29. November 2010 Lancierung europäische Bildungs- und Jugendprogramme Workshop Grundtvig Das europäische Mobilitäts- und Kooperationsprogramm für den.

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 Präsentation transkript:

29. November 2010 Lancierung europäische Bildungs- und Jugendprogramme Workshop Grundtvig Das europäische Mobilitäts- und Kooperationsprogramm für den Bereich Erwachsenenbildung Marianne Herrmann, Projektkoordinatorin

Agenda Überblick europäisches Programm Lebenslanges Lernen (LLP) und CH Beteiligung Grundtvig - Mobilitäts- und Kooperationsprogramm für den Bereich Erwachsenenbildung Vorstellung der verschiedenen Aktionen/Projekte Vorgehen und Ausschreibung Relevante Links Roundtable: Vorstellung/Diskussion eines Fallbeispiels durch Praxisexpertin Ausgangslage für die CH Beteiligung an den EU-Bildungsprogrammen und welche Chancen ergeben sich für Sie Überblick EU Programme Lebenslanges Lernen (LLP) Comenius – Mobilitäts- und Kooperationsprogramm für den Schulbereich Vorgehen und Ausschreibung Roundtable mit einer/einem Praxisexperten

Ziele des Workshops Die Teilnehmenden sind informiert über Ziele, Inhalte und Nutzen der verschiedenen Aktionen von Grundtvig sind in der Lage, die Relevanz einzelner Aktionen von Grundtvig für ihren eigenen Arbeitsbereich einzuschätzen verstehen den Ablauf von der Idee zur Teilnahme an einer Aktion kennen die Rollen und Aufgaben der jeweiligen Akteure haben best practices kennengelernt

Überblick europäisches Programm Lebenslanges Lernen (LLP) und CH Beteiligung

Teilnahmeberechtigte Länder 27 EU-Mitgliedsländer EU-Beitrittskandidaten (Kroatien, Türkei) EWR- / EFTA-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz ab 1.1.2011) Bemerkung: Island ist auch bereits EU-Beitrittskandidat. Benachbarte Länder der EU sind u.U. auch teilnahmeberechtigt.

Ziele des Programms Entwicklung eines hochwertigen Bildungsangebots für lebenslanges Lernen in Europa Sicherung/Verbesserung der Qualität, der Attraktivität und des Zugangs zur Bildung Förderung von Kreativität, Wettbewerbs- und Beschäftigungsfähigkeit Förderung des Sprachenlernens und der Vermittlung europäischer Inhalte Förderung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen Gerade Förderung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen / Randgruppen für Grundtvig besonders wichtig.

Struktur Programm LLP Comenius Leonardo da Vinci Erasmus Grundtvig Allgemeine Bildung in der Schule bis inkl. Sekundarstufe ll 13 % Leonardo da Vinci Berufliche Aus- und Weiterbildung 25 % Erasmus Allgem. Hochschul- und berufliche Bildung auf Tertiärstufe 40 % Grundtvig Erwachsenenbildung 4 % Querschnittprogramm 4 Schwerpunkte – Politikentwicklung; Sprachenlernen; Lernen mit ICT; Verbreitung Comenius, Leonardo ect. sind SUB-Programme. Richtwerte als Sprechnotiz – Achtung, wir rechnen stets in Euro; Auszahlung der Beiträge wird in Euro erfolgen; keine schriftliche Abgabe der Zahlen): Comenius: ca. 1.3 – 1.8 Mio. € Leonardo da Vinci: ca. 2.8 – 3.4 Mio. € Erasmus: ca. 5 – 6 Mio. € Grundtvig: ca. 0.5 – 0.8 Mio. € YiA: rund 1 Mio. €

Bedeutung der Teilnahme für die Schweiz Realisierung eines weltoffenen Bildungsraums Aktive Rolle der Schweiz im europäischen Bildungsraum Möglichkeit für „leading house“ Projekte Austausch von Informationen, Erfahrungen und Expertenwissen zur Verbesserung der Aus- und Weiterbildung Ausbau der Zusammenarbeit von Bildungsinstitutionen und Unternehmen Förderung von Schlüsselkompetenzen zur Erhöhung der Bildungs- und Beschäftigungschancen junger Menschen Förderung der Mobilität und des interkulturellen Austauschs von Schüler/innen und Bildungspersonal Projekte können nun von der Schweiz aus lanciert und geleitet werden.

