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DIE VORHERBESTIMMUNG Das schwierigste Thema unter den Glaubensgrundsätze Hier soll nur knapp das Wichtigste erwähnen werden (Uskutu anil Qaderi) Muhamed.

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1 DIE VORHERBESTIMMUNG Das schwierigste Thema unter den Glaubensgrundsätze Hier soll nur knapp das Wichtigste erwähnen werden (Uskutu anil Qaderi) Muhamed a.s. Wer eine jegliche Vorherbestimmung leugnet, der muss als ungläubig betrachtet werden. Vorherbestimmung ist eine der Eigenschaften Gottes (Qadir) Scheint als Widerspruch gegen freien Willen des Menschen zu sein. DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI

2 WAS WIRD IM MUTTERLEIB VORBESTIMMT? Männliches oder weibliches Wesen wird Glücklich oder unglücklich im Leben sein wird Wie sein Lebensnuterhalt aussehen wird Wie alt er werden wird Nicht aber vorherbestimmt ist etwa von Geburt an, ob jemand im Sinne des Islam gläubig oder ungläubig wird Wenn es so wäre, dann wäre es in Wiederspruch mit Allahs Eigenschaft (Gerechtigkeit-Adl). Wie konnte jemand bestraft werden wenn Allah ihn als Ungläubig vorherbestimmt hat? DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI

3 KANN DER MENSCH AN SEINEM SCHICKSAL MITZUWIRKEN? Ja. In bestimmten Fällen und gemäß dem Plan Gottes. Der Gläubige kann sich mit Dua an Gott wenden, wobei sein Dua emporsteigt und das Unglück dadurch aufgehalten wird, sei es ganz oder teilweise, wenn Gott will. Aber kein Mensch ist durch Vorherbestimmung (Qadr) zu Sünden gezwungen. DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI

4 DER GLAUBE AN DEN JÜNGSTEN TAG YAUM AL-QIYAMAH Die Aqida (Glaube) ist korrekt befolgt, wenn der Muslim ganz und gar an zwei Dinge glaubt: 1. Dass man in umfassender, allgemeiner Form an den Jüngsten Tag glaubt. Dass der Jüngste Tag eintreffen wird. Dass es eine Auferstehung gibt. Dass der Körper und die Seele wieder vereinigt werden. Dass es eine Abrechnung gibt. Dass jeder einzeln bei der Gott zur Rechenschaft zieht. Dass es Paradies und Hölle gibt. DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI

5 DER GLAUBE AN DEN JÜNGSTEN TAG YAUM AL-QIYAMAH 2. Dass man an alles glaubt, was der ehrwürdige Qur‘an und die korrekten Hadithe des Gesandtes und Propheten Gottes, Muhamed s.a.s. über den Jüngsten Tag-und was damit zusammenhängt- aussagen. Mit diesen zwei Punkten sind folgende Dinge erfasst: DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI

6 DER GLAUBE AN DEN JÜNGSTEN TAG YAUM AL-QIYAMAH 1. Der Tod und der Todesengel 2. Die Heimsuchung im Grab 3. Die Zeit des Barzach zwischen dem Aufenthalt im Grab und der Auferstehung 4. Die Zeichen für die Nähe und das Anbrechen des Jüngsten Tages (kleine und große Zeichen) 5. Der Beginn des Jüngsten Tages 6. Die Auferstehung 7. Die Versammlung 8. Belohnung und Bestrafung für die Taten 9. Das Stehen des Einzelnen vor dem Thron Gottes 10. Der Teich 11. Die Wage 12. Der Weg 13. Paradies und Hölle DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI

7 Der Tod und der Todesengel Gott befiehlt dem Todesengel die Seele des betroffenen Menschen aus dessen Körper zu ziehen Je nach seiner Taten wird er den Engel in schöner oder in schrecklicher Form erkennen. Ist der Mensch gläubig kommt die Seele heraus ohne es zu spüren → Engeln bitten beim untersten Himmel um Einlass → Engeln mit Seele kommen zum siebten Himmel → Gott wird den Engeln sagen, dass diese Seele für „Illiyun“ bestimmt ist → Seele wieder ins Körper zurück bis die Engel zu ihr ins Grab kommen und ihn befragen DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI

8 Der Tod und der Todesengel DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI Ist der Mensch jedoch ungläubig wird er große Schmerzen spüren wenn ihn die Seele herauskommt → Engeln bitten beim untersten Himmel um Einlass → doch es wird ihnen nicht gewährt → Gott wird den Engeln sagen, dass diese Seele für „Sijjin“ bestimmt ist → Seele wird fortgeschleudert und kommt wieder ins Körper zurück bis die Engel zu ihr ins Grab kommen und ihn befragen

9 Lebenszeiträume des Menschen 1) Zeitraum: von Mukellef bis zum Tod → muss als bewusster Muslim leben und seine Pflichten gegenüber Allah erfüllen DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI Geburt Volljährig Tod Grab Kurz vor der Auferstehung 2) Zeitraum : „Berzach“Grab bis kurz vor der Auferstehung → hier wird er bereits merken was ihm im Tage der Auferstehung erwartet → 1) wenn im Grab: Ruhe, Annehmlichkeit und Licht → Illiyun 2) wenn im Grab: Strafe, Qual und Verzweiflung → Sijjin 3) Zeitraum : Auferstehung bis in die Ewigkeit Auferstehung Ewigkeit Hölle Paradies

10 Die Heimsuchung im Grab DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI Die Befragung der Seele im Grab: Munkir und Nakir erscheinen vor dem Toten und hocken sich vor ihm hin → ihm werden Fragen gestellt → der gläubige Muslim antwortet darauf alle Fragen richtig → der ungläubige hingegen kann diese nicht beantworten. Wer diese Fragen richtig beantworten kann, wird sein Grab bis zum Tag der Auferstehung mit schönen Dingen angefüllt. Wer diese Fragen nicht beantworten kann, wird bis zum Jüngsten Tag im Grab gequält und bestraft (besonders morgens und abends)

11 Die großen Zeichen von Qiyamah DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI Die „Großen Zeichen“ gehen dem eigentlichen Jüngsten Tag kurz voraus und sollen schnell aufeinander abfolgen. Der Prophet s.a.s. sagte: „Wahrlich, sie wird erst dann anbrechen, wenn ihr davor zehn Zeichen gesehen habt: 1. Den Aufgang der Sonne von Westen her 2. Das Tier der Erde 3. Den Dedschal 4. Das Herabsteigen Jesu (Isa a.s.) 5. Den Rauch (Duchan) 6. Das Erscheinen von Ja‘dschudsch und Ma‘dschudsch 7. Das Mondfinsternis im Osten 8. Das Mondfinsternis im Gebiet der Arabischen Halbinsel 9. Das Mondfinsternis im Westen 10. Ein Feuer, das sich von Jemen her ausbreitet

12 Der eigentliche Beginn der Jüngsten Tages DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI die Erde wird erschüttert Berge werden zunichte Meere fließen über Ertönt der erste gewaltige Laut von Israfil Allah fragt: Wem gehört heute die Herrschaft? Bis zur Auferstehung wird eine absolute Ruhe herrschen. Man weiß nicht wie lange diese Ruhe dauern wird.

13 Die Auferstehung (Al-Ba‘th) DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI Ertönt der zweite gewaltige Laut aus dem Horn von Israfil Menschen erstehen körperlich auf (die zweite Schöpfung) Die Seelen werden mit ihren neugeschaffenen Körper wiedervereinigt.

14 Die Versammlung (Al-Haschr) DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI Die Menschen werden nackt und bloß versammelt. Aischa fragte: „O Gesandter, blicken dort nicht die Männer und Frauen alle aufeinander“ Darauf sagte der Prophet: „O Aischa, die Sache ist zu gewaltig, als dass man einander anblickt“ Die Sonne so nah, große Hitze entsteht. Die Menschen im Maß ihrer Taten schwitzen. Der Himmel spaltet. Die Engel herunterkommen. Der Thron Gottes wird nur einen Teil der Ebene beschattet.

15 Die Versammlung (Al-Haschr) DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI Nach der Aussage des Propheten s.a.s. werden nur sieben Arten von Menschen in diesem Schatten sein dürfen: 1. Der gerechte Imam 2. Ein junger Mensch, der im Gottesdienst aufwuchs. 3. Ein Mann, dessen Herz mit der Moschee verbunden ist. 4. Zwei Menschen, die sich um Gottes und der Religion willen – im Sinne der Brüderlichkeit lieben bzw. getrennt haben oder vereinen. 5. Ein Mann der von einer schönen und begehrenswerten Frau zum verbotenen, unehelichen Geschlechtsverkehr aufgefordert und eingeladen wurde, es aber ablehnte mit den Worten: „Ich fürchte Gott“ 6. Ein Mensch der in Verborgenen Sadaqa gibt und so freigebig ist dass eine rechte Hand nicht mehr weiß, was seine linke ausgibt. 7. Ein Mensch, der Gottes gedenkt, wobei er sich von allen anderen ablenkenden Gedanken befreit und - in seiner Innerlichkeit und Aufrichtigkeit – weint.

16 Die Fürsprache bei Gott (Schefa`a) DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI Wenn den versammelten Menschen die Qual und Hitze unerträglich wird, bitten sie die auch anwesenden Propheten und Gesandten um Fürbitte (Schefa‘a) bei Gott. Die Prpheten werden die Fürbitte ablehnen bzw. sich entuschuldigen. Das geht so weiter, bis sie zum Muhammed kommen, der sagen wird:“Ich bin dazu bereit“ Der Gesandte sagt: „O Herr, meine Ummah“ Darauf sagt Allah: „Betritt dies Paradies, o Muhamed, und diejenigen deiner Umma, die nicht die Abrechnung ertragen müssen, durch das rechte der Paradiestore“

17 Die Abrechnung (Al-Hisab) DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI Den Menschen werden die Bücher ihrer Taten gegeben. Einem guten Mensch wird das Buch von seiner rechten Seite und von vorne her, in seine rechten Hand gegeben. Einem schlechten wird es von links und von hinten her in seine linke Hand gegeben. Sobald der Mensch das Buch in seiner jewiligen Hand sieht, kennt er auch das Urteil und sein Schicksal. Die guten werden kurz geprüft und mit den Angehorigen vereint. Wenn er aber zu den Unglücklichen dieses Tages zählt, so wird er über jede einzelne seiner Sünden befragt. Sie versuchen ihren Sünden zu verschweigen oder direkt zu lügen.

18 Der Teich (Al-Haud), die Waage (Al-Mizan) DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI Der Prophet Muhamed wird die guten Menschen bei einem Teich erwartet. Dieser Teich ist von besonderer Art: Er wird von dem Paradiesfluß „Keuther“ her gespeist. Sein Wasser ist süßer als Honig und wer einmal von ihm getrunken hat, wird niemals mehr von Durst gequält. An diesem Tag wird jede einzelne Tat vortreten. Keine Tat wird dabei verborgen bleiben, wie klein sie auch immer ist. Diese Taten werden dann auf einer besonderen Waage (Mizan-al-Qist „Waagschalen der Gerechtigkeit“), die für diesen Tag geschaffen wurde, gewogen.

19 Der Weg (As-Sirat) DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI Nach dem die Taten gewogen wurden, werden die Menschen als letzte Prüfung gezwungen über den(Sirat „Weg“) zu gehen. Dieser Weg ist eine schmale Brücke, die sich über die Hölle (Dschahanam) hinwegspannt. Diesen Weg zu begehen fällt dem betreffenden Menschen leicht oder schwer im Maß seiner Taten im Diesseits. Mancher gelangen schnell wie ein Blitzschalag hinüber Mancher gehen mehr oder minder langsam. Andere stolpern mühsam voran, andere krichen. Die Sünder, denen nicht vergeben wurde, stürzen von dem Weg hinab in Dschahanam und bleiben dort.

20 Der Wall (Al-Qintar) DIPL.-PÄD. VAHIDIN BELULI Dijenigen, die den Weg überschritten haben müssen auf einer Art Wall, einem Trennbereich zwischen Paradies und Hölle bleiben. Dort werden die Streitigkeiten und Uneinigkeiten zwischen denen, die das Paradies betreten sollen, beseitigt bzw. beigelegt, damit kein Groll oder gar Haß zwischen ihnen steht, wen sie im Paradies sind. Sie werden dort so lange festgehalten, bis sie sich gegenseitig verziehen haben.


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