Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Ich kann Ihre Gedanken lesen ...

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Ich kann Ihre Gedanken lesen ..."—  Präsentation transkript:

1 Ich kann Ihre Gedanken lesen ...
Im Netz existieren verschiedene Versionen dieser Powerpointpräsentation, siehe beispielsweise: Die vorliegende Version wurde gekürzt und verändert.

2 Weil ich über übersinnliche Kräfte verfüge …

3 Ich werde diese Karte erraten.
Hier sind 6 Karten Wählen Sie eine aus Ich werde diese Karte erraten.

4 Schauen Sie mir tief in die Augen ...
... und denken Sie an Ihre Karte ... Bildquelle: Screenshot aus

5 Ihre Karte! Schauen Sie genau hin! Eine Karte fehlt!
Ich habe sie weggenommen! Ich wusste, welche Karte Sie ausgewählt haben!

6 Die Lösung ... „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

7 Bringen wir Licht ins Dunkel
Es gab zwei völlig unterschiedliche Kartensets 

8 Des Rätsels Lösung

9 Die Aufklärung Age of Enlightenment Siècle des Lumières
(Glaube nicht jeden Mist, sondern) „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ Photo: von Eetree under cc by Kommentar: Weg vom Dunkel des „Aberglaubens und der Rückständigkeit“ hin zu einem hellen aufgeklärten Zeitalter  die Lichtmetaphorik macht die Hoffnung der Aufklärer deutlich, dass nämlich mit fortschreitender Aufklärung die Welt immer besser werden würde. Das Unterrichtsthema lautet

10 Das Zeitalter der Aufklärung
Ursachen der Aufklärung Was ist Aufklärung? Bekannte Aufklärer Aufklärung erfolgreich umgesetzt? und ihre Auswirkungen Renaissance Humanismus Naturwissen-schaft: Beobachtung Experimente Vernunft Newton Locke Mill Kant Gesellschaft: Gleichheit / Freiheit Menschenrechte Reformation Glaubenskämpfe Religion: Rel. Toleranz Lessing Politik: Gewaltenteilung Mitbestimmung Kontrolle Montesquieu Alle Bilder stammen aus Wikipedia Unter Advance Organizer versteht man eine knappe, vorbereitende Organisations- und Lernhilfe, die dem eigentlichen Lernmaterial vorangestellt wird. Wichtige Inhalte werden in abstrakter Form durch Grafiken oder kurze Texte dargestellt und dienen zur leichteren Einordnung der Lerninhalte. Indem eine relativ allgemeine gedankliche Struktur (Organizer) angeboten wird, wird die Verknüpfung und Verbindung des neuen Fachwissens mit dem schon vorhandenen (Vor-) Wissen erleichtert. Die Erklärung der Übersicht beschränkt sich zunächst auf die Verknüpfungen des Neuen mit Bekanntem und auf die Sinnzusammenhänge und Vernetzungen der zu erlernenden Wissensgebiete. Die fachliche Tiefe wird nach und nach, durch die Beschäftigung mit dem Problem und seinen Strukturen erreicht. Wirtschaft: Wirtschafts- liberalismus Adam Smith Naturwissen- schaften Wissens-gesellschaft: Enzyklopädien Diderot, D‘Alembert Rousseau Pestalozzi Pädagogik: Schule Erziehung Aufstieg des Bürgertums

11 Das Zeitalter der Aufklärung
Ursachen der Aufklärung Was ist Aufklärung? Bekannte Aufklärer Aufklärung erfolgreich umgesetzt? und ihre Auswirkungen Renaissance Humanismus Naturwissen-schaft: Beobachtung Experimente Vernunft Newton Locke Mill Kant Gesellschaft: Gleichheit / Freiheit Menschenrechte Reformation Glaubenskämpfe Religion: Rel. Toleranz Lessing Politik: Gewaltenteilung Mitbestimmung Kontrolle Montesquieu Wirtschaft: Wirtschafts- liberalismus Adam Smith Naturwissen- schaften Wissens-gesellschaft: Enzyklopädien Diderot, D‘Alembert Rousseau Pestalozzi Pädagogik: Schule Erziehung Aufstieg des Bürgertums