Subprogramm GRUNDTVIG Nikolai Frederik Severin Grundtvig war Pfarrer und lebte von 1783-1872 in Dänemark gilt als Gründe der 1. Volkshochschule der Welt

Grundtvig auf einen Blick Was ist Grundtvig? Europäisches Mobilitäts- und Kooperationsprogramm in der Erwachsenenbildung An wen richtet sich Grundtvig? Erwachsene Lernende Einrichtungen im Bereich Erwachsenenbildung Lehrkräfte und sonstiges Personal dieser Einrichtungen Was bezweckt Grundtvig? Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den in Europa an der Erwachsenenbildung beteiligten Einrichtung Steigerung der Mobilität von an der Erwachsenenbildung beteiligten Personen Insbes. Unterstützung älterer Menschen und/oder Menschen aus gesellschaftlichen Randgruppen Förderung und Verbreitung innovativer Verfahren, Inhalte, Dienste und pädagogischer Konzepte Verbesserung des Managements von Erwachsenenbildungseinrichtungen Begriff Erwachsenenbildung: sehr breites Verständnis von Bildung: informell, formal und non-formal Zielpublikum: Erwachsene Lernende Einrichtungen im Bereich Erwachsenenbildung Lehrkräfte und sonstiges Personal dieser Einrichtungen Vereinigungen und Vertretungen von Personen/Personal in der Erwachsenenbildung Personen und Stellen, die auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene für die Organisation und das Angebot von Bildung zuständig sind. Insbesondere: Menschen ohne Grundqualifikation, mit Migrationshintergrund, Fahrende etc.

Was wird angeboten? Grundtvig EACEA Multilaterale Projekte ch Agentur Vorbereitende Besuche Besuche und Austausch Assistenz-stellen Weiterbildungskurse Lernpartner-schaften Workshops Senioren-Freiwilligen-Projekte Multilaterale Netzwerke Flankierende Massnahmen Aktionen: Man könnte darunter auch Projekte verstehen. Graue Aktionen: Einreichen direkt bei der Exekutivagentur in Brüssel: http://eacea.ec.europa.eu/about/about_eacea_de.php

Vorbereitende Besuche Betrifft Comenius, Erasmus, Leonardo da Vinci, Grundtvig Ziel Unterstützung von Besuchen zur Initiierung oder Vorbereitung einer Partnerschaft oder Zusammenarbeit Dauer 1 – 5 Tage Wer kann beantragen? Institutionen, die eine Zusammenarbeit mit einer Partnerinstitution entwickeln möchten Wer wird gefördert? Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen, die eine Zusammenarbeit mit einer Partnerinstitution aufbauen möchten Zuschüsse Aufenthaltskosten 84-154€/Tag Reisekosten 80%, max. 500€ Erläuterungen zum Aufbau der Folien Wer kann beantragen? Diese Frage ist zu unterscheiden von Wer wird gefördert? In der Regel ist eine Institution die Antragstellerin, die in ihrem Namen für eine oder mehrere Personen ihres Betriebs ein Gesuch einreicht. Ausnahmen: Falls keine solche Institution existiert, können auch Einzelpersonen direkt bei der ch Stiftung einreichen (z.B. ein Erwachsnenbildner, der gerade seine Ausbildung abgeschlossen und noch keinen Job und somit Arbeitgeber hat). Vermittlung/Beratung Kontaktseminare sind das beste und effektivste Mittel. Wir bieten bis Ende Jahr keine solchen mehr an. Allenfalls über andere Agenturen. Zuschüsse Jeweils 3 Komponenten: Reisekosten 80% und max. 500 € Aufenthaltskosten ensprechend dem Zielland Sonstige Kosten (sprachliche, kult. Und pädagog. Vorbereitung max 100€, weitere Kosten für besondere Bedürfnisse, z.B. mitreisende Begleitperson)

Assistenzstellen Massnahme Assistenzzeit an einer Einrichtung in einem anderen teilnahmeberechtigten Land Ziel Sammeln von Unterrichtserfahrung im Ausland, Kennenlernen neuer Erwachsenenbildungssysteme, Verbessern sprachl., interkultureller Kenntnisse Dauer 13 – 45 Wochen Wer kann wo beantragen? Entsendeeinrichtung, allenfalls Einzelpersonen Jeweils bei der eigenen Agentur Wer wird gefördert? Derzeitig und zukünftig beschäftigte Lehrpersonen und anderes Personal in der Erwachsenenbildung Partnersuche/ Vermittlung an ch Stiftung wenden, grundsätzlich Kontaktseminare für alle Aktivitäten http://ec.europa.eu/education/grundtvig/doc2340_de.htm Zuschüsse Aufenthaltskosten 13 Wo 2‘389-4‘984€, zus. Wo107-224€/Wo (inkl. Reisekosten) Kosten für Vorb. 100€/Teiln.

Besuche und Austausch Massnahme Besuche und Austausch mit in der Erwachsenenbildung tätigen Einrichtungen Ziel Förderung der Qualität des Erwachsenenlernens im weitesten Sinn Dauer Bis 12 Wochen Wer kann wo beantragen? Einrichtungen des Erwachsenenlernens, falls nicht vorhanden über Einzelperson an eigene Agentur Wer wird gefördert? Derzeitig und zukünftig in der Erwachsenenbildung beschäftigte Lehrpersonen und anderes Personal Partnersuche/ Vermittlung http://ec.europa.eu/education/grundtvig/doc2340_de.htm Zuschüsse Aufenthaltskosten 90-180€/Tag, 2 Wo 941-1‘960€, zus. Wo 107-204€ Reisekosten 80%, max. 500€ Kurs- und Seminargebühren 100€/Tag, max. 750€ Kosten Vorbereitung 100€/Teiln. Massnahme: auch informelle Tätigkeiten wie Job shadowing fallen in diese Aktion. Die Aktivität muss mit dem Tätigkeitsprofil des Begünstigten im Zusammenhang stehen. Erläuterungen zu Ziel: eigene Lehr-, Coaching-, Beratungsfähigkeiten verbessern und/oder eigene Expertise einbringen Fallbeispiel: Ein Erwachsenenbildner absolviert in Athen in einer Institution, die sich für die Bekämpfung von Analphabetismus einsetzt, ein 15 tägiges Job shadowing.

Weiterbildungskurse für Personal in der Erwachsenenbildung Massnahme Kurse, Konferenzen, Hospitation etc. (in Abgrenzung zu Besuche und Austausch eher formell) Ziel Wissen über andere europäische Staaten und Erwachsenenbildungssysteme sowie Unterrichts-, Coaching-, Beratungs- und Managementfähigkeiten verbessern Dauer 1 – 6 Wochen Wer kann wo beantragen? In der Regel Institution, sonst Einzelperson Einreichung bei der Agentur in jenem Land, wo Antragsteller arbeitet Wer wird gefördert? Lehrkräfte und anderes Personal in der Erwachsenenbildung Partnersuche/ Vermittlung Grundtvig-Kursdatenbank: http://ec.europa.eu/education/trainingdatabase/ Zuschüsse Aufenthaltskosten 90-180€/Tag, 2 Wo 941-1‘960€, zus. Wo 107-204€ Reisekosten 80%, max. 500€ Kurs- und Seminargebühren 100€/Tag, max. 750€ Kosten Vorbereitung 100€/Teiln. Es können auch Kurse angemeldet werden, die nicht in der Grundtvig-Datenbank enthalten sind. Beispiele: « Trainingsmethoden zur Bekäpfung von Rassismus in der Erwachsenenbildung », « Soft skills für Personal in der Erwachsenenbildung »

Workshops Begünstigte müssen über 18 Jahre alt sein. Massnahme Erwachsende Lernende nehmen an Workshop in einem anderen Land teil Ziel Gemeinsame, multilaterale Lernerfahrung Austausch von unterschiedlichen Erfahrungen und Einblicken Dauer 5 – 10 Tage Wer kann wo beantragen? Erwachsene Lernende beantragen direkt beim Organisator, Workshop-Organisatoren bei ch Stiftung Wer wird gefördert? Workshop-Organisatoren und erwachsene Lernende Partnersuche/ Vermittlung http://ec.europa.eu/education/grundtvig/doc/catalogue10_en.pdf Zuschüsse Lernende: Aufenthaltskosten 795€/5Tage, Reisekosten 80%, max. 500€, Kosten Vorbereitung 100€/Teiln. Organisatoren: Organisationskosten 6‘000€/Workshop Begünstigte müssen über 18 Jahre alt sein. Teilnehmende: aus mind. 3 verschiedenen Ländern, mind. 10 und max. 20 Teilnehmende Teilnehmende aus gleichem Land, wo der Workshop stattfindet, können zwar teilnehmen, erhalten aber keine Fördergelder Interessierte melden sich direkt beim Workshop-Organisator und werden durch ihn resp. die Agentur des Durchführungslandes bezuschusst

Senioren-Freiwilligen-Projekte Massnahme Austausche zwischen zwei Organisationen im Bereich ehrenamtliche Tätigkeit älterer Menschen Ziel Wissensaustausch, Potenzial älterer Bürgerinnen und Bürger schätzen und nutzen Dauer 2 Jahre (bilat. Partnerschaft), Freiwilligenaktivität 3-8 Wochen Wer kann wo beantragen? Entsendende und empfangende Einrichtungen Freiwillige melden sich direkt oben genannten Einrichtungen Wer wird gefördert? In der Freiwilligenarbeit tätige Erwachsene über 50 Jahre Organisationen, die Austauschaktivitäten im Bereich Freiwilligenarbeit durchführen Partnersuche/ Vermittlung http://ec.europa.eu/education/grundtvig/doc2340_de.htm Zuschüsse Entsendende Org. CH : Pauschalbetrag basierend auf Anzahl Mobilitäten für Organisation (500€/Freiwillige/r) + Reisekosten der Freiwilligen (80% und max. 500€) Empfangende Org. CH: Pauschalbetrag (300€/Freiwillige/r) + Aufenthaltskosten der Freiwilligen (1‘922€/3 Wochen) Die beiden koorporierenden Org, sollte thematisch in ähnlichen Bereichen arbeiten. Eine CH Org, ist gleichzeitig sendende und empfangende Institution.: für das Entsenden erhält sie pro Person 500€ + Reisekosten, für das Empfangen 300€ sowie Aufenthaltskosten Die Praxis in Österreich und Deutschland hat gezeigt, dass Freiwillige in der Regel über 65 Jahre, d.h. in der Rente sind.

Lernpartnerschaften Unter Kooperationsaktivitäten versteht man z. B.: Massnahme Kooperationsaktivitäten zwischen mehreren Organisationen (mind. 3) im Bereich Erwachsenenbildung Ziel Vernetzung vor allem kleinerer Organisationen im Bereich Erwachsenenbildung Dauer 2 Jahre Wer kann wo beantragen? In der Erwachsenenbildung aktive Einrichtungen reichen an ihre Agentur ein Wer wird gefördert? Personal und Lernende der teilnehmenden Einrichtung sowie der lokalen Gemeinde Partnersuche/ Vermittlung http://ec.europa.eu/education/grundtvig/doc2340_de.htm Zuschüsse Pauschalbeträge an Org. basierend auf Anzahl Mobilitäten (inkl. Reisekosten) 4 Mob. 10‘000€; 12 Mob. 16‘000€; 24 Mob. 20‘000€ Unter Kooperationsaktivitäten versteht man z. B.: Partnertreffen, Austausch von von Lehrnenden und Lehrenden, Informationsaustausch mittels moderner Kommunikationstechnologien

Vorgehen und Ausschreibung

Vorgehen Information und Beratung Selektion / Vertragsabschluss Projektteilnehmende ch Stiftung  Vorbereitungsphase Antrag stellen  Durchführungsphase Zwischenbericht erstellen  Nachbereitungsphase Schlussbericht erstellen Resultate veröffentlichen Information und Beratung Selektion / Vertragsabschluss Monitoring / Kontrollen Zwischenbericht wird nur für längere Projekte verlangt. Abschluss / Dissemination

Ihr Kontakt ch Stiftung, Schweizerisches Kompetenzzentrum für Austausch und Mobilität Dornacherstrasse 28A CH- 4501 Solothurn www.chstiftung.ch www.ch-go.ch Infodesk info@ch-go.ch +41 32 346 18 18

Fristen Grundtvig Aktion Frist Mobilität: Vorbereitende Besuche, Kontaktseminare Besuche und Austausche Assistenzstellen Berufsbegleitende Weiterbildung Workshops Senioren-Freiwilligenprojekte jederzeit jederzeit 31. März 2011 14. Januar, 29. April, 16. September 2011 21. Februar 2011 31. März 2011 Partnerschaften: Lernpartnerschaften 21. Februar 2011

Hinweise Antragsformulare Verlangte Inhalte (Auswahl): Institution Projektbeschreibung (Strategie, Ziele, Begründung) Angaben zu den Partnern Organisation / Koordination Kontaktpersonen / Zeichnungsberechtigung Beschreibung / Rolle der Partner Teilnehmende Evaluation Beantragte Zuschüsse Evaluation: Hier sind eigene Evaluationsmassnahmen gemeint

Informationsanlässe Lancierung europäische Bildungs- und Jugendprogramme 29. November 2010 Grundtvig - Mobilität und Partnerschaften Solothurn: 27. Januar 2011 LLP allg. Informationsveranstaltung Deutschschweiz: St. Gallen: Juni 2011 Solothurn: September 2011 Italienischsprachige Schweiz: Lugano: Juni 2011 Französischsprachige Schweiz: Lausanne: September 2011 Detaillierte Informationen erhalten Sie an den jeweiligen Informationsveranstaltungen, auch über das Ausfüllen eines Formulars. Weitere Information und Anmeldung unter: www.ch-go.ch

Relevante Links

Links I Internetseite der Europaischen Kommission zu Grundtvig: http://ec.europa.eu/education/lifelong-learning-programme/doc86_de.htm Aufruf 2011 sowie Programmleitfaden: http://ec.europa.eu/education/llp/doc848_de.htm Programmleitfäden und Aufruf auf de, fr, it Aufruf: enthält vorallem die Antragsfristen Programmleitfaden 3 Teile: Allg. Bestimmungen und Finanzvorgaben Programmspezifisch Programmspezifisch und sehr ausführlich

Links II Partnersuche Grundtvig allg.: http://ec.europa.eu/education/grundtvig/doc2340_de.htm Grundtvig Best Practices: Deutschland: http://www.na-bibb.de/beispiele_guter_praxis_1124.html Europaweit: http://ec.europa.eu/dgs/education_culture/publ/pdf/grundtvig/success-stories_de.pdf www.ch-go.ch http://ec.europa.eu/dgs/education_culture/publ/pdf/grundtvig/mobility_de.pdf

Roundtable

Roundtable Grundtvig – Lernpartnerschaften Praxisbeispiel mit Ruth Jermann, SVEB Welche Idee eignet sich? Wie wird daraus ein konkretes Projekt? Wie findet man Partner? Welche Faktoren sind für eine erfolgreiche Planung und Umsetzung zu beachten?

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit