Gedichtformen Hymne

91 reimlose Götter- oder Heldenloblieder länger als das Epigramm (meist 10 Distichen)

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93 Stilfiguren, allerdings hier vor allem die Figuren der Umschreibung

94 Figuren der Wiederholung gehören meist dem Klang-Bereich an (s.o.).

95 Weglassungsfiguren sind meist metrisch begründet

96 Figuren der Wiederholung gehören meist dem Klang-Bereich an (s.o.). Weglassungsfiguren sind meist metrisch begründet Anordnungfiguren verdanken sich häufig dem ästhetischen/inhaltichen Gestaltungswillen des Autors

97 Aufgabe: Suche dir je eine Figur der Umschreibung heraus und stelle sie uns vor.

98 Aufgabe: Akkumulation/Periphrase Allegorie Archaismus/Neologismus Contradictio i.a./Oxymoron Diminutiv Epitheton Euphemismus Hendiadyoin/Tautologie/Pleonasmus Hyperbel Ironie Litotes Metapher/Vergleich Metonymie/Synekdoche Personifikation Synästhesie

99 Ergebnis der Untersuchung von Klang, Form, Bildlichkeit und Sprache: Materialsammlung vor jeder Ausformulierung

100 Wie setzte ich das in der Klausur um?

101 I. Einleitung

102 Basisinformationen

103 I. Einleitung Basisinformationen literaturgeschichtlicher Hintergrund

104 I. Einleitung Basisinformationen literaturgeschichtlicher Hintergrund Hinführung zum Thema

105 II. Hauptteil

106 Wer spricht worüber?

107 II. Hauptteil Wer spricht worüber? Deutungsidee

108 II. Hauptteil Wer spricht worüber? Textzugriff (plus Begründung) Deutungsidee

109 1) chronologisch

110 Strophe für Strophe

111 integrierte Analyse von Inhalt, Form und Sprache (funktionaler Bezug aufeinander)

112 Strophe für Strophe integrierte Analyse von Inhalt, Form und Sprache (funktionaler Bezug aufeinander) Übergänge / Wechsel / Änderungen

113 2) aspektorientiert

114 Wahl eines Hauptaspekts aus einem der Bereiche Klang – Form – Bildlichkeit

115 Berücksichtigung weiterer Aspekte im Verlauf der Erschließung

116 3) Kernstelle / Kernidee

117 … setzt eine Deutungsidee voraus

118 Regent des Textes (Fruchtbarkeit)

119 … setzt eine Deutungsidee voraus Regent des Textes (Fruchtbarkeit) … sorgt für die Erschließung wesentlicher Textbestandteile

120 II. Hauptteil Wer spricht worüber? Textzugriff (plus Begründung) Deutungsidee Deutung

121 Natur Gesellschaft Metaphysik Individualität

122 Natur Gesellschaft Metaphysik Individualität

123 Natur Gesellschaft Metaphysik Individualität GUT? BÖSE?

124 Strophe

125

126 Zusammen- hänge herstellen

127 Strophe Zusammen- hänge herstellen Meta-Stand- punkt: die vierdimen- sionale Welt

128 … und nun an einem Beispiel (Abitur 2012): Eduard Mörike ( ) Am Walde (1833)

129 Am Waldsaum kann ich lange Nachmittage, Dem Kuckuck horchend, in dem Grase liegen; Er scheint das Tal gemächlich einzuwiegen Im friedevollen Gleichklang seiner Klage.

130 Da ist mir wohl, und meine schlimmste Plage, Den Fratzen der Gesellschaft mich zu fügen, Hier wird sie mich doch endlich nicht bekriegen, Wo ich auf eigne Weise mich behage.

131 Und wenn die feinen Leute nur erst dächten, Wie schön Poeten ihre Zeit verschwenden, Sie würden mich zuletzt noch gar beneiden.

132 Denn des Sonetts gedrängte Kränze flechten Sich wie von selber unter meinen Händen, Indes die Augen in der Ferne weiden.


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