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Sehenswürdigkeiten. Brandenburger Tor Über 200 Jahre alt ist Berlins berühmtestes Wahrzeichen: das Brandenburger Tor. Bis 1989 Symbol für die Teilung.

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1 Sehenswürdigkeiten

2 Brandenburger Tor Über 200 Jahre alt ist Berlins berühmtestes Wahrzeichen: das Brandenburger Tor. Bis 1989 Symbol für die Teilung Berlins und Deutschlands, ist es heute das nationale Symbol für die Einheit. Von Carl Gotthard Langhans 1789–91 nach dem Vorbild der Propyläen in Athen erbaut, ist es das erste bedeutende Werk des Berliner Klassizismus. Die Fassade aus Elbsandstein war ursprünglich weiß gestrichen. Der Schmuck der Fassade stammt von Johann Gottfried Schadow, der auch die sechs Meter hohe Quadriga entworfen hat. Die Friedensgöttin auf dem zweirädigen Wagen erhielt nach dem Sieg über Napoleon das Eiserne Kreuz von Friedrich Schinkel. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Brandenburger Tor schwer beschädigt, die Quadriga total zerstört wurde das Bauwerk rekonstruiert, die Quadriga nach einem Abguss des Originals 1958 neu aufgestellt. Über 200 Jahre alt ist Berlins berühmtestes Wahrzeichen: das Brandenburger Tor. Bis 1989 Symbol für die Teilung Berlins und Deutschlands, ist es heute das nationale Symbol für die Einheit. Von Carl Gotthard Langhans 1789–91 nach dem Vorbild der Propyläen in Athen erbaut, ist es das erste bedeutende Werk des Berliner Klassizismus. Die Fassade aus Elbsandstein war ursprünglich weiß gestrichen. Der Schmuck der Fassade stammt von Johann Gottfried Schadow, der auch die sechs Meter hohe Quadriga entworfen hat. Die Friedensgöttin auf dem zweirädigen Wagen erhielt nach dem Sieg über Napoleon das Eiserne Kreuz von Friedrich Schinkel. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Brandenburger Tor schwer beschädigt, die Quadriga total zerstört wurde das Bauwerk rekonstruiert, die Quadriga nach einem Abguss des Originals 1958 neu aufgestellt.

3 Brandenburger Tor Blumenschmuck

4 Brandenburger Tor Die kupferne Quadriga mit der Göttin Viktoria. Blick nach Norden

5 Berliner Rathaus Sitz des Regierenden Bürgermeister von Berlin ist das Berliner Rathaus. Wegen seiner Fassade wird es im Volksmund Rotes Rathaus genannt. Seit dem 1. Oktober 1991 ist das Rathaus, im Stil der norditalienischen Hochrenaissance gestaltet, wieder die Adresse der Berliner Landesregierung, des Senats. Sitz des Regierenden Bürgermeister von Berlin ist das Berliner Rathaus. Wegen seiner Fassade wird es im Volksmund Rotes Rathaus genannt. Seit dem 1. Oktober 1991 ist das Rathaus, im Stil der norditalienischen Hochrenaissance gestaltet, wieder die Adresse der Berliner Landesregierung, des Senats. Der Bau entstand 1861–69 nach Plänen von Hermann Friedrich Waesemann. Der viereckige Turm ist 74 Meter hoch. Nach Kriegszerstörung wurde die Fassade 1951–58 originalgetreu rekonstruiert, die Innenräume stilistisch verändert. Im Hauptgeschoss befinden sich Wappensaal und Säulensaal, die repräsentativen Zwecken dienen. Der Bau entstand 1861–69 nach Plänen von Hermann Friedrich Waesemann. Der viereckige Turm ist 74 Meter hoch. Nach Kriegszerstörung wurde die Fassade 1951–58 originalgetreu rekonstruiert, die Innenräume stilistisch verändert. Im Hauptgeschoss befinden sich Wappensaal und Säulensaal, die repräsentativen Zwecken dienen. Gegenüber dem Rathaus steht die erstmals 1292 urkundlich erwähnte Marienkirche. Sie ist die einzige mittelalterliche Pfarrkirche des alten Berlin, die noch als Gotteshaus genutzt wird. Die jetzige Gestaltung geht auf den Neubau von 1380 zurück. 1789/90 bekam sie den Turmhelm von Carl Gotthard Langhans. Sehenswert sind das Freskogemälde Totentanz von 1485 und die Marmor-Kanzel von Andreas Schlüter. Gegenüber dem Rathaus steht die erstmals 1292 urkundlich erwähnte Marienkirche. Sie ist die einzige mittelalterliche Pfarrkirche des alten Berlin, die noch als Gotteshaus genutzt wird. Die jetzige Gestaltung geht auf den Neubau von 1380 zurück. 1789/90 bekam sie den Turmhelm von Carl Gotthard Langhans. Sehenswert sind das Freskogemälde Totentanz von 1485 und die Marmor-Kanzel von Andreas Schlüter.

6 Berliner Rathaus Das Rote Rathaus vom Neptunbrunnen aus gesehen

7 Berliner Rathaus Seit der Wiedervereinigung ist das Rathaus in der Mitte Berlins wieder Tagungsort der Berliner Landesregierung

8 Berliner Dom Ein Muss für Liebhaber von Gotteshäusern ist der Berliner Dom, die größte protestantische Kirche Deutschlands bis 1905 wurde der Dom auf der Spreeinsel nach Plänen von Julius Raschdorff als Hauptkirche des preußischen Protestantismus und als Hofkirche der herrschenden Hohenzollern errichtet. Der reich geschmückte Bau aus schlesischem Granit war einst mit Kuppelkreuz 114 Meter hoch. Nach schweren Kriegsschäden geriet der Wiederaufbau bescheidener. Die Kuppeldächer wurden vereinfacht gestaltet, mit Kreuz ragt die Hauptkuppel nur noch 98 Meter in die Höhe. Die Denkmalskirche an der Nordseite wurde beseitigt. Ein Muss für Liebhaber von Gotteshäusern ist der Berliner Dom, die größte protestantische Kirche Deutschlands bis 1905 wurde der Dom auf der Spreeinsel nach Plänen von Julius Raschdorff als Hauptkirche des preußischen Protestantismus und als Hofkirche der herrschenden Hohenzollern errichtet. Der reich geschmückte Bau aus schlesischem Granit war einst mit Kuppelkreuz 114 Meter hoch. Nach schweren Kriegsschäden geriet der Wiederaufbau bescheidener. Die Kuppeldächer wurden vereinfacht gestaltet, mit Kreuz ragt die Hauptkuppel nur noch 98 Meter in die Höhe. Die Denkmalskirche an der Nordseite wurde beseitigt. Seit der Wiedereinweihung am 6. Juni 1993 überrascht der Dom mit seiner prunkvollen Innengestaltung, die eher an katholische Kirchen erinnert. Zugänglich ist auch die Hohenzollerngruft. Von ehemals 89 Särgen sind noch 70 erhalten – darunter die Prunksarkophage des Großen Kurfürsten und der Kürfürstin Dorothea. Der Lustgarten vor dem Dom hat seine Gestalt im Laufe von vier Jahrhunderten wiederholt verändert. Am 24. September 1999 wurde er in der jetzigen Form eröffnet – nach alten Plänen von Karl Friedrich Schinkel begrünt und mit neuem Brunnen. Weitere Informationen zur Architekturgeschichte Seit der Wiedereinweihung am 6. Juni 1993 überrascht der Dom mit seiner prunkvollen Innengestaltung, die eher an katholische Kirchen erinnert. Zugänglich ist auch die Hohenzollerngruft. Von ehemals 89 Särgen sind noch 70 erhalten – darunter die Prunksarkophage des Großen Kurfürsten und der Kürfürstin Dorothea. Der Lustgarten vor dem Dom hat seine Gestalt im Laufe von vier Jahrhunderten wiederholt verändert. Am 24. September 1999 wurde er in der jetzigen Form eröffnet – nach alten Plänen von Karl Friedrich Schinkel begrünt und mit neuem Brunnen. Weitere Informationen zur Architekturgeschichte

9 Berliner Dom Preußens Gloria für die Hauptkirche des norddeutschen Protestantismus: Der Berliner Dom auf der Spreeinsel

10 Alexanderplatz Ein Platz wie Berlin – von sprödem Charme, mit Sehnsucht zur Weltstadtgröße, gezeichnet vom Auf und Ab der Geschichte. Wer Hauptstadtrummel erleben will, sollte den Alexanderplatz besuchen. Drei U-Bahn-Linien kreuzen sich hier, Straßenbahn und S-Bahn. Eine halbe Million Menschen steigt am Alex täglich um. Den Namen erhielt der ehemalige Marktplatz 1805 zu Ehren des russischen Zaren Alexander I. Explosives Wachstum der Bevölkerung im Zuge der Industrialisierung machte ihn zur Bühne der armen Leute. Alfred Döblin verewigte das Proletarische am Alex 1929 in seinem Roman Berlin Alexanderplatz. Ein Platz wie Berlin – von sprödem Charme, mit Sehnsucht zur Weltstadtgröße, gezeichnet vom Auf und Ab der Geschichte. Wer Hauptstadtrummel erleben will, sollte den Alexanderplatz besuchen. Drei U-Bahn-Linien kreuzen sich hier, Straßenbahn und S-Bahn. Eine halbe Million Menschen steigt am Alex täglich um. Den Namen erhielt der ehemalige Marktplatz 1805 zu Ehren des russischen Zaren Alexander I. Explosives Wachstum der Bevölkerung im Zuge der Industrialisierung machte ihn zur Bühne der armen Leute. Alfred Döblin verewigte das Proletarische am Alex 1929 in seinem Roman Berlin Alexanderplatz. Zwischen 1966 und 1970 wurde der Platz zum Stadtzentrum Ost-Berlins ausgebaut – mit einem Hotelturm (123 Meter hoch), dem Centrum- Kaufhaus (heute Kaufhof), dem Haus des Lehrers (1961–64) und dem nahen Fernsehturm. Zwischen 1966 und 1970 wurde der Platz zum Stadtzentrum Ost-Berlins ausgebaut – mit einem Hotelturm (123 Meter hoch), dem Centrum- Kaufhaus (heute Kaufhof), dem Haus des Lehrers (1961–64) und dem nahen Fernsehturm. Einzige Vorkriegsbauten sind das abgewinkelte Alexanderhaus (Sitz der Bankgesellschaft Berlin) und das Berolinahaus, 1930–32 von Peter Behrens erbaut. Die Weltzeituhr und der früher so genannte Brunnen der Völkerfreundschaft stehen für DDR- Design. Eine komplette Umgestaltung des Platzes mit neuen Hochhäusern ist geplant. Einzige Vorkriegsbauten sind das abgewinkelte Alexanderhaus (Sitz der Bankgesellschaft Berlin) und das Berolinahaus, 1930–32 von Peter Behrens erbaut. Die Weltzeituhr und der früher so genannte Brunnen der Völkerfreundschaft stehen für DDR- Design. Eine komplette Umgestaltung des Platzes mit neuen Hochhäusern ist geplant. Weitere Informationen zur Architekturgeschichte Weitere Informationen zur Architekturgeschichte

11 Alexanderplatz Der Alexanderplatz mit S-Bahnhof, Alexander- und Berolinahaus, Kaufhaus und Hotelturm

12 Alexanderplatz Die Weltzeituhr von 1969 war zu DDR-Zeiten bei Verabredungen ein beliebter Treffpunkt

13 Alexanderplatz Der Brunnen der Völkerfreundschaft, im Volksmund schlicht "Nuttenbrosche" genannt

14 Zoologischer Garten Der Berliner hat ein besonders inniges Verhältnis zu Tieren. Kein Wunder, dass der traditionsreiche Zoologische Garten mitten in der City-West liegt. Rund Tiere tummeln sich auf einem 34 Hektar großen Areal gleich neben dem gleichnamigen Bahnhof und der Gedächtniskirche. Mit 1552 Arten (einschließlich Aquarium) gehört der Zoo zu den interessantesten Tierparks der Welt. Das Tierreich wurde 1844 auf Initiative der Zoologen Alexander v. Humboldt und Martin Lichtenstein gegründet und war damit der erste Zoo Deutschlands. Der Berliner hat ein besonders inniges Verhältnis zu Tieren. Kein Wunder, dass der traditionsreiche Zoologische Garten mitten in der City-West liegt. Rund Tiere tummeln sich auf einem 34 Hektar großen Areal gleich neben dem gleichnamigen Bahnhof und der Gedächtniskirche. Mit 1552 Arten (einschließlich Aquarium) gehört der Zoo zu den interessantesten Tierparks der Welt. Das Tierreich wurde 1844 auf Initiative der Zoologen Alexander v. Humboldt und Martin Lichtenstein gegründet und war damit der erste Zoo Deutschlands. Mit Hilfe des Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné und namhaften Baumeistern entstand ein attraktives Gelände mit Antilopenhaus (1872) und Elefantenhaus (1873). Schon die Eingänge am Hardenbergplatz (Löwentor) und der Budapester Straße (Elefantentor) sind kleine Kunstwerke. Mit Hilfe des Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné und namhaften Baumeistern entstand ein attraktives Gelände mit Antilopenhaus (1872) und Elefantenhaus (1873). Schon die Eingänge am Hardenbergplatz (Löwentor) und der Budapester Straße (Elefantentor) sind kleine Kunstwerke. Rund drei Millionen Tierfreunde besuchen den Zoo jährlich. Die unumstrittenen Stars sind die Pandabären. Rund drei Millionen Tierfreunde besuchen den Zoo jährlich. Die unumstrittenen Stars sind die Pandabären. Weitere Informationen zur Architekturgeschichte Weitere Informationen zur Architekturgeschichte

15 Siegessäule Die Siegessäule auf dem Großen Stern ist neben dem Brandenburger Tor und dem Fernsehturm das bekannteste Wahrzeichen Berlins. Seine heutige Berühmtheit hat der 69 Meter hohe Zylinder nicht zuletzt der Love Parade zu verdanken, die viele Jahre lang auf dem Platz vor der Siegessäule mit einer Abschlussparty zu Ende ging. Dabei war die Siegessäule ursprünglich kriegerischen Taten gewidmet. Das von Johann Heinrich Strack entworfene Monument (1865–73) erinnert an die Siege Preußens 1864, 1866 und 1870/71 gegen Dänemark, Österreich und Frankreich. Mit vergoldeten Geschützrohren ist deshalb der Säulenschaft verziert. Die Siegessäule auf dem Großen Stern ist neben dem Brandenburger Tor und dem Fernsehturm das bekannteste Wahrzeichen Berlins. Seine heutige Berühmtheit hat der 69 Meter hohe Zylinder nicht zuletzt der Love Parade zu verdanken, die viele Jahre lang auf dem Platz vor der Siegessäule mit einer Abschlussparty zu Ende ging. Dabei war die Siegessäule ursprünglich kriegerischen Taten gewidmet. Das von Johann Heinrich Strack entworfene Monument (1865–73) erinnert an die Siege Preußens 1864, 1866 und 1870/71 gegen Dänemark, Österreich und Frankreich. Mit vergoldeten Geschützrohren ist deshalb der Säulenschaft verziert. Auch die 8,32 Meter hohe goldene Figur auf der Spitze der Säule versteckt ihre militärischen Wurzeln nicht. Die Berliner haben mit den nationalen Gesten allerdings nichts mehr am Hut – und nennen die Victoria respektlos Goldelse. 285 Stufen sind zu bewältigen, um ihr einen Besuch abzustatten. Von oben hat man einen herrlichen Blick auf den größten Park Berlins, den 203 Hektar großen Tiergarten. In ihm jagte der Kurfürst vor 300 Jahren noch Tiere. Auch die 8,32 Meter hohe goldene Figur auf der Spitze der Säule versteckt ihre militärischen Wurzeln nicht. Die Berliner haben mit den nationalen Gesten allerdings nichts mehr am Hut – und nennen die Victoria respektlos Goldelse. 285 Stufen sind zu bewältigen, um ihr einen Besuch abzustatten. Von oben hat man einen herrlichen Blick auf den größten Park Berlins, den 203 Hektar großen Tiergarten. In ihm jagte der Kurfürst vor 300 Jahren noch Tiere. Weitere Informationen zur Architekturgeschichte Weitere Informationen zur Architekturgeschichte

16 Siegessäule Die Siegessäule am Großen Stern in direkter Nachbarschaft zum Sitz des Bundespräsiden

17 Siegessäule Friesartige Bronzereliefs an den vier Seiten des quadratischen Unterbaus der Säule erinnern an preußische Schlachten

18 Reichstag Das Reichstagsgebäude, nur wenige Schritte vom Brandenburger Tor entfernt, ist das Symbol für die neue Hauptstadt Berlin. Nachdem der Bundestag aus Bonn nach Berlin gezogen ist, tagt er in dem mehr als 100 Jahre alten Parlamentshaus. Die erste Sitzung des Bundestages im umgebauten und modernisierten Reichstag fand am 19. April 1999 statt. Eine vielbesuchte Attraktion des Gebäudes ist die neue Kuppel auf dem Dach des Reichstags. Das 800 Tonnen schwere Bauwerk aus Stahl und Glas ist begehbar. Über zwei spiralförmige Rampen gelangt man zu einer 40 Meter hohen Aussichtsplattform. Auf dem Dach des Reichstags befindet sich zudem ein Besucherrestaurant. Das Reichstagsgebäude, nur wenige Schritte vom Brandenburger Tor entfernt, ist das Symbol für die neue Hauptstadt Berlin. Nachdem der Bundestag aus Bonn nach Berlin gezogen ist, tagt er in dem mehr als 100 Jahre alten Parlamentshaus. Die erste Sitzung des Bundestages im umgebauten und modernisierten Reichstag fand am 19. April 1999 statt. Eine vielbesuchte Attraktion des Gebäudes ist die neue Kuppel auf dem Dach des Reichstags. Das 800 Tonnen schwere Bauwerk aus Stahl und Glas ist begehbar. Über zwei spiralförmige Rampen gelangt man zu einer 40 Meter hohen Aussichtsplattform. Auf dem Dach des Reichstags befindet sich zudem ein Besucherrestaurant. Den rund 600 Millionen Mark teuren Umbau plante der britische Architekt Sir Norman Foster. Er legte auf ökologische Bauweise wert. So hat der riesige Spiegelzylinder in der Mitte der Kuppel die Aufgabe, Licht in den darunter liegenden Plenarsaal zu leiten. Den rund 600 Millionen Mark teuren Umbau plante der britische Architekt Sir Norman Foster. Er legte auf ökologische Bauweise wert. So hat der riesige Spiegelzylinder in der Mitte der Kuppel die Aufgabe, Licht in den darunter liegenden Plenarsaal zu leiten. Gebaut wurde das Reichtstagsgebäude 1894 nach Plänen von Paul Wallot. Der Reichstagsbrand vom Februar 1933 zerstörte das Parlamentshaus. Neben dem Reichstag entstand ein hochmodernes Parlamentsviertel mit Bürobauten und Bibliothek für die Abgeordneten. Gebaut wurde das Reichtstagsgebäude 1894 nach Plänen von Paul Wallot. Der Reichstagsbrand vom Februar 1933 zerstörte das Parlamentshaus. Neben dem Reichstag entstand ein hochmodernes Parlamentsviertel mit Bürobauten und Bibliothek für die Abgeordneten. Weitere Informationen zur Architekturgeschichte Weitere Informationen zur Architekturgeschichte

19 Reichstag Symbol für die neue Hauptstadt: Der Bundestag im umgebauten Reichstagsgebäude

20 Reichstag Kyrillische Inschriften der Roten Armee in den Gängen des Reichstags, Spuren der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs

21 Nikolaiviertel Das Nikolaiviertel an der Spreeinsel ist eine Art Freilichtmuseum des zerstörten Alt-Berlin. Beherrscht wird das kleine, von zahlreichen Cafés und Restaurants durchzogene Quartier durch die Nikolaikirche. Dieses älteste erhaltene Bauwerk Berlins beherbergt heute ein Museum zum mittelalterlichen Berlin. Der ursprüngliche Bau, der teilweise in dem neuen Kirchenhaus des 15. Jahrhunderts erhalten ist, stammte aus dem Jahr Das neogotische Turmpaar wurde 1878 errichtet. Erst 1981 wurde die völlig ausgebrannte Ruine wieder aufgebaut. Das Nikolaiviertel an der Spreeinsel ist eine Art Freilichtmuseum des zerstörten Alt-Berlin. Beherrscht wird das kleine, von zahlreichen Cafés und Restaurants durchzogene Quartier durch die Nikolaikirche. Dieses älteste erhaltene Bauwerk Berlins beherbergt heute ein Museum zum mittelalterlichen Berlin. Der ursprüngliche Bau, der teilweise in dem neuen Kirchenhaus des 15. Jahrhunderts erhalten ist, stammte aus dem Jahr Das neogotische Turmpaar wurde 1878 errichtet. Erst 1981 wurde die völlig ausgebrannte Ruine wieder aufgebaut. Im Nikolaiviertel, zwischen Spree, Berliner Rathaus und Mühlendamm gelegen, wurden 1981 bis 1987 etliche historische Häuser aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert, die ursprünglich woanders standen, rekonstruiert. Etwa das Ephraim-Palais am Mühlendamm, ein bedeutender Bürgerpalast aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Im Nikolaiviertel, zwischen Spree, Berliner Rathaus und Mühlendamm gelegen, wurden 1981 bis 1987 etliche historische Häuser aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert, die ursprünglich woanders standen, rekonstruiert. Etwa das Ephraim-Palais am Mühlendamm, ein bedeutender Bürgerpalast aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Auch die Gerichtslaube an der Poststraße ist eine Kopie. Originalgetreu rekonstruiert wurde der Gasthof Zum Nussbaum an der Propststraße, 1507 erbaut. Am Nikolaikirchplatz stehen das Wohnhaus von Gotthold Ephraim Lessing aus dem 17. Jahrhundert und das Knoblauchhaus, Poststraße 23, das älteste Wohnhaus. Auch die Gerichtslaube an der Poststraße ist eine Kopie. Originalgetreu rekonstruiert wurde der Gasthof Zum Nussbaum an der Propststraße, 1507 erbaut. Am Nikolaikirchplatz stehen das Wohnhaus von Gotthold Ephraim Lessing aus dem 17. Jahrhundert und das Knoblauchhaus, Poststraße 23, das älteste Wohnhaus. Weitere Informationen zur Architekturgeschichte Weitere Informationen zur Architekturgeschichte

22 Nikolaiviertel Zur 750-Jahr-Feier Berlins wurde das Nikolaiviertel rekonstruiert.

23 Museumsinsel Auf der Nordspitze der Spreeinsel in der Stadtmitte liegt einer der herausragenden Museumskomplexe Europas. Im Laufe von 100 Jahren entstand bis 1930 ein Ensemble, an dem fünf Architekten beteiligt waren. Das 1999 in die UNESCO- Liste des Weltkulturerbes aufgenommene Ensemble wird bis 2010 restauriert. Ziele sind die Beseitigung der Kriegsschäden, die technische Modernisierung und die bauliche Anpassung an den wachsenden Besucherandrang. Das Alte Museum von Karl Friedrich Schinkel (1825–30), dessen Gebäudefront den Lustgarten am Berliner Dom beherrscht, ist ein Meisterwerk klassizistischer Architektur. Neben dem Kupferstichkabinett sind hier Wechselausstellungen zu sehen. Auf der Nordspitze der Spreeinsel in der Stadtmitte liegt einer der herausragenden Museumskomplexe Europas. Im Laufe von 100 Jahren entstand bis 1930 ein Ensemble, an dem fünf Architekten beteiligt waren. Das 1999 in die UNESCO- Liste des Weltkulturerbes aufgenommene Ensemble wird bis 2010 restauriert. Ziele sind die Beseitigung der Kriegsschäden, die technische Modernisierung und die bauliche Anpassung an den wachsenden Besucherandrang. Das Alte Museum von Karl Friedrich Schinkel (1825–30), dessen Gebäudefront den Lustgarten am Berliner Dom beherrscht, ist ein Meisterwerk klassizistischer Architektur. Neben dem Kupferstichkabinett sind hier Wechselausstellungen zu sehen. Die frisch renovierte und im Dezember 2001 wieder eröffnete Alte Nationalgalerie hinter dem Alten Museum ist der nächste Höhepunkt. Friedrich August Stüler gestaltete die Nationalgalerie, in der europäische und deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts und Skulpturen ausgestellt sind, wie einen antiken Tempel, der auf einem hohen Sockel steht. Der Entwurf Stülers wurde 1867–76 von Johann Heinrich Strack vollendet. Die frisch renovierte und im Dezember 2001 wieder eröffnete Alte Nationalgalerie hinter dem Alten Museum ist der nächste Höhepunkt. Friedrich August Stüler gestaltete die Nationalgalerie, in der europäische und deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts und Skulpturen ausgestellt sind, wie einen antiken Tempel, der auf einem hohen Sockel steht. Der Entwurf Stülers wurde 1867–76 von Johann Heinrich Strack vollendet. Das Reiterstandbild auf der Freitreppe stellt König Friedrich Wilhelm IV. dar, der die Idee zur Museumsinsel hatte. In der Alten Nationalgalerie sind Werke der französischen Impressionisten (Manet, Monet, Renoir) zu sehen, daneben Gemälde der Romantik von Caspar David Friedrich und Karl Friedrich Schinkel. Das Reiterstandbild auf der Freitreppe stellt König Friedrich Wilhelm IV. dar, der die Idee zur Museumsinsel hatte. In der Alten Nationalgalerie sind Werke der französischen Impressionisten (Manet, Monet, Renoir) zu sehen, daneben Gemälde der Romantik von Caspar David Friedrich und Karl Friedrich Schinkel. An der Nordspitze der Insel liegt das Bodemuseum, 1898–1904 von Ernst von Ihne für Gemälde und Skulpturen erbaut. Es wird voraussichtlich bis 2006 geschlossen bleiben. Absoluter Publikumsrenner ist das Pergamonmuseum von Alfred Messel (1907– 30), in dem sich archäologische Funde aus der Antike und Vorderasien befinden, vor allem der rekonstruierte Pergamonaltar. Das Neue Museum ist noch immer eine Ruine und soll bis 2008 rekonstruiert sein. An der Nordspitze der Insel liegt das Bodemuseum, 1898–1904 von Ernst von Ihne für Gemälde und Skulpturen erbaut. Es wird voraussichtlich bis 2006 geschlossen bleiben. Absoluter Publikumsrenner ist das Pergamonmuseum von Alfred Messel (1907– 30), in dem sich archäologische Funde aus der Antike und Vorderasien befinden, vor allem der rekonstruierte Pergamonaltar. Das Neue Museum ist noch immer eine Ruine und soll bis 2008 rekonstruiert sein. Weitere Informationen zur Architekturgeschichte Weitere Informationen zur Architekturgeschichte

24 Museumsinsel Das Bodemuseum vom Spreeufer aus betrachtet

25 Museumsinsel Die Alte Nationalgalerie von Stüler mit dem Reiterstandbild König Friedrich Wilhelm IV.

26 Kurfürstendamm Der weltberühmte Boulevard im Westen Berlins kommt nicht zur Ruhe. Auch am Kurfürstendamm ging der Bauboom der Hauptstadt nicht vorüber. Zwei Großbauten haben das Gesicht des Kudamms an seiner belebtesten Kreuzung verändert. Hinter dem berühmten Café Kranzler (ein Flachbau aus den 50er Jahren) baute der Deutschamerikaner Helmut Jahn eine gläserne Hochhausscheibe: das so genannte Kranzler-Eck. Eine Ladenpassage verbindet den Boulevard mit der Kantstraße. Gegenüber dem Büroriegel entstand an der Ecke Joachimstaler Straße ein zehngeschossiges Hotel. In dem halb- runden Bauwerk von Gerkan, Marg & Partner (Kudamm-Eck) befindet sich auch das Hauptgeschäft von C&A. Geliftet wurde ebenso das benachbarte Kaufhaus Wertheim. Mitte des 16. Jahrhunderts war der 3,5 Kilometer lange Kudamm noch eine Reitverbindung zum Grunewald. Auf Wunsch des Reichskanzlers Otto v. Bismarck wurde der Damm ab 1873 zu einem 53 Meter breiten Boulevard ausgebaut. Zwischen Breitscheidplatz und Halensee entstanden vornehme Wohnadressen mit edlen Geschäften, Kinos, Theater und Cafés. Der weltberühmte Boulevard im Westen Berlins kommt nicht zur Ruhe. Auch am Kurfürstendamm ging der Bauboom der Hauptstadt nicht vorüber. Zwei Großbauten haben das Gesicht des Kudamms an seiner belebtesten Kreuzung verändert. Hinter dem berühmten Café Kranzler (ein Flachbau aus den 50er Jahren) baute der Deutschamerikaner Helmut Jahn eine gläserne Hochhausscheibe: das so genannte Kranzler-Eck. Eine Ladenpassage verbindet den Boulevard mit der Kantstraße. Gegenüber dem Büroriegel entstand an der Ecke Joachimstaler Straße ein zehngeschossiges Hotel. In dem halb- runden Bauwerk von Gerkan, Marg & Partner (Kudamm-Eck) befindet sich auch das Hauptgeschäft von C&A. Geliftet wurde ebenso das benachbarte Kaufhaus Wertheim. Mitte des 16. Jahrhunderts war der 3,5 Kilometer lange Kudamm noch eine Reitverbindung zum Grunewald. Auf Wunsch des Reichskanzlers Otto v. Bismarck wurde der Damm ab 1873 zu einem 53 Meter breiten Boulevard ausgebaut. Zwischen Breitscheidplatz und Halensee entstanden vornehme Wohnadressen mit edlen Geschäften, Kinos, Theater und Cafés. Weitere Informationen zur Architekturgeschichte Weitere Informationen zur Architekturgeschichte

27 Kurfürstendamm 3,5 Kilometer langer Boulevard aus der Luft: Der Kurfürstendamm durchzieht den Westen Berlins

28 Gendarmenmarkt Der Gendarmenmarkt gehört zu den schönsten Plätzen Europas. Einmalig ist das Ensemble aus Schauspielhaus und den beiden Domen an dessen Seiten. Zwei vorher unscheinbare Kirchen hatte Karl von Gontard 1780– 85 durch identische repräsentative Turmbauten erweitert. Der Französische Dom steht an der Nordseite des Platzes. Der Deutsche Dom wurde nach Kriegsschäden vereinfacht wieder aufgebaut und beherbergt eine Ausstellung zur Geschichte des deutschen Parlamentarismus. Der Gendarmenmarkt gehört zu den schönsten Plätzen Europas. Einmalig ist das Ensemble aus Schauspielhaus und den beiden Domen an dessen Seiten. Zwei vorher unscheinbare Kirchen hatte Karl von Gontard 1780– 85 durch identische repräsentative Turmbauten erweitert. Der Französische Dom steht an der Nordseite des Platzes. Der Deutsche Dom wurde nach Kriegsschäden vereinfacht wieder aufgebaut und beherbergt eine Ausstellung zur Geschichte des deutschen Parlamentarismus. 1817–21 entstand das Schauspielhaus von Karl Friedrich Schinkel. Der ehemalige Theaterbau wird heute als Konzertsaal genutzt wurde das Schillerdenkmal vor das Schauspielhaus gestellt. Die Randbebauung des Gendarmenmarktes hat sich in den letzten Jahren radikal verändert. Das älteste Gebäude ist die ehemalige Preußische Staatsbank (1901) an der Jägerstraße. In den 90er Jahren kamen ein Luxushotel (Hilton), die Friedrichstadt-Passagen (Charlottenstraße) und weitere Neubauten entlang der Markgrafenstraße hinzu. Rund um den Platz befindet sich Gastronomie der gehobenen Klasse. 1817–21 entstand das Schauspielhaus von Karl Friedrich Schinkel. Der ehemalige Theaterbau wird heute als Konzertsaal genutzt wurde das Schillerdenkmal vor das Schauspielhaus gestellt. Die Randbebauung des Gendarmenmarktes hat sich in den letzten Jahren radikal verändert. Das älteste Gebäude ist die ehemalige Preußische Staatsbank (1901) an der Jägerstraße. In den 90er Jahren kamen ein Luxushotel (Hilton), die Friedrichstadt-Passagen (Charlottenstraße) und weitere Neubauten entlang der Markgrafenstraße hinzu. Rund um den Platz befindet sich Gastronomie der gehobenen Klasse. Weitere Informationen zur Architekturgeschichte Weitere Informationen zur Architekturgeschichte

29 Gendarmenmarkt Zauberhaft illuminiert: Das Schillerdenkmal vor dem Schauspielhaus und dem Deutschen Dom

30 Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Historismus/Nachkriegsmoderne West Erbaut von Franz Schwechten und Egon Eiermann Historismus/Nachkriegsmoderne West Erbaut von Franz Schwechten und Egon Eiermann Als "hohler Zahn" wurde sie zum Symbol des aus Ruinen auferstandenen West-Berlin, vor ihrer Zerstörung war sie das Wahrzeichen des vornehmen und vergnügungssüchtigen "Neuen Westens": die Gedächtniskirche, wie sie verkürzt genannt wird, errichtet zur Erinnerung an den ersten deutschen Kaiser Wilhelm I., initiiert von seinem Enkel Wilhelm II. Franz Schwechten, königlicher Oberbaurat und u.a. Architekt des Anhalter Bahnhofs, entwarf einen kreuzförmigen, vieltürmigen Bau im Stil der rheinischen Spätromanik. Der Turm über der Hauptfassade war mit 113 Metern der höchste der Stadt, die Innenausstattung außergewöhnlich prächtig. Als "hohler Zahn" wurde sie zum Symbol des aus Ruinen auferstandenen West-Berlin, vor ihrer Zerstörung war sie das Wahrzeichen des vornehmen und vergnügungssüchtigen "Neuen Westens": die Gedächtniskirche, wie sie verkürzt genannt wird, errichtet zur Erinnerung an den ersten deutschen Kaiser Wilhelm I., initiiert von seinem Enkel Wilhelm II. Franz Schwechten, königlicher Oberbaurat und u.a. Architekt des Anhalter Bahnhofs, entwarf einen kreuzförmigen, vieltürmigen Bau im Stil der rheinischen Spätromanik. Der Turm über der Hauptfassade war mit 113 Metern der höchste der Stadt, die Innenausstattung außergewöhnlich prächtig. Nach der Kriegszerstörung sollte ursprünglich im Inneren der Ruine eine Glaskirche entstehen, doch ließ man den Plan bald wieder fallen. Statt dessen wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, den Egon Eiermann mit seinem Entwurf eines völligen Neubaus gewann. Doch der hohle Zahn war bereits zum Wahrzeichen geworden, die Pläne setzten die größte und leidenschaftlichste Architekturdebatte der Berliner Nachkriegsgeschichte in Gang. Selbst Walter Gropius schaltete sich ein und sprach von "Deutschlands schönster Ruine". Nach der Kriegszerstörung sollte ursprünglich im Inneren der Ruine eine Glaskirche entstehen, doch ließ man den Plan bald wieder fallen. Statt dessen wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, den Egon Eiermann mit seinem Entwurf eines völligen Neubaus gewann. Doch der hohle Zahn war bereits zum Wahrzeichen geworden, die Pläne setzten die größte und leidenschaftlichste Architekturdebatte der Berliner Nachkriegsgeschichte in Gang. Selbst Walter Gropius schaltete sich ein und sprach von "Deutschlands schönster Ruine". Eiermann ließ sich zu einem Kompromiß überreden, wenn auch nicht überzeugen. Erhalten blieb der 68 Meter hohe Torso des Turmes (als Ausstellungsraum genutzt), der von einem vierteiligen Neubauensemble in die Mitte genommen wird. Vor das alte Hauptportal plazierte Eiermann den Kirchenbau, an die Stelle des einstigen Kirchenschiffs den Glockenturm. Die ganze Anlage steht auf einem erhöhten Podest, aus dem zu beiden Seiten die flachen Nebengebäude der Gemeindekapelle und des "Foyers" hervorstoßen. Eiermann ließ sich zu einem Kompromiß überreden, wenn auch nicht überzeugen. Erhalten blieb der 68 Meter hohe Torso des Turmes (als Ausstellungsraum genutzt), der von einem vierteiligen Neubauensemble in die Mitte genommen wird. Vor das alte Hauptportal plazierte Eiermann den Kirchenbau, an die Stelle des einstigen Kirchenschiffs den Glockenturm. Die ganze Anlage steht auf einem erhöhten Podest, aus dem zu beiden Seiten die flachen Nebengebäude der Gemeindekapelle und des "Foyers" hervorstoßen.

31 Fernsehturm Es ist normal, dass große Städte einen Sendeturm besitzen. Dass die technisch-nüchterne Anlage jedoch im Stadtkern steht, ist eine Berliner Besonderheit. Der ursprünglich 365 Meter hohe Fernsehturm, westlich vom Alexanderplatz, ist das höchste Bauwerk Berlins und markiert unübersehbar die Mitte der Hauptstadt. Die Idee für den Riesen hatten die Architekten Henselmann und Streitparth. Das alte Stadtviertel zwischen Berliner Rathaus und Alexanderplatz stand nach dem Krieg in Trümmern. Ein modernes, kraftvolles Zentrum wünschte sich die damalige SED-Führung für die Hauptstadt der DDR. Der 1965–69 erbaute Telespargel stand daher auch für die politisch-wirtschaftliche Macht der sozialistischen Republik. Es ist normal, dass große Städte einen Sendeturm besitzen. Dass die technisch-nüchterne Anlage jedoch im Stadtkern steht, ist eine Berliner Besonderheit. Der ursprünglich 365 Meter hohe Fernsehturm, westlich vom Alexanderplatz, ist das höchste Bauwerk Berlins und markiert unübersehbar die Mitte der Hauptstadt. Die Idee für den Riesen hatten die Architekten Henselmann und Streitparth. Das alte Stadtviertel zwischen Berliner Rathaus und Alexanderplatz stand nach dem Krieg in Trümmern. Ein modernes, kraftvolles Zentrum wünschte sich die damalige SED-Führung für die Hauptstadt der DDR. Der 1965–69 erbaute Telespargel stand daher auch für die politisch-wirtschaftliche Macht der sozialistischen Republik. Heute strömen die Besucher aus aller Welt in die siebengeschossige Kugel in 250 Meter Höhe, die sich um die eigene Achse dreht, genießen Aussicht und Restaurant. In der Grünanlage westlich des Turmes, vor dem Rathaus, steht der Neptunbrunnen (1886), der sich einst vor dem Stadtschloss befand. Heute strömen die Besucher aus aller Welt in die siebengeschossige Kugel in 250 Meter Höhe, die sich um die eigene Achse dreht, genießen Aussicht und Restaurant. In der Grünanlage westlich des Turmes, vor dem Rathaus, steht der Neptunbrunnen (1886), der sich einst vor dem Stadtschloss befand. Weitere Informationen zur Architekturgeschichte Weitere Informationen zur Architekturgeschichte

32 Fernsehturm Unzählige Antennen für Telefon, Radio und Fernsehen zeigen den Zweck des Fernsehturms. In der Kugel befindet sich ein Restaurant

33 Fernsehturm Immer wieder beliebtes Fotomotiv: Der "Telespargel" vom Marx-Engels-Forum aus gesehen


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