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The Berlin Wall - and after 1961 - 1989. Anton Ruh (Chef der Zollverwaltung der DDR ) 1961 „Alles was wir tun, ist Stückwerk. Die drüben ersticken uns,

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Präsentation zum Thema: "The Berlin Wall - and after 1961 - 1989. Anton Ruh (Chef der Zollverwaltung der DDR ) 1961 „Alles was wir tun, ist Stückwerk. Die drüben ersticken uns,"—  Präsentation transkript:

1 The Berlin Wall - and after

2 Anton Ruh (Chef der Zollverwaltung der DDR ) 1961 „Alles was wir tun, ist Stückwerk. Die drüben ersticken uns, mit ihrer Währung, ihren Waren, ihren Farben, ihren Rhythmen, ihrer Welt. Sie laugen uns aus. Sie saugen unsere Güter ab, das bißchen, was wir produzieren, und schlimmer noch, unsere Menschen.“

3 Werner Mittenzwei : Mit dem wirtschaftlichen Niedergang beschleunigte sich die Abwanderung der Bevölkerung. Die Flüchtlingszahlen stiegen von auf im Jahre waren es allein im April Die Hauptverwaltung der Deutschen Grenzpolizei registrierte im ersten Halbjahr 1961 eine Steigerung der Abwanderung der technischen wissenschaftlichen Intelligenz um 63 Prozent. Vor allem der Weggang von Ärzten und Zahnärzten wirkte sich katastrophal aus. Die Regierung sah sich gezwungen, die osteuropäischen Länder zu bitten, Fachkräfte zur Verfügung zu stellen, um die ärztliche Behandlung der Bevölkerung zu gewährleisten.

4 13. August 1961: from ‚Nylon Curtain‘ to ‚Iron Curtain‘

5 Klaus Schlesinger: „[E]s wurde gewechselt, geschmuggelt, zur Arbeit gegangen oder ins Kino, ein-, zweimal in der Woche besuchte ich meine Schwester, die in der Bernauer wohnte und einen Fernsehapparat hatte, ich brachte Wurst und Butter hinüber, unter der Jacke verborgen, Sonntag gingen wir gruppenweise in ein westliches Kino oder eine Spielhalle, bis eines Tages wieder Panzer in der Bernauer standen, die Rohre diesmal nach Osten gerichtet, es war ein Sonntag, es nieselte und war zu kalt für einen tag Mitte August, ich lief damals die ganze nördliche Grenze ab, mein Gefühl eine Mischung aus Verstörung und Verständnis, ein Satz prägte sich mir ein, irgendwo aufgeschnappt in einer Ansammlung fassungsloser Menschen zwischen Rheinsberger und Oderberger, Das können die doch nicht machen!, Zurufe über die Köpfe der Sperrketten hinweg, die mit gesenktem Karabiner auf dem Damm, dem Bürgersteig standen…“

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7 Schlesinger ctd. „Der 13. August war einer der schlimmsten Tage meines Lebens. Ich habe immer beiderseits der Grenze gelebt. Und das sollte nun vorbei sein? Unfaßbar! Aber Tatsache ist, der Lebensstandard verbesserte sich nach dem Mauerbau. Und es gab tatsächlich bald ein offeneres Klima. Und wie so oft, machte man aus der Not eine Tugend und ging statt in die ‚Eierschale‘ am Breitenbachplatz ins ‚Alt-Bayern‘ in der Friedrichstraße, um Jazz zu hören, statt ins ‚Kino am Steinplatz‘ in die ‚Camera‘, um gute Filme zu sehen.“

8 Implikationen I: Geisterbahnhöfe

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10 Implikationen 2: Stadtbebauung

11 Ostberlin: Palast der Republik

12 When? – built between 1973 and 1976 Where? – on the site of the „Berliner Stadtschloss“ (damaged in WWII, torn down in 1950), next to the „Berliner Dom“ and government buildings Architect: Heinz Graffunder Functions: - Seat of the GDR Parlament (Volkskammer) - Venue for Party Congresses (SED) - Venue for popular Cultural Events - Variety of restaurants etc. - Sports Venue - Permanent Art Exhibition Underlying Principle: Architectural transparency to symbolize democracy, openness, accessability and honesty of government

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14 Westberlin: Internationales Congress Centrum (ICC)

15 When? Finished 1979, 3 years after the Palast der Republik Where? West-End (Charlottenburg-Wilmersdorf) Architects: Ralf Schüler, Ursulina Schüler-Witte Functions: -Europe‘s biggest Congress Centre -also hosting trade shows and exhibitions -as such putting Westberlin on the global map largest and most expensive building erected in WB regarded as landmark of post-war West German architecture, served as inspiration for similar facilities internationally features in the American 1980 film The Apple (disco musical)

16 Deborah Ascher Barnstone : Transparency in Divided Berlin The [architectural] parallels belie Cold War – era propaganda from both East and West about the radical difference between the two political systems and societies. In the limited realm of state architecture, the debates over the appropriate architectural styles and urban planning strategies for the post war period, the stylistic and aesthetic choices made […] and the public rhetoric supporting these choices, were often astonishingly alike in spite of the very different political systems the architecture was designed to represent. The similarities underscore the lack of a meaningful and clear visual identity of either state. They are important because each side of Berlin was considered a Schaufenster (shop-window, but literally show- window) to the other side and the rest of the world. On either side, Modernism was championed. […] Competition was a motivating factor, rather than confrontation or the development of a unique, representative aesthetic system.

17 Literarische Auseinandersetzungen mit dem Mauerbau Christa Wolf: Der geteilte Himmel (1963) (verfilmt von Konrad Wolf: OnnI07h4wjoS4v6XZgGT) OnnI07h4wjoS4v6XZgGT Uwe Johnson: Zwei Ansichten (1965) Eine Kneipe geht verloren (1965) Klaus Schlesinger: Am Ende der Jugend (Berliner Traum, 1977) Peter Schneider: Der Mauerspringer (1983)

18 Watch for next week: - Good Bye, Lenin (Ost-Berlin) - Herr Lehmann (West-Berlin) https://www.youtube.com/watch?v=7mKA-VJ8-E4


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