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MMS Workshop 3. Juni 04 1 Wenn Frauen selbst bestimmen könnten… Von Vorzeigeprojekten zu frauenspezfischer Zusammenarbeit Frauenspezifische Ansätze, Gender,

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1 MMS Workshop 3. Juni 04 1 Wenn Frauen selbst bestimmen könnten… Von Vorzeigeprojekten zu frauenspezfischer Zusammenarbeit Frauenspezifische Ansätze, Gender, Empowerment und Frauengesundheit – wovon reden wir? Helena Zweifel Medicus Mundi Schweiz

2 MMS Workshop 3. Juni 04 2 „Gender“ ist nicht gleich „Frauen“  „Sex“: biologisches Geschlecht, bezieht sich auf biologische und physische Merkmale von Frauen und Männern  „Gender“: soziales Geschlecht, bezieht sich auf kulturell und gesellschaftlich konstruierte Rollen, Verhaltensweisen und Eigenschaften, die Frauen oder Männern zugeschrieben werden.

3 MMS Workshop 3. Juni 04 3 Inwiefern ist Gender wichtig in Bezug auf Gesundheit und Krankheit? Genderrollen, -Aktivitäten und –Verantwortlichkeiten und Genderungleichheiten im Zugang zu Ressourcen, Information und Macht haben Einfluss auf die Krankheitsmuster von Frauen und Männern und den Umgang damit:  z.B. Malaria  z.B. unterschiedlicher Zugang zu Ressourcen (Geld) – unterschiedliche Möglichkeiten für präventive Massnahmen oder Arztbesuch  z.B. sexuelle und reproduktive Gesundheit: Schwangerschaft und Entbindung als grosse Risikofaktoren (frühe Mutterschaft, Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt, Abtreibung, mangelnde professionelle Geburtshilfe, sexuell übertragbare Krankheiten, etc.)

4 MMS Workshop 3. Juni 04 4 Sexuelle und reproduktive Gesundheit von Frauen und Männern

5 MMS Workshop 3. Juni 04 5 Gender und Gesundheit/ Krankheit Die unterschiedliche Vulnerabilität von Frauen und Männern hat sowohl biologische als auch sozio-kulturelle Ursachen Gender hat einen nachhaltigen Einfluss auf die Gesundheit von Frauen und Männern – meist zum Nachteil der Frauen.

6 MMS Workshop 3. Juni 04 6 WHO Gender Policy 2002 „Fifty years after (the WHO) Constitution was adopted, it is increasingly well recognized that there are differences in factors determining health and ill-health for women and men. The dynamics of gender in health are of profound importance in this regard and they have long been overlooked.”

7 MMS Workshop 3. Juni 04 7 Weshalb ein Fokus auf Frauen? Strategien einer gleichberechtigten Entwicklung Frauen Empowerment Sensibilisierung der Männer Gendergerechtigkeit

8 MMS Workshop 3. Juni 04 8 Ansätze zu Frauen und Gender in der Gesundheitszusammenarbeit 1.Genderneutrale Ansätze und Programme übersehen die unterschiedlichen Bedürfnisse und Bedingungen von Frauen und Männern

9 MMS Workshop 3. Juni 04 9 Ansätze zu Frauen und Gender in der Gesundheitszusammenarbeit 2. Frauengesundheits- und Empowerment- Ansätze  Empowerment heisst, sich selbst zu ermächtigen, das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, individuell und als Gruppe  Fokus auf der Stärkung der Frauen durch verbesserten Zugang zu Information, Fähigkeiten, Dienstleistungen, Technologien etc. und Partizipation von Frauen an Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen.

10 MMS Workshop 3. Juni Ansätze zu Frauen und Gender in der Gesundheitszusammenarbeit  Die gesundheitlichen Bedürfnisse von Frauen sollen ganzheitlich angegangen werden (keine Reduktion auf reproduktive Rolle) und im ganzen Lebenszyklus. Frauen sind nicht nur (potentielle) Mütter, auch wenn die „sexuelle und reproduktive Gesundheit“ zentral ist.  Betont das Recht von Frauen auf Gesundheit, Selbstbestimmung und Autonomie in allen Lebensbereichen, insbes. auch in Bezug auf die eigene Sexualität und Reproduktion

11 MMS Workshop 3. Juni Ansätze zu Frauen und Gender in der Gesundheitszusammenarbeit 3. Gender-sensitive Ansätze  Analysiert die Rolle von Gender in der Produktion von Vulnerabilität von Frauen und Männern bezüglich gesundheitlichen Problemen und Nachteile innerhalb des Gesundheitssystems.  Gesundheitspolitik und IZA sollen die ungleichen Bedürfnisse von Frauen und Männern angehen im Hinblick auf Zuteilung von Ressourcen in der Gesundheitsförderung, Prävention und Pflege

12 MMS Workshop 3. Juni Ansätze zu Frauen und Gender in der Gesundheitszusammenarbeit  Gendersensitive Umsetzungs- und Monitoringsysteme werden entwickelt  Genderanalyse als wichtiges Instrument  Gender Mainstreaming

13 MMS Workshop 3. Juni Mainstreaming Gender ins Gesundheitswesen  Mainstreaming gilt als effektivste Strategie, um Gendergerechtigkeit zu erlangen: Integration von Genderanliegen in Formulierung und Umsetzung von Politiken, Programmen und Projekten.  Die WHO hat das Konzept mit dem sog. „Madrid Statement“ 2002 in den gesundheitlichen Kontext eingebracht.  Gender Mainstreaming im Gesundheitswesen ist gleichzeitig ein politischer und technischer Prozess, der Veränderungen in der Organisationskultur und Denkweise, in der Formulierung der Ziele, Organisationsstrukturen und Allokation von Ressourcen verlangt.

14 MMS Workshop 3. Juni Von Vorzeigeprojekten zu einer frauenspezifischen Zusammenarbeit  Mainstreaming Gender in die (Gesundheits-) Zusammenarbeit  Die bestehenden Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern sind ohne Empowerment von Frauen und einer auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmte Politik nicht zu vermindern  Frauenspezifische Zusammenarbeit?


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