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Seite1 Infobericht 2014. Originalbild von Hermann Gehrig, geb. in Buchen, aus dem Nachlass von Ludwig & Matilde Schwinn.

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1 Seite1 Infobericht Originalbild von Hermann Gehrig, geb. in Buchen, aus dem Nachlass von Ludwig & Matilde Schwinn.

2 Seite2 Inhaltsverzeichnis: Vorwort A: Aktuelles aus Hardheim Seite Bürgermeisterwahl B: DenkmaleSeite Carolus in Breitenau Kaplanskreuz, Mordserie 1712 Lindenmühle Mahlsteineinweihung Götzdenkmal Höpfinger Pfad C: Personenbeschreibung:Seite Schwinn Ignaz Pfarrer Lorenz Kimmig Im Ried Ortrud Biller am Webstuhl Käflein Wolfgang ist + gestorben Wawatschek Hermann ist + gestorben D: LiteraturSeite Heffner Philipp und sein Geschenk an die Kirche E: GeschichteSeite Geschichte Hardheims bis 1008 zurück F: Genealogie F: Genealogie Seite Treffen in Külsheim Dienstadt Buchvorstellung Bitte Auswählen

3 Seite3 Grußwort: Liebe Leser dieser Infoschrift. Auch dieses Infoheft ist wie das vom Jahr 2013 gegliedert. A: Aktuelles aus Hardheim, B: Denkmale, C: Personenbeschreibung D: Literatur, E: Geschichte, F: Genealogie. Mit dieser Veröffentlichung soll das Interesse an Denkmalen und an der Geschichte von Hardheim Geweckt werden. Wir bemühen uns alle Quellenrechte zu erfüllen. Wie gewohnt sind auch genealogische Berichte beinhaltet. Das Jahr 2014 war für Hardheim durch die Bürgermeisterwahl ein besonderes, Bürgermeisterjahr... Die Wunden werden zum Wohle der Gemeinde wieder verheilen. Mit der Auflösung der Kaserne bis 2017 hat die Gemeinde Hardheim noch viele Aufgaben zu lösen. Denkmale der Gemeinde, dazu zählen auch wertvolle Grabsteine im Friedhof; Kriegergrabsteine, aber auch private schöne Steine, auch von bekannten Hardheimer Persönlichkeiten und Pfarrern, die in privaten Gräbern liegen. Im Urfriedhof von 1559 (Eingang Riedstraße) könnte man, da eine Nachbelegung oft nicht mehr möglich ist, Plätze schaffen, oder die Grabsteine einfach stehen lassen, so wie im Judenfriedhof. Hier ist natürlich Überzeugungsarbeit bei den betroffenen Familien nötig. Helmut Berberich Inhaltsverzeichnis

4 Seite4 A. A. Aktuelles aus Hardheim:Aktuelles aus Hardheim Inhaltsverzeichnis

5 Seite5 Quellen: Bild buergermeister--/de/News/ Herr Volker Rohm, wird Bürgermeister in Hardheim. Die Wahl fand am Sonntag, statt. Die Gemeinde Hardheim hat gewählt. Hardheimer Forstrevierleiter Volker Rohm (Freie Wähler) wird neuer Bürgermeister der Odenwaldgemeinde und trat am 01. August die Nachfolge von Heribert Fouquet an. Inhaltsverzeichnis

6 Seite6 Denkmalpfleger als Arbeitsgruppe im Museumsverein Erfatal e.V. Hardheim. Das Aufgabengebiet ist vielseitig: Bildstöcke, Grabsteine, Kreuzweg, Kalkofen usw. Ein Masterplan soll ausgearbeitet werden. Inhaltsverzeichnis

7 Seite7 B: Denkmale: Inhaltsverzeichnis

8 Seite8 Carolus - Bildstock in Breitenau Carolus - Bildstock in Breitenau zur Erinnerung an Kaiser Karl den VI. Das Standbild des Kaisers Carolus VI. wurde 1719/20 errichtet und trägt die Inschrift: "Carolus ist passiert von Barcelona als er 1711 marschiert nach Frankfurt durch dies Tal, gekrönt zum Keyser nach der Wahl". Karl VI. wurde am in Frankfurt a. Main von den Kurfürsten zum Kaiser des Hl. röm. Reiches deutsch. Nation gewählt und am in Frankfurt a. Main zum Kaiser gekrönt. In Erinnerung an das gelungene Treffen mit dem Kaiser am gab der Bronnbacher Abt Josephus Hartmann im Jahr 1719 dem Steinhauer Thomas Müller aus Freudenberg den Auftrag, ein Standbild des Kaisers am Rand der damaligen Erftalstraße, welche unterhalb des Breitenauer Wohnhauses vorbeiführte, zu errichten. Die Stelle, an der das Standbild am Rand der unteren Straße aufgebaut wurde, ist uns nicht bekannt. Den Bildhauer Müller jedoch kennen wir auch durch andere Arbeiten, welche er im Auftrag des Klosters Bronnbach und des Fürsten zu Löwenstein, Wertheim-Rosenberg durchgeführt hat. Es gelingt Müller die Erstellung eines würdigen Monuments, welches bis heute die Anerkennung zahlreicher Beschauer findet. Eine am Sockel des Denkmals eingehauene Inschrift erteilt Auskunft über die historischen Hintergründe der Errichtung: Mit dem Interesse, welches dem Denkmal stets entgegengebracht wurde, ist auch verständlich, dass dasselbe im Jahre 1868 von der unteren, inzwischen aufgelösten Talstraße, an den Rand der im Jahr 1865 errichteten Landstraße zwischen Hardheim und Miltenberg versetzt wurde1). Die Reise des gewählten, ungekrönten Kaisers, von Wien nach Frankfurt: Der Prälat (spätere Abt) Hartmann, mit den Mönchen von Bronnbach erwartete morgens um 4. Uhr den Kaiserzug in Breitenau. Mit einem Choral, den die Mönche zu Ehren des künftigen Kaisers anstimmten, segnete und lobpreiste der Prälat das künftige Oberhaupt des heiligen römischen Reiches deutscher Nation, bevor dieser nach Miltenberg weiterreiste, wo er übernachtete. Der kunstsinnige Apt Josef Hartmann ( ), an dessen Wirken in Bronnbach der prachtvolle Josefsaal erinnert, schildert den Weg des Kaiserzuges Bischofsheim nach Breitenau, an der Erfbach gelegen, am Sonntag den 12. September 1711, wie folgt: Zu seinem Treffen mit Karl VI. hat Abt Josef Hartmann einen Bericht verfasst: 3.). Inhaltsverzeichnis

9 Seite9 Originaltext des Abtes von Bonnbach: Sonntag den 13ten Decembris 1711 Nachmittag gegen 4 Uhr Seind Ihro röm. Königliche Mayestät Carolus der 6te auß Hispanien undt Italien Komment nach dem selbige zu Bischoffsheimb zu Mittag gespeiset undt bey "Wolfferstetten" wieder mit frischen Pferdt versehen wordten sind, den Katzenthal herunter bey den Breydenawer Hoff vorbey durch den Erfgrundt nacher Miltenberg undt von dannen weiters nacher Franckhfurth zur Cronung gefahren, wobey Ihro Hoche. Gnädiger Herr Praelat die Weeg so weith dero Breidenawer Hoffmarkung betroffen war, durch die Dorrleßberger repariren lassen, und weilen solche biß Ihro königl. Mayestät gekommen waren, schon zimmlich verfahren gewesen.waren, mit Faschinen (Reisigbündel) voersehen ließen, auch die gantze Nacht durch hell brennente Feyer und wachten (Wachen) halten lassen, worfür sich der königliche Wagenmeister undt Bediente deß Silber undt Küchenwagens, weilen sie oben im Morast steckenblieben und ohne dieses nicht hetten fortkommen können, höfflich bedancken lassen. Im übrigen seindt Pferdt von dahisigen Hoffbauern Ihro königlichen Mayestät Reiß von Miltenberg auff Aschaffenburg nacher Miltenberg geschikht worden. 6.)[1][1] [1]Quellen:1.) Auszug aus dem Heimatbuch Hardheim- 2.) Staatsarchiv Wertheim G-Rep. 9 Lade XIII-XIV Nr. 181 Rezesse, Verträge und Spruchbriefe (Lade XIII-XIV) / Eigentumsvermerk: Graf Ballestrem. "Renovierungsbedürftig". Bild Helmut Berberich Inhaltsverzeichnis

10 Seite10 Der Kreuzweg eines Kaplans im Jahr Station Die Geschichte des Kaplanskreuzes. Ist auch eine Geschichte eines Kaplans, der wegen ein paar Kreuzer ermordet wurde. Gleich drei Denkmale für eine Geschichte. Hoch über der Wohlfahrtsmühle, am Kappelberg, sehr schlecht zugänglich, mitten im Wald, am ehemaligen steilen Bergweg nach Dornberg und zur Kappel steht ein Kreuz aus dem Jahre Es trägt die Inschrift: "O Gecrevtzigter Herr Iesv Dier zu Lob und Ehr Hat Michael Beuchert und Barbara seine Havsfra dein Schmerzhaften Bield vs auflassen richten Vollmersdorf. 1732". Im Lappen bei Walldürn wurde auch 1712 ein Jude ausgeraubt. Vermutlich waren es die gleichen Räuber? Im gleichen Zeitraum 1712 wurde bei Walldürn im Lappen ein Jude ermordet aufgefunden. Der Keller von Hainstadt berichtet darüber an den Bischof und weist auf andere Taten im Raum hin. Waren das die gleichen Täter wie in Hardheim? Die Morde wurden nicht aufgeklärt, der Bericht an den Bischof von Würzburg ergab keinen Hinweis. Quellen: Signatur, StArchiv-WÜ, MRA Würzburg K 271/21. Forschung H.B. Bild und Bericht, Helmut Berberich. Inhaltsverzeichnis

11 Seite11 Leiblein Bildstock. Landesdenkmalamt: Östlich der Miltenberger Straße 33 (Flst. Nr /1) Tafelbildstock, 1714, roter Sandstein, Sockel, Säule mit Plinthe und Kapitell, Relieftafelaufsatz. Bekrönungskreuz, Pieta, Inschrift: Aufsatz: O Mutter Jesu voller Schmerz nimm hin die Fürbitte O Herr Sockel: „Gott zur Ehr, habe diese den ehrsamen Phillipus (* 29 Jan 1656). Und Leonhardus (* 29 Jul 1681) Leiblein dies Bildstock errichten lassen Beruf Wirt zum weißen Ross und Landwirt. Bild: Helmut Berberich Die Erstellung des Bildstocks erfolgte hier also 2 Jahre nach dem Mord. Der Kreuzweg eines Kaplans um das Jahr Station Inhaltsverzeichnis

12 Seite12 2. Leiblein Bildstock, der Sockel. Östlich der Miltenberger Straße 33 (Flst. Nr /1) Tafelbildstock, 1714, roter Sandstein, Sockel, Säule mit Plinthe und Kapitell, Relieftafelaufsatz. Bekrönungskreuz, Pieta, Inschrift: (Aufsatz) O Mutter Jesu voller Schmerzt (usw.) (Sockel) „Gott zur Ehr, habe diese den ehrsame Phillipus( geb. 29 Jan 1656 Leiblein und Linhardtus Leiblein (geb. 1 Aug 1683 ) dieses Biltnus aufrichten lassen/1714”; ZEEK - Nr Geschichte: Im Gedenken an ein Verbrechen, das vor.> 1714 geschehen ist. Da die Gedenksteine 1714 und 1734 erstellt wurden, ist anzunehmen, dass die Tat einige Zeit vorher passierte. Bericht zu dem Mord, siehe beim Kaplanskreuz. Die Überlieferung verbindet diesen Bildstock beim Parkplatz Kieser und dem Kaplanskreuz oberhalb der Wohlfahrtsmühle. Bild Helmut Berberich Inhaltsverzeichnis

13 Seite13 3. Barth- Bildstock: Auch dieser Bildstock wurde für den ermordeten Kaplan errichtet. Das Bruchstück eines Bildstockes ist in der Grundmauer beim Keiserschen Haus in der Wertheimer Straße eingebaut. Ein Altärchen zeigt ein Relief der Pieta, Jesus links liegend. Laut Inschrift, wurde dieser Bildstock im Jahr 1734 (also 2 Jahre nach dem Kaplanskreuz) im Auftrag von Hans Balthasar Barth (Bildhauer in Hardheim) und seiner Ehefrau erstellt. Der Bildstock stand ursprünglich an der Wertheimer Straße vor dem Haus Kieser. Das Streusalz hatte den Sockel zerstört. Die Barths waren eine alte Steinhauerfamilie Hardheim, deren Werkstatt das Hüttle noch einigen Hardheimer bekannt ist. Text: Gott/und seiner Schmerzhaften Mutter Gottes Maria zur Ehren hat Hans Balts Barth und Maria Catarina seine Hausfrau diesen Bildstock avrichten lassen außerhalb. Siehe anno 1734 Maria und betracht ob ein schmertz sey wie mein schmertze sein. Bild: Helmut Berberich Der Kreuzweg eines Kaplans um das Jahr Station Inhaltsverzeichnis

14 Seite14 Zusammenfassung der drei Bildstöcke und der Bau der Josefskapelle. Während der Pfarrschaft von Pfarrer Gerstenberger wurden diese Denkmale errichtet. Mord vermutlich1712 Das Leibleindenkmal wurde1714 aufgerichtet Das Kaplanskreuz wurde 1732 aufgerichtet Beim Kieserschen Haus1734 aufgerichtet Die Josefskapelle wurde Johann Balthasar Seitz 1703 – 1705: Ernennungsurkunde vom 14. März Er kommt von Osterburken und stirbt in Hardheim. In der Kirchenrechnung 1705 werden 13 Fax eingenommen für ein Messgewand, das man Pfarrer Seitz mit ins Grab gegeben hat. Zwischen 1702 und 1714 wurde nur 1 Kaplan im Kirchenbuch genannt. Ein bekannter Kaplan anhand der Taufbücher war: Strauberger, Josef. Wie lange er in Hardheim war, ist nicht bekannt. Auch im Todenbuch haben wir keinen Eintrag gefunden. Eine Zuordnung zu einem Kaplan ist bisher nicht gelungen. Außerdem stellt sich die Frage, wann der Mord am Kaplanskreuz genau passierte, warum ist der Kaplan nicht in die Wohlfahrtsmühle eingetreten und hat sich dort helfen lassen? Er musste doch, wenn er nach Hardheim zurück wollte, daran vorbeigehen. Hat Ihm keiner helfen wollen oder hat er es vermieden in die Mühle zu gehen. Dann fragt man sich warum? Auf der Mühle arbeiten und wohnten zu jener Zeit Johann Löhr, und Jakob Löhr, Stefan Müller und Georg. Braunwart je ½ Löhr ½ und Müller und Braunwart ½.[1].[1] 31. Pfarrer Johann Michael Ehrlein war der 31 nachgewiesene Pfarrer von 1706 – 1723 in Hardheim. [1][1] Auszug Rapp und Kirchenbücher Hardheim Inhaltsverzeichnis

15 Seite15 Beschreibung durch den Volksmund: Das Kreuz oberhalb der Wohlfahrtsmühle tief im Wald versteckt an dem ehemaligen Weg nach Dornberg gelegen. Am Kappelberg wurde vorzeiten ca. ein Kaplan, der auf dem Heimweg von der Dornberger Kappel nach Hardheim sich befand, von Wegelagerern überfallen, ausgeraubt und durch Messerstiche schwer verwundet. Als die Wegelagerer von ihm abließen, presste er sein Käpplein gegen die Wunde und schleppte sich weiter gegen Hardheim zu, zuerst an der Jobstkapelle vorbei und an der Wohlfahrtsmühle. An der alten Talstraße (gegenüber der Büchel) wurde er ohnmächtig (Standort des ersten Bildstocks, gestiftet von Leonhard Leiblein, Besitzer des weißen Rössleins), sein Käpplein entfiel ihm und entleerte sich. Noch einmal raffte er sich auf und gelangte bis zum Kieserschen Haus (Standort des zweiten Bildstockes). Hier brach er zusammen und starb. Zur Sühne dieses Verbrechens wurde die beiden Bildstöcke und das Kreuz errichtet worden sein. Dieser Kaplan ist für seinen Glauben gestorben. Ihm steht ein ewiges Gedenken zu. Eine gerichtliche Nachricht über den Fall ist nicht angelegt worden. Forschung: H.B. Inhaltsverzeichnis

16 Seite16 Lindenmühle Einweihung und Übergabe des Mühlsteins bei der Lindenmühle am um Uhr. Anwesende Gäste; Herrn Bürgermeister - Stellvertreter, Lars Ederer Herrn Paul Eirich und Gattin Herrn Markus Alter, Bauhof der Gemeinde Hardheim Herrn Bernhard Löffler und Gattin Rita Helmut Berberich und Gattin Renate. „Nur ein kleiner Kreis, entsprechend dem Gewicht des Steine“. Inhaltsverzeichnis

17 Seite17 Wir stehen in der Pflicht, das Alte zu bewahren, was noch sichtbar vorhanden ist. So soll es auch hier an der Lindenmühle geschehen. Wir wollen keine neuen Mauern errichten, denn Mauern nehmen uns die Sicht. Gegenüber dem unteren Mühlsteinsockel, drüben an der Linde, haben wir hier den oberen Mühlstein, auch Läufer genannt, aufgestellt. Die Läufer waren früher oft schräg aufgehängt, also nicht plan zum unteren Stein. Bei Radwegbauarbeiten wurde der Stein hier gefunden. Es handelt sich um einen Mühlstein für Mehl aus dem Mittelalter (16. Jahrhundert oder älter). Er ist ein Mainsandstein. Mainsandstein war griffiger als die roten Odenwaldsteine. Der Stein war sehr lange in Gebrauch, bevor man ihn austauschte. Die Halterung wie wir es mit dem Holz darstellten, entspricht der damaligen Form. Nur in der Mitte das Holzes war noch ein Loch, aus dem die Antriebsstange hervorging. Dazu waren die Greifmittel des 19. Jahrhunderts schon wesentlich geändert. Als Vergleich hierzu, habe ich ein Gußteil aus der Steinemühle aufgebaut. Die schlanke Halterung des Steines ist nur durch diese Edelstahlkonstruktion möglich. Dies verdanken wir der freundlichen Vermittlung von Herrn Paul Eirich, Firma Eirich. Der Gemeindebauhof hat den Stein bis zu seiner Einsetzung gut verwahrt und die schweren Lastarbeiten hervorragend ausgeführt. Vom Entdecken des Steins bis zu seiner Einsetzung vergingen gut 4 Monate. Planung und Aufstellung waren sehr interessant und Auftauchende Probleme wurden mit den Beteiligten gemeinsam besprochen und erledigt. Die Fertigung der Halterung in der Firma Eirich wurde von Bernhard Löffler überwacht, ebenso die Befestigung und Sicherung des Steines. Am haben wir die Halterung eingebracht und am wurde der Stein aufgelegt. Inhaltsverzeichnis

18 Seite18 Dieser Platz bedarf künftig, da er direkt am Radweg nach Miltenberg liegt, etwas mehr Pflege als bisher. Ganz im privaten Bereich dürfte das nicht mehr möglich sein. Es wäre schön, wenn man bis ans Wehr mähen würde, damit man auf dem Damm gehen könnte. Die Pflastersteine werden von uns noch zurückgelegt, sodass der Bauhof die ehemalige Mühlenfläche abdecken kann und darauf Rasen einsäen kann. Damit wäre die Forderung des Landesdenkmalamtes die ich überwachen soll, erfüllt. Diese Fläche würde sich für verschiedene Zwecke eignen: Rastplatz für Wanderer und Radfahrer... Das Denkmal ist hiermit an die Gemeinde übergeben. Abschließend möchte ich nochmals allen Beteiligten, ganz besonders der Gemeinde Hardheim, dem Bauhof der Gemeinde Herrn Alter, meinem Freund Bernhard Löffler und nicht zuletzt Herrn Paul Eirich und der Firma Eirich recht herzlich danken. Das Wort darf ich an Herrn Bürgermeister-Stellvertreter, Lars Ederer geben. Inhaltsverzeichnis

19 Seite19 Der untere Mühlstein Inhaltsverzeichnis

20 Seite20 Gußeinsatz für Mühlsteine 20. Jahrhundert. Inhaltsverzeichnis

21 Seite21 Inhaltsverzeichnis

22 Seite22 Inhaltsverzeichnis

23 Seite23 Zwischenlagerung am Bauhof der Gemeinde Hardheim. Bild H. Berberich Inhaltsverzeichnis

24 Seite24 Eine Vermessungszeichnung aus dem Jahr 1780, Landesarchiv Bronnbach Unten in der Mitte ist die Kapelle nach dem Abzweig zur Lindenmühle vor der Brücke zu erkennen. Inhaltsverzeichnis

25 Seite25 Die eingebaute Edelstahlhalterung Inhaltsverzeichnis

26 Seite26 Die Schrifttafel für den Besucher: Mühlstein von der Lindenmühle aus Mainsandstein gefertigt, ca Dieser Mühlstein wurde bei den Straßenarbeiten für den Radweg nach Miltenberg (Ehemalige Landstraße nach Miltenberg) im Oktober des Jahres 2013 an der Stelle, wo einst die Kapelle gestanden hat ausgegraben. Die Arbeitsgruppe Denkmahlpflege des Museumsvereins Hardheim, hat den Stein mit Hilfe der Gemeinde Hardheim aufgestellt. Die Halterung und Schrifttafel wurde von der Firme Eirich hergestellt und gespendet. Inhaltsverzeichnis

27 Seite27 Inhaltsverzeichnis

28 Seite28 Bilder von der Übergabe an die Gemeinde Inhaltsverzeichnis

29 Seite29 Bilder von der Übergabe an die Gemeinde Inhaltsverzeichnis

30 Seite30 Sprecher der Denkmalpfleger des Museumsvereins Erfatal Hardheim, Helmut Berberich, Thüringer Str. 33, Hardheim, Telefon: Bilder von der Übergabe an die Gemeinde Inhaltsverzeichnis

31 Seite31 Götzdenkmal am Höpfemer Pfad. Höpfinger Pfad (Flst.Nr ) Zu den schönsten Bildstöcken auf unserer Gemarkung zählt der Bildstock am Höpfinger Pfad. Ein Tafelbildstock, 1773, roter Sandstein, vierkantiger Sockel mit Abschlussplatte, sich verjüngende Säule mit Plinthe und Kapitell, Relieftafelaufsatz, Bekrönungskreuz, Krönung Mariens, Inschrift: (Sockel vorne) IOSEPH GÖTZ/UND/BARBARA GÖTZIN/1773 (Sockel hinten) ERNEUERT VON/FAM. ANTON BEUCHERT/1951; ZEEK- Nr Ein schön verzierter Sockel trägt eine Säule mit prächtigem Kapitäl und schmuckem Altärchen, auf dem die Krönung Marias kunstvoll gestaltet ist. Die Inschrift auf dem Sockel nennt als Datum der Errichtung, das Jahr 1773 und als Stifter werden die Eheleute Josef und Barbara Götz aus Hardheim genannt. Dieses Ehepaar hat diesen schönen Bildstock errichten lassen. Aus dem OSB Hardheim : Götz Josef Anton, aus Königheim stammend. geb..* in Königheim. Beruf: Wirt "Zum Ochsen„ am Markplatz./ „ und sein Sohn zur goldenen Krone„ in der Wertheimer Str. Inhaltsverzeichnis

32 Seite32 Das beschädigte Denkmal wurde gesichert und bei der Firma Bernhard in Buchen bis zur Freigabe durch das Denkmalamt eingelagert. Inhaltsverzeichnis

33 Seite33 Eine Aufstellung am alten Standort zeigte sich als nicht ratsam, weshalb ein anderen Standort dem Denkmalamt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde vorgeschlagen wurde. Herr Lothar Beger und das Bauamt Verwaltungsverband Walldürn Herrn Thomas Kuhn waren dabei sehr hilfreich. Inhaltsverzeichnis

34 Seite34 C: PersonenbeschreibungC: Personenbeschreibung: Inhaltsverzeichnis

35 Seite35 Ignaz Schwinn. Ein Hardheimer zog aus und gründete die größte Fahrradfabrik der Welt. Das Wappen Schwinn, in Rumpfen gefunden. Der Name Schwinn war schon 1350 im Erftal bekannt, danach verschwand er und kam wieder Von Breitendiel über Bretzingen kamen sie nach Hardheim Franz Anton Schwinn war noch 1779 in Breitendiel geboren. Vorher lebten sie in Ottorfszell und Rumpfen im Odenwald. „Ein altes Bauerngeschlecht“.[1][1] [1] Die Ahnenforschungsunterlagen liegen bei Helmut Berberich, Das Wappen stammt aus der Ahnensammlung – Schwinn und wurde von Irma und Karl Lutz bei Ihrer Forschung eingebracht. Ein altes Bauerngeschlecht, das schon einmal um 1400 im Erftal bei Erfeld beheimatet war. Inhaltsverzeichnis

36 Seite36 In Hardheim geboren. Bei den Adler – Kleyer Werke in Frankfurt arbeitete er. Vorher arbeitete er in Hamburg und wohnte dort bei seinem Bruder Karl August. Von Frankfurt aus zog Ignaz in die Welt. Er führte ein kleines Unternehmen für Fahrräder zur Weltfirma. Geb. 01 April 1860 Gest.31. August 1948.[1][1] "Schwinn Bicycles". Ignaz Im Jubiläumsjahr [1][1] Alle Daten und Bilder sind aus dem Nachlass von Ludwig Schwinn an mich H. B. übergegangen. Dieses Bild hing im Wohnzimmer von Ludwig Schwinn und Mathilde geb. Greulich. Bild: Helmut Berberich Inhaltsverzeichnis

37 Seite37 Vater und Sohn Die Firma war 1945 hoch modern eingerichtet und konnte auf viele Internationale Patente, die heute noch gelten zurückschauen. Inhaltsverzeichnis

38 Seite38 Genealogie der Familie: Erste Ehe;OO Maria Josepha Gärtner Thimodeus, * 15 Apr 1854, starb 1 Jahr nach der Geburt Maria Katahrina, * 15 Apr 1854, OO Hermann Gehrig - Buchen, Das Paar wanderte nach Chicago aus. Zweite Ehe; OO Magdalena Theresia Scheuermann. Josefa,* 12 Nov 1855, OO Hartung Reinland. Franz Josef, * 28 Feb 1858, OO Maria Körner. Ignaz, * 11 Jan 1860, OO Helene Wagner. August, * 08 Dez 1861, OO Martha Boegballe, in Hamburg. Josef Friedrich, * 05 Mär 1863; OO Karoline Bechtold, &OO Anna Frohmüller. Anna Theresia, * 26 Nov 1867,OO Hermann Weis, Chicago. Luise Katharina* 08 Feb 1870, blieb ledig. Ignaz Schwinn wurde als zweitältester Sohn eines Orgelbauschreiners. (Orgelbauer Dörr) in Hardheim geboren. Er hatte neun Geschwister und wurde mit elf Jahren Halbwaise. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Ausbildung als Maschinenbauer in einer kleinen Werkstatt in Hardheim, anschließend arbeitete er in Norddeutschland – Hamburg in einer Fahrradfabrik. Mit der Zeit fing er auch selbst an, Fahrräder zu konstruieren und wollte ein paar seiner Ideen umsetzen. Jedoch wurde älteren Radtypen wie das Hochrad der Vortritt gelassen. Später zog Ignaz nach Frankfurt und lernte dort den Fahrradkonstrukteur Heinrich Kleyer (Adlerwerke) kennen. Nachdem er diesem ein paar Ideen für das Fahrrad präsentierte, wurde er in den Kleyer-Werken als Konstrukteur und Meister angestellt zog Schwinn nach Chicago und arbeitete dort für die Firma Fill & Moffat. Ein paar Jahre später verließ er die Firma wieder und gründete 1895 zusammen mit Adolf Arnold die „Arnold, Schwinn & Company“. Ab 1908 führte er die Firma alleine und war Präsident bis zu seinem Tod am 31. August Chicago wurde das Zentrum der amerikanischen Fahrradindustrie, mit dreißig Fabriken, produzierte die Firme tausende von Fahrrädern jeden Tag. Der Fahrradbedarf in den Vereinigten Staaten wuchs um die Jahrhundertwende 1900 auf über eine Million pro Jahr. Quellen: Schwinn, Jubiläumsausgabe Inhaltsverzeichnis

39 Seite39 Im Jahr 1900 brachte die Firma das erste Balonreifenfahrrad. Zeitungsausträger, Bäcker usw. benutzten diesen Typ. Inhaltsverzeichnis

40 Seite40 Rudi Schwinn, geb Chicago, mit Karl Lutz 1979, in Hardheim im Ried zu besuch. Rudi war ein sehr netter freundlicher Mensch. Nach Verhandlung mit den Firmeninhabern, kam dann Anfang der 80 Jahre ein Fahrrad nach Hardheim und wird heute im Erftalmuseum ausgestellt. Auf diesem Fahrrad ist Ignaz Schwinn mit seiner Frau gefahren.[1][1] [1] Bild Helmut Berberich Inhaltsverzeichnis

41 Seite41 Pfarrer Lorenz Kimmig. Kaplan von 1955 bis 1958 in Hardheim Lorenz Kimmig habe ich am 14.Januar 2014 gesprochen. Er ist heute in Bad Peterstal- Griesbach in einem Altersheim. Kimmig erinnert sich noch an viele Hardheimer Personen. Im Gasthaus Rose in Hardheim nahmen 1958 viele Hardheimer Abschied von Kaplan Kimmig. Von links: Kaplan Kimmig, Franz Greulich, Pfarrer Josef Heck, Bürgermeister Kurt Schmieder.[1][1] [1] H. Berberich alle Bilder von Pfarrer Lorenz Kimmig erhalten. Von links: Horst Hollerbach, Egon Schmitt, Norbert Hauck Gerhard Mechler. Beschreibung aus dem Kolping Jubiläumsbuch Inhaltsverzeichnis

42 Seite42 Kimmig wohnt heute in Bad Peterstal. Im Jahr 1951 (in Freiburg, am 24.Juni) feierte er sein 1 Hl. Messopfer. Am 24.Juli 2011 feierte er sein Diamantenes Priesterjubiläum in Bad Peterstal. Pfarrer Lorenz Kimmig war: Vikar in Schutterwald Vikar in Grünsfeld Vikar in Hardheim Pfarrer in Donaueschingen- Pfohren (Mitverwalter von Heidenhofen ) Ruhestand in Bad Peterstal 1995 bis heute.[1][1] Pfarrer Kimmig lässt alle Hardheimer und alle die Ihn kannten Herzlichst grüßen. [1] Pfarrer Kimmig hat mir die Erlaubnis für die Daten und Bilderveröffentlichung erteilt.[1] Bildbeschreibung: Links; Kaplan Kimmig, Franz Greulich, Dekan Heck und Bürgermeister Kurt Schmieder. Inhaltsverzeichnis

43 Seite43 Bildbeschreibung: Urgestein im Ried Frau Ballweg, Frau Karoline Kuhn und Gerhard Schweitzer. Bild Helmut Berberich Inhaltsverzeichnis

44 Seite44 Mit gutem Beispiel voran. Auch weben will gelernt sein. „Museumsvorsitzende Frau Ortrud Biller“. Inhaltsverzeichnis

45 Seite45 Der Schulkameraden 1941 trauern um ihren Schulfreund Wolfgang Käflein. Geb. 28. Februar 1941, Gest April 2014 Still und leise verabschiedete sich Wolfgang von dieser Welt. Er war uns zu wertvoll, dass wir das schweigend so hinnehmen können. Von 1947 bis 1955 in der Schule in Hardheim Danach sporadisch bei fast allen unseren Veranstaltungen dabei. Kochen war seine Leidenschaft, bis er sich in der Heilpraktik betätigte. Danach folgte der Versuch süchtige Menschen zu heilen. (Privatklinik Landhaus Sonnenberg in Erbach-Odenwald). Dann begann er seine Bonsai zu züchten und machte daraus ein Geschäft. Auch im deutschen Bonsaibuch ist er zu finden. Helmut Berberich, im Mai Inhaltsverzeichnis

46 Seite46 Hermann Wawatschek ist am 11.November 2014 gestorben. Hermann kam als Vertriebener mit seiner Familie; 1 Schwester 2 Brüder, 1946/47 nach Hardheim. Sein Werdegang: Volksschule, Gymnasium, Studium, Lehrerstellen bis zum Rektor der Realschule in Hardheim. Er Engagierte sich im Sport, Religion, Soziale Belange, das Hardheimer Krankenhaus, Herz und Zylinder, Knabenchor St. Petersburg, Mitbegründer der Mühlenradbewegung und Verbandsarbeit. „Nur ein Paar Aufzählungen von seinem Wirken“. Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, „Hermann“, der immer da war, ist nicht mehr. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die niemand nehmen kann. Wenn im Kreis der Lebenswelt das Blatt zurück zur Erde fällt, kehrt es zum Ursprung nur zurück und findet dort sein stilles Glück. Quellen: Pfarrer Cons. Toni Mitterdorfer, Linz Bild: Sterbebild Inhaltsverzeichnis

47 Seite47 Knabenchor St. Petersburg. Quellen: 11. November 2014 (Dienstag) HERMANN WAWATSCHEK Heute verschied unser liebster Freund und langjähriger Wegbegleiter Hermann Wawatschek Am verschied unser liebster Freund und langjähriger Wegbegleiter Hermann Wawatschek nach einer schweren Erkrankung, ohne dass wir persönlich von ihm Abschied nehmen konnten. Viele Jahre hat er sein Organisationstalent verlässlich und immer zuvorkommend in Hardheim und Umgebung zum Erfolg unserer Chorauftritte eingesetzt. Stets haben wir uns geborgen, willkommen und umsorgt gefühlt. Er kümmerte sich um Konzertorte, organisierte die Termine und die ganze Verpflegung für unsere alljährlichen Chortourneen in Deutschland, so dass wir uns ausschließlich auf unsere Auftritte konzentrieren konnten. Über alle Massen setzte er sich bis zum letzten Atemzug und geschwächt durch seine Krankheit für die Belange unseres Chores ein. Mit Hermann Wawatschek verlieren wir einen geliebten und hochgeachteten Menschen, der in unser aller Leben eine nicht schließbare Lücke hinterlässt. Sein Tod erfüllt uns alle mit tiefster Trauer, und mit Schmerz, der ausdrückt dass wir ihm hätten viel mehr danken können als es uns möglich war. Unsere bevorstehenden Konzerte in Hardheim und Umgebung werden wir in Gedenken an Hermann Wawatschek abhalten. Es soll der Versuch eines Ausdrucks unserer tiefsten Verbundenheit, unserer Dankbarkeit, unserer Liebe als Antwort auf seine Lebensleistung und sein fürsorgliches und wärmendes Wesen sein. Inhaltsverzeichnis

48 Seite48 D: Literatur Inhaltsverzeichnis

49 Seite49 Das Bild konnte durch die Mithilfe von Pfarrer Lang erstellt werden. Herr Pfarrer Lang konnte auch eine Datierung durch bestimmte Merkmale der Goldschmiedearbeit am Kreuzpartikel vornehmen. Damit ist sichergestellt, dass das Kreuzpartikel seit 1836 von den Pfarrern der Kirche Hardheim zum Wettersegen benutzt wird. Dr. Philipp Ignaz Heffner stiftete dieses schöne Wetterkreuz der Kirche Hardheim Philipp Heffner in Hardheim geboren: Seine Großeltern waren: Johann Heinrich Heffner aus Kronach in Bayern. Beruf: Getreidehändler. OO Maria Helena Margaretha, Nachname nicht bekannt. Seine Eltern waren: Paulus Friedrich Heffner, geb in Kronach gestorben 16. Januar 1807 in Hardheim. Er war Hospitalverwalter, Zunftrichter in Hardheim. Seine Mutter : geb. Kaufmann, Johanna Regina Theresia, geb Hardheim gest., 01. März 1805 in Hardheim. Inhaltsverzeichnis

50 Seite50 3.) Kinder aus der Ehe: Nachkommen von: Johann Heinrich /Häfner (Heffner)/ aus Kronach in Bayern. 1.Johann Heinrich /Häfner/(Heffner) Kronach, Beruf: Getreidehändler. ∞ Maria Helena Margaretha /nicht bekannt. Sohn: 2.Paul Friedrich Häfner, (Heffner), geb in Kronach gestorben 16.Januar 1807 in Hardheim. OO mit Kaufmann, Johanna Regina Theresia, geb in Hardheim gestorben, 01.März 1805 in Hardheim. 3. Kinder aus der Ehe: 1.Johann Franz Werner, geb Hardheim, gest.27. Okt in Hardheim. Beruf: Kanoniker in Mainz 2.Maria Barbara Eva, geb Hardheim, ∞ Hensle, N. h Miltenberg am Main. 3..Philipp Ignaz, Würzburg. Landesdirektionsrat für Unterfranken 6.geb ; Hardheim, gest ; ∞ 17. Dezember 1797 Margarethe Franziska Kleinschrod, Tochter des fürstlichen Geheimrats Kleinschrod in Würzburg. Aus der Ehe stammten vier Kinder. (?Dr. Ludwig Heffner) Ein Mädchen hat nach Berlin geheiratet. 4.Maria Isabella Philippa, geb Hardheim, gest. in Ebenhausen ∞ Wittenbauer, N. h Bediensteter, 4.Maria Susanna Helena Magdalena (Margaretha?) Josefa, verheiratet in Miltenberg, ev., von Fechenbach, (∞ in 2 Ehe Freudenberg mit Martin Sengfeder) geb Hardheim, gest.1800 in Miltenberg am Main. Genealogisch ist der Nachweis für Kronach bestätigt, denn im Jahr 1826 wurde ein Revierförster Mit dem Namen Heffner in Kronach ermordet [1][1] Quellen: Denkwürdigkeiten aus dem Leben des k. Bayer. Regierunsrathes Philipp Heffner, Philipp Würzburg. Rat geb Hardheim, gest. 1842, in Würzburg. Archiv des Historischen Vereins von Unterfranken und Aschaffenburg, 8 Würzburg (1845), S , S. 202f. Quellen: Ein Weltbild verliert seine Welt: der Untergang des Alten Reiches... Von Wolfgang Burgdorf. schreibt über Philipp Heffner.. Inhaltsverzeichnis

51 Seite51 Dr. Heffner, Philipp, geb ; in Hardheim gest ; in Würzburg. WG.: Studium Univ. Bamberg, Würzburg, 1784 Promotion (Dr. Phil.) Univ. Würzburg, Studium Rechtswissenschaft Univ. Würzburg, Mainz, Göttingen, Reichskammergericht Wetzlar, 1791 Landgerichtsadvokat Würzburg, Prokurator, 1796 Kriminalsekretär Würzburg, 1799 Hofrat, Regierungsrat Würzburg; "Philipp Heffner verhindert in Franken die totale Vernichtung der Archivräume. Mit bedeutenden Geldopfern trat Heffner für den Erhalt und gegen die Vernichtung der Archive ein. Heffner hat durch sein Handeln ein bleibendes Verdienst um die deutsche Geschichte und vor allem jene von Franken einen erheblichen Bestandteil erworben„ Siehe auch: philipp-ignaz-heffner/odyframe.htm ________________ [1][1]. [1] Quellen: Kirchenbuch Hardheim. [1] Quellen: Kanoniker (weibliche Formen: Kanonikerinnen, Kanonissen), auch Stiftsherren (Stiftsdamen) oder Chorherren (Chorfrauen) genannt, sind Kleriker aller Weihestufen, die als Mitglieder eines Domkapitels oder eines Stiftskapitels an einer Kathedrale, Basilika oder Ordenskirche (Regularkanoniker) an der gemeinsamen Liturgie mitwirken. Unter gemeinsamer Liturgie versteht man die Feier der Heiligen Messe und des Stundengebets, zu der alle Priester verpflichtet sind, ob allein oder in Gemeinschaft. Kanoniker leben in Gemeinschaft. Der Vorsteher eines Kapitels ist in der Regel ein Propst oder auch Abt, manchmal ist die Leitung auch einem Dekan oder Prior übertragen. Einige Kapitel werden direkt vom Diözesanbischof geleitet; an den römischen Patriarchalbasiliken führt der Vorsteher den Titel eines Erzpriesters. Die Chorherren sind heute meist in der Seelsorge tätig und werden mehr oder weniger vollständig aus den Kirchengütern unterhalten. [1] Forschung H. Berberich. Vermutung: Schwester von Philipp? Staatsarchiv Wertheim K-G 20 U 434, Archivalieneinheit, Stadtarchiv Freudenberg / , I. Urkunden Freiheitsbrief für Magdalene Hä(ee)fner von Fechenbach, Adam Friedrich Freiherr von Reigersberg und Herr zu Fechenbach, Reistenhausen und Randeck und Oberamtmann der Ämter Rippberg, Hardheim und Freudenberg entlässt Magdalene Hä(ee)fner von Fechenbach, die sich in Freudenberg mit Martin Sengfeder verehelichen will, aus der Leibeigenschaft. Original Papier Sr.: Aussteller / 1793 Dez. 31. [1] (Miscellenausgabe 1826) Inhaltsverzeichnis

52 Seite52 E: Geschichte Inhaltsverzeichnis

53 Seite Der Verbleib der Grabplatten der Herren von Hartheim in der Urkirche: Die Pfarrkirche, die Wolf von Hardheim einige Jahre seinem Bekenntnis zu öffnen verstanden hatte. ( ) wurde umgebaut, doch was war mit der Memoria derer, die sie der augsburgschen Konfession zugeführt hatten??? Davon erfährt man einige Jahre später. Man hat beim Abbruch der Kirche die Epitaphien entfernt und sie im Gewölbe des Schlosses als vorläufiger Bleibe deponiert. Auf Anfrage der mainzischen Regierung berichtete der Vogt Wolf Löhr unter dem 26.Februar 1619: So hat der vorige Herr Bischoff zu Würzburg, Hochlobseeliger Gedechtnus (wie ich verstanden. gnedig verwilligt. Selbige jedoch derzeit. sie zur Kirchen Ziehre sauber ausgestrichen (alles vorbereitet werden) wieder hineinzuziehen. (um sie wieder einzubringen). Die Erben wurden vom Bischof angeschrieben: Die Antwort der Erben war negativ. Was geschah dann mit den Platten? Wurden die Gewölbe zugemauert? Liegen sie heute noch an dieser Stelle? Diese Platten wären eine Schatz von hohem kulturellen genealogischem Wert. Bisherige Vorgehensweise der Genealogenfreunde: Meldung bei der Gemeinde Hardheim durch Dr. Helmut Neumeier Osterburken und Helmut Berberich im Jahr 2008 in einem Gespräch bei Herrn Amtsleiter Beger in der Gemeinde, dieser versprach eine Untersuchung der zugemauerten Gewölbe. Durch diese nichteinbringung der Platten im Jahr sind die Grabstellen in der Urkirche verloren gegangen. Im Jahr 2014 wurde diese Information dem Landesdenkmalamt, Frau Tschibionka mitgeteilt. Sie befürwortet die Suche nach den Platten. Inhaltsverzeichnis

54 Seite54 Gerichtsbarkeitsurkunde Im Jahr 1389 erhielten die Herren von Hartheim von König Wenzel die Gerichtsbarkeit über den Ort Hardheim. Die Verleihungsurkunde heißt im Wortlaut: "Wir Wenzel von Gottes Gnaden römischer Kunig, zu allen Zeiten mehrer des Reichs und Kunig zu Behem, bekennen und thun offentlich mit diesem brieff allen den, die ihn sehen oder hören lesen, das wir durch steter und getrewer Dinste willen, die uns und dem Reich Eberhart von Hartheim unser lieber getrewer vormals gethan hat, täglich thun und furbaß thun soll und mag in künftigen Zeiten, dem­selben Eberhart und seinen erben diese besondere Gnade gethan haben und thun ihm die von römisch kuniglicher macht in krafft dieses brives, was unversprochener und unverlaumeter leuth sich zu ihme in den Vorhof zu Harthen gelegen vor dem obersten haus ziehen und daselbst wohnhaft werden, das er die uffnehmen und sie auch schützen und schirmen möge, und dieselben, so also ein­genommen werden, sollen vor anderen Gerichten frey und ledig sein, sondern wer zu ihm itzt zu sprechen hat, der soll das vor dem genannten Eberharden und seinen erben suchen mit dem rechten die auch dem Kläger aus vollkommenen rechten helfen sollen, mit Vrkundt dieses brieffs versigelt mit unserem kunigl. Majestät Insigel. « Inhaltsverzeichnis

55 Seite55 Suche nach Belegen und Nachweisen. Älteste Urkunden aus den Klöstern, hier das Kloster Lorsch 774 und 776. Als fränkische Siedler mit ihren Ochsenkarren in unser Tal kamen, konnte keiner von ihnen lesen oder schreiben. Eine Messrute zur Abgrenzung der Hofreiten war wichtiger. Die gelehrten Schreiber saßen als Schreiber und Notare in den Klöstern, in den Schreibstuben der Kaiser und höchsten Fürsten. Die großen Benediktinerklöster wie Fulda, Lorsch an der hessischen Bergstraße oder Weißenburg an der Grenze vom Elsass hatten als Erstausstattung einen Königshof oder einen Herrenhof eines Hochadligen. Zu den Festen in den herrlichen, bisher unbekannten Klosterbauten kamen die Leute aus allen Gegenden. Sie stifteten zum Lobe Gottes und zu ihrem Seelenheil immer wieder Grundstücke, die jährlich dem Kloster eine Abgabe, vor allem Getreide oder Wein, auch etwas Geld liefern sollten. Für jede Schenkung wurde eine schön geschriebene Urkunde gefertigt und im Kloster gut aufbewahrt. Erst im 12. Jahrhundert schrieb ein Mönch im Kloster Lorsch die vielen alten Urkunden gekürzt in ein dickes Buch, den Lorscher Codex, ein. Heute liegt dieser berühmte Codex im Staatsarchiv München. Im Jahr 1929 hat der Forscher Karl Glöckner diesen Codex in lateinischer Sprache, wieder etwas gekürzt, drucken lassen und die genannten Orte trotz mancher sonderbaren Schreibweisen verhältnismäßig gut geklärt. Seitdem ist bekannt, dass das Dorf Altheim bereits in den Jahren 774 und 776 durch Schenkungen an das Kloster Lorsch genannt ist. Heute ist die berühmte Königshalle aus der Karolingerzeit in Lorsch noch gut erhalten. Die anderen Gebäude hat man gemäß den Grundmauern im Boden, in ihrer Ausdehnung und ihrem vermutlichen Aufbau zeichnerisch rekonstruiert, wie unser Bild (S. 19) zeigt. Solche Klöster mit königlichem Schutz und mit Königsgut mussten aber auch den Kaiser unterstützen. Im Jahr 981 musste zum Romzug des Königs Otto 11. das Kloster Lorsch 100, das Inhaltsverzeichnis

56 Seite56 Kloster Fulda, das Kloster Weißenburg, das Kloster Reichenau die Panzerreiter stellen. Das Eisen für die Ausrüstung war sehr teuer, eine wirtschaftliche Belastung nicht nur dieser Klöster. Mancher freie Bauer vermachte wohl auch deswegen dem Kloster seinen Hof, um nicht mehr in den Krieg ziehen zu müssen. Nun oblag dem Kloster die Pflicht, Panzerreiter anzuwerben und auszurüsten. Mancher herausragende Kämpfer wurde vom König belohnt, er blieb besoldeter Reiter oder wurde schließlich "Ritter" im Dienst des Königs oder eines anderen Landesherrn. Das Kloster bildete nicht nur den geistlichen Nachwuchs heran, es war auch eine Stätte der allgemeinen Bildung und Gelehrsamkeit. In den Schreibstuben schrieb man die Schriften der Griechen, Römer und der Kirchenväter ab und versah sie mit Randbemerkungen und Kommentaren. Manche Handschrift entging so in einer klösterlichen Bibliothek der Vernichtung, mancher antike Text wurde durch die Tätigkeit der Schreibstuben vor dem Vergessen bewahrt. Als Vertreter nach außen benötigten die meisten Klöster einen weltlichen Schutzherrn, den Vogt. Er hatte die Aufgabe, dem Kloster in den vielfältigen Rechtsbeziehungen - Schwierigkeiten sind aus so mancher Urkunde ersichtlich - zur Seite zu stehen. Seinen Unterhalt bezog der Vogt entweder aus klösterlichen Abgaben oder aus einem ihm vom Landesherrn überlassenen Gut. Es folgen nun die beiden Schenkungsurkunden an das Kloster Lorsch, in denen der Name Altheims erstmalig erwähnt ist: zuerst die Urkunde von 776, sodann die von 774, beide zunächst lateinisch, nach mittelalterlicher Sitte mit Kürzeln durchsetztem (sie werden zum besseren Verständnis aufgelöst) Wortlaut, danach die jeweilige Übersetzung ins Deutsche: Karolus rex Donatio Eberwalli in altheimer marca. in Christi nomene. die VIII. idus novembris. anno VIIII. Gundelandus karo li regis. Ego Eber nu al – premedio anime mee dono ad Sanctum Nazarium martyrern, qui requiescit in corpore in monasterio Laureshamensi, ubi venerabilis Gundelandus abbas praeesse videtur., Viurnales in Pago Wingartheiba in Altheimer marca, perpetualiter ad possidendum, stipulatione subnixa, actum in monasterio Laurishamensi, tempore quo supra. Inhaltsverzeichnis

57 Seite57 Schenkungsurkunde Sigedrudis Übersetzung: Schenkung des Eberwall in der Altheimer Gemarkung. In Christi Namen. Am 8. Tag der Iden des November im 9. Jahr der Regierung des Königs Karl (= 6. Nov. abbas 776). Ich Eberwal schenke zu meinem Seelenheil dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem bekanntlich der ehrwürdige Abt Gundeland vorsteht, 5 Morgen im Gau Wingartheiba in der Altheimer Gemarkung als ewigen Besitz. Vertraglich bestätigt, geschehen im Kloster Lorsch zur Zeit wie oben. Donatio Sigedrudis in supradicta marca. In Christi nomine. Die II nonas novembris anno Vii Karoli regis. Ego Sigedrut, premedio anime filii mei Beimmari, dono ad sanctum Nazarium martyrern, qui requiescit in corpore in monasterio Laureshamensi, ubi venerabilis Gundelandus abbas praeesse videtur, quidquid in supra dicta marca, habere visus sum, in mansis, campis, pratis, silvis, aquis, stipulatione subnixa. Actum in monasterio Laurishamensi, tempore quo supra. Inhaltsverzeichnis

58 Seite58 Übersetzung: Schenkung des Sigedrut in der oben genannten Gemarkung. Im Namen Christi. Am 2. Tag der Nonnen des November, im 7. Jahr des Königs Karl (4. Nov. 774). Ich Sigedrut schenke zum Seelenheil meines Sohnes Beimmar dem hl. Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem bekanntlich der ehrwürdige Abt Gundeland vorsteht, alles, was ich in oben genannter Gemarkung an Hofreiten, Feldern, Wiesen, Wäldern und Gewässern besitze. Vertraglich bestätigt, geschehen im Kloster Lorsch zur Zeit wie oben. Besitz des Klosters Fulda um 1150 Im Jahr 1844 ließ Dronke die "Traditioues et Antiquitates Fuldenses" drucken. Im Capitel 42 Nr. 261 steht: Um das Jahr Irminfrid comes tradidit sancto Bonifatio in Altheimere marca in pago Wingarteibe hubas XII. Übersetzt: Der Graf Irminfrid übergab dem heiligen Bonifatius (= dem Kloster Fulda) in der Altheimer Gemarkung im Gau Wingarteiba 12 Huben (Höfe). Die Entfernung von Fulda ist groß, so wird das Kloster diesen Besitz bald vertauscht oder verkauft haben. WeIche Grafschaft dem Irmenfrid gehörte, weiß man nicht. Lange und besondere Zugehörigkeit zum Kloster Amorbach Lange und besondere Zugehörigkeit zum Kloster Amorbach Die alten Schenkungsurkunden an das Kloster Amorbach sind verschwunden. Nur eine kurze Aufzählung alter Erwerbungen sind auf dem letzten Blatt einer Handschrift der Universität Würzburg gefunden worden. Diese "Amorbacher Traditionsnotizen" enthalten Altheim zweimal: Es erscheint eine Stifterin "Ida in Althem" und der Satz: "Herr Abt Bruno erwarb Eigengüter mit Leuten, eines im Bachgau für 13 Talente, ein anderes in Harthem für 5 Talente, ein viertes in Altheim," (Abt Bruno 1091 im WUB I 311). Abt Bruno regierte im Jahr 1091 in Amorbach, die Stifterin namens Ida wird etwas früher gelebt haben. (1050) Vor dieser Ida ist "Eberwin in Sindolfisheim" genannt. Der Weiler Aphelbuch des Gozwin wird neuerdings als Apfelbach südostwärts von Mergentheim gedeutet, zumall 099 und 1103 der E Inhaltsverzeichnis

59 Seite59 Eigennamen buchstabengetreu, die originalen, lateinischen Endungen weggelassen; Ortsnamen, soweit eindeutig, nach der heutigen Schreibweise, soweit zweifelhaft oder erklärungsbedürftig, wörtlich mit "..." bezeichnet. Im Gau Bachgau gab Graf Gerhard in Biebigheim sein Landgut. zusammen mit 12 Bauernhuben und vielen Hörigen, an St. Marien zu Amorbach; Godebolt u. Adelham in Pflaumheim; Druosin in Ringenheim; Buobo u. Eberhart in Radheim; die edle Irmingart in Schlierbach. Diese gaben uns das Ihre, Gott gebe es ihnen als ewiges Gut zurück! Hageno an drei Weinorten: In (Gr.) Heubach, Kirschfurt, in "Lulingescheit". Der Herr geb 's ihnen im Himmel zurück! In Königheim: Regenhart u. Ida; in Crispenhofen Swiger, in "Giezzen" Alduin u. Judda. Herr Erlung, Bischof von Würzburg, gab 26 Joch (Landes) auf dem "Graz" -Felde bei Würzburg. Herr Adelbero, B. v. W, Wittstadt. Herr Emehard, B. v. W, gab die Kirchen in Heilbronn, in Roigheim und in Schlierstadt mitsamt ihren Filialkapellen. Desgl. Regelint die Kirche in Bretzingen und in Katzental mit allen Zugehörungen. Herr Abt Bruno kaufte in Hainstadt ein Landgut und sah es für die Zeit seiner Absetzung vor. In Zimmern: die Brüder Adelhalm und Gozwin: der blinde Nibert in Hohenstadt; Cuno von Aschhausen, Rudeger, Rutoch und Venia in Adelsheim und in Berolzheim; derselbe Cuno in Marlach, in Winzenhofen und in "Stedebach"; Draboto und Ida in "Baldradishusi" 2 Bauerngüter; Reinharth in Schallberg: Gundekar und Adelheit in Seckach; Godebolt und Edilint in Vielbrunn und in "Brambuch"; Walderat und Sabina in Dörlesberg; Egilolf in Höpfingen; Heinrich in (Wald-) Stetten; Eberwin in Sindolsheim, Ida in Altheim; Gozwin das Dörfchen,Aphelbuch'. Irmingarth in "Hartshusin"; Hiltegart in Vollmersdorf und in (Neckar-) Gerach am Tage der Beisetzung ihres Gatten, des Herrn Ulrich. Herr Abt Richard war ein guter Mann: Er vermehrte unsere Güter, nämlich in (Wall-) Dürn, in Bödigheim, in Limbach, in Biebigheim, in "Mettinheim" und in Gissigheim; Herr Abt Ezelin erwarb den Wald" Otinwald" mit sämtlichen grundherrlichen Rechten von Steinbach bis in die Mitte des Flüßchens Euter. Herr Abt Bruno kaufte Allodialgüter aus Privathand an: eines im Bachgau für 13 Talente, ein anderes in Hartheim für 5 Talente, ein viertes in Altheim für 4 Talente, ein fünftes in Dertingen für 27 Talente, ein sechstes auf dem sogenannten Berge "Burk" für 10 Talente. Herr Abt Richard 11. erwarb den Grundbesitz Heinrichs von Pülfringen sowohl in Hirschlanden, als auch in Bettingen, sowie einen anderen in Gottersdorf und einen weiteren in Königheim. Als Fortsetzung des Amorbacher Besitzes siehe die Kapitel" Urbarbuch des Klosters Amorbach von 1395" mit den Höfen in Altheim und die Höfe von Inhaltsverzeichnis

60 Seite60 Quellen: Auszug aus Freiburger Diözesan Archiv, Zeitschrift des Kirchengeschichtlichen Vereins für Geschichte, christliche Kunst, Altertums- und Literaturkunde des Erzbistums Freiburg mit Berücksichtigung der angrenzenden Bistümer Quellen: 84. Band (Dritte Folge Sechzehnter Band) VERLAG HERDER FREIBURG. Für die alte, ungeteilte Grafschaft Taubergau ergeben sich folgende Grenzen: Im Westen von der Mud bei Weilbach über Hardheim bis Marlach an der Jagst, wie bei der Behandlung des Comitats Wingarteiba dargelegt wurde. Im Norden der Main; breite Flüsse sind ideale Comitatsgrenzen. Im Nordosten ist gemäß den Grenzgrundsätzen eine Bachmündung am Main als Grenzpunkt anzunehmen, nämlich bei dem im Taubergau erwähnten Bettingen, wo der Aalbach mündet. Bettingen liegt zwar auf dem Nordufer des Baches, aber ein Großteil der Gemarkung verbleibt unserem Taubergau. Die Grenze verläuft offenbar auf der südlichen Wasserscheide dieses Aalbaches, denn Dertingen, Holzkirchen, Helmstadt und Uttingen werden in Urkunden für den Waldsassengau genannt, der sich nörd- lich unserer Grenze bis in die Würzburger Gegend erstreckte. Inhaltsverzeichnis

61 Seite61 Im Jahre 1318 gab der Bischof von Würzburg dem Rupertus von Durne die Lehen Hardheim, Königheim und Schweinberg, welche er zurückkaufen soll. Während die Burg Schweinberg aus boxbergischem Besitz stammte, könnte der Kaiser den Ort Hardheim schon 1008 an Würzburg gegeben haben (Dann wäre Hardheim heute 2015 schon 1007 Jahre alt.) als Entschädigungsteil bei der Gründung des vom Würzburger Sprengel abgetrennten Bistums Bamberg. So ist Hardheim zum Würzburger Landkapitel Buchen gekommen, während Schweinberg beim Mainzer Kapitel Taubergau blieb. Quellen: Pfarrer Franz Gehring in Freiburger Diözesan Archiv Zeitschrift des Kirchengeschichtlichen Vereins für Geschichte, christliche Kunst, Altertums- und Literaturkunde des Erzbistums Freiburg mit Berücksichtigung der angrenzenden Bistümer 84. Band (Dritte Folge Sechzehnter Band) 1964 Inhaltsverzeichnis

62 Seite62 Quellenhinweise: Es besteht trotz aller bisheriger Nachweise kein Zweifel, dass Hardheim schon im 2 und 3 Jahrhundert mit den Römern im Handel standen. Als Fortsetzung des Amorbacher Besitzes siehe die Kapitel" Urbarbuch des Klosters Amorbach von 1395„. Egilolf lebte als Bischof von Salzburg um Erklärung: Egilolf, Variante von → Agilolf (Bedeutungszusammensetzung aus: »Schwertspitze« und »Wolf«). Egilolf lebte als Bischof von Salzburg um Erklärung: Egilolf, Variante von → Agilolf (Bedeutungszusammensetzung aus: »Schwertspitze« und »Wolf«). Quellen und Personendaten. Empfohlene Zitierweise: „Egilolf“ (GSN: ), in: Germania Sacra, (Abgerufen: ). Vorname Egilolf Belegdaten 1202–1226. GS Nummern , Ämter Bezeichnung Chorherr und Bischof. in Salzburg. Art geistlich Institution Augustiner-Chorherrenstift Bernried Ort Bernried Diözese Augsburg Kloster ID 1048 Von 1202 Bis 1226 Fundstellen 3. F. 3, Augustinerchorherrenstift Bernried 432. Originaler Registereintrag Egilolf (1202–1226) 432 Inhaltsverzeichnis

63 Seite63 F: Genealogie Inhaltsverzeichnis

64 Seite64 Vorbereitung für das Treffen in Külsheim. Sprecher Helmut Berberich hat eingeladen. Inhaltsverzeichnis

65 Seite65 Genealogisches Treffen in Külsheim Inhaltsverzeichnis

66 Seite66 Genealogisches Treffen in Külsheim Von Hardheim aus, wo man sich auf dem Schlossplatz traf, ging es nach Wolferstetten, zum Haus der „Horn - Dieterle. Inhaltsverzeichnis

67 Seite67 Genealogisches Treffen in Külsheim, Rundgang. Die Stadtmauer. Inhaltsverzeichnis

68 Seite68 Dienstadt, Familienbuch von Otto Spengler, Külsheim nach dem Gottesdienst, vorgestellt. Dekan Pfarrer Hauck, in Tauberbischofsheim hielt den Gottesdienst und empfahl das Werk. Adalbert Hauck, Bürgermeister von Höpfingen und Genealogenfreund, stellte das Werk und die damit verbundenen Schwierigkeiten bis zur Erstellung vor. Otto Spengler dankte Adalbert Hauck für die Vorstellung. Inhaltsverzeichnis

69 Seite69 Der Autor, Otto Spengler rechts stehend. Dritter von rechts, Bürgermeister Adalbert Hauck. Alles in allem, eine schöne Veranstaltung. Inhaltsverzeichnis

70 Seite70 Forschung: Helmut Berberich Schlussbestimmung: Ausdrucke oder Digitale Dateien werden hinterlegt: - -Gemeindearchiv - Landesarchiv Bronnbach. - -Bestellung von Ausdrucken beim Herausgeber: Alle 2 Jahre folgt eine Ausgabe in Buchform. Helmut Berberich, Thüringer Str. 33, Hardheim, Telefon: Hans Sieber, Erster Sandweg Nr. 6 Telefon: Inhaltsverzeichnis


Herunterladen ppt "Seite1 Infobericht 2014. Originalbild von Hermann Gehrig, geb. in Buchen, aus dem Nachlass von Ludwig & Matilde Schwinn."

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