12 Ursachen und Folgen der Aufklärung
Renaissance Humanismus Reformation Glaubenskämpfe Naturwissen- schaften Aufstieg des Bürgertums Aufklärung Ergänzende Hinweise: 3 Hauptgründe für die Ursachen der Aufklärung: Der Zerfall der feudalen Gesellschaftsordnung und der Aufstieg des Bürgertums  Ideologie des Bürgertums Eine Veränderung im religiösen Verhalten der Menschen  Zerfall des christlichen Weltbildes und der Aufstieg des modernen Rationalismus  Entchristianisierung Geistige Wandlung des Selbstbewusstseins und damit eine Wandlung des Menschen selbst als letzter Grund der Aufklärung Aus: Lexikon der Aufklärung: Deutschland und Europa, hg. von Werner Schneiders, München 1995, S. 12. Zum Bürgertum: Beamte, Professoren, Prediger und Lehrer bildeten die Avantgarde des Bürgertums. Im Bereich der Staatsverwaltung nahmen die bürgerlichen Beamten je länger je mehr eine wichtige Funktion ein. Den Professoren oblag vielfach die Ausbildung der Staatsdiener und aus der Schicht der Prediger entwickelte sich ein autonomer Pädagogenstand. Die drei Funktionseliten schlossen sich mit den alten städtische Eliten zusammen. „Bürgertum meint also schliesslich über den Kreis der Inhaber von (Stadt)-Bürgerrechten hinaus eine grössere Wertegemeinschaft, als deren gesellschaftlichen Wortführer die Funktionseliten anzusprechen sind.“ (Ebd., S. 70 – 72). Die Bürger erlangen auch Selbstbewusstsein durch ökonomische Veränderungen (z.B. durch das Manufakturwesen), die das Bürgertum zur wirtschaftlich bedeutendsten Schicht macht. Zu den Naturwissenschaften: Kopernikus, Galileo, Newton, Kepler, Harvey, Boyle, Hooke, ... Emanzipation des Menschen auf der Basis der Vernunft Wegbereiter der Revolutionen von 1776 und 1789

13 Das Zeitalter der Aufklärung
Ursachen der Aufklärung Was ist Aufklärung? Bekannte Aufklärer Aufklärung erfolgreich umgesetzt? und ihre Auswirkungen Renaissance Humanismus Naturwissen-schaft: Beobachtung Experimente Vernunft Newton Locke Mill Kant Gesellschaft: Gleichheit / Freiheit Menschenrechte Reformation Glaubenskämpfe Religion: Rel. Toleranz Lessing Politik: Gewaltenteilung Mitbestimmung Kontrolle Montesquieu Wirtschaft: Wirtschafts- liberalismus Adam Smith Naturwissen- schaften Wissens-gesellschaft: Enzyklopädien Diderot, D‘Alembert Rousseau Pestalozzi Pädagogik: Schule Erziehung Aufstieg des Bürgertums

14 „Altes“ und „neues“ Denken
Aus der päpstlichen Bulle gegen Luther, 15. Juni 1520 „Einige, deren Verstand der Vater der Lüge verblendet hat und die nach alter Gewohnheit der Ketzer sich selbst für weise halten und die Heilige Schrift anders auslegen als der Heilige Geist es fordert, nämlich nur nach ihrer eigenen Ansicht und um des Ehrgeizes und der Volksgunst willen ... Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?, 1784 Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst- verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Un- vermögen, sich seines Ver- standes ohne Leitung eines anderen zu bedienen... „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ ist also der Wahlspruch der Aufklärung. Textauszug: Bannandrohungsbulle von Leo X. - "Exsurge Domine" Gegen Martin Luther, 15. Juni 1520 „Endlich erhebe sich jeder Heilige und die übrige gesamte Kirche, deren wahre Auslegung der Heiligen Schrift hintenangesetzt wird. Einige, deren Verstand der Vater der Lüge verblendet hat und die nach alter Gewohnheit der Ketzer sich selbst für weise halten und die Heilige Schrift anders auslegen als der Heilige Geist es fordert, nämlich nur nach ihrer eigenen Ansicht und um des Ehrgeizes und der Volksgunst willen (nach dem Zeugnis des Apostels), ja sogar verdrehen und fälschen, so daß die Schrift, nach Meinung des Hieronymus, nicht das Evangelium Christi, sondern eines Menschen oder, was noch schlimmer ist, des Teufels ist. Erhebe dich, sage ich, heilige Kirche Gottes zusammen mit den erwähnten, allerseligsten Aposteln und betet zum allmächtigen Gott, daß er seiner Kirche Friede und Einheit geben wolle, nachdem er die Irrtümer seiner Schafe beseitigt und alle Ketzereien aus dem Gebiet der Gläubigen vertrieben hat. Denn ist uns schon längst, was wir vor Angst des Gemüts und vor Schmerzen kaum auszusprechen können, durch glaubwürdige Menschen und durch die allgemeinen Nachrichten folgendes zu Ohren gekommen. Ja wahrlich, wir haben leider mit unseren Augen viele und verschiedenartige Irrtümer gesehen und gelesen. Etliche wurden bereits durch Konzilien und Verordnungen unserer Vorfahren verdammt, wobei es ausrücklich Lehren der Griechen und Ketzerei der Böhmen sind. Andere Lehren sind entweder ketzerisch, oder falsch, oder verletzen die christlichen Ohren oder verführen die einfachen Gemüter. Sie entstammen den falschen Pfleger der Glaubens, die durch Hochmut entgegen der Lehre des Apostels Paulus, weiser sein wollen, als es sich gebührt und zwar weil sie die Ehre der Welt begehren. Ihre Schwatzhaftigkeit, die durch die Schrift nicht gedeckt ist, wie es schon der Heilige Hieronimus gesagt hat, würde nicht geglaubt werden, würde sie nicht durch schädliche Lehren bekräftigt, die auf einer falschen Auslegung der göttlichen Zeugnisse ruhen. Von diesen Lehrern ist die Gottesfurcht gewichen, und zwar durch Eingebung des Feindes des menschlichen Geschlechts über Irrtümer, die neulich entstanden sind, und unlängst bei etlichen Leichtfertigen in der hochgerühmten deutschen Nation gelehrt und ausgebreitet werden. ...“ Text der Bannandrohungsbulle von Leo X. - "Exsurge Domine"

