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Brücken. Wozu sind sie da? Welchen Symbolgehalt haben sie?

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Präsentation zum Thema: "Brücken. Wozu sind sie da? Welchen Symbolgehalt haben sie?"—  Präsentation transkript:

1 Brücken

2 Wozu sind sie da? Welchen Symbolgehalt haben sie?

3 Unweit der Stadt Millau, rund 120 km westlich von Avignon, im Südwesten Frankreichs gelegen, wurde im Dezember 2001 mit den Bauarbeiten zu einem imposanten Brückenbauprojekt begonnen. Nach den Entwürfen des englischen Architekten Lord Norman Foster, der aus dem internationalen Architektenwettbewerb als Gewinner hervorging, entstand ein m langes Bauwerk, welches das Tal des Flusses Tarn in acht Feldern von 2 x 204 m und 6 x 342 m überspannt. Insgesamt sieben, zwischen 78 und 245 m hohe Stahlbetonpfeiler tragen den 32 m breiten stählernen Überbau mit trapezförmigem Kastenquerschnitt und die zur Aufnahme der Schrägseilkonstruktionen dienenden Stahlpylone. Sie wurde am dem Verkehr übergeben. Die Brücke von Millau

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8 Eine Brücke kann einstürzen Die Katastrophe vom 28. Dezember 1879 am Tay In der Schweiz erschienen über das Unglück folgende Meldungen: «Zürcherische Freitagszeitung» vom 2. Januar England. - Während ein es furchtbaren Windsturmes brach am 29. nachts die grosse Eisenbahnbrücke über den Taystrom in Schottland zusammen, im Moment, als der Zug darüber fuhr. 90 Personen, nach andern 300, kamen dabei ums Leben. Der verunglückte Zug hatte nämlich sieben Wagen, die alle fast voll waren, und er stürzte über 100 Fuss hoch ins Wasser hinunter. Alle 13 Brückenspannungen sind samt den Säulen, worauf sie standen, verschwunden. Die Öffnung der Brücke ist eine halbe englische Meile lang. Die Öffnung der Brücke hat seinerzeit Pfund Sterling gekostet, und sie wurde im Frühjahr 1878 auf ihre Festigkeit geprüft. Bis jetzt waren alle Versuche zur Auffindung der Leichen oder des Trains vergeblich.

9 Eine Brücke kann einstürzen «Zürcherische Freitagszeitung» vom 9. Januar 1880: England. - Die Brücke von Dundee in Schottland über die Mündung des Flusses Tay war eines der gewagtesten und grossartigsten Werke. Für senkrechten Druck vollständig richtig berechnet, zog sie sich, in ihrer grossen Länge fast wie ein Drahtseil anzusehen, über die weite Distanz in schwindelnder Höhe über den Wasserspiegel. In der Silvesternacht nun war ein furchtbarer Sturm, so dass die Anwohner es für eine Vermessenheit hielten, wenn der Edinburger- Zug die Passage wage. Er wagte sie, aber nach kurzer Zeit sah man gleichsam einen Kometenschweif ins Meer versinken. Die Brücke war auf grosser Strecke gebrochen, und der ganze Zug verschwand spurlos in der Tiefe; auch nicht eine Seele erreichte das jenseitige Ufer, und selbst später fand man in den zertrümmerten Wagen nur noch eine Leiche. Alle andern - wenigstens 100 waren ins Meer weggespült worden.

10 Eine Brücke kann einstürzen Daten des Unglücks Land: Fluss: Verbindung: Datum: Wetter: Tote: Geborgene:

11 Eine Brücke kann einstürzen Daten des Unglücks Land: Schottland, Grossbritannien Fluss:Mündung des Tay-Flusses (Firth of Tay) Verbindung:Edinburgh - Dundee Datum: 29. Dezember 1879 Wetter: Windsturm Tote: Geborgene:1 Leiche, die andern wurden ins Meer gespült

12 Die Brücke am Tay Edinburg Dundee

13 Die Brücke am Tay Unglücksursache Tatsache ist, dass am Unglückstag drei verschiedene Kräfte zusammenwirkten: 1.das Gewicht des Zuges 2.die ungeheure Wucht des Orkans und 3.die Kraft des vom Sturm aufgepeitschten Wassers. Diese drei Mächte brachten so vielen Menschen Tod und Verderben. Diese erste Eisenbahnbrücke über den Tay war 3250 Meter lang und 30 Meter hoch. Es war eine von 81 Pfeilern gestützte eiserne Brücke. Sie hielt nur 19 Monate...

14 Die Brücke am Tay Gedicht von Theodor Fontane AnfangSchluss …Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand!

15 Die Brücke am Tay Gedicht von Theodor Fontane Auf der Norderseite das Brückenhaus – Alle Fenster sehen nach Süden aus, und die Brücknersleut ohne Rast und Ruh und in Bangen sehen nach Süden zu, sehen und warten, ob nicht ein Licht übers Wasser hin ich komme spricht, ich komme, trotz Nacht und Sturmesflug, ich, der Edinburger Zug. Und der Brückner jetzt: Ich seh einen Schein am andern Ufer. Das muss er sein. Nun Mutter, weg mit dem bangen Traum, unser Johnie kommt und will seinen Baum, und was noch am Baume an Lichtern ist, zünd alles an wie zum heiligen Christ, der will heuer zweimal mit uns sein – und in elf Minuten ist er herein. Und es war der Zug. Am Süderturm keucht er vorbei jetzt gegen den Sturm, und Johnie spricht: Die Brücke noch! Aber was tut es, wir zwingen es doch. Ein fester Kessel, ein doppelter Dampf, die bleiben Sieger in solchem Kampf, und wies auch rast und ringt und rennt, wir kriegen es unter das Element. Und unser Stolz ist unsre Brück; ich lache, denk ich an früher zurück, an all den Jammer und all die Not mit dem elend alten Schifferboot; wie manche liebe Christfestnacht hab ich im Fährhaus zugebracht und sah unsrer Fenster lichten Schein und zählte und konnte nicht drüben sein. Auf der Norderseite das Brückenhaus – Alle Fenster sehen nach Süden aus, und die Brücknersleut ohne Rast und Ruh, und in Bangen sehen nach Süden zu; denn wütender wurde der Winde Spiel, und jetzt, als ob Feuer vom Himmel fiel, erglüht es in niederschiessender Pracht überm Wasser unten... Und wieder ist Nacht.


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