MROM Als Masked ROM, deutsch Masken-ROM oder kurz MROM bezeichnet man Festwertspeicher, bei denen die Information im Rahmen des Fertigungsprozesses fest.

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 Präsentation transkript:

MROM Als Masked ROM, deutsch Masken-ROM oder kurz MROM bezeichnet man Festwertspeicher, bei denen die Information im Rahmen des Fertigungsprozesses fest angelegt werden. MROMs wurden vor allem in Spielen eingebaut, wie Nintendo (Game-Boy-Spiele, SNES) oder Sega Vorteil: Ihr Vorteil gegenüber wiederbeschreibbaren bzw. einmal beschreibbaren Speichern besteht darin, dass sie nicht einzeln programmiert werden müssen, was in der Endfertigung Zeit und Kosten spart. Nachteil: Wird nach dem Produktionsstart ein Fehler in der Software entdeckt, so müssen alle bereits produzierten Einheiten verworfen und eventuell ausgelieferte Produkte zurückgerufen werden.

PROM Ein Programmable Read Only Memory (PROM), zu Deutsch programmierbarer Nur-Lese-Speicher, ist ein elektronisches Bauteil. Die ursprünglichen PROMs werden inzwischen nicht mehr verwendet. PROMs sind von EPROMs abgelöst worden. Der Unterschied vom PROM zum ROM liegt darin, dass der ROM bei der Herstellung seinen Speicherinhalt erhält, der nicht mehr veränderbar ist, und der PROM (einmal) programmierbar ist. Problematisch an dieser Technik ist neben der einmaligen Programmierbarkeit, die eine spätere Veränderung ausschließt bzw. schwierig macht, der bei der Programmierung im Bauteilgehäuse freigesetzte Metalldampf.

EPROM Ein EPROM (engl. Abk. für erasable programmable read-only memory, wörtlich: Löschbarer programmierbarer Nur-Lese-Speicher) ist ein nichtflüchtiger elektronischer Speicherbaustein, der vor allem in der Computertechnik eingesetzt wird. Die Daten lassen sich nun beliebig oft auslesen, wobei die Lesespannung unterhalb der Programmierspannung liegt. Die zum Löschen verwendete Ultraviolettstrahlung bewirkt eine großflächige Ionisation des Halbleitermaterials, so dass die vorher aufgebrachte elektrische Ladung das Floating Gate des Transistors wieder verlassen kann. Ein konventioneller Löschvorgang dauert ca. 10 bis 30 Minuten.

EEPROM EEPROM (engl. Abk. für electrically erasable programmable read-only memory, wörtlich: elektrisch löschbarer programmierbarer Nur-Lese-Speicher, auch E2PROM) ist ein nichtflüchtiger, elektronischer Speicherbaustein, der unter anderem in der Computertechnik und dort hauptsächlich in eingebetteten Systemen eingesetzt wird. Nach dem „Brennvorgang“ des EEPROMs werden die geschriebenen Daten durch ein Bitmuster geladener/ungeladener Transistoren repräsentiert. Diese Daten lassen sich nun beliebig oft auslesen. EEPROMs können im Unterschied zu Flash-EEPROMs byteweise beschrieben und gelöscht werden. Im Vergleich zu Flash-EEPROMs, die zwischen 1 μs und 1 ms für einen Schreibzyklus benötigen, sind herkömmliche EEPROMs mit 1 ms bis 10 ms erheblich langsamer.

FLASH-Speicher Flash-Speicher sind digitale Speicherchips; die genaue Bezeichnung lautet Flash-EEPROM. Im Gegensatz zu „gewöhnlichem“ EEPROM-Speicher lassen sich bei neuen Flash-EEPROM Bytes, die kleinsten adressierbaren Speichereinheiten, nicht einzeln löschen. Löschzyklen: offiziellen Herstellerangaben im Bereich von 10.000 bis zu mehreren 100.000. Vorteile: So wird Flash Speicher beispielsweise als schneller Zwischenspeicher benutzt, zum Beispiel als ReadyBoost-Cache. Des Weiteren können die minimalen Kosten pro Speichersystem gegenüber Festplatten geringer sein, zum Beispiel bei günstigen Netbooks. Nachteile: Mit flüchtigem Speicher wie RAM (Random-Access Memory) kann die Flash-Technologie trotz eines geringeren Preises pro Gigabyte nicht konkurrieren, da die erreichbaren Datenraten bei Flash deutlich geringer sind.