15 Mögliche Definition der Aufklärung
Unter Aufklärung versteht man einen sowohl individuellen wie gesellschaftlichen, geistigen Emanzipationsprozess, der darauf abzielt, allein auf dem Glauben an Autoritäten beruhende Denkweisen kritisch zu hinterfragen, und sich, nach einem Wort von Kant, „seines eigenen Verstandes zu bedienen“. Der aufgeklärte Mensch soll nicht mehr den Vorgaben der Obrigkeiten oder von Mode und Zeitgeist vertrauen, sondern nach Kants Definition aus „seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit“ herausgehen und sein Leben und Denken selbst bestimmen. Alternative: Unter Aufklärung im allgemeinen Sinne versteht man einen gesellschaftlichen Emanzipationsprozess, dessen Ziel es ist, traditionelle, auf Frömmigkeit beruhende, autoritäre Geisteshaltungen kritisch zu hinterfragen, um einer ernüchterten Kultur des Verstandes Vorschub zu leisten. Kritisches Fragen, Denken und Zweifeln wird zu Tugend Rationalität wird zur letzten Instanz der Wahrheit (Naturwissenschaft) Bruch mit den alten Autoritäten  Suche nach einer neuen Ordnung (Ständegesellschaft, Liberalisierung der Wirtschaft) Das Individuum wird selber für sich verantwortlich (nicht mehr Stand oder Familie) Menschen haben ihre Identität und ihre Eigenschaften unabhängig von einer Mitgliedschaft in einer Gruppe Der Mensch wird zum Subjekt, der die Welt zu beherrschen beginnt Die neue Ungleichheit wird biologisch begründet (Frau – Mann, Rassismus) Das „Vernünftige“ und das „Gute“ werden gleichgesetzt Denkbewegungen auf allen Gebieten

16 Das Zeitalter der Aufklärung
Ursachen der Aufklärung Was ist Aufklärung? Bekannte Aufklärer Aufklärung erfolgreich umgesetzt? und ihre Auswirkungen Renaissance Humanismus Naturwissen-schaft: Beobachtung Experimente Vernunft Newton Locke Mill Kant Gesellschaft: Gleichheit / Freiheit Menschenrechte Reformation Glaubenskämpfe Religion: Rel. Toleranz Lessing Politik: Gewaltenteilung Mitbestimmung Kontrolle Montesquieu Wirtschaft: Wirtschafts- liberalismus Adam Smith Naturwissen- schaften Wissens-gesellschaft: Enzyklopädien Diderot, D‘Alembert Rousseau Pestalozzi Pädagogik: Schule Erziehung Aufstieg des Bürgertums

17 Fortschritte in der Wissenschaft
Bildquelle: Hinweise zum Bild: Ein Orrery ist ein mittels eines Uhrwerks betriebenes Miniaturplanetarium, benannt nach dem leidenschaftlichen Sammler astronomischer Geräte Charles Boyle, Fourth Earl of Cork and Orrery aus dem 18. Jh. Der Apparat demonstriert den Lauf der Planeten um die Sonne; deutlich zu sehen sind die Erde mit dem Mond und der Saturn mit seinen Ringen. In seinem weiten roten Mantel überragt der Philosoph alle andern Figuren auf dem Bild. Die Frau links und die Kinder zeigen, dass es sich nicht um Universitätsunterricht handelt, sondern um eine private Veranstaltung. Rechts im Hintergrund sind Bücher angedeutet. Die acht Personen befinden sich in einer abgedunkelten Bibliothek. Der Philosoph trägt Züge eines Mannes, den der Maler selber nie gesehen hat: Isaac Newton. Der Philosophen, Mathematiker und Physiker hatte im gesamten 18. Jahrhundert eine überragende Stellung, genau wie sie ihm Wright auf seinem Bild einräumt. Am hellsten ausgeleuchtet hat Wright die Gesichter zweier Kinder. Sie schauen nicht gelangweilt, sondern verträumt und glücklich (bei mathematisch-physikalischen Ausführungen!), so als ob sie etwas besonders Schönes betrachten würden. Wright zeigt hier ein neues erzieherisches Ideal: Die von ihm gemalten Kinder werden nicht zum Pauken gezwungen, sondern sie eignen sich das naturwissenschaftliche Wissen mit Freude und Interesse an. Auf der linken Seite hat Wright eine junge Frau gesetzt, er demonstriert damit, dass auch Frauen am intellektuellen Leben teilnehmen. Das Gemälde lebt vom Licht, das die Personen und Gegenstände aus dem Dunkel herauslöst (Enlightenment engl. oder Siècle des lumières). Auch hier wird der Fortschritt und die Aufklärung mit Hilfe des Lichtes wieder dramatisch inszeniert. Das Licht wird als spirituelle Erleuchtung, als Licht der Welt dargestellt - nach Art der Bilder von Christi Geburt in der Krippe. Wie sagte doch schon Alexander Pope: "Nature and Nature's Laws lay hid in night / God said, Let Newton be, and all was Light" Die Welt als Uhr, der Kosmos als Maschine - diese Vorstellungen haben Wrights Zeitgenossen begeistert und beschäftigt, aber auch verunsichert. Wenn das Universum einer berechenbaren Maschine gleicht - wo bleibt da Gott? (Als Laplace 1799 Napoleon die beiden ersten Bücher über die Himmelsmechanik überreichte, soll der gefragt haben, warum er in seiner Himmelsmechanik den Namen Gottes nicht einmal erwähnt habe. „Je n'avais pas besoin de cette hypothèse" (Ich hatte diese Hypothese nicht nötig), war Laplace' Antwort.) Beide Bilder illustrieren den wachsenden Einfluss der Naturwissenschaften auf das Denken der Menschen. Basis alles Erkenntnis ist die objektive, durch Experimente jederzeit wiederholbare und nachprüfbare, Wissenschaft. Die Wissenschaft ersetzt die Religion als überragende, das kulturelle Weltbild definierende Autorität. Der menschliche Verstand und die empirische Beobachtung verdrängen die biblische Offenbarung als wichtigstes Mittel zum Verständnis des Universums. Die Bereiche der Religion und der Metaphysik wurden nach und nach abgespalten, sie galten als subjektiv, spekulativ und völlig verschieden vom objektiven Wissen der empirischen Welt. Glaube und Verstand wurden jetzt definitiv voneinander getrennt. (1) 1) Tarnas, Richard, Ideen und Leidenschaft: Die Wege des westlichen Denkens, München 1997, S. 360 Vgl. dazu auch: Hagen Rainer und Rose-Marie Hagen, Bildbefragungen: Band II, Köln 1995, S

18 Das Zeitalter der Aufklärung
Ursachen der Aufklärung Was ist Aufklärung? Bekannte Aufklärer Aufklärung erfolgreich umgesetzt? und ihre Auswirkungen Renaissance Humanismus Naturwissen-schaft: Beobachtung Experimente Vernunft Newton Locke Mill Kant Gesellschaft: Gleichheit / Freiheit Menschenrechte Reformation Glaubenskämpfe Religion: Rel. Toleranz Lessing Politik: Gewaltenteilung Mitbestimmung Kontrolle Montesquieu Wirtschaft: Wirtschafts- liberalismus Adam Smith Naturwissen- schaften Wissens-gesellschaft: Enzyklopädien Diderot, D‘Alembert Rousseau Pestalozzi Pädagogik: Schule Erziehung Aufstieg des Bürgertums

19 Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle
Menschen gleich erschaffen worden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit; dass zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; dass sobald eine Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volkes ist, sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen. Bildquelle:

20 Das Zeitalter der Aufklärung
Ursachen der Aufklärung Was ist Aufklärung? Bekannte Aufklärer Aufklärung erfolgreich umgesetzt? und ihre Auswirkungen Renaissance Humanismus Naturwissen-schaft: Beobachtung Experimente Vernunft Newton Locke Mill Kant Gesellschaft: Gleichheit / Freiheit Menschenrechte Reformation Glaubenskämpfe Religion: Rel. Toleranz Lessing Politik: Gewaltenteilung Mitbestimmung Kontrolle Montesquieu Wirtschaft: Wirtschafts- liberalismus Adam Smith Naturwissen- schaften Wissens-gesellschaft: Enzyklopädien Diderot, D‘Alembert Rousseau Pestalozzi Pädagogik: Schule Erziehung Aufstieg des Bürgertums

21 Welches ist der richtige „Ring“?
NATHAN. Mein Rat ist aber der: ... So glaube jeder sicher seinen Ring den echten Es eifre jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe nach! Es strebe von euch jeder um die Wette, die Kraft des Steins in seinem Ring' an Tag zu legen! Komme dieser Kraft mit Sanftmut, mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun, mit innigster Ergebenheit in Gott... So lad ich über tausend Jahre Sie wiederum vor diesen Stuhl. Da wird ein weisrer Mann auf diesem Stuhle sitzen als ich; und sprechen. Bildquelle: Zum Text: In der Schlüsselszene des Dramas (3. Aufzug, 7. Auftritt) lässt Saladin, der muslimische Eroberer Jerusalems, Nathan zu sich rufen und legt ihm die Frage vor, welche der drei monotheistischen Religionen er denn für die wahre halte. Nathan sieht sich vor den Konflikt, weder seine Religion zu sehr zu betonen, noch die anderen beiden. Deshalb antwortet er mit einem Gleichnis. Darin besitzt ein Mann ein wertvolles Familienerbstück: einen Ring, der über die magische Eigenschaft verfügt, seinen Träger „vor Gott und den Menschen angenehm“ zu machen. Dieser Ring wurde über viele Generationen hinweg vom Vater an jenen Sohn vererbt, den der Vater am meisten liebte. Doch nun tritt der Fall ein, dass der Vater von seinen drei Söhnen keinen bevorzugen kann und möchte, sodass er von einem Goldschmied zwei Duplikate des Ringes herstellen lässt. Er hinterlässt jedem Sohn einen Ring, wobei er jedem versichert, sein Ring sei der echte. Nach dem Tode des Vaters ziehen die Söhne vor Gericht, um klären zu lassen, welcher von den drei Ringen der echte sei. Der Richter aber ist außerstande, dies zu ermitteln. So erinnert er die drei Männer daran, dass der echte Ring die Eigenschaft habe, den Träger bei allen anderen Menschen beliebt zu machen; wenn aber dieser Effekt bei keinem der drei eingetreten sei, dann könne das wohl nur heißen, dass der echte Ring verloren gegangen sein müsse. Jedenfalls solle ein jeder von ihnen trachten, die Liebe aller seiner Mitmenschen zu verdienen; wenn dies einem von ihnen gelinge, so sei er der Träger des echten Ringes. NATHAN. Und also, fuhr der Richter fort, wenn ihr Nicht meinen Rat, statt meines Spruches, wollt: Geht nur! - Mein Rat ist aber der: ihr nehmt Die Sache völlig wie sie liegt. Hat von Euch jeder seinen Ring von seinem Vater: So glaube jeder sicher seinen Ring Den echten. - Möglich; dass der Vater nun Die Tyrannei des einen Rings nicht länger In seinem Hause dulden wollen! - Und gewiss; Dass er euch alle drei geliebt, und gleich Geliebt: indem er zwei nicht drücken mögen, Um einen zu begünstigen. - Wohlan! Es eifre jeder seiner unbestochnen Von Vorurteilen freien Liebe nach! Es strebe von euch jeder um die Wette, Die Kraft des Steins in seinem Ring' an Tag Zu legen! komme dieser Kraft mit Sanftmut, Mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun, Mit innigster Ergebenheit in Gott Zu Hilf'! Und wenn sich dann der Steine Kräfte Bei euern Kindes-Kindeskindern äußern: So lad ich über tausend tausend Jahre Sie wiederum vor diesen Stuhl. Da wird Ein weisrer Mann auf diesem Stuhle sitzen Als ich; und sprechen. Geht! - So sagte der Bescheidne Richter.

22 Forderung nach religiöse Toleranz
Photo: von David Haberlah: under cc by

23 Das Zeitalter der Aufklärung
Ursachen der Aufklärung Was ist Aufklärung? Bekannte Aufklärer Aufklärung erfolgreich umgesetzt? und ihre Auswirkungen Renaissance Humanismus Naturwissen-schaft: Beobachtung Experimente Vernunft Newton Locke Mill Kant Gesellschaft: Gleichheit / Freiheit Menschenrechte Reformation Glaubenskämpfe Religion: Rel. Toleranz Lessing Politik: Gewaltenteilung Mitbestimmung Kontrolle Montesquieu Wirtschaft: Wirtschafts- liberalismus Adam Smith Naturwissen- schaften Wissens-gesellschaft: Enzyklopädien Diderot, D‘Alembert Rousseau Pestalozzi Pädagogik: Schule Erziehung Aufstieg des Bürgertums

24 Die Allmacht des Staates wird gebrochen
Sobald in ein und derselben Person oder derselben Beamtenschaft die legislative Befugnis mit der exekutiven verbunden ist, gibt es keine Freiheit. Es wäre nämlich zu befürchten, dass derselbe Monarch oder derselbe Senat tyrannische Gesetze erliesse und dann tyrannisch durchführte. Alles wäre verloren, wenn ein und derselbe Mann beziehungsweise die gleiche Körperschaft entweder der Mächtigsten oder der Adligen oder des Volkes folgende drei Machtvollkommenheiten ausübte: Gesetze erlassen, öffentliche Beschlüsse in die Tat umsetzen, Verbrechen und private Streitfälle aburteilen. (Montesquieu: Vom Geist der Gesetze) Entmachtung durch Gewaltenteilung Bild aus: Text aus: Nach Locke hat der Staat die Funktion, die Naturrechte des Menschen zu sichern und zu erhalten. Falls er dem nicht nachkommt, verliert er seine Legitimation. Locke gibt dem Staat nicht uneingeschränkte Macht, sondern fordert die Gewaltenteilung in Legislative (gesetzgebende Gewalt) und Exekutive (ausführende Gewalt), später wurde noch die Judikative (die Rechtsprechung) durch Charles de Montesquieu (1689–1755) hinzugefügt. Bei Locke sind die natürlichen Rechte des Individuums dem Staat übergeordnet und der einzelne kann sie gegenüber dem Staat geltend machen. Die Ideen von John Locke hatten großen Einfluss auf die amerikanische Unabhängigkeitserklärung. Lockes Staatstheorie hat die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 1776, den französischen Verfassungsentwurf 1791 sowie die ganze Entwicklung des bürgerlich-liberalen Verfassungsstaates bis heute maßgeblich beeinflusst. Die Einleitung der Unabhängigkeitserklärung baut direkt auf Locke auf:

25 Das Zeitalter der Aufklärung
Ursachen der Aufklärung Was ist Aufklärung? Bekannte Aufklärer Aufklärung erfolgreich umgesetzt? und ihre Auswirkungen Renaissance Humanismus Naturwissen-schaft: Beobachtung Experimente Vernunft Newton Locke Mill Kant Gesellschaft: Gleichheit / Freiheit Menschenrechte Reformation Glaubenskämpfe Religion: Rel. Toleranz Lessing Politik: Gewaltenteilung Mitbestimmung Kontrolle Montesquieu Wirtschaft: Wirtschafts- liberalismus Adam Smith Naturwissen- schaften Wissens-gesellschaft: Enzyklopädien Diderot, D‘Alembert Rousseau Pestalozzi Pädagogik: Schule Erziehung Aufstieg des Bürgertums

26 Der Beginn der Volkswirtschaftslehre
Hier sehen Sie die unsichtbare Hand, die alles lenkt und steuert  Der Markt (und der Egoismus der Menschen) steuert die komplexe Wirtschaft zum Vorteil der Allgemeinheit Bild aus: "Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden." – John Maynard Keynes, Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes "Es ist nicht die Wohltätigkeit des Metzgers, des Brauers oder des Bäckers, die uns unser Abendessen erwarten lässt, sondern dass sie nach ihrem eigenen Vorteil trachten.„ Adam Smith - The Wealth of Nations, Book I

27 Das Zeitalter der Aufklärung
Ursachen der Aufklärung Was ist Aufklärung? Bekannte Aufklärer Aufklärung erfolgreich umgesetzt? und ihre Auswirkungen Renaissance Humanismus Naturwissen-schaft: Beobachtung Experimente Vernunft Newton Locke Mill Kant Gesellschaft: Gleichheit / Freiheit Menschenrechte Reformation Glaubenskämpfe Religion: Rel. Toleranz Lessing Politik: Gewaltenteilung Mitbestimmung Kontrolle Montesquieu Wirtschaft: Wirtschafts- liberalismus Adam Smith Naturwissen- schaften Wissens-gesellschaft: Enzyklopädien Diderot, D‘Alembert Rousseau Pestalozzi Pädagogik: Schule Erziehung Aufstieg des Bürgertums

28 Der Beginn der Informationsgesellschaft
Dieses Werk könnte ... zum Fortschritt der menschlichen Kenntnisse beitragen, die Zahl der echten Gelehrten, der hervorragenden Künstler und der aufgeklärten Laien vermehren und die folglich in der Gesellschaft neue Vorteile verarbeiten A. Diderot, Enzyklopädie, dtv 4026, München 1969, zit. nach: Vom Ancien Régime zur modernen Welt: Revolution in Amerika und Europa, hg. Von Arnulf Moser u.a., Stuttgart 1990, S. 24f. Wikipedia Version 0.1  Bild aus: Da er schon eine Geschichte der alten Griechen, ein medizinisches Lexikon und einen philosophischen Traktat von Shaftesbury aus dem Englischen übersetzt hatte, erhielt Diderot 1746 von dem Pariser Verleger und Hofdrucker André François Le Breton den Auftrag, die kürzlich abgeschlossene Cyclopaedia, or Universal Dictionary of the Arts and Sciences zu übersetzen. Diderot nahm an, beschloss aber, das zweibändige Werk beträchtlich zu erweitern, um daraus eine Summa des gesamten Wissens seiner Zeit zu machen. Hierzu gewann er als Mitarbeiter zuerst seinen Freund D'Alembert, einen Mathematiker und Naturwissenschaftler, sowie nach und nach andere Autoren (die teils sonst wenig bekannte Spezialisten, teils aber auch berühmte Leute waren wie z. B. Montesquieu und Voltaire). 1749 allerdings musste er einige Monate pausieren, als er wegen seiner mehr nebenher verfassten und veröffentlichten religionskritischen Lettre sur les aveugles in der Festung Vincennes inhaftiert wurde, nachdem schon zwei Jahre vorher sein Gemeindepfarrer ihn als gottlosen „sehr gefährlichen Menschen“ denunziert hatte. Diderot war deshalb in Zukunft vorsichtiger und ließ, um den Fortgang der Encyclopédie nicht zu gefährden, viele andere Schriften unpubliziert. 1750 verfasste er einen in ganz Europa verschickten Prospekt, in dem er Interessenten zur Subskription der Encyclopédie aufrief erschienen die beiden ersten Bände der Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des arts et métiers, par une société de gens de lettres („Enzyklopädie oder (alphabetisch) geordnetes Lexikon der Künste und Gewerbe, von einer Autorengemeinschaft“). Der buchhändlerische Erfolg des Werkes war enorm, doch die Jesuiten und die Sorbonne diagnostizierten eine unchristliche Tendenz und erwirkten beim königlichen Kronrat ein Verbot. Da aber Madame de Pompadour (die Geliebte von Ludwig XV.), einige Minister, viele einflussreiche Freimaurer und der Chefzensor Malesherbes auf der Seite der Encyclopédisten standen, konnten trotz des Verbots 1753–1756 vier weitere Bände erscheinen. Danach jedoch wuchs der Druck der Gegner, einer unheiligen Allianz von neidischen Literaten und orthodoxen Frommen wurde das Verbot erneuert, 1759 setzte Papst Clemens XIII. das Werk auf den Index. Inzwischen hatte aber die Regierung die Deviseneinnahmen schätzen gelernt, die trotz des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) durch den Verkauf der Encyclopédie aus ganz Europa hereinkamen, und man ermutigte Diderot unter der Hand zum Weitermachen. Er brachte die letzten zehn Bände samt fünf Bänden Abbildungen heraus (1765), zog sich dann aber – nach 20 Jahren Arbeit – zurück und überließ seinen Nachfolgern die Herausgabe der letzten Abbildungsbände, die, wie schon die ersten, viel zum Ruhm des Unternehmens beitrugen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Diderot) Zur Enzyklopädie: Während bisher unter Enzyklopädie das System des Wissens sowie die Einführung in die Wissenschaften überhaupt verstanden wird, leitet die Enzyklopädie einen wissenschaftstheoretischen Umschwung ein. Sie versteht sich neu als Präsentation alles Wissens in lexikographisch geordneter Weise mit Blick auf die konkreten Bedürfnisse des Alltags. Alles menschliche Wissen soll so in schneller, einfacher und verwendungsfreundlicher Weise zugänglich gemacht werden  informationstechnologische Revolution. Die unmittelbare Zugänglichkeit sowie der instrumentelle Charakter alles Wissens ermöglicht es, das Wissensmonopol zu durchbrechen. Die alphabetische Organisation hat so auch die Enthierarchisierung und die Abschaffung aller institutionellen Privatbereiche des Wissens zur Konsequenz. (Schneider, Werner, Lexikon der Aufklärung: Deutschland und Europa, München 1995, S. 101f.)

29 Das Zeitalter der Aufklärung
Ursachen der Aufklärung Was ist Aufklärung? Bekannte Aufklärer Aufklärung erfolgreich umgesetzt? und ihre Auswirkungen Renaissance Humanismus Naturwissen-schaft: Beobachtung Experimente Vernunft Newton Locke Mill Kant Gesellschaft: Gleichheit / Freiheit Menschenrechte Reformation Glaubenskämpfe Religion: Rel. Toleranz Lessing Politik: Gewaltenteilung Mitbestimmung Kontrolle Montesquieu Wirtschaft: Wirtschafts- liberalismus Adam Smith Naturwissen- schaften Wissens-gesellschaft: Enzyklopädien Diderot, D‘Alembert Rousseau Pestalozzi Pädagogik: Schule Erziehung Aufstieg des Bürgertums

30 Schule und Erziehung "Man veredelt die Pflanzen durch die Zucht
und die Menschen durch Erziehung." Jean-Jacques Rousseau - Emile Kommentar: Die Idee, dass durch die Anwendung der Vernunft eine Verbesserung in allen Lebensbereichen erzielt werde, führte zu einer besonderen Gewichtung von Erziehung und Bildung. Ziel war unter anderem auch die Entfaltung aller im Menschen schlummernden Kräfte. An die Stelle der alten Memorierschulen sollte in der Schule das praktischen Lernen treten mit Aufmerksamkeit, Aktivierung des kindlichen Tätigkeitsdrangs und Selbstdenken. Pestalozzi-Denkmal in Zürich

31 Das Zeitalter der Aufklärung
Ursachen der Aufklärung Was ist Aufklärung? Bekannte Aufklärer Aufklärung erfolgreich umgesetzt? und ihre Auswirkungen Renaissance Humanismus Naturwissen-schaft: Beobachtung Experimente Vernunft Newton Locke Mill Kant Gesellschaft: Gleichheit / Freiheit Menschenrechte Reformation Glaubenskämpfe Religion: Rel. Toleranz Lessing Politik: Gewaltenteilung Mitbestimmung Kontrolle Montesquieu Wirtschaft: Wirtschafts- liberalismus Adam Smith Naturwissen- schaften Wissens-gesellschaft: Enzyklopädien Diderot, D‘Alembert Rousseau Pestalozzi Pädagogik: Schule Erziehung Aufstieg des Bürgertums

32 Alte Ordnung Aufklärung Anwendungen
Newton: Schwerkraft Kepler: Planetenbewegung Watt: Dampfmaschine Technischer Fortschritt Beobachtung Experiment Vernunft Überlieferung Vermutung Naturwissenschaft Gleichheit und Freiheit des Menschen Wahrung der Menschenrechte Gesellschaft Ständegesellschaft Keine Bindung an eine bestimmte Religion Säkularisierung Religiöse Toleranz Religion Gott und die Bibel Gottesgnadentum Absoluter Herrscher Mitbestimmung Widerstandsrecht Gewaltenteilung Kontrolle des Herrschers Politik Das Schema basiert auf: Tafelbilder für den Geschichtsunterricht: Teil 2: Vom Absolutismus bis zur Gegenwart, Donauwörth 1994, S. 8 (ergänzt und verändert) Staatlich gelenkte Wirtschaft Wirtschaftliche Freiheit Wirtschaftsliberalismus Wohlstand Wirtschaft aufgeklärte, mündige Bürger Wissensgesellschaft Hierarchisiertes Wissen Enzyklopädien, Wissenssammlung Wissenschaft Anleitung zu einem gottgefälligen Lebenswandel Förderung aller menschlichen Fähigkeiten Pädagogik ganzheitliche Förderung, kritisches Denken Erziehung

33 Die Vision „Es wird der Augenblick kommen, wo die Sonne auf der Erde nur freie Menschen bescheint, die keinen anderen Herren als ihre Vernunft anerkennen, wo Tyrannen und Sklaven, Priester und ihre Werkzeuge nur noch in den Geschichtsbüchern und auf der Bühne existieren werden... Photo: von Pingouin Grincheux: under cc by Der Text stammt von A.C. Marquis de Condorcet, Entwurf zu einer Geschichte der Fortschritte des menschlichen Geistes, 1794 In der Fortsetzung schreibt er: „Ein immer kleineres Stück Land wird dann eine Fülle von nützlicheren und wertvolleren Lebensmittel hervorbringen; bei geringerem Aufwand wird ein größeres Quantum an Genuß verfügbar sein; das gleiche Industrieprodukt wird mit niedrigeren Rohmaterialkosten produziert und dauerhafter sein...“

34 Das Zeitalter der Aufklärung
Ursachen der Aufklärung Was ist Aufklärung? Bekannte Aufklärer Aufklärung erfolgreich umgesetzt? und ihre Auswirkungen Renaissance Humanismus Naturwissen-schaft: Beobachtung Experimente Vernunft Newton Locke Mill Kant Gesellschaft: Gleichheit / Freiheit Menschenrechte Reformation Glaubenskämpfe Religion: Rel. Toleranz Lessing Politik: Gewaltenteilung Mitbestimmung Kontrolle Montesquieu Wirtschaft: Wirtschafts- liberalismus Adam Smith Naturwissen- schaften Wissens-gesellschaft: Enzyklopädien Diderot, D‘Alembert Rousseau Pestalozzi Pädagogik: Schule Erziehung Aufstieg des Bürgertums

35 Ist die Aufklärung gescheitert?
Aufklärung, wäre der Ausgang des Menschen aus der selbst- verschuldeten Unmündigkeit gewesen? Informationen zum Bild: Das Goldene Kalb war ein Götzenbild, das die Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten nach Anweisung Aarons schufen, während Moses auf dem Berg Horeb die zehn Gebote diktiert bekam. Hiervon abgeleitet wird die gängige Redensart vom „Tanz ums goldene Kalb“ als Sinnbild für eine Verehrung von Reichtum und Macht. Moses zerschlug nach seiner Rückkehr den Götzen und die Gesetzestafeln; anschließend wurden laut biblischer Überlieferung von den getreuen Anhängern JHWHs (Jehovahs) 3000 Menschen erschlagen: Und Moses sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: „Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten“. Die Söhne Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte; und es fielen an dem Tage vom Volk dreitausend Mann. (2. Buch Mose 32,27-28)


Herunterladen ppt "Ich kann Ihre Gedanken lesen ..."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen