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Gedanken zur Mission in unseren und durch unsere evangelischen Gemeinden Missionsgebiet Schweiz? Gedanken zur Mission in unseren und durch unsere evangelischen.

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Präsentation zum Thema: "Gedanken zur Mission in unseren und durch unsere evangelischen Gemeinden Missionsgebiet Schweiz? Gedanken zur Mission in unseren und durch unsere evangelischen."—  Präsentation transkript:

1 Gedanken zur Mission in unseren und durch unsere evangelischen Gemeinden Missionsgebiet Schweiz? Gedanken zur Mission in unseren und durch unsere evangelischen Gemeinden INFONACHMITTAG Ressortverantwortliche für Mission und weltweite Kirche evangelische Kirche des Kantons Thurgau Samstag, 2. März Uhr

2 Unsere Fragestellungen 1.Der Begriff „Mission“ 2.Die Entwicklung evangelischer Mission: früher und anderswo 3.Aktuelle Modelle von Mission 4.Braucht es heute noch Mission? 5.Welche Mission braucht es? 6.Ist der Thurgau Missionsgebiet? 7.Salz für die Erde und Licht für die Welt 8.Und das heisst für die evangelischen Kirchgemeinden im Thurgau:

3 Der Begriff „Mission“ Mission (aus lat. mittere‚ entsenden, schicken, werfen‘ und ‚gehen lassen‘ ) steht für: Auftrag, eine Aufforderung zu einer bestimmten Handlung zur Verbreitung einer religiösen Lehre unter Andersgläubigen (z.B. im 19. Jahrhundert: Basler Mission) speziell zur Verbreitung des christlichen Glaubens zur Glaubenserneuerung und Intensivierung des Glaubenslebens in einer bereits christianisierten Bevölkerung (z.B. im 19. Jahrhundert: Chrischona) Mission Statement wird auch ein Unternehmensleitbild genannt

4 Evangelische innere und äussere Mission in und aus der Schweiz seit 200 Jahren: Chrischona und die Basler Mission im 19. Jahrhundert Werbeblatt der Basler Mission Ein Basler Missionarsehepaar mit bekehrten Einheimischen in Kamerun

5 Mission vor 50 Jahren Mission ist und bleibt ein „Gesamtpaket“ Europäische oder US amerikanische Mission beinhaltet: Einen bestimmten Lebensstil (das europäische und angelsächsische Bürgertum als Vorbild für die Welt) Eine klare Vorstellung von Zivilisation und deren Umsetzung Kultur als Raster für Mission Das Ziel sind bekehrte, zivilisierte, kulturell gebildete europäisierte Wilde Billy Graham

6 Mission heute Christlicher Junge in ChinaMission im Weltsüden

7 Gegenwärtige Modelle von Mission Dualistische Mission Wer dazugehört, ist gerettet, wer draussen bleibt, ist verloren. Menschen ziehen Trennlinien. Reverse Mission Wir erhalten zurück, was wir vor 100 Jahren gebracht haben. Migrationskirchen wollen uns bekehren. Globalisierte Mission „alter Missionswein in neuen, modernen Schläuchen“ Musik, Technik, Medien und Kommunikation sind modern geworden, die Botschaften bleiben die selben wie vor hundert Jahren. Musik, Technik, Medien und Kommunikation sind modern geworden, die Botschaften bleiben die selben wie vor hundert Jahren. Misio Dei Gott wählt Menschen aus, setzt in Bewegung, ruft in seine Mission hinein. Mission als Such- und Fragebewegung Wir Menschen sind nicht im Besitz von Wahrheiten, aber wir können entscheidende Fragen stellen und Antworten suchen. Glokale Mission Mission als weltweite Bewegung im vielfältigen Austausch mit konkreten und unterschiedlichen lokalen Ausprägungen

8 Braucht es Mission? Religion und Mission gehören zusammen. Eine Religion kann nicht nicht missionieren. Alle Angehörige einer Religion missionieren  auch wenn sie nichts machen, drücken sie mit dieser passiven Haltung eine Mission aus. Sie geben an ihre Glaubens- geschwister weiter, wie sie glauben und leben können oder sollen. Sie vertiefen ihren Glauben nach innen und tragen ihre Mission nach aussen. Auch wenn wir vordergründig Mission ablehnen, missionieren wir mit dieser Haltung.

9 Jede Organisation, Firma, Institution, Verein hat eine Mission Jede Mission hat religiöse Aspekte Sie motiviert und bewegt Menschen. Sie hat den Anspruch, Sinn zu stiften und Lebensinhalte zu vermitteln. Sie bildet die gemeinsame Grundlage einer Gruppe mission and vision mission and vision

10 Welche Mission braucht es? der christliche Missionsbefehl Matthäus 28 Der Auftrag des Auferstandenen 16Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa, auf den Berg, wohin Jesus sie befohlen hatte. 17Und als sie ihn sahen, warfen sie sich nieder; einige aber zweifelten. 18Und Jesus trat zu ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. 19Geht nun hin und macht alle Völker zu Jüngern: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

11 einige aber zweifelten Der Auferstandene spricht zu seinen Jüngern auf dem Berg Sie befinden sich in einer mehrfachen Ausnahmesituation: Sie haben Jesus verloren durch den Tod am Kreuz, vermisst im Grab, wiedergefunden in der Auferstehung. Jesus ist noch immer, aber nicht mehr für lange bei ihnen. Er spricht auf dem Berg zu ihnen, ist zwischen Himmel und Erde.

12 einige aber zweifelten Trotzdem erlauben sich einige Jünger zu zweifeln. Der Zweifel ist der dunkle Bruder des Glaubens - aber er ist sein Bruder. Glaube ohne Zweifel wird zu Fanatismus und Fundamentalismus Zweifel ohne Glaube wird zu Zynismus und Narzissmus. Mission ohne Zweifel wird unmenschlich.

13 Was bedeutet missionieren? Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Taufen: Die Zusage Gottes, dass jeder Christ, jede Christin zu Gott gehört und seine Verheissungen für ihn oder sie gültig sind.  Die Taufe führt in die christliche Gemeinschaft hinein. Lehren: Die Antwort des oder der Getauften auf diese Zusage mit dem Verstand, der je individuellen Persönlichkeit. Halten: Wer missioniert und wer missioniert wird, übernimmt eine feste Zusage -> er oder sie hält aus und hält durch. Halten: Wer missioniert und wer missioniert wird, übernimmt eine feste Zusage -> er oder sie hält aus und hält durch.

14 Und seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Seid gewiss: Hier findet der Zweifel sein Ende. Unsere Zweifel sind und werden aufgehoben in Gottes Zusage. Wer missioniert, darf dies getrost und getröstet tun. Ich bin bei euch: Mission ist keine Eigenleistung, keine Strategie, keine Lehre. Mission ist ein Gehen mit Gott. Bis an der Welt Ende Menschliches Denken und Planen ist hier fehl am Platz. Hier gelten göttliche Dimensionen.

15 Der Thurgau ist Missionsgebiet Die ganze Welt hat Gottes Ruf vernommen  auch der Thurgau, jede Gemeinde, jedes Mitglied Alle Menschen hören diesen Ruf in ihrem Leben.  die Antwort auf diesen Ruf ist individuell, geht uns ganz persönlich an und betrifft gleichzeitig die ganze Kirche Jedes Leben steht unter Gottes heilvoller Zusage.  auch das Leben derjenigen, die dem Ruf Gottes nicht so folgen, wie wir uns dies vorstellen Wir alle sind gleichzeitig Missionarinnen oder Missionare und Missionierte, wir sind unterwegs in Gottes Mission und werden erreicht von Gottes Mission.

16 So sind wir! Wir treten selbstbewusst und entspannt auf!  wir handeln im göttlichen Auftrag  wir handeln im göttlichen Auftrag  wir wissen darum, dass Gott uns begleitet Wir bilden lebendige und lebhafte Gemeinschaften, die vom Heiligen Geist bewegt werden!  wir taufen Menschen und nehmen sie in unsere Kirche auf  Wir unterrichten und bieten Orientierung Wir finden eine zeitgemässe Sprache für unsere Mission!  Wir sprechen über unseren Glauben.  Wir treten selbstbewusst auf in unserer Gesellschaft

17 Mission heute: Salz der Erde Licht für die Welt Salz der Erde Wir bringen einen besonderen Geschmack in unsere Welt. Wir schielen nicht auf die grossen Zahlen sondern achten auf unseren eigene Würze. Wir stützen und stärken Leben und treten an gegen tote und todbringende Strukturen und Menschen. Licht für die Welt Wir leuchten als Hoffnung in der Dunkelheit. Wir sind bereit, uns zu dienen und uns zu verzehren für unseren Einsatz aus unserem Glauben darauf, dass Gott weiter für uns leuchtet. Wir wissen, dass wenig Licht alle Dunkelheit vertreibt. Wir vertrauen auf das Paradox des Glaubens.

18 Mission 21 ein zeitgemässe Form der Mission Wir blicken über unsere Gemeinde hinaus und in die weltweite Kirche hinein Mission 21 ist unser Missionswerk, das seit 200 Jahren Beziehungen mit christlichen Geschwistern und Kirchen pflegt. Lerngemeinschaft als missionarisches Netzwerk HEKS unterstützt Partner weltweit in der Entwicklungszusammenarbeit. Brot für alle informiert, bildet und motiviert.

19 Und das heisst für die Kirchgemeinden im Thurgau: Mission braucht Gesichter und Gemeinschaft 1.In jeder Gemeinde ist ein Mitglied des Kirchenvorstands oder ein engagiertes Mitglied verantwortlich für den Bereich Mission und weltweite Kirche. 2.In jeder Gemeinde oder mehrere Gemeinden zusammen bilden eine Gruppe „weltweite Kirche“, die sich regelmässig trifft, austauscht, plant, in der Gemeinde aktiv wird und Einfluss nimmt auf das Gemeindeleben.

20 Und das heisst für die Kirchgemeinden im Thurgau: 1.Die Werke mission 21, HEKS und Brot für alle werden prioritär unterstützt, ihre Arbeit wird besonders bekanntgemacht und beworben. 2.Ein Pfarrer/eine Pfarrerin führt im Teilzeitpensum das „Pfarramt für weltweite Kirche“, das als Drehscheiben-, Brückenbauer- und Vernetzungspfarramt dient. So werden auch Pfarrpersonen angesprochen und einbezogen.

21 Das Kirchenjahr der weltweiten Kirche 1.Im Bereich weltweite Kirche besteht ein Standbein und ein Spielbein: 1.Der Suppentag zur Kampagne von Brot für alle und Fastenopfer 2.Der Rosenverkauf zur Kampagne von Bfa und FO 3.Der Flüchtlingstag im Juni (Gottesdienst mit einer Migrationskirche und ein buntes Fest) 4.Der Gottesdienst am Tag der Völker am 2. Sonntag im November (verschiedene Migrationskirchen feiern gemeinsam mit reformierten Gemeinden) 5.der Missionssonntag am 1. Advent 6.Der Besuch von Studierenden aus dem ökumenischen Institut Bossey am 1. Advent

22 Die besonderen Anlässe in der weltweiten Kirche Spielbein: Ein Impulstag weltweite Kirche für Gemeindeverantwortliche, Pfarrpersonen und weitere Interessierte mit besonderen Gästen Ein Missionstag mit einem aktuellen Thema Ein Benefizessen mit einem bekannten Koch/ einer bekannten Köchin Ein Kooperation mit anderen Organisationen, Gruppen, Parteien etc.

23 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Gottes Segen! Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. Hebräer 13,14 (Herrnhuter Jahreslosung) (Herrnhuter Jahreslosung) Damit wir aus unseren Wurzeln Kraft für eine blühende Zukunft ziehen.